Preise

BigQuery-Preise

BigQuery ist eine serverlose Datenanalyseplattform. Zur Nutzung von BigQuery müssen Sie keine einzelnen Instanzen oder virtuellen Maschinen bereitstellen. Stattdessen weist BigQuery Rechenressourcen automatisch nach Bedarf zu. Sie können die Computing-Kapazität auch vorzeitig in Form von Slots reservieren, die virtuelle CPUs darstellen. Die Preisstruktur von BigQuery spiegelt dieses Design wider.

BigQuery-Preise haben zwei Hauptkomponenten:

  • Analysepreise sind die Kosten für die Verarbeitung von Abfragen. Dazu gehören SQL-Abfragen, benutzerdefinierte Funktionen, Skripts sowie Anweisungen für bestimmte Datenbearbeitungssprachen (DML) und Datendefinitionssprachen zum Scannen von Tabellen.

  • Speicherpreise sind die Kosten für das Speichern von Daten, die Sie in BigQuery laden.

Bei BigQuery fallen bestimmte Vorgänge wie das Streamen von Insert-Anweisungen und die Nutzung der BigQuery Storage API in Rechnung. Weitere Informationen finden Sie unter Preise für die Datenaufnahme und Preise für die Datenextraktion.

Darüber hinaus bietet BigQuery kostenlose Vorgänge und eine kostenlose Nutzungsstufe.

Jedes von Ihnen erstellte Projekt ist mit einem Rechnungskonto verknüpft. Alle Kosten, die für BigQuery-Jobs im Rahmen dieses Projekts entstehen, werden vom verknüpften Rechnungskonto abgebucht. Speichergebühren für BigQuery werden ebenfalls dem verknüpften Konto in Rechnung gestellt. Auf der Seite mit den Cloud Billing-Abrechnungsberichten erhalten Sie in der Cloud Console eine Übersicht über die BigQuery-Kosten und -Trends.

Preismodelle für Analysen

BigQuery bietet zwei Preismodelle zum Ausführen von Abfragen:

  • On-Demand-Preise. Bei diesem Preismodell wird Ihnen die Anzahl der Byte in Rechnung gestellt, die bei jeder Abfrage verarbeitet werden. Das erste Terabyte (1 TB) an verarbeiteten Abfragedaten pro Monat ist kostenlos.

  • Pauschalpreise. Mit diesem Preismodell erwerben Sie Slots, die virtuelle CPUs sind. Wenn Sie Slots erwerben, erwerben Sie dedizierte Verarbeitungskapazität, die Sie zum Ausführen von Abfragen verwenden können. Slots sind in folgenden Zusicherungsplänen verfügbar:

    • Flex-Slots: Sie verpflichten sich anfänglich zu 60 Sekunden.
    • Monatlich: Sie verpflichten sich anfänglich zu 30 Tagen.
    • Jährlich: Sie verpflichten sich zu 365 Tagen.

    Mit Monats- und Jahrestarifen bezahlen Sie weniger, sichern aber im Gegenzug langfristige Kapazitäten zu.

Sie können beide Modelle Ihren Anforderungen entsprechend kombinieren. Dank der On-Demand-Preise zahlen Sie für die tatsächliche Nutzung. Ihre Abfragen werden jedoch mit einem gemeinsamen Pool an Slots ausgeführt, sodass die Leistung variieren kann. Beim Pauschalpreis bezahlen Sie eine garantierte Kapazität mit einem Rabatt für eine längerfristige Nutzung. Weitere Informationen zur Auswahl der Preise für Ihre Arbeitslasten finden Sie unter Arbeitslastverwaltung mit Reservierungen.

Preise für On-Demand-Analysen

Abfragen werden standardmäßig mit dem On-Demand-Preismodell abgerechnet.

Bei On-Demand-Preisen berechnet BigQuery die Anzahl der verarbeiteten Byte (auch als gelesene Byte bezeichnet). Unabhängig davon, ob die Daten in BigQuery oder in einer externen Datenquelle wie Cloud Storage, Drive oder Cloud Bigtable gespeichert sind, wird immer die Menge der verarbeiteten Byte in Rechnung gestellt. Bei On-Demand-Preisen richtet sich die Abrechnung ausschließlich nach der Nutzung.

