Operations-Suite von Google Cloud – Preise

Mit der Preisgestaltung der Operations-Suite von Google Cloud behalten Sie die Kontrolle über Nutzung und Ausgaben: Sie zahlen nur für die tatsächliche Nutzung. Dank der kostenlosen Nutzungskontingente können Sie sofort loslegen – ohne Vorabgebühren oder Verpflichtungen.

Die folgenden Tabellen enthalten eine Übersicht über die Preise für Cloud Logging, Cloud Monitoring und Cloud Trace:

Feature Preis1 Kostenloses Kontingent pro Monat Gültig seit
Logging-Daten 0,50 $/GiB Erste 50 GiB/Projekt 1. Juli 2018
Die Logdatenspeicherung ist derzeit für jede Aufbewahrungsdauer kostenlos. Ab dem 31. März 2021 kostet die Datenaufbewahrung über die Standard-Aufbewahrungsdauer hinaus 0,01 $/GiB und Monat.
Feature Preis1 Kostenloses Kontingent pro Monat Gültig seit
Monitoring-Daten 0,2580 $/MiB: 150–100.000 MiB
0,1510 $/MiB: 100.000–250.000 MiB
0,0610 $/MiB: > 250.000 MiB
Alle GCP-Messwerte2
Erste 150 MiB pro Rechnungskonto für kostenpflichtige Messwerte
1. Juli 2018
Monitoring-API-Aufrufe 0,01 $/1.000 API-Leseaufrufe (API-Schreibaufrufe kostenlos) Erste Million API-Leseaufrufe pro Rechnungskonto inbegriffen 1. Juli 2018
FEATURE PREIS KOSTENLOSES KONTINGENT PRO MONAT GÜLTIG SEIT
Trace-Aufnahme 0,20 $/Million Spans Erste 2,5 Millionen Spans 1. November 2018

1 Im Zusammenhang mit der Preisermittlung sind alle Einheiten wie MB oder GB als binäre Maße zu verstehen. Beispiel: 1 MB ist 220 Byte. 1 GB ist 230 Byte. Diese binären Einheiten werden auch als Mebibyte (MiB) bzw. Gibibyte (GiB) bezeichnet. Beachten Sie auch, dass MB und MiB sowie GB und GiB synonym verwendet werden.

2 Es fallen keine Kosten für Google Cloud-Messwerte oder Anthos-Messwerte an, die mit bis zu 1 Datenpunkt pro Minute abgerechnet werden, der derzeit höchsten Auflösung. Für zukünftige Messungen mit höherer Auflösung können Gebühren anfallen.

Weitere Informationen zu den Kosten für die einzelnen Produkte finden Sie in den folgenden Abschnitten dieser Seite:

Nutzung abrufen

Zum Abrufen Ihrer aktuellen Nutzung öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Cloud Billing-Berichte.

Zu Cloud Billing

Anhand Ihrer aktuellen Nutzungsdaten können Sie eine Kostenschätzung mit dem Preisrechner vornehmen.

Beispiel: In einer Konfiguration erzeugt jede Compute Engine-VM-Instanz monatlich 10 GiB an kostenpflichtigen Logs und 20 MiB an kostenpflichtigen Messwerten. Der Preisrechner gibt Ihnen einen Eindruck der zu erwartenden Cloud Monitoring- und Cloud Logging-Kosten:

1 VM 10 VMs 100 VMs 1.000 VMs
Messwertkosten pro Monat 0,00 $ 12,90 $ 477,30 $ 5.121,30 $
Logging-Kosten pro Monat 0,00 $ 25,00 $ 475,00 $ 4.975,00 $
Gesamtkosten: 0,00 $ 37,90 $ 952,30 $ 10.096,30 $

Abrechnungsbenachrichtigung konfigurieren

Wenn Sie informiert werden möchten, sobald Ihre abrechenbaren oder prognostizierten Kosten ein bestimmtes Budget überschreiten, erstellen Sie in der Google Cloud Console auf der Seite Budgets und Benachrichtigungen eine Benachrichtigung:

