Migration zu Google Cloud: Einstieg

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In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie den Prozess der Migration von Arbeitslasten auf Google Cloud planen, entwerfen und umsetzen können. Das Verschieben von Anwendungen von einer Umgebung in eine andere ist auch für erfahrene Teams eine anspruchsvolle Aufgabe. Daher sollten Migrationen sorgfältig geplant und ausgeführt werden.

Dieses Dokument ist Teil einer mehrteiligen Reihe zur Migration zu Google Cloud. Weitere Informationen zu der Reihe finden Sie unter Migration zu Google Cloud: Migrationspfad auswählen.

Dieser Artikel ist Teil der folgenden Reihe:

Dieses Dokument bietet nützliche Informationen, wenn Sie von einer lokalen Umgebung, einer privaten Hosting-Umgebung oder einem anderen Cloud-Anbieter eine Migration zu Google Cloud vornehmen oder die Möglichkeit einer Migration prüfen und untersuchen möchten, wie diese aussehen könnte.

Vorbereitung

Betrachten Sie bei der Planung der Migration zu Google Cloud zuerst die davon betroffenen Umgebungen. Der Ausgangspunkt kann eine lokale Umgebung, eine private Hostingumgebung oder eine andere öffentliche Cloudumgebung sein.

Eine lokale Umgebung ist eine Umgebung, deren Inhaber Sie sind und für die Sie uneingeschränkte Verantwortung tragen. Sie haben die volle Kontrolle über alle Aspekte der Umgebung, z. B. die Kühlung, die physische Sicherheit und die Hardwarewartung.

In einer privaten Hostingumgebung wie einer Colocations-Einrichtung lagern Sie einen Teil der physischen Infrastruktur und deren Verwaltung zu einem Drittanbieter aus. Diese Infrastruktur wird normalerweise von mehreren Kunden gemeinsam genutzt. In einer privaten Hostingumgebung müssen Sie die physischen Aspekte und die Sicherheitsdienste nicht verwalten. In einigen Hostingumgebungen können Sie einen Teil der physischen Hardware wie Server, Racks und Netzwerkgeräte verwalten, in anderen erledigt dies der Dienstanbieter. In der Regel wird die Spannungs- und Netzwerkverdrahtung als Dienst bereitgestellt, sodass Sie diese nicht selbst verwalten müssen. Sie behalten die vollständige Kontrolle über Hypervisoren, die physische Ressourcen virtualisieren, die von Ihnen bereitgestellte virtualisierte Infrastruktur und die Arbeitslasten, die Sie in dieser Infrastruktur ausführen.

Eine öffentliche Cloudumgebung hat den Vorteil, dass Sie nicht das gesamte Ressourcenpaket selbst verwalten müssen. Sie können sich auf das Element des Pakets konzentrieren, das für Sie am wertvollsten ist. Ebenso wie in einer privaten Hostingumgebung müssen Sie die zugrunde liegende physische Infrastruktur nicht verwalten. Darüber hinaus müssen Sie auch den Hypervisor für die Ressourcenvirtualisierung nicht verwalten. Sie können eine virtualisierte Infrastruktur einrichten und Ihre Arbeitslasten in dieser neuen Infrastruktur bereitstellen. Sie können auch vollständig verwaltete Dienste erwerben, bei denen Sie sich ohne jeden Verwaltungsaufwand für Laufzeitumgebungen ganz auf Ihre Arbeitslasten konzentrieren können.

In diesem Dokument werden für jede Umgebung die nachstehend genannten Aspekte beschrieben. Außerdem wird angegeben, wer die entsprechenden Dienste bereitstellt und verwaltet.

Informationen Lokale Umgebung Private Hostingumgebung Öffentliche Cloudumgebung
Schutz und physische Sicherheit Ich Dienstanbieter Dienstanbieter
Strom- und Netzwerkverkabelung Ich Dienstanbieter Dienstanbieter
Hardware (inkl. Wartung) Ich Abhängig vom Dienstanbieter Dienstanbieter
Virtualisierungsplattform Ich Ich Dienstanbieter
Anwendungsressourcen Ich Ich Ich (eventuell mit Nutzung vollständig verwalteter Dienste)

In diesem Dokument ist Google Cloud die Zielumgebung.

Nachdem Sie Ihre Start- und Zielumgebung ermittelt haben, definieren Sie die Arbeitslasttypen und die zugehörigen Betriebsprozesse, die für die Migration relevant sind. In diesem Dokument werden zwei Arten von Arbeitslasten und Vorgängen betrachtet: Legacy- und cloudnative Arbeitslasten und Vorgänge.

Legacy-Arbeitslasten und -Vorgänge wurden ohne Berücksichtigung von Cloudumgebungen entwickelt. Diese Arbeitslasten und Vorgänge lassen sich möglicherweise nur schwer ändern. Außerdem können ihr Betrieb und ihre Wartung kostenintensiv sein, da sie normalerweise keinerlei Skalierbarkeit unterstützen.

Cloudnative Arbeitslasten und Vorgänge sind nativ skalierbar, portierbar, verfügbar und sicher. Diese Arbeitslasten und Vorgänge können dazu beitragen, die Produktivität und Flexibilität von Entwicklern zu steigern, da sich diese auf die eigentlichen Arbeitslasten konzentrieren können, anstatt sich um die Verwaltung von Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen oder um manuelle und umständliche Bereitstellungsprozesse zu kümmern. Google Cloud beinhaltet auch ein Modell der geteilten Verantwortung für die Sicherheit. Die physische Sicherheit und die Sicherheit der Infrastruktur liegt also in der Verantwortung von Google Cloud, während Sie für die Sicherheit der Arbeitslasten verantwortlich sind, die Sie für die Infrastruktur bereitstellen.

Ausgehend von diesen Umgebungs- und Arbeitslasttypen ist Ihre Ausgangssituation eine der folgenden:

  • Lokale oder private Hostingumgebung mit Legacy-Arbeitslasten und -Vorgängen
  • Lokale oder private Hostingumgebung mit cloudnativen Arbeitslasten und Vorgängen
  • Öffentliche Cloud oder private Hostingumgebung mit Legacy-Arbeitslasten und -Vorgängen.
  • Öffentliche Cloud- oder private Hostingumgebung mit cloudnativen Arbeitslasten und Vorgängen

Der Migrationsprozess hängt von Ihrem Ausgangspunkt ab.

Die Migration einer Arbeitslast von einer bestehenden lokalen Umgebung oder privaten Hostingumgebung in eine cloudnative Umgebung, z. B. in eine öffentliche Cloud, kann eine Herausforderung darstellen und auch Risiken bergen. Bei erfolgreichen Migrationen wird die Arbeitslast so geändert, dass während der Migrationsvorgänge so wenig wie möglich migriert werden muss. Das Verschieben lokaler Legacy-Anwendungen in die Cloud erfordert häufig mehrere Migrationsschritte.

Migrationsarten

Es gibt drei Hauptarten von Migrationen:

  • Lift-and-Shift
  • Improve-and-Move
  • Entfernen und ersetzen (manchmal auch als Rip-and-Replace bezeichnet)

In den folgenden Abschnitten werden diese Migrationstypen mit entsprechenden Anwendungsbeispielen für jeden Typ beschrieben.