Für On-Demand-Abfragepreise gilt Folgendes:

Für Kunden mit großem Datenvolumen, die gleichbleibende monatliche Kosten vorziehen, sind auch Pauschalpreise verfügbar.

Preisangaben

Beachten Sie die folgenden Informationen zu On-Demand-Abfragegebühren:

  • BigQuery verwendet eine spaltenbasierte Datenstruktur. Es werden Ihnen die Kosten entsprechend den verarbeiteten Gesamtdaten in den ausgewählten Spalten in Rechnung gestellt, wobei die Gesamtdaten pro Spalte anhand der darin enthaltenen Datentypen berechnet werden. Unter Berechnung der Datengröße finden Sie weitere Informationen dazu.
  • Abfragen, die einen Fehler oder Ergebnisse aus dem Cache zurückgeben, werden Ihnen nicht in Rechnung gestellt.
  • Die Kosten werden auf das nächste MB aufgerundet. Dabei gilt ein Minimum von 10 MB verarbeiteter Daten pro Tabelle, auf die die Abfrage verweist, und ein Minimum von 10 MB verarbeiteter Daten pro Abfrage.
  • Wird eine laufende Abfrage abgebrochen, können trotzdem Kosten entstehen. Unter Umständen können diese auch die volle Höhe einer abgeschlossenen Abfrage erreichen.
  • Beim Ausführen einer Abfrage erfolgt die Abrechnung entsprechend den Daten, die in den ausgewählten Spalten verarbeitet werden. Dies gilt auch, wenn Sie ein explizites LIMIT für die Ergebnisse festlegen.
  • Durch Partitionierung und Clustering Ihrer Tabellen können Sie die durch Abfragen verarbeitete Datenmenge reduzieren. Verwenden Sie Partitionierung und Clustering wann immer möglich.
  • On-Demand-Abfragepreise werden auf der Seite Google Cloud Platform SKUs als „Analysis“ bezeichnet.
  • Wenn Sie eine Abfrage für eine geclusterte Tabelle ausführen und die Abfrage einen Filter für die geclusterten Spalten enthält, verwendet BigQuery den Filterausdruck, um die von der Abfrage gescannten Blöcke zu bereinigen. Dadurch kann die Anzahl der gescannten Byte sinken.
  • Wenn Sie Daten aus einer externen Quelle abfragen, wird Ihnen die Anzahl der durch die Abfrage gelesenen Byte in Rechnung gestellt. Wenn die externen Daten in einem anderen Google Cloud-Produkt wie Cloud Storage gespeichert sind, fallen alle Speicherkosten für dieses Produkt an. Weitere Informationen finden Sie unter Google Cloud-Preise.

Mit den Kostenkontrollmechanismen von BigQuery lassen sich Ihre Abfragekosten auf einen bestimmten Betrag begrenzen. Sie können Folgendes festlegen:

Ausführliche Beispiele zur Berechnung der Anzahl der verarbeiteten Byte finden Sie unter Berechnung der Abfragegröße.

Pauschalpreise

BigQuery bietet Pauschalpreise für Kunden, die für Abfragen anstatt eines On-Demand-Preises pro TB verarbeiteter Daten einen festen Betrag bevorzugen.

Verwenden Sie BigQuery-Reservierungen, um Pauschalpreise zu aktivieren.

Wenn Sie sich für das Pauschalpreismodell entscheiden, erwerben Sie eine bestimmte Anzahl an BigQuery-Slots für die Abfrageverarbeitung. Ihre Abfragen verbrauchen diese Kapazität. Die verarbeiteten Byte werden Ihnen nicht in Rechnung gestellt. Wenn Ihre Kapazitätsanforderungen die Ihnen zugesicherte Kapazität überschreiten, stellt BigQuery die Slots in die Warteschlange und es werden keine zusätzlichen Gebühren berechnet. Weitere Informationen darüber, wie BigQuery Slots für die Abfrageverarbeitung verwendet, finden Sie unter Slots.