  1. Melden Sie sich bei der Google Cloud Console an:
    Bei der Cloud Console anmelden
  2. Rufen Sie das Navigationsmenü  der Console auf und wählen Sie Abrechnung aus. Wenn Sie mehrere Cloud-Rechnungskonten haben, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie zum Verwalten von Cloud Billing für das aktuelle Projekt die Option Zum verknüpften Rechnungskonto aus.
    • Wenn Sie lieber ein anderes Cloud-Rechnungskonto aufrufen möchten, wählen Sie Rechnungskonten verwalten und anschließend das Konto aus, für das Sie ein Budget festlegen möchten.
  3. Wählen Sie im Navigationsmenü für die Abrechnung Budgets und Benachrichtigungen aus.
  4. Klicken Sie auf Budget erstellen.
  5. Füllen Sie das Dialogfeld für das Budget aus. In diesem Dialogfeld wählen Sie Google Cloud-Projekte und -Produkte aus und erstellen anschließend ein Budget für die ausgewählte Kombination. Standardmäßig werden Sie informiert, sobald Sie 50 %, 90 % bzw. 100 % des Budgets erreichen. Die vollständige Dokumentation finden Sie unter Budgets und Budgetbenachrichtigungen festlegen.

Cloud Logging

In Logging wird die Menge der aufgenommenen Logdaten in Rechnung gestellt, die über das kostenlose monatliche Logkontingent hinausgeht. Kostenlose Logs werden nicht auf das Logkontingent angerechnet. In diesem Abschnitt finden Sie folgende Informationen:

  • Definition von kostenpflichtigen und kostenlosen Logs
  • Definition von Fällen, in denen u. U. Gebühren für den Logspeicher anfallen
  • Informationen zur Reduzierung der Logaufnahme
  • Einstellungen für eine Benachrichtigungsrichtlinie, mit der Sie informiert werden, sobald die Logaufnahme einen bestimmten Grenzwert erreicht

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Cloud Logging – Preise.

Angaben zu den Limits für Ihre Loggingnutzung (u. a. die Aufbewahrungsdauer der Daten) finden Sie unter Kontingente und Limits.

Zum Abrufen Ihrer aktuellen Nutzung öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Cloud Billing-Berichte oder die Seite Logging-Ressourcennutzung:

Zur Logging-Ressourcennutzung

Anhand Ihrer aktuellen Nutzungsdaten können Sie eine Kostenschätzung vornehmen.

Kostenlose Logs

Die folgenden Logs sind kostenlos und werden nicht auf das Logkontingent angerechnet:

Kostenpflichtige Logs

Alle Logs (mit Ausnahme der im Abschnitt Kostenlose Logs aufgeführten Logs) sind kostenpflichtig und werden nach dem aufgenommenen Volumen berechnet. Dies gilt auch für Audit-Logs zum Datenzugriff, die über die Logs in der Standardkonfiguration hinausgehen. Weitere Informationen finden Sie unter Audit-Logs zum Datenzugriff konfigurieren.

Damit ein Projekt eine größere Datenmenge als das kostenlose Logkontingent pro Monat aufnehmen kann, ist ein gültiges Rechnungskonto erforderlich.

Logspeicherung

Für jedes Google Cloud-Projekt werden durch das Logging zur Speicherung automatisch zwei Log-Buckets angelegt: _Required und _Default. Wenn die Preise in Kraft treten, fallen bei Ihnen keine Gebühren für Logs an, die im Log-Bucket _Required gespeichert sind, denn dieser Bucket enthält gebührenfreie Logs.

In jedem Google Cloud-Projekt können Sie auch benutzerdefinierte Log-Buckets anlegen. Wenn Sie benutzerdefinierte Aufbewahrungszeiträume für Ihre benutzerdefinierten Buckets oder den _Default-Bucket konfigurieren und die Datenaufbewahrung für die Logs dabei über die Standardaufbewahrungsdauer hinaus verlängern, werden Speicherkosten fällig.