Lift-and-Shift

Bei einer Lift-and-Shift-Migration verschieben Sie Arbeitslasten ohne oder mit nur geringfügigen Änderungen oder Refaktorierungen von einer Quellumgebung in eine Zielumgebung. Die Änderungen, die Sie an den zu migrierenden Arbeitslasten vornehmen, sind nur die Mindeständerungen, die Sie zwingend vornehmen müssen, damit die Arbeitslasten in der Zielumgebung ausgeführt werden können.

Eine Lift-and-Shift-Migration ist ideal, wenn eine Arbeitslast mit ihren ursprünglichen Eigenschaften in der Zielumgebung ausgeführt werden kann oder wenn nur ein geringer oder kein geschäftlicher Änderungsbedarf besteht. Dieser Migrationstyp nimmt am wenigsten Zeit in Anspruch, da die Refaktorierung auf ein Minimum beschränkt wird.

Es können auch technische Probleme auftreten, die eine Lift-and-Shift-Migration erzwingen. Wenn Sie eine zu migrierende Arbeitslast nicht refaktorieren und nicht außer Betrieb nehmen können, müssen Sie eine Lift-and-Shift-Migration durchführen. Beispielsweise kann es schwierig oder unmöglich sein, den Quellcode der Arbeitslast zu ändern, oder der Build-Prozess ist komplex, sodass die Erstellung neuer Artefakte nach der Refaktorierung des Quellcodes möglicherweise nicht möglich ist.

Lift-and-Shift-Migrationen sind am einfachsten durchzuführen, da Ihr Team die gewohnten Tools und Kompetenzen weiterhin nutzen kann. Diese Migrationen unterstützen auch Standardsoftware. Da Sie vorhandene Arbeitslasten mit minimaler Refaktorierung migrieren, sind Lift-and-Shift-Migrationen in der Regel auch die schnellsten im Vergleich zu Improve-and-Move- oder Rip-and-Replace-Migrationen.

Andererseits sind die per Lift-and-Shift-Migration übertragenen Arbeitslasten, die in der Zielumgebung ausgeführt werden, nicht cloudnativ. Diese Arbeitslasten nutzen die Funktionen der Google Cloud Platform, wie z. B. horizontale Skalierbarkeit, differenzierte Preisgestaltung oder umfangreich verwaltete Dienste nicht in vollem Umfang.

Improve-and-Move

Bei einer Improve-and-Move-Migration wird die Arbeitslast während der Migration modernisiert. Bei diesem Migrationstyp ändern Sie die Arbeitslasten, um die Vorteile cloudnativer Funktionen zu nutzen und nicht nur, damit sie in der neuen Umgebung funktionieren. Sie können die einzelnen Arbeitslasten in Bezug auf Leistung, Funktionen, Kosten oder Nutzungskomfort optimieren.

Wenn die aktuelle Architektur oder Infrastruktur einer Anwendung in der Zielumgebung nicht unterstützt wird, ist ein gewisses Maß an Refaktorierung erforderlich, um diese Beschränkungen zu überwinden.

Ein weiterer Grund für die Wahl einer Improve-and-Move-Migration kann die Notwendigkeit sein, zusätzlich zu den für die Migration erforderlichen Aktualisierungen eine umfassende Aktualisierung der Arbeitslast vorzunehmen.

Mit Improve-and-Move-Migrationen können Sie Anwendungen um Cloud Platform-Features wie Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit erweitern. Sie können die Anwendung auch so optimieren, dass ihre Portabilität gesteigert wird.

Andererseits dauern Improve-and-Move-Migrationen länger als Lift-and-Shift-Migrationen, da die Anwendung für die Migration refaktoriert werden muss. Der zusätzliche Zeit- und Arbeitsaufwand muss als Teil des Lebenszyklus der Anwendung betrachtet werden.

Außerdem müssen Sie sich für eine Improve-and-Move-Migration neue Fähigkeiten aneignen.

Entfernen und ersetzen

Bei einer Remove-and-Replace-Migration wird eine vorhandene Anwendung außer Betrieb genommen und als cloudnative Anwendung vollständig neu entworfen und geschrieben.

Sie können eine Remove-and-Replace-Migration vornehmen, wenn die aktuelle Anwendung Ihren Anforderungen nicht mehr gerecht wird, beispielsweise, wenn Sie sie nicht länger nutzen möchten, wenn die Migration nach einem der zuvor genannten Ansätze zu kostenintensiv ist oder die Anwendung von Google Cloud nicht unterstützt wird.

Mithilfe einer Remove-and-Replace-Migration können Sie die Anwendung um Google Cloud-Features wie horizontale Skalierbarkeit, hochgradig verwaltete Dienste und hohe Verfügbarkeit erweitern. Da Sie die Anwendung von Grund auf neu schreiben, befreien Sie sich auch von den technischen "Altlasten" der bestehenden älteren Version.

Remove-and-Replace-Migrationen sind allerdings wesentlich zeitaufwendiger als Lift-and-Shift-Migrationen und Improve-and-Move-Migrationen. Außerdem eignet sich diese Art der Migration nicht für Standardanwendungen, da die Anwendung neu geschrieben werden muss. Der zusätzliche Zeit- und Arbeitsaufwand für die neue Entwicklung und Programmierung muss als Teil des Lebenszyklus der Anwendung betrachtet werden.

Außerdem müssen Sie sich für eine Remove-and-Replace-Migration neue Kompetenzen aneignen. Sie müssen neue Toolchains verwenden, um die neue Umgebung bereitzustellen und zu konfigurieren sowie um die Anwendung in dieser Umgebung bereitzustellen.

Google Cloud Adoption Framework

Bevor Sie mit der Migration beginnen, sollten Sie einschätzen, wie gut Ihr Unternehmen auf die Einführung von Cloudtechnologien vorbereitet ist. Hierfür können Sie das Google Cloud Adoption Framework nutzen, das als Orientierungshilfe dient, um den aktuellen Stand der Informationstechnologie in Ihrem Unternehmen zu ermitteln, aber auch als Leitfaden, um zu definieren, welchen Stand Sie erreichen möchten.

Mithilfe dieses Frameworks können Sie feststellen, wie gut Ihr Unternehmen für Google Cloud gerüstet ist und was Sie tun müssen, um Lücken zu schließen und neue Kompetenzen zu entwickeln. Dieser Prozess wird im nachstehenden Flussdiagramm veranschaulicht.

Grafik: Architektur des Google Cloud Adaption Frameworks mit vier Themen und drei Phasen

Das Rahmenkonzept umfasst vier Themen:

  • Learn (Lernen). Qualität und Umfang Ihrer Lernprogramme.
  • Lead (Anleitung). Der Umfang, in dem Ihre IT-Abteilungen durch Initiativen der Führungsebene bei der Migration zu Google Cloud unterstützt werden.
  • Scale (Skalierung). Der Umfang, in dem Sie cloudnative Dienste nutzen und in dem Ihre Betriebsprozesse zum aktuellen Zeitpunkt automatisiert sind.
  • Secure (Sicherheit). Der Umfang, in dem Ihre aktuelle Umgebung vor unbefugtem und unangemessenem Zugriff geschützt werden kann.