Pauschalpreis:

  • Bezieht sich auf Abfragekosten, einschließlich BigQuery ML, DML- und DDL-Anweisungen.
  • Gilt nicht für Speicherkosten oder BI Engine-Kosten.
  • Wird als regionale Ressource gekauft. Die in einer bestimmten Region oder Mehrfachregion erworbenen Slot-Zusicherungen können nicht in einer anderen Region oder Mehrfachregion verwendet oder dorthin transferiert werden.
  • Ermöglicht Kunden, projektbasierte Gleichzeitigkeitskontingente über den Google Cloud-Support anzufordern.
  • Ist in Form von sekundengenauen, monatlichen und jährlichen Zusicherungen erhältlich.
  • Kann für Ihre gesamte Organisation angewandt werden. Slot-Zusicherungen müssen nicht für jedes einzelne Projekt erworben werden.
  • Wird in 100-Slot-Schritten erworben. Das Minimum liegt bei 100 Slots.
  • Wird für die Dauer der Zusicherung sekundengenau abgerechnet.

Zusicherungen zum monatlichen Pauschalpreis

Die folgende Tabelle zeigt die Kosten für Ihre monatliche Slot-Zusicherung: Weitere Informationen finden Sie unter Monatliche Zusicherungen.

Zusicherungen zu einem jährlichen Pauschalpreis

Die folgende Tabelle zeigt die Kosten für Ihre jährliche Slot-Zusicherung: Weitere Informationen finden Sie unter Jährliche Zusicherungen.

Flex-Slots: kurzfristige Zusicherungen

Flex-Slots sind ein spezieller Zusicherungstyp:

  • Die Dauer der Zusicherung beträgt nur 60 Sekunden.
  • Sie können Flex-Slots jederzeit kündigen.
  • Abgerechnet wird lediglich die Dauer der Bereitstellung in Sekunden.

Flex-Slots unterliegen der Kapazitätsverfügbarkeit. Es kann nicht garantiert werden, dass der Kauf von Flex-Slots erfolgreich ist. Sobald Sie den Zusicherungskauf erfolgreich abgeschlossen haben, wird die Kapazität bis zur Stornierung garantiert. Weitere Informationen finden Sie unter Flex-Slots.

Die folgende Tabelle zeigt die Kosten für Ihre Flex-Slot-Zusicherung:

Speicherpreise

Speicherpreise sind die Kosten für das Speichern von Daten, die Sie in BigQuery laden. Sie zahlen für aktiven Speicherplatz und langfristigen Speicherplatz.

  • Aktiver Speicher umfasst alle Tabellen- oder Tabellenpartitionen, die in den letzten 90 Tagen geändert wurden.

  • Langfristiger Speicher umfasst alle Tabellen- oder Tabellenpartitionen, die 90 Tage lang nicht geändert wurden. Der Preis für die Speicherung für diese Tabelle sinkt automatisch um ca. 50 %. Aktiver und langfristiger Speicher unterscheiden sich nicht in Leistung, Langlebigkeit und Verfügbarkeit.

Die ersten 10 GB Speicher pro Monat sind kostenlos.

Preisangaben

Die Speicherpreise beziehen sich auf die unkomprimierte Größe der Datenmengen, die in Ihren Tabellen gespeichert sind. Die Datengröße wird anhand der Datentypen in den einzelnen Spalten berechnet. Eine ausführliche Erläuterung dazu finden Sie unter Berechnung der Datengröße.

Die Preise für Speicherung werden pro MB und Sekunde anteilig berechnet. Beispiele:

  • Bei Speicherung von 100 MB für einen halben Monat zahlen Sie 0,001 $ (ein Zehntel Cent).
  • Bei Speicherung von 500 GB für einen halben Monat zahlen Sie 5 $.
  • Bei Speicherung von 1 TB für einen ganzen Monat zahlen Sie 20 $.