Logaufnahme reduzieren

In Logging stehen zwei kostenlose Dienste zur Verfügung, mit denen Sie zum einen Ihre Lognutzung reduzieren und zum anderen Logeinträge erhalten können, die sonst eventuell verloren gehen würden:

Durch den Ausschluss von Logs können Sie Logeinträge, die mit einem bestimmten Filter übereinstimmen, vollständig ausschließen oder nur bestimmte Nachrichten abrufen, sodass nur ein prozentualer Anteil der Nachrichten in der Loganzeige von Logging zu sehen ist. Ausgeschlossene Logeinträge werden nicht auf das Kontingent angerechnet. Sie können ausgeschlossene Logeinträge exportieren, sodass sie außerhalb von Logging weiterhin zugänglich sind. Eine Anleitung zum Ausschließen von Logs finden Sie unter Logausschlüsse.

Mit dem Logexport können Sie Logeinträge aus Logging exportieren, bevor sie verworfen werden, weil Sie entweder Ihr Logkontingent überschritten oder die Logeinträge zum Ausschluss markiert haben. Das Exportieren von Logs ist in Logging kostenlos. Es fallen jedoch Gebühren für die Dienste an, die Ihre exportierten Logs empfangen. Eine Anleitung zum Exportieren von Logs finden Sie unter Logs exportieren.

Benachrichtigungen über aufgenommene Logbyte pro Monat

Verwenden Sie die folgenden Einstellungen, um eine Benachrichtigungsrichtlinie zu erstellen. Sie werden dann benachrichtigt, wenn die aufgenommenen Logbyte pro Monat Ihre benutzerdefinierte Grenze für Cloud Logging überschreiten:

Bereich Ziel
Feld

Wert
Resource type Global
Metric Monthly log bytes ingested
Filter
Aggregator sum
Period 60 m
Advanced Aggregation Aligner: max
Bereich Bedingungen
Feld

Wert
Condition triggers if Any time series violates
Condition is above
Threshold Sie legen den akzeptablen Wert fest.
For Der kleinste akzeptable Wert liegt bei 30 Minuten.

Cloud Monitoring

In Monitoring wird folgendes in Rechnung gestellt: die Menge der aufgenommenen Messwertdaten, die über das kostenlose monatliche Messwertkontingent hinausgeht, sowie die Cloud Monitoring-API-Leseaufrufe, die über das kostenlose monatliche API-Kontingent hinausgehen. Kostenlose Messwerte und Cloud Monitoring-API-Schreibaufrufe werden nicht auf die Kontingente angerechnet. In diesem Abschnitt finden Sie folgende Informationen:

  • Definition für kostenpflichtige und kostenlose Messwerte
  • Preisbeispiel

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Cloud Monitoring-Preise.

Angaben zu den Limits für Ihre Monitoring-Nutzung finden Sie unter Kontingente und Limits.

Zum Abrufen Ihrer aktuellen Nutzung öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Cloud Billing-Berichte oder die Seite Monitoring-Einstellungen.

Zu den Monitoring-Einstellungen

Anhand Ihrer aktuellen Nutzungsdaten können Sie eine Kostenschätzung vornehmen.

Kostenlose Messwerte

Messwertdaten von Google Cloud, Anthos und Knative sind kostenlos. Dazu gehören:

Kostenpflichtige Messwerte

Alle Messwertdaten (mit Ausnahme der im Abschnitt Kostenlose Messwerte aufgeführten Messwerte) sind kostenpflichtig und werden nach dem aufgenommenen Volumen berechnet. Dazu gehören:

Bei den kostenpflichtigen Messwertdaten tragen Anzahl und Typ der Datenpunkte auf der Zeitachse zum aufgenommenen Volumen bei. Die Werte der Messwertlabels, die zu der Zeitachse gehören, tragen nicht zum aufgenommenen Volumen bei. Das Aufnahmevolumen für einen skalaren Datentyp beträgt 8 Byte und für einen verteilten Datentyp 80 Byte.

Benachrichtigungen über aufgenommene Messwerte

Es ist nicht möglich, eine Benachrichtigung auf Grundlage der monatlich aufgenommenen Messwerte zu erstellen. Sie können jedoch eine Benachrichtigung über Ihre Cloud Monitoring-Kosten anlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Abrechnungsbenachrichtigung konfigurieren.