Zu jedem Thema befinden Sie sich dem Framework entsprechend in einer der folgenden drei Phasen:

  • Tactical (taktische Phase). Es gibt derzeit noch keine kohärenten Pläne für alle vorhandenen Arbeitslasten. Sie sind hauptsächlich an einer schnellen Investitionsrendite und einer möglichst geringen Störung Ihrer IT-Organisation interessiert.
  • Strategic (strategische Phase). Es besteht ein Plan, individuelle Arbeitslasten mit Blick auf zukünftige Skalierungsanforderungen zu entwickeln. Im Fokus steht das mittelfristige Ziel, die Abläufe so zu optimieren, dass sie effizienter sind als zum aktuellen Zeitpunkt.
  • Transformational (Umwandlungsphase). Cloudvorgänge funktionieren reibungslos und Sie nutzen aus diesen Vorgängen gewonnene Daten, um Ihre IT-Abläufe zu verbessern. Sie interessieren sich für das langfristige Ziel, die IT-Abteilung zu einem der Innovationsmotoren für Ihr Unternehmen zu machen.

Wenn Sie die drei Phasen zu allen vier Themen ermitteln, erhalten Sie den Cloud Maturity Scale (Cloud-Reifegrad). Zu jedem Thema sehen Sie, was geschieht, wenn Sie neue Technologien bei Bedarf einführen, um unternehmensweit strategisch besser zu arbeiten. Natürlich erfordert dies auch entsprechend tiefere, umfassendere und regelmäßigere Schulungen für Ihre Teams.

Der Migrationspfad

Eine Migration ist mit einer Reise vergleichbar. Sie befinden sich mit Ihrer vorhandenen Infrastruktur und Umgebung an Punkt A und möchten Punkt B erreichen. Um von A nach B zu gelangen, können Sie einen der zuvor beschriebenen Wege auswählen.

Das folgende Diagramm veranschaulicht diesen Weg.

Migrationspfad mit vier Phasen

Eine Migration erfolgt in vier Phasen:

  • Assess (Bewerten). In dieser Phase evaluieren und prüfen Sie Ihre vorhandene Umgebung gründlich, um Ihr Anwendungs- und Umgebungsinventar zu analysieren, Abhängigkeiten und Anforderungen der Anwendungen zu ermitteln, die Gesamtbetriebskosten zu berechnen und Benchmarks für die Anwendungsleistung festzulegen.
  • Plan (Planen). In dieser Phase erstellen Sie die grundlegende Cloudinfrastruktur für Ihre Arbeitslasten und planen, wie Sie die Anwendungen migrieren. Diese Planung umfasst das Identitätsmanagement, die Organisations- und Projektstruktur, die Netzwerke, das Sortieren der Anwendungen und die Entwicklung einer priorisierten Migrationsstrategie.
  • Deploy (Bereitstellen). In dieser Phase entwerfen, implementieren und führen Sie einen Bereitstellungsprozess für die Migration der Arbeitslasten zu Google Cloud aus. Möglicherweise müssen Sie auch Ihre Cloud-Infrastruktur optimieren, um neuen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Optimize (Optimieren). In dieser Phase beginnen Sie, die Vorteile der cloudnativen Technologien und Funktionen zu nutzen, um das Potenzial Ihres Unternehmens im Hinblick auf Leistung, Skalierbarkeit, Notfallwiederherstellung, Kosten und Schulungen auszuweiten. Außerdem ebnen Sie Ihrer Anwendung den Weg zu maschinellem Lernen und zur Einbindung künstlicher Intelligenz.

Migrationsphase 1: Bewerten

In der Bewertungsphase erfassen Sie Informationen über die Arbeitslasten, die Sie migrieren möchten, und deren aktuelle Laufzeitumgebung.

Bestandsaufnahme

Für eine erfolgreiche Migration ist es wichtig, genau zu wissen, welche Anwendungen, Datenbanken, Nachrichtenbroker, Data Warehouses und Netzwerkgeräte in Ihrer aktuellen Umgebung vorhanden sind und welche Abhängigkeiten für die einzelnen Anwendungen bestehen. Listen Sie alle Computer, Hardwarespezifikationen, Betriebssysteme und Lizenzen auf und ermitteln Sie, welche Anwendungen und Dienste von diesen jeweils genutzt werden.

Anwendungen katalogisieren

Nach der Bestandsaufnahme können Sie eine Katalogmatrix erstellen, nach der Sie Ihre Anwendungen anhand ihrer Komplexität und ihres Risikopotenzials für die Migration zu Google Cloud in Kategorien gliedern.

Diese Katalogmatrix könnte zum Beispiel so aussehen:

Hat keine Abhängigkeiten oder abhängigen Elemente Hat Abhängigkeiten oder abhängige Elemente
Geschäftskritisch
  • Zustandslose Mikrodienste (mittelschwer)
  • ERP (schwer)
  • OLTP-Datenbanken (schwer)
  • E-Commerce-Anwendungen (schwer)
  • Data Warehouses (schwer)
  • Firewall-Appliance (keine Migration möglich)
Nicht geschäftskritisch
  • Marketingwebsite (einfach)
  • Sichern und Archivieren (einfach)
  • Entwicklungs- und Testumgebungen (einfach)
  • Batchverarbeitung (einfach)
  • Backoffice (schwer)
  • Datenanalyse (schwer)

Dieses Beispiel für eine Katalogmatrix enthält zwei Dimensionen für Bewertungskriterien. Für Ihre individuellen Anwendungen sind möglicherweise weitere Dimensionen oder zusätzliche Überlegungen erforderlich. Erstellen Sie eine Matrix, in der alle spezifischen Anforderungen Ihrer Umgebung berücksichtigt werden.

Im Unternehmen über Google Cloud informieren

In der Bewertungsphase muss sich Ihre Organisation mit Google Cloud vertraut machen. Schulen und zertifizieren Sie Ihre Software- und Netzwerktechniker, damit sie wissen, wie die Cloud funktioniert, welche Google Cloud-Produkte sie einsetzen können und welche Frameworks, APIs und Bibliotheken sie zur Bereitstellung von Arbeitslasten in Google Cloud verwenden können.

Experimentieren und Proofs of Concept erstellen

Ein weiterer wichtiger Teil der Bewertungsphase ist die Auswahl eines Proof of Concept (PoC) und dessen Implementierung oder das Experimentieren mit Google Cloud-Produkten zur Validierung von Anwendungsfällen oder Bereichen mit Unsicherheitsfaktoren.

Betrachten Sie folgende Anwendungsfälle:

  • Prüfen, ob in einer Zone 50.000 virtuelle CPU-Kerne hochgefahren werden können
  • Firewallregeln für eine komplexe Arbeitslast implementieren
  • Die Leistung Ihrer lokalen Datenbanken mit Cloud SQL, Cloud Spanner, Cloud Firestore oder Cloud Bigtable vergleichen
  • Mit der Verfügbarkeit regionaler GKE-Cluster experimentieren
  • Die interne und externe Netzwerklatenz der Anwendungen in Google Cloud testen
  • Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit einer Cloud Build-Bereitstellungspipeline für Container in GKE auswerten
  • Dataflow auf Dataproc mit Spark vergleichen
  • Daten in BigQuery übertragen und geschäftskritische Abfragen formulieren, um deren Korrektheit zu testen
  • Cloud Logging als Ersatz für andere Logging-Mechanismen bewerten

Messen Sie bei jedem Test die Auswirkungen auf Ihre Geschäftsumgebung, zum Beispiel im Hinblick auf folgende Aspekte:

  • Wenn die Zeit für das Hochfahren von 50.000 virtuellen CPU-Kernen in Google Cloud im Vergleich zu Ihrer aktuellen Umgebung um 95 % verkürzt wird, verkürzt sich die Produkteinführungszeit um einen bestimmten Faktor. Diese Reduzierung wirkt sich auch auf die Einrichtungszeit der Umgebung für die Notfallwiederherstellung aus, da die Ausfallzeit Ihrer kritischen Geschäftsbereiche verringert wird.
  • Wenn Sie einen global und ständig verfügbaren Notfallwiederherstellungsplan haben, können Sie die Zuverlässigkeit Ihrer Anwendung erhöhen.
  • Durch Verwendung der Cloud-Skalierungstechnologie können Sie die Gesamtkosten für Dienste senken. Skalieren Sie sie dazu je nach Bedarf der Ressource herunter bzw. hoch.