Hinweis: Die Speichernutzung wird in Gigabyte (GB) berechnet. 1 GB entspricht dabei 230 Byte. Diese Maßeinheit wird auch als Gibibyte (GiB) bezeichnet. Demzufolge ist 1 TB = 240 Byte, also 1.024 GB.

Wenn eine Tabelle innerhalb von 90 aufeinanderfolgenden Tagen nicht bearbeitet wird, wird sie als langfristiger Speicher in Rechnung gestellt. Es kommt zu keiner Beeinträchtigung der Leistung, Langlebigkeit, Verfügbarkeit oder anderer Funktionen, wenn eine Tabelle in die Langzeitspeicherung übergeht.

Die Kosten für jede Partition einer partitionierten Tabelle werden bei der Langzeitspeicherung separat berechnet. Wenn eine Partition in den letzten 90 Tagen nicht geändert wurde, werden die Daten in dieser Partition als Langzeitspeicherung betrachtet und zum Rabattpreis in Rechnung gestellt.

Wird die Tabelle bearbeitet, gilt wieder der reguläre Speicherpreis, und der 90-Tage-Timer wird auf null zurückgesetzt. Durch jeden Vorgang, bei dem die Daten in einer Tabelle geändert werden, wird der Timer zurückgesetzt. Beispiele:

Vorgang Details
Daten in eine Tabelle laden Jeder Lade- oder Abfragejob, bei dem Daten an eine Zieltabelle angefügt werden oder eine Zieltabelle überschrieben wird.
Daten in eine Tabelle kopieren Jeder Kopierjob, bei dem Daten an eine Zieltabelle angefügt werden oder eine Zieltabelle überschrieben wird.
Abfrageergebnisse in eine Tabelle schreiben Jeder Abfragejob, bei dem Daten an eine Zieltabelle angefügt werden oder eine Zieltabelle überschrieben wird.
Datenbearbeitungssprache (DML) verwenden Einsatz einer DML-Anweisung zum Bearbeiten von Tabellendaten.
Datendefinitionssprache (DDL) verwenden CREATE OR REPLACE TABLE-Anweisung verwenden, um eine Tabelle zu ersetzen
Daten in eine Tabelle streamen Aufnahme von Daten mithilfe des API-Aufrufs tabledata.insertAll.

Bei allen anderen Vorgängen wird der Timer nicht zurückgesetzt. Dazu gehören:

  • Eine Tabelle abfragen
  • Eine Ansicht erstellen, mit der eine Tabelle abgefragt wird
  • Daten aus einer Tabelle exportieren
  • Eine Tabelle (in eine andere Zieltabelle) kopieren.
  • Eine Tabellenressource patchen oder aktualisieren

Für Tabellen, die den 90-Tage-Schwellenwert während eines Abrechnungszeitraums erreichen, wird der Preis entsprechend anteilig berechnet.

Die ermäßigten Kosten für die Langzeitspeicherung gelten nur für den BigQuery-Speicher und nicht für Daten in externen Datenquellen wie Cloud Bigtable, Cloud Storage oder Drive.

Berechnung der Datengröße

Beim Laden von Daten in BigQuery oder beim Abfragen von Daten werden die Kosten anhand der Datengröße berechnet. Dazu wird die Größe des Datentyps der jeweiligen Spalte herangezogen.

Die Größe der gespeicherten Daten und die Größe der Daten, die durch Ihre Abfragen verarbeitet werden, werden in Gigabyte (GB) berechnet. 1 GB entspricht dabei 230 Byte. Diese Maßeinheit wird auch als Gibibyte (GiB) bezeichnet. Demzufolge ist 1 TB = 240 Byte, also 1.024 GB.

Die Datentypen in BigQuery haben folgende Größen:

Datentyp Größe
INT64/INTEGER 8 Byte
FLOAT64/FLOAT 8 Byte
NUMERIC 16 Byte
BIGNUMERIC (Vorschau) 32 Byte
BOOL/BOOLEAN 1 Byte
STRING 2 Byte + die Größe des UTF-8-codierten Strings
BYTES 2 Byte + die Anzahl von Byte im Wertfeld
DATE 8 Byte
DATETIME 8 Byte
TIME 8 Byte
TIMESTAMP 8 Byte
STRUCT/RECORD 0 Byte + Größe der enthaltenen Felder
GEOGRAPHY 16 Byte + 24 Byte * die Anzahl der Eckpunkte im Geography-Typ Verwenden Sie die Funktion ST_NumPoints, um die Anzahl der Eckpunkte zu überprüfen.