Preisbeispiele

Mit den folgenden Beispielen zeigen wir Ihnen, wie sich die Kosten für das Erfassen von Messwertdaten schätzen lassen. Sie sollen die neuen Messwertpreise veranschaulichen. Für umfassende Schätzungen können Sie den Preisrechner verwenden. Wenn Sie auf dieses Tool zugreifen, geben Sie Ihre Messwert-, Logging- und Trace-Daten im Operations-Suite-Produkt von Google Cloud ein.

Das grundlegende Szenario sieht so aus: Sie haben eine bestimmte Anzahl überwachter Ressourcen wie Compute Engine, Kubernetes Engine oder App Engine, die jeden Monat Daten von einer bestimmten Anzahl von Messwerten schreiben.

Die verschiedenen Szenarien umfassen folgende Variablen:

  • Die Anzahl der Ressourcen
  • Die Anzahl der Messwerte
  • Ob die Messwerte Google Cloud-Messwerte sind oder nicht
  • Die Rate, mit der die Messwertdaten geschrieben werden

Die Beispiele in diesem Abschnitt beruhen auf den Monitoring-Preisen vom Juli 2020.

Gemeinsamer Hintergrund

In den folgenden Preisbeispielen wird angenommen, dass die aufgenommenen Messwert-Datenpunkte den Typ „double“, „int64“ oder „bool“ haben. Diese zählen für die Ermittlung der Kosten jeweils als 8 Byte. Ein Monat hat ungefähr 730 Stunden (365 Tage ÷ 12 Monate × 24 Stunden) oder 43.800 Minuten.

Für einen Messwert, der Daten einen Monat lang mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Minute schreibt, ergibt sich Folgendes:

  • Datenpunkte insgesamt: 43.800
  • Aufgenommenes Volumen insgesamt:
    • 350.400 Byte (43.800 Datenpunkte × 8 Byte)
    • 0,33416748 MiB (350.400 Byte ÷ 1.048.576 Byte/MiB)

Für einen Messwert, der Daten einen Monat lang mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Stunde schreibt, ergibt sich Folgendes:

  • Datenpunkte insgesamt: 730
  • Aufgenommenes Volumen insgesamt:
    • 5.840 Byte (730 Datenpunkte × 8 Byte)
    • 0,005569458 MiB (5.840 Byte ÷ 1.048.576 Byte/MiB)

Beispiele

Szenario 1: Sie haben 1.000 Ressourcen, die jeweils 75 Messwerte schreiben. Dies sind Messwerte, die nur aus Google Cloud stammen und mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Minute geschrieben werden.

  • Monatliche Datenaufnahme: 25.063 MiB = 0,33416748 MiB für einen Messwert × 75.000 (also 1.000 Ressourcen, 75 Messwerte)
  • Ungefähre Kosten pro Monat: 0,00 $ (Google Cloud-Messwerte sind kostenlos enthalten)
Datenaufnahme in MiB Preis ($/MiB) Kosten ($)
Unbegrenzt 0,00 0,00 $
Summe 25.063 0,00 $

Szenario 2: Sie haben 1.000 Ressourcen, die jeweils 75 Messwerte schreiben. Dies sind kostenpflichtige Messwerte, die mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Minute geschrieben werden.

  • Monatliche Datenaufnahme: 25.063 MiB (wie oben)
  • Ungefähre Kosten pro Monat: 6.427,55 $
Datenaufnahme in MiB Preis ($/MiB) Kosten ($)
150 0,00 0,00 $
24.913 0,258 6.427,55 $
Summe 25.063 6.427,55 $

Szenario 3: Sie haben 1.000 Ressourcen, die jeweils 75 benutzerdefinierte Messwerte schreiben. Dies sind kostenpflichtige Messwerte, die mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Stunde geschrieben werden.

  • Monatliche Datenaufnahme: 418 MiB = 0,005569458 MiB für einen Messwert × 75.000
  • Ungefähre Kosten pro Monat: 69,14 $
Datenaufnahme in MiB Preis ($/MiB) Kosten ($)
150 0,00 0,00 $
267 0,258 69,14 $
Summe 417 69,14 $

Szenario 4: Sie haben eine Ressource, die 500.000 Messwerte schreibt. Dies sind kostenpflichtige Messwerte, die mit einer Rate von 1 Datenpunkt pro Minute geschrieben werden.