Gesamtbetriebskosten berechnen

Mit einem Gesamtbetriebskostenmodell können Sie die Kosten in Google Cloud mit den aktuell anfallenden Kosten vergleichen. Zur Unterstützung können Sie Tools wie den Preisrechner für Google Cloud und einige unserer Partnerangebote nutzen. Berücksichtigen Sie auch die Betriebskosten, die vor Ort oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum anfallen – Energieverbrauch, Kühlung, Wartung und andere Supportdienste wirken sich ebenfalls auf die Gesamtbetriebskosten aus.

Auswählen, welche Arbeitslasten zuerst migriert werden sollen

Identifizieren Sie zur Vorbereitung auf die Migration zuerst die Anwendungen mit Funktionen, aufgrund derer sie wahrscheinlich zuerst migriert werden. Sie können dafür nur eine Anwendung auswählen oder mehrere in eine Liste der zuerst zu migrierenden Anwendungen aufnehmen. Diese zuerst migrierten Anwendungen sind solche, mit denen Ihre Teams Anwendungen in der Cloudumgebung ausführen und testen, wobei sie sich auf die Migration konzentrieren können, anstatt auf die Komplexität der Anwendungen achten zu müssen. Wenn Sie mit einer weniger komplexen Anwendung beginnen, verringern Sie Ihr anfängliches Risiko, da Ihr Team sein neues Wissen später auf Anwendungen anwenden kann, deren Migration komplexer ist.

Die Entscheidung, welche Arbeitslasten zuerst migriert werden sollen, ist mitunter nicht einfach. In der Regel haben die besten Kandidaten jedoch mehrere der folgenden Eigenschaften:

  • Sie sind nicht geschäftskritisch, sodass der Hauptgeschäftsbereich von der Migration nicht betroffen ist, da Ihre Teams noch keine Erfahrung mit Cloudtechnologien haben.
  • Sie sind kein Grenzfall, da es einfach ist, dasselbe Muster auf andere Arbeitslasten anzuwenden, die Sie migrieren möchten.
  • Sie können verwendet werden, um eine Wissensbasis aufzubauen.
  • Die Arbeitslast wird von einem Team unterstützt, das für die Arbeit in Google Cloud hoch motiviert ist.
  • Die Migration wird von einem zentralen Team durchgeführt, das auch andere Arbeitslasten migriert. Mit der Migration der ersten Arbeitslast sammelt dieses Team Erfahrungen, die sich bei zukünftigen Migrationen von Arbeitslasten als nützlich erweisen können.
  • Sie sind Arbeitslasten mit wenigen Abhängigkeiten. Beispielsweise ist die Migration zustandsloser Arbeitslasten einfacher, weil sie keine Auswirkungen auf andere Arbeitslasten hat oder nur minimale Konfigurationsänderungen erforderlich sind.
  • Sie erfordern nur eine minimale Änderung oder Refaktorierung der Anwendung.
  • Es müssen keine großen Datenmengen verschoben werden.
  • Es gelten keine strengen Compliance-Anforderungen.
  • Es sind keine Drittanbieterlizenzen erforderlich, da einige Anbieter ihre Produkte nicht für die Cloud lizenzieren oder eine Änderung des Lizenztyps fordern.
  • Keine Beeinträchtigung durch Ausfallzeiten aufgrund eines Umstellungsfensters. Beispielsweise können Sie Daten aus Ihrer aktuellen Datenbank exportieren und sie dann während eines geplanten Wartungsfensters in eine Datenbankinstanz in Google Cloud importieren. Das Synchronisieren zweier Datenbankinstanzen für eine Migration ohne Ausfallzeiten ist komplizierter.

Migrationsphase 2: Planen

In dieser Phase werden die Cloud-Infrastruktur und -Dienste bereitgestellt und konfiguriert, die Ihre Arbeitslasten in Google Cloud unterstützen. Der Aufbau einer Grundlage für kritische Konfigurationen und Dienste ist ein fortlaufender Prozess. Achten Sie bei der Konfiguration von Regeln und der Governance sowie bei den Einstellungen darauf, Spielraum für spätere Änderungen zu lassen. Vermeiden Sie Entscheidungen, mit denen Sie sich auf eine bestimmte Vorgehensweise festlegen. Falls Sie später Änderungen vornehmen müssen, benötigen Sie dafür Wahlmöglichkeiten.

So planen Sie die Migration:

  • Nutzer- und Dienstidentitäten festlegen
  • Ressourcenorganisation entwerfen
  • Gruppen und Rollen für den Ressourcenzugriff festlegen
  • Netzwerktopologie entwerfen und Verbindungen herstellen

Identitäten festlegen

In Google Cloud können Sie zwischen folgenden Identitätstypen wählen:

  • Google-Konten. Ein Konto, das normalerweise einem einzelnen Nutzer gehört, der mit Google Cloud interagiert.
  • Dienstkonten. Ein Konto, das in der Regel einer Anwendung oder einem Dienst zugeordnet ist und nicht einem Nutzer.
  • Google Groups. Eine benannte Sammlung von Google-Konten.
  • Google Workspace-Domains. Eine virtuelle Gruppe aller Google-Konten, die im Google Workspace-Konto einer Organisation erstellt wurden.
  • Cloud Identity-Domains. Diese Domains ähneln Google Workspace-Domains, haben jedoch keinen Zugriff auf Google Workspace-Anwendungen.

Weitere Informationen finden Sie in den Beschreibungen der einzelnen Identitätstypen.

Sie können beispielsweise Google Cloud mit Active Directory verknüpfen, um konsistente Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen in einer Hybridumgebung einzurichten.

Ressourcenorganisation entwerfen

Nachdem Sie die für Ihre Anwendung benötigten Identitäten festgelegt haben, erteilen Sie ihnen Berechtigungen für die Ressourcen der Anwendungen, z. B. Projekte, Ordner oder Buckets. Hierfür können Sie jeder Identität Rollen zuweisen. Eine Rolle ist eine Sammlung von Berechtigungen. Eine Berechtigung ist eine Sammlung von Vorgängen, die für eine Ressource zulässig sind.