Nullwerte werden für jeden Datentyp mit 0 Byte berechnet.

Eine wiederkehrende Spalte wird als Array gespeichert und ihre Größe wird nach Anzahl der Werte berechnet. Beispiel: Eine Integer-Spalte (INT64), die wiederkehrt (ARRAY<INT64>) und 4 Einträge enthält, wird mit 32 Byte berechnet (4 Einträge × 8 Byte).

Preise für die Datenaufnahme

BigQuery bietet zwei Modi für die Datenaufnahme:

  • Laden im Batch: Laden Sie die Quelldaten in einem oder mehreren BigQuery-Tabellen in einem einzigen Batchvorgang.

  • Streaming. Streamen Sie Daten nacheinander oder in kleinen Batches.

Weitere Informationen dazu, welcher Modus ausgewählt wird, finden Sie unter Einführung in das Laden von Daten.

Preisangaben

Standardmäßig werden Ihnen keine Gebühren für das Laden von Daten aus dem Cloud-Speicher oder für lokale Dateien in BigQuery in Rechnung gestellt. Für Ladejobs wird standardmäßig ein gemeinsam genutzter Pool von Slots verwendet. BigQuery gibt keine Garantien für die verfügbaren Kapazitäten dieses gemeinsamen Pools oder den angezeigten Durchsatz. Alternativ können Sie dedizierte Slots erwerben, um Ladejobs auszuführen. Für dedizierte Slots werden Ihnen Pauschalpreise in Rechnung gestellt. Wenn Ladejobs einer Reservierung zugewiesen sind, können sie nicht mehr auf den kostenlosen Pool zugreifen. Weitere Informationen finden Sie unter Zuweisungen.

Sobald die Daten in BigQuery geladen sind, gelten die entsprechenden Speicherpreise von BigQuery. Wenn Sie Daten aus Cloud Storage laden, wird Ihnen das Speichern der Daten in Cloud Storage in Rechnung gestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite mit den Cloud Storage-Preisen unter Datenspeicherung.

Wenn sich das Ziel-Dataset in der Mehrfachregion US befindet, wird Ihnen ausgehender Netzwerktraffic beim Laden von Daten aus einem Cloud Storage-Bucket in einer anderen Region nicht in Rechnung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter Überlegungen zum Standort.

Preise für die Datenextraktion

BigQuery bietet zwei Modi für die Datenextraktion:

  • Batch-Export. Tabellendaten in Cloud Storage exportieren

  • Streaming-Lesevorgänge. BigQuery Storage API verwenden, um Streaming-Lesevorgänge von Tabellendaten auszuführen

Preisangaben

Daten exportieren

Standardmäßig werden Ihnen keine Gebühren für den Export von Daten aus BigQuery in Rechnung gestellt. Für Exportjobs wird standardmäßig ein gemeinsam genutzter Pool von Slots verwendet. BigQuery gibt keine Garantien für die verfügbaren Kapazitäten dieses gemeinsamen Pools oder den angezeigten Durchsatz. Alternativ können Sie dedizierte Slots erwerben, um Exportjobs auszuführen. Für dedizierte Slots werden Ihnen Pauschalpreise in Rechnung gestellt. Wenn Ladejobs einer Reservierung zugewiesen sind, können sie nicht mehr auf den kostenlosen Pool zugreifen. Weitere Informationen finden Sie unter Zuweisungen.

BigQuery Storage API – Preise

Für die BigQuery Storage API gilt ein On-Demand-Preismodell. Ihnen werden die gelesenen Daten in Rechnung gestellt. Kunden, die sich für den Pauschalpreis entschieden haben, können mit der BigQuery Storage API bis zu 300 TB an Daten pro Monat und Rechnungskonto kostenlos lesen. Für Lesevorgänge, die 300 TB pro Monat übersteigen, wird der On-Demand-Preis berechnet.