  • Monatliche Datenaufnahme: 167.084 MiB = 0,33416748 MiB für einen Messwert × 500.000
  • Ungefähre Kosten pro Monat: 35.890,98 $
Datenaufnahme in MiB Preis ($/MiB) Kosten ($)
150 0,00 0,00 $
99.850 0,258 25.761,30 $
67.084 0,151 10.129,68 $
Summe 167.084 35.890,98 $

Error Reporting

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Error Reporting-Preise.

Angaben zu den Limits für Ihre Error Reporting-Nutzung finden Sie unter Kontingente und Limits.

Cloud Debugger

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Cloud Debugger-Preise.

Cloud Profiler

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Cloud Profiler-Preise.

Angaben zu den Limits für Ihre Profiler-Nutzung finden Sie unter Kontingente und Limits.

Cloud Trace

Die Trace-Kosten basieren auf der Anzahl der aufgenommenen und gescannten Trace-Spans: Bei der Übermittlung von Latenzdaten an Trace werden diese in ein Trace-Log gepackt, das sich aus Spans zusammensetzt. Die Spans werden vom Cloud Trace-Back-End aufgenommen. Wenn Sie sich Trace-Daten anzeigen lassen, werden die gespeicherten Spans von Cloud Trace gescannt. In diesem Abschnitt finden Sie folgende Informationen:

  • Definition von kostenpflichtigen und kostenlosen Trace-Spans
  • Preisbeispiel
  • Informationen zur Reduzierung der Trace-Span-Aufnahme
  • Einstellungen für eine Benachrichtigungsrichtlinie, mit der Sie informiert werden, sobald die Trace-Span-Aufnahme einen bestimmten Grenzwert erreicht

Aktuelle Preisinformationen finden Sie unter Cloud Trace-Preise.

Angaben zu den Limits für Ihre Trace-Nutzung finden Sie unter Kontingente und Limits.

Zum Abrufen Ihrer aktuellen Nutzung öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Cloud Billing-Berichte oder die Seite Trace-Übersicht.

Zur Trace-Übersicht

Anhand Ihrer aktuellen Nutzungsdaten können Sie eine Kostenschätzung vornehmen.

Kostenlose Trace-Spans

Die Cloud Trace-Preise gelten nicht für Trace-Spans, die automatisch von der App Engine-Standardumgebung generiert werden. Die Aufnahme dieser Traces ist kostenlos.

Kostenpflichtige Trace-Spans

Alle Trace-Spans (mit Ausnahme der im Abschnitt Kostenlose Traces aufgeführten Spans) sind kostenpflichtig und werden nach dem aufgenommenen Volumen berechnet. Dies gilt auch für Spans, die von Instrumentierungen erstellt werden, die Sie der App Engine-Standardanwendung hinzugefügt haben.

Preisbeispiele

Das Beispiel beruht auf den Trace-Preisen vom Juli 2020.

  • Wenn Sie 2 Millionen Spans in einem Monat haben, betragen Ihre Kosten 0 $. Die ersten 2,5 Millionen Spans pro Monat sind kostenlos.
  • Wenn Sie 14 Millionen Spans in einem Monat haben, betragen Ihre Kosten 2,30 $. Die ersten 2,5 Millionen Spans pro Monat sind kostenlos. Die Kosten der verbleibenden Spans berechnen sich so: 11,5 Millionen Spans × 0,20 $/Million Spans = 2,30 $.
  • Wenn Sie 1 Milliarde Spans in einem Monat haben, betragen Ihre Kosten 199 $. Die ersten 2,5 Millionen Spans pro Monat sind kostenlos. Die Kosten der verbleibenden Spans berechnen sich so: 997,5 Millionen Spans × 0,20 $/Million Spans = 199,50 $.

Trace-Nutzung reduzieren

Zur Steuerung des Aufnahmevolumens von Trace können Sie die Trace-Abtastrate ändern und so die Anzahl der Traces, die Sie für die Leistungsanalyse benötigen, mit Ihrem Budget in Einklang bringen.