Sie können Ihre Ressourcen in verschiedenen Strukturtypen organisieren. Auf diese Weise müssen Sie dieselben Konfigurationsschritte nicht für jede einzelne wiederholen. Diese Strukturen sind in einer Hierarchie organisiert:

  • Organisationen sind der Stamm einer Ressourcenhierarchie und stellen eine echte Organisation dar, z. B. ein Unternehmen. Eine Organisation kann Ordner und Projekte enthalten. Ein Organisationsadministrator kann für alle in dieser Organisation enthaltenen Ressourcen Berechtigungen erteilen.
  • Ordner stellen eine zusätzliche Isolationsebene zwischen Projekten dar und können als Unterorganisationen innerhalb der Organisation angesehen werden. Ein Ordner kann andere Ordner und Projekte enthalten. Ein Administrator kann den Ordner verwenden, um Administratorrechte zu delegieren.
  • Projekte sind die Organisationseinheiten auf Grundebene und müssen für den Zugriff auf andere Google Cloud-Ressourcen verwendet werden. Jede Ressourceninstanz, die Sie bereitstellen und verwenden, ist in einem Projekt enthalten.

Da Ressourcen die Berechtigungen des übergeordneten Knotens übernehmen, müssen Sie bei Ressourcen mit demselben übergeordneten Knoten nicht dieselben Konfigurationsschritte für jede einzelne wiederholen. Weitere Informationen zum Übernahmemechanismus der Identitäts- und Zugriffsverwaltung (Identity and Access Management, IAM) finden Sie in der Dokumentation zu Resource Manager im Abschnitt Übernahme von Richtlinien.

Organisationen, Ordner und Projekte sind Ressourcen und unterstützen, wie alle anderen Google Cloud-Ressourcen, eine Reihe von Vorgängen. Sie können mit diesen Ressourcen wie mit jeder anderen Google Cloud-Ressource interagieren. Beispielsweise können Sie die Erstellung Ihrer Hierarchie mithilfe der Resource Manager API automatisieren. Außerdem können Sie die Ressourcenhierarchie gemäß Ihren Anforderungen organisieren. Der Stammknoten jeder Hierarchie ist immer eine Organisation. In den folgenden Abschnitten werden Hierarchietypen vorgestellt, die Sie in Ihrer Organisation implementieren können. Jeder Hierarchietyp zeichnet sich durch eine bestimmte Implementierungskomplexität und Flexibilität aus.

Umgebungsorientierte Hierarchie

In einer umgebungsorientierten Hierarchie haben Sie eine Organisation, die einen Ordner pro Umgebung enthält.

Das folgende Diagramm zeigt ein Beispiel für eine umgebungsorientierte Hierarchie.

Architektur einer umgebungsorientierten Hierarchie

Die Umgebungen sind Production (Produktion), Quality Assurance (Qualitätssicherung) und Development (Entwicklung). In jeder Umgebung werden mehrere Instanzen derselben zwei Anwendungen bereitgestellt: "My App 1" und "My App 2".

Diese Hierarchie lässt sich einfach implementieren, da sie nur drei Ebenen hat. Wenn Sie jedoch Dienste bereitstellen müssen, die von mehreren Umgebungen gemeinsam genutzt werden, kann dies eine Herausforderung darstellen.

Funktionsorientierte Hierarchie

In einer funktionsorientierten Hierarchie haben Sie eine Organisation, die einen Ordner pro Geschäftsfunktion enthält, z. B. Informationstechnologie und Verwaltung. Jeder Ordner einer Geschäftsfunktion kann mehrere Umgebungsordner enthalten.

Das folgende Diagramm zeigt ein Beispiel für eine funktionsorientierte Hierarchie.

Grafik: Architektur einer funktionsorientierten Hierarchie

Diese Hierarchie enthält die Geschäftsfunktionen Apps (Anwendungen), Management (Verwaltung) und Information Technology (Informationstechnologie). Sie können mehrere Instanzen von "My App" sowie freigegebene Dienste wie Jira und eine Website bereitstellen.

Diese Option ist im Vergleich zu umgebungsorientierten Hierarchien flexibler, da sie dieselbe Trennung nach Umgebungen bietet und außerdem die Bereitstellung freigegebener Dienste ermöglicht. Andererseits ist eine funktionsorientierte Hierarchie komplexer zu verwalten als eine umgebungsorientierte Hierarchie und der Zugriff kann nicht nach Geschäftseinheiten, wie Einzelhandel oder Finanzabteilung, getrennt werden.

Differenziert zugriffsorientierte Hierarchie

In einer differenziert zugriffsorientierten Hierarchie haben Sie eine Organisation, die einen Ordner pro Geschäftseinheit enthält, z. B. Einzelhandel oder Finanzabteilung. Jeder Ordner eines Geschäftsbereichs kann Unterordner für Geschäftsfunktionen enthalten. Jeder Ordner einer Geschäftsfunktion kann wiederum Unterordner für Umgebungen enthalten.

Das folgende Diagramm zeigt ein Beispiel für eine differenziert zugriffsorientierte Hierarchie.

Grafik: Architektur einer zugriffsorientierten Hierarchie

In dieser Hierarchie gibt es mehrere Geschäftseinheiten, mehrere Geschäftsfunktionen und mehrere Umgebungen. Sie können mehrere Instanzen von "My App 1" und "My App 2" sowie einen freigegebenen Dienst "Net Host" bereitstellen.

Diese Hierarchie bietet die größte Flexibilität und Erweiterbarkeit. Andererseits ist die Verwaltung der Struktur, der Rollen und der Berechtigungen anspruchsvoller. Die Netzwerktopologie kann auch erheblich komplexer sein, da diese Hierarchie wesentlich mehr Projekte enthält als die anderen Varianten.

Gruppen und Rollen für den Ressourcenzugriff festlegen

Sie müssen Gruppen und Rollen einrichten, um den erforderlichen Zugriff auf Ressourcen zu gewähren. In Google Cloud können Sie den Administratorzugriff auf Ressourcen in Ihrer Organisation delegieren. Sie benötigen mindestens die folgenden Rollen:

  • Einen Organisationsadministrator, der IAM-Richtlinien sowie die Hierarchie der Organisation und ihrer Ressourcen definiert.
  • Einen Netzwerkadministrator, der Netzwerke, Subnetze und Netzwerkgeräte wie Cloud Router, Cloud VPN und Cloud Load Balancing erstellt und konfiguriert. Außerdem ist der Netzwerkadministrator gemeinsam mit dem Sicherheitsadministrator für die Verwaltung der Firewallregeln verantwortlich.
  • Einen Sicherheitsadministrator, der Richtlinien und Einschränkungen für die Organisation und deren Ressourcen einrichtet, neue IAM-Rollen für Projekte konfiguriert und die Sichtbarkeit von Logs und Ressourcen verwaltet.
  • Einen Abrechnungsadministrator, der Rechnungskonten konfiguriert sowie die Ressourcennutzung und die damit verbundenen Ausgaben in der gesamten Organisation überwacht.

Netztopologie entwerfen und Verbindungen herstellen

Im letzten Schritt der Planungsphase richten Sie die Netzwerktopologie ein und stellen die Verbindung zwischen der vorhandenen Umgebung und Google Cloud her.

Nachdem Sie die erforderlichen Projekte erstellt und Identitäten eingerichtet haben, sollten Sie mindestens ein VPC-Netzwerk (Virtual Private Cloud) erstellen. Mit VPCs haben Sie einen privaten globalen Adressraum, der sich über mehrere Regionen erstreckt. Die interregionale Kommunikation erfolgt nicht über das öffentliche Internet. Sie können VPCs erstellen, um Teile Ihrer Anwendungen zu trennen, oder eine freigegebene VPC, die mehrere Projekte umfasst. Nach der Einrichtung von VPCs sollten Sie mit Cloud Logging auch das Logging für den Netzwerkfluss und das Logging von Firewallregeln konfigurieren. Weitere Informationen zu VPCs und deren Einrichtung finden Sie unter Best Practices und Referenzarchitekturen für das VPC-Design.

