Benutzerdefinierte Messwerte

In dieser Anleitung wird erläutert, wie Sie benutzerdefinierte Messwerte erstellen und verwenden. Die Informationen sind in folgende Abschnitte unterteilt:

  • Benutzerdefinierte Messwerte mit OpenCensus beschreibt, wie Sie mit OpenCensus, einer Open-Source-Monitoring- und Tracing-Bibliothek benutzerdefinierte Messwerte erstellen, ihnen Messwertdaten hinzufügen und sie in Cloud Monitoring exportieren können.

    Wenn Messwerte aus OpenCensus in Cloud Monitoring exportiert werden, werden sie von Monitoring wie alle anderen benutzerdefinierten Messwerte behandelt.

  • Benutzerdefinierte Messwerte erstellen beschreibt, wie Sie mit der Cloud Monitoring API benutzerdefinierte Messwerte erstellen und Zeitachsendaten hinzufügen können.

    Die Monitoring API wird anhand von Beispielen mit den Programmiersprachen API Explorer, C#, Go, Java, Node.js, PHP, Python und Ruby veranschaulicht.

Die folgenden Informationen gelten sowohl für benutzerdefinierte Messwerte als auch für die von Cloud Monitoring bereitgestellten Messwerte:

  • Messwerte durchsuchen beschreibt, wie Sie Ihre benutzerdefinierten Messwerte und die über 900 integrierten Messwerte auflisten lassen und analysieren können.
  • Messwerte lesen beschreibt, wie Sie mithilfe der Monitoring API Zeitachsendaten aus benutzerdefinierten und integrierten Messwerten abrufen können. Sie können Messwertdaten auch in Diagrammen und Benachrichtigungen verwenden.

Alle diese Vorgänge für Messwerte erfordern die Cloud Monitoring API v3. Eine Referenzdokumentation finden Sie unter Einführung in die Cloud Monitoring API.

Eine Erläuterung der Konzepte, die den Messwerten in Cloud Monitoring zugrunde liegen, finden Sie unter Messwerte, Zeitachsen und Ressourcen.

Hinweis

Benutzerdefinierte Messwerte gehören zu Google Cloud-Projekten, die Mitglieder eines Arbeitsbereichs sind. Selbst wenn Sie nur die integrierten Messwerte durchsuchen, benötigen Sie dafür ein entsprechendes Projekt.

  1. Erstellen oder wählen Sie ein Google Cloud Console-Projekt aus, auf dessen Monitoring-Daten Sie zugreifen möchten. In diesem Leitfaden wird die ID Ihres Projekts mit {your-project-id} bezeichnet.
  2. Aktivieren Sie Ihr Projekt für Monitoring.

Wenn Sie Messwerte auf der Grundlage der Logs Ihrer Google Cloud-Projekte einrichten möchten, verwenden Sie logbasierte Messwerte.

Informationen zu benutzerdefinierten Messwerten

Benutzerdefinierte Messwerte sind mit Ausnahme der folgenden Punkte mit den in Monitoring integrierten Messwerten identisch:

  • Sie können benutzerdefinierte Messwerte in Ihren Google Cloud-Projekten erstellen.
  • Namen benutzerdefinierter Messwerte beginnen in der Regel mit custom.googleapis.com/, darin unterscheiden sie sich von den integrierten Messwerten.
  • Sie können in Ihre benutzerdefinierten Messwerte Zeitachsendaten schreiben.
  • Benutzerdefinierte Messwerte können gelöscht werden.

Weitere Informationen zu den integrierten Messwerten finden Sie in der Liste der Messwerte.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Methoden in der Monitoring API mit benutzerdefinierten Messwerten und mit integrierten Messwerten verwendet werden können:

Monitoring API-Methode Verwendung mit
benutzerdefinierten Messwerten
Verwendung mit
integrierten Messwerten
monitoredResourceDescriptors.get Ja Ja
monitoredResourceDescriptors.list Ja Ja
metricDescriptors.get Ja Ja
metricDescriptors.list Ja Ja
timeSeries.list Ja Ja
timeSeries.create Ja
metricDescriptors.create Ja
metricDescriptors.delete Ja

Limits und Latenzen

Weitere Informationen finden Sie unter Kontingente und Limits für Beschränkungen im Zusammenhang mit benutzerdefinierten Messwerten und der Datenaufbewahrung. Wenn Sie Ihre Messwertdaten über die festgelegte Aufbewahrungsdauer hinaus beibehalten möchten, kopieren Sie die Daten manuell an einen anderen Ort wie etwa Cloud Storage oder BigQuery.

Informationen zu Latenzen beim Schreiben von Daten in benutzerdefinierte Messwerte finden Sie unter Latenz von Messwertdaten.