Bei Systemen mit hohem Traffic können die meisten Kunden 1 von 1.000 Transaktionen oder sogar 1 von 10.000 Transaktionen abtasten und haben dennoch genügend Informationen für die Leistungsanalyse.

Die Abtastrate wird mit den Cloud Trace-Clientbibliotheken konfiguriert.

Benachrichtigungen über aufgenommene monatliche Spans

Verwenden Sie die folgenden Einstellungen, um eine Benachrichtigungsrichtlinie zu erstellen, sodass Sie benachrichtigt werden, wenn die Anzahl der pro Monat aufgenommenen Cloud Trace-Spans eine benutzerdefinierte Grenze überschreitet.

Bereich Ziel
Feld

Wert
Resource type global
Metric Monthly trace spans ingested
Filter
Aggregator sum
Period 60 m
Advanced Aggregation Aligner: max
Bereich Bedingungen
Feld

Wert
Condition triggers if Any time series violates
Condition is above
Threshold Sie legen den akzeptablen Wert fest.
For Der kleinste akzeptable Wert liegt bei 30 Minuten.

FAQ

Wie hoch sind meine Kosten?

Informationen zum Schätzen der Nutzungskosten finden Sie unter Rechnungen schätzen.

Hilfe bei Unklarheiten zur Abrechnung bekommen Sie unter Fragen zur Abrechnung.

Welche Informationen erhalte ich aus den detaillierten Angaben zu meiner Nutzung?

Mit verschiedenen Messwerten lassen sich Log- und Messwertvolumen im Metrics Explorer leichter nachvollziehen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Detaillierte Verwendung im Metrics Explorer ansehen.

Wenn Sie eine noch detailliertere Analyse Ihrer Lognutzung wünschen, können Sie Ihr Logvolumen mit logbasierten Messwerten in Datalab analysieren. Weitere Informationen finden Sie in diesem Blogpost von Google Cloud.

Wie wirken sich Arbeitsbereiche auf die Abrechnung aus?

Arbeitsbereiche wirken sich in den meisten Fällen nicht auf die Abrechnung aus. Logs und Messwerte werden für das Google Cloud-Projekt berechnet, das die Daten empfängt, unabhängig davon, ob es einen zugehörigen Arbeitsbereich gibt.

Beim Monitoring von AWS-Konten müssen Sie einen Arbeitsbereich verwenden, um ein AWS-Connector-Projekt für das AWS-Konto abzurufen. Das Connector-Projekt enthält die Logs und Monitoring-Daten für das AWS-Konto.

Was passiert, wenn ich die kostenlosen Kontingente überschreite?

Die Nutzung über Ihre kostenlosen Kontingente hinaus wird automatisch berechnet. Sie verlieren keine Logs oder Messwerte. Informationen zu den möglichen Kosten finden Sie unter Rechnungen schätzen.

Sie können eine Benachrichtigungsrichtlinie erstellen, mit der Ihre Nutzung überwacht wird und Sie benachrichtigt werden, wenn die Grenze für die kostenlose Nutzung fast erreicht ist.

In meinen Projekten gibt es eine große Anzahl von Google Cloud-Logs, die ich nicht verwende. Wie kann ich vermeiden, dass diese Logs Kosten verursachen?

Sie können Logs ausschließen und so festlegen, welche Logs in Logging aufgenommen werden. Informationen dazu finden Sie unter Logaufnahme reduzieren.

Erhalten Dienste, die Logs an mein Projekt senden, einen Fehler, wenn Logs ausgeschlossen werden?

Nein. Dienste, die Logeinträge senden, können nicht feststellen, ob die Einträge in Logging aufgenommen werden oder nicht.

Muss ich für meine Flusslogs in der Virtual Private Cloud doppelt zahlen?

Wenn Sie Ihre VPC-Flusslogs an Logging senden, fallen keine Gebühren für das Erzeugen der Logs an; es werden nur Logging-Gebühren berechnet. Wenn Sie diese jedoch erst senden und dann Ihre VPC-Flusslogs von Logging ausschließen, werden Gebühren für die Logs berechnet. Weitere Informationen finden Sie im Google Cloud-Preisrechner für Netzwerke.