Zur Verbindung Ihrer vorhandenen Umgebung mit den Google Cloud-Projekten bietet Google Cloud viele Optionen für Hybridkonnektivität:

  • Öffentliches Internet
  • Cloud VPN
  • Peering
  • Cloud Interconnect

Die Verbindung über das öffentliche Internet ist eine einfache und kostengünstige Option, da sie auf einer stabilen Infrastruktur basiert, die das vorhandene Edge-Netzwerk von Google nutzt. Andererseits ist diese Infrastruktur weder privat noch dediziert. Wie sicher diese Option ist, hängt von den Anwendungen ab, die bei jeder Verbindung Daten austauschen. Daher empfehlen wir, diesen Verbindungstyp nicht zum Senden von unverschlüsseltem Traffic zu verwenden.

Cloud VPN weitet Ihr bestehendes Netzwerk über einen IPSec-Tunnel auf Google Cloud aus. Der Traffic zwischen den beiden Netzwerken wird verschlüsselt über das öffentliche Internet übertragen. Ein Cloud VPN erfordert zwar zusätzliche Konfigurationsschritte und kann sich auf den Durchsatz Ihrer Verbindung auswirken, es ist jedoch die beste Wahl, wenn Sie den Traffic auf Anwendungsebene nicht verschlüsseln und auf private Google Cloud-Ressourcen zugreifen müssen.

Mit Peering können Sie über einen privaten Kanal eine Verbindung zum Google-Netzwerk herstellen. Es gibt zwei Peering-Typen:

  • Mit Direct Peering können Sie eine direkte Peering-Verbindung zwischen Ihrem Netzwerk und dem Edge-Netzwerk von Google herstellen. Wenn Sie über Google Cloud nicht auf private Ressourcen zugreifen müssen und die Peering-Anforderungen von Google erfüllen, ist dies eine gute Option. Es gibt keine Service Level Agreements (SLA), aber mit dieser Option können Sie die Gebühren für ausgehenden Traffic über den öffentlichen Internetzugang von Cloud VPN senken.
  • Beim Carrier Peering stellen Sie die Verbindung zum Google-Netzwerk mithilfe von Netzwerkdiensten für Unternehmen her, die von einem Dienstanbieter verwaltet werden. Google bietet kein SLA für diese Verbindungsoption an, aber möglicherweise ist sie durch das SLA eines Dienstanbieters abgedeckt. Berücksichtigen Sie bei der Bewertung der Preise für diese Option sowohl die Gebühren für ausgehenden Traffic von Google Cloud als auch die Gebühren des Dienstanbieters.

Cloud Interconnect weitet Ihr bestehendes Netzwerk über eine hochverfügbare Verbindung auf das Google-Netzwerk aus. Standardmäßig wird kein verschlüsselter Kanal bereitgestellt. Wenn Sie diese Option verwenden möchten, empfehlen wir, vertraulichen Traffic auf Anwendungsebene zu verschlüsseln. Bei Cloud Interconnect können Sie zwischen zwei Optionen wählen:

  • Dedicated Interconnect bietet private Verbindungen hoher Bandbreite mit mindestens 10 Gbit/s, erfordert jedoch Routingausrüstung in einer Colocations-Einrichtung. Mit anderen Worten, Sie müssen die Verbindung zu Google an einem der Points of Presence (PoPs) herstellen. Google bietet eine End-to-End-SLA für Dedicated Interconnect-Verbindungen. Die Gebühren richten sich nach der dedizierten Bandbreite und der Anzahl der Anhänge.
  • Partner Interconnect ermöglicht die Verwendung dedizierter privater Verbindungen mit hoher Bandbreite, die von einem Dienstanbieter verwaltet werden, ohne dass Sie die Routingausrüstung in einer Colocations-Einrichtung von Google konfigurieren müssen. Google stellt ein SLA für die Verbindung zwischen Google und dem Dienstanbieter bereit. Der Dienstanbieter bietet möglicherweise ein eigenes SLA für die Verbindung zu Ihnen an. Partner Interconnect wird nach der Verbindungskapazität und der Menge des über eine Interconnect-Verbindung ausgehenden Traffics abgerechnet. Darüber hinaus könnte Ihnen auch der Dienstanbieter Gebühren berechnen.

Migrationsphase 3: Bereitstellen

Nachdem Sie das Fundament für Ihre Google Cloud-Umgebung erstellt haben, können Sie mit der Bereitstellung der Arbeitslasten beginnen. Sie können einen Bereitstellungsprozess implementieren und während der Migration optimieren. Im weiteren Verlauf der Migration könnte es sich möglicherweise als notwendig erweisen, die fundamentalen Eigenschaften der Umgebung zu überarbeiten. Wenn Sie mit der neuen Cloudumgebung, den neuen Plattformen, Diensten und Tools vertrauter werden, können neue Erfordernisse entstehen.

Berücksichtigen Sie beim Entwerfen des Bereitstellungsprozesses für Ihre Arbeitslasten, wie viel Automatisierung und Flexibilität Sie benötigen. Sie können zwischen mehreren Bereitstellungstypen wählen, von einem vollständig manuellen Prozess bis hin zu einem optimierten, vollständig automatisierten.

Vollständig manuelle Bereitstellungen

Bei einer vollständig manuellen Konfiguration und Bereitstellung können Sie schnell mit der Plattform und den Tools experimentieren. Sie ist jedoch auch fehleranfällig, häufig nicht dokumentiert und nicht wiederholbar. Aus diesen Gründen wird eine vollständig manuelle Bereitstellung nur dann empfohlen, wenn Sie keine andere Option haben. Beispielsweise können Sie in der Google Cloud Console manuell Ressourcen erstellen, etwa eine Compute Engine-Instanz, und die Befehle zum Bereitstellen der Arbeitslast manuell ausführen.

Tools zur Konfigurationsverwaltung

Mit einem Tool zur Konfigurationsverwaltung (CM-Tool) können Sie eine Umgebung automatisiert, wiederholbar und kontrolliert konfigurieren. Sie können das CM-Tool sowohl für die Konfiguration der Umgebung als auch für die Bereitstellung der Arbeitslasten verwenden. Dieser Prozess ist im Vergleich zur vollständig manuellen Bereitstellung zwar effizienter, aber es fehlen in der Regel die Funktionen für komplexe Bereitstellungen, wie beispielsweise für eine Bereitstellung ohne Ausfallzeiten oder eine Blau/Grün-Bereitstellung. Mit einigen CM-Tools können Sie eine eigene Bereitstellungslogik implementieren und damit die fehlenden Funktionen emulieren. Bei Verwendung eines CM-Tools kann der Bereitstellungsprozess jedoch komplexer werden sowie schwieriger zu verwalten und zu warten sein als eine dedizierte Toolchain. Außerdem kann das Entwerfen, Erstellen und Warten einer benutzerdefinierten Bereitstellungslösung auch für das zuständige Team eine große zusätzliche Belastung darstellen.

Containerorchestrierung

Sollten Sie bereits in die Containerisierung investiert haben, können Sie noch einen Schritt weiter gehen und einen Dienst wie Google Kubernetes Engine (GKE) verwenden, um Ihre Arbeitslasten zu orchestrieren. Bei Verwendung von Kubernetes zur Orchestrierung Ihrer Container müssen Sie sich nicht um die zugrunde liegende Infrastruktur und die Bereitstellungslogik kümmern.

Bereitstellungsautomatisierung

Durch die Implementierung eines automatisierten Produktions- und Bereitstellungsprozesses für Artefakte, zum Beispiel einer CI/CD-Pipeline (Continuous Integration and Continuous Delivery), können Sie die Erstellung und Bereitstellung von Artefakten automatisieren. Sie können diesen Prozess vollständig automatisieren und bei Bedarf sogar manuelle Genehmigungsschritte einfügen.

Infrastruktur als Code

Mit einer CI/CD-Pipeline können Sie den Bereitstellungsprozess automatisieren und für die Infrastruktur einen ähnlichen Prozess nutzen. Wenn Sie Ihre Infrastruktur als Code definieren, können Sie automatisch alle Ressourcen bereitstellen, die für die Ausführung Ihrer Arbeitslasten erforderlich sind. Mit diesem Verfahren können Sie Ihre Infrastruktur besser beobachten und die Bereitstellung wird wiederholbar. Sie können auf die Infrastruktur auch einen testbasierten Entwicklungsansatz anwenden. Andererseits verursacht die Implementierung einer Infrastruktur als Code einen gewissen Zeit- und Arbeitsaufwand. Berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Migration.

Mit Tools wie Terraform und Deployment Manager können Sie Infrastruktur als Code in Google Cloud implementieren.

Migrationsphase 4: Optimieren

Nach der Bereitstellung Ihrer Arbeitslasten können Sie mit der Optimierung Ihrer Zielumgebung beginnen. In dieser Optimierungsphase können die folgenden bereichsübergreifenden Aktivitäten zur Optimierung dieser Umgebung beitragen:

  • Team zusammenstellen und schulen
  • Alles überwachen
  • Alles automatisieren
  • Alles codieren
  • Verwaltete Dienste anstelle von selbstverwalteten nutzen
  • Leistung und Skalierbarkeit optimieren
  • Kosten senken

Team zusammenstellen und schulen

Wenn Sie die Migration planen, können Sie Ihre Entwicklungs- und Betriebsteams gezielt schulen, damit sie die Vorteile der neuen Cloudumgebung voll ausschöpfen können. Nach gezielter Schulung werden diese Teams nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch die besten cloudnativen Tools und Dienste für den jeweiligen Zweck auswählen. Die Schulungsangebote fördern die Fachkräftebindung und befähigen Entwickler, alle Vorteile von Google Cloud optimal zu nutzen.

In dieser Phase können Sie auch die Geschäftsprozesse einsehen, nach denen die Tätigkeit dieser Teams gesteuert werden. Wenn Sie innerhalb dieser Prozesse ineffiziente oder unnötig belastende Elemente identifizieren, haben Sie die Möglichkeit, diese zu überarbeiten und durch Schulungen zu optimieren.

Alles überwachen

Nur durch Überwachung können Sie gewährleisten, dass alles in der Umgebung wie erwartet funktioniert und Ihre Umgebungen, Verfahren und Prozesse optimieren.

Bevor Sie Ihre Umgebung dem Produktionstraffic aussetzen, empfehlen wir, ein Überwachungssystem zu entwerfen und zu implementieren. Dort können Sie Messwerte definieren, die für die Beurteilung des ordnungsgemäßen Betriebs der Umgebung und deren Komponenten, einschließlich Ihrer Arbeitslasten, wichtig sind. Wenn Sie beispielsweise eine containerisierte Infrastruktur bereitstellen, können Sie mit Prometheus ein Whitebox-Überwachungssystem implementieren. Ihre IoT Core-Geräte können Sie auch mit Cloud Logging und Cloud Functions überwachen.

Außerdem empfehlen wir die Einrichtung eines Warnsystems wie Cloud Monitoring-Benachrichtigung, mit dem Sie nicht nur reagieren, sondern proaktiv vorgehen können. Richten Sie Warnungen für kritische Fehler und Zustände ein, aber auch solche, die Ihnen Zeit geben, potenziell Störungen verursachende Situationen zu korrigieren, bevor sie sich auf die Nutzer auswirken.

Sie können dann Logs mit Messwerten von Cloud Monitoring zur langfristigen Speicherung exportieren, da Logs von Cloud Logging eine begrenzte Aufbewahrungsdauer haben. Außerdem können Sie mit den aus solchen Logs extrahierten Messwerten Datenanalysen durchführen, um Einblicke in die Leistung Ihrer Umgebung zu erhalten und Optimierungen zu planen.

Alles automatisieren

Manuelle Vorgänge sind einem hohen Fehlerrisiko ausgesetzt und zeitaufwendig. In den meisten Fällen können Sie kritische Aktivitäten wie Bereitstellungen, den Austausch von Secrets und die Aktualisierung von Konfigurationen automatisieren. Automatisierung spart Kosten und Zeit, außerdem werden die Risiken gesenkt. Teams arbeiten effizienter, da sie sich nicht mit wiederholten Aufgaben beschäftigen müssen. Beispiele für Automatisierungen in Google Cloud sind Infrastruktur mit Cloud Composer automatisieren und Canary-Analyse in Google Kubernetes Engine mit Spinnaker automatisieren.

Alles codieren

Wenn Sie die Zielumgebung in Google Cloud bereitstellen, sollten Sie versuchen, so viele Aspekte wie möglich im Code zu erfassen. Durch die Implementierung von Prozessen wie Infrastruktur als Code und Richtlinien als Code können Sie Ihre Umgebung vollständig prüfbar und wiederholbar gestalten. Sie können auch einen testbasierten Entwicklungsansatz auf andere Aspekte als Code anwenden, um unmittelbar Feedback zu den Änderungen zu erhalten, die Sie auf Ihre Umgebung anwenden möchten.

Verwaltete Dienste anstelle von selbstverwalteten nutzen

Google Cloud bietet ein Portfolio von Diensten und Produkten, die Sie nutzen können, ohne dass Sie die zugrunde liegenden Server oder die Infrastruktur verwalten müssen. In der Optimierungsphase können Sie entweder Ihre Arbeitslasten erweitern, um solche Dienste zu verwenden, oder einige Ihrer vorhandenen Arbeitslasten durch diese Dienste ersetzen.

Hier einige Beispiele für verwaltete Dienste:

  • Verwenden Sie Cloud SQL für MySQL, anstatt Ihren eigenen MySQL-Cluster zu verwalten.
  • Verwenden Sie Cloud AutoML zum Taggen und Klassifizieren von Bildern, anstatt eigene Modelle für maschinelles Lernen bereitzustellen und zu verwalten.
  • Stellen Sie Ihre Arbeitslasten in GKE bereit, anstatt Ihren eigenen selbstverwalteten Kubernetes-Cluster zu verwenden, oder migrieren Sie Ihre VMs in Container und führen Sie sie in GKE aus.
  • Verwenden Sie App Engine für serverloses Webhosting.

Leistung und Skalierbarkeit optimieren

Einer der Vorteile der Migration in die Cloud ist der Zugriff auf Ressourcen. Sie können vorhandene Ressourcen optimieren, weitere hinzufügen, wenn Sie sie benötigen, und nicht benötigte Ressourcen auf skalierbare Weise entfernen.

Sie haben im Vergleich zu lokalen Bereitstellungen mehr Möglichkeiten, die Leistung zu optimieren:

Kosten senken

Google bietet eine breite Palette von Tools und Preisoptionen, mit denen Sie Ihre Kosten senken können.

Wenn Sie beispielsweise Compute Engine-Instanzen bereitgestellt haben, können Sie Größenempfehlungen für diese Instanzen anwenden.

Zur Reduzierung der Kosten können Sie Ihre Abrechnungsberichte analysieren, um Ihre Ausgabentrends zu untersuchen und festzustellen, welche Google Cloud-Produkte Sie am häufigsten verwenden. Sie können auch Abrechnungsdaten in BigQuery oder in eine Datei exportieren, um sie zu analysieren.

Zur weiteren Kostensenkung bietet Google Cloud Funktionen wie Rabatte für kontinuierliche Nutzung, die automatisch auf Ihre Compute Engine-Abrechnung angewendet werden. Wenn Sie Verträge für zugesicherte Nutzung abschließen, erhalten Sie Rabatte auf die Nutzung der Compute Engine-Instanzen. BigQuery können Sie auch zu einem Pauschalpreis nutzen. Mit den Autoscaling-Funktionen von Google Cloud können Sie außerdem Kosten sparen. Skalieren Sie dazu Ihre Ressourcen entsprechend den Kundenanforderungen herunter. Sie können die Kosten für Überwachung und Logging senken. Optimieren Sie dazu die Nutzung von Cloud Monitoring und Cloud Logging.

Hilfe

Google Cloud bietet verschiedene Optionen und Ressourcen, die Sie dabei unterstützen, die Google Cloud-Dienste optimal zu nutzen.

Informationen zur Selbsthilfe

Wenn Sie keinen persönlichen Support benötigen, können Sie die Ressourcen zur Selbsthilfe nutzen:

  • Dokumentation. Google Cloud bietet Dokumentation für alle Produkte und Dienste sowie für APIs. Weitere Informationen zu Migrationen finden Sie im Google Cloud-Migrationscenter.
  • Tools. Google Cloud bietet verschiedene Produkte und Dienste zur Unterstützung bei Migrationen. Beispiel:
    • Migrate to Virtual Machines ist ein Produkt für die Migration physischer Server und virtueller Maschinen von lokalen Umgebungen und Cloudumgebungen zu Google Cloud. Mit Migrate to VMs können Sie eine virtuelle Maschine in wenigen Minuten zu Google Cloud migrieren. Dabei werden die Daten im Hintergrund kopiert, während die virtuellen Maschinen vollständig betriebsbereit bleiben.
    • Online-Übertragung zu Cloud Storage mit dem gsutil-Befehlszeilentool, der Cloud Storage JSON API oder der Google Cloud Console.
    • Mit dem Storage Transfer Service können Sie Daten von anderen Cloudanbietern, Online-Ressourcen oder lokale Daten in Cloud Storage übertragen.
    • Transfer Appliance ist eine Hardware-Appliance, mit der Sie große Datenmengen von mehreren Hundert Terabyte bis zu einem Petabyte zu Google Cloud migrieren können, ohne Geschäftsvorgänge zu unterbrechen.
    • Der BigQuery Data Transfer Service automatisiert den Datentransfer von Software as a Service-Anwendungen zu BigQuery auf geplanter, verwalteter Basis.
  • Whitepapers. Diese Dokumente enthalten Referenzarchitekturen, Fallstudien, Best Practices und erweiterte Anleitungen.
  • Medieninhalte. Sie können sich den Google Cloud-Podcast anhören oder die Videos auf dem Google Cloud-YouTube-Kanal ansehen. Diese Ressourcen behandeln eine breite Palette von Themen, von Produktbeschreibungen bis hin zu Entwicklungsstrategien.
  • Onlinekurse und praxisorientierte Labs. Auf Coursera finden Sie zu Google Cloud verschiedene Kurse mit Videoinhalten, Lesestoff und praxisorientierten Labs. Sie können auch praxisorientierte Labs mit Google Cloud Skills Boost absolvieren oder an Onlinekursen teilnehmen.

Technologiepartner

Google Cloud beinhaltet Partnerangebote verschiedener Unternehmen, deren Produkte Sie nutzen können. Einige der Angebote können kostenlos genutzt werden, fragen Sie bei den jeweiligen Unternehmen und Ihrem Google Cloud Account Manager nach.

Diese Produkte umfassen Folgendes:

Systemintegratoren

Zu den Google Cloud-Partnern zählen nicht nur Produkt- und Technologieunternehmen, sondern auch Systemintegratoren, die Live-Support anbieten. In der Partnerliste finden Sie verschiedene Systemintegratoren, die sich auf Cloudmigrationen spezialisiert haben.

Google Cloud-Dienstleistungen

Unser Professional Services-Team unterstützt Sie gern dabei, Ihre Investition in Google Cloud optimal zu nutzen.

Cloud Plan and Foundations: Lassen Sie sich bei Ihrer Migration unterstützen

Mit dem Angebot Cloud Plan and Foundations bietet Ihnen Professional Services Support bei der Planung Ihrer Migration und die Bereitstellung der Arbeitslasten für die Produktion. Die Experten unterstützen Ihr Team in jeder Phase der Migration von Arbeitslasten in die Produktion, von der Einrichtung der Google Cloud-Grundlagen über die Optimierung der Plattform für Ihre individuellen Arbeitslastanforderungen bis hin zur Bereitstellung der Arbeitslasten.

Cloud Plan and Foundations hat folgende Ziele:

  • Google Cloud-Grundlagen einrichten
  • Designdokumentation erstellen
  • Bereitstellungs- und Migrationsaktivitäten planen
  • Arbeitslasten in der Produktion bereitstellen
  • Probleme und Risiken verfolgen

Professional Services bietet folgende Leistungen und führt Ihr Team durch die Aktivitäten:

  1. Durchführung technischer Kick-off-Workshops
  2. Erstellung von Dokumentation zur technischen Ausführung
  3. Erstellung eines Migrationsplans
  4. Erstellung einer Programmcharta
  5. Bereitstellung von Projektmanagement
  6. Unterstützung mit technischem Fachwissen

Cloud Sprint: Beschleunigen Sie Ihre Migration zu Google Cloud

Cloud Sprint ist ein intensiver Praxisworkshop, in dem vermittelt wird, wie Sie die Migration einer Anwendung zu Google Cloud beschleunigen können. Google Cloud Professional Services führt Ihr Team durch interaktive Diskussionen, Whiteboard-Präsentationen und die Überprüfung der Zielanwendungen, die zu Google Cloud migriert werden sollen. Während des Cloud-Sprints arbeitet Professional Services mit Ihren Teammitgliedern zusammen. Auf diese Weise erhalten Sie Unterstützung aus erster Hand und sammeln praktische Erfahrungen mit Cloud-Lösungen, einschließlich der erforderlichen Bereitstellungsaktivitäten, damit Sie das weitere Vorgehen für zukünftige Google Cloud-Migrationen besser verstehen.

Schulung: Die Kompetenzen Ihres Teams weiterentwickeln

Google Cloud Professional Services kann je nach den Anforderungen Ihres Teams Schulungen in bestimmten Bereichen organisieren.

Nächste Schritte