Bei der Abrechnung nach On-Demand-Preisen basieren die Kosten für die BigQuery Storage API auf der Anzahl der Byte, die durch Aufrufe von ReadRows aus dem BigQuery-Speicher gelesen werden.

Die Zahl der gelesenen Byte beinhaltet auch Daten, die für das Filtern verwendet, aber nicht als Ausgabe von ReadRows an Sie zurückgegeben werden. Für Daten, die aus temporären Tabellen gelesen werden, müssen Sie nichts bezahlen.

Beachten Sie außerdem diese Hinweise zu den BigQuery Storage API-Kosten:

  • Ihnen wird die gesamte gelesene Datenmenge in Rechnung gestellt. Sowohl die insgesamt pro Spalte gelesenen Daten als auch die Datengröße werden anhand des Datentyps in der Spalte berechnet. Eine ausführliche Erläuterung dazu finden Sie unter Berechnung der Datengröße.
  • Ihnen werden alle während einer Lesesitzung gelesenen Daten in Rechnung gestellt, auch wenn ein ReadRows-Aufruf fehlschlägt.
  • Wenn Sie einen ReadRows-Aufruf abbrechen, bevor das Ende des Streams erreicht ist, werden Ihnen alle Daten in Rechnung gestellt, die bis dahin gelesen wurden. Das betrifft auch Daten, die vor dem Abbruch des ReadRows-Aufrufs gelesen, aber nicht an Sie zurückgegeben wurden.
  • Sie sollten wann immer möglich partitionierte und geclusterte Tabellen verwenden. Sie können die gelesene Datenmenge reduzieren, indem Sie Partitionen mit einer WHERE-Klausel bereinigen. Weitere Informationen finden Sie unter Partitionierte Tabellen abfragen.
  • Die BigQuery Storage API ist kein Teil der kostenlosen Stufe von Google Cloud.

Kostenlose Vorgänge

Die folgenden BigQuery-Vorgänge sind an jedem Standort kostenlos. Für diese Vorgänge gelten Kontingente und Limits.

Aktion Details
Daten laden Kostenlos über den gemeinsam genutzten Slot-Pool Kunden können sich für einen Pauschalpreis für eine garantierte Kapazität entscheiden. Nachdem die Daten in BigQuery geladen wurden, wird Ihnen der Speicherplatz in Rechnung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter Preise für die Datenaufnahme.
Daten kopieren Das Kopieren einer Tabelle kostet nichts, aber für das Speichern der neuen Tabelle und der Tabelle, die Sie kopiert haben, fallen Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tabelle kopieren.
Daten exportieren Für den gemeinsam genutzten Slot-Pool, fallen keine Daten an, aber für das Speichern der Daten in Cloud Storage. Weitere Informationen finden Sie unter Daten exportieren.
Datasets löschen Für das Löschen eines Datasets fallen keine Kosten an.
Tabellen, Ansichten, Partitionen und Funktionen löschen Für das Löschen von Tabellen, Ansichten, einzelnen Tabellenpartitionen oder benutzerdefinierten Funktionen fallen keine Kosten an.
Metadatenvorgänge Die Aufrufe „list“, „get“, „patch“, „update“ und „delete“ werden Ihnen nicht in Rechnung gestellt. Darunter fallen beispielsweise das Auflisten von Datasets, das Aktualisieren der Access Control List eines Datasets, das Aktualisieren einer Tabellenbeschreibung oder das Auflisten benutzerdefinierter Funktionen in einem Dataset.
Pseudospalten lesen Für die Abfrage der folgenden Pseudospalten fallen keine Gebühren an:

_TABLE_SUFFIX
_PARTITIONDATE
_PARTITIONTIME
_FILE_NAME
Metatabellen lesen Für die Abfrage der folgenden Metatabellen fallen keine Gebühren an:

__PARTITIONS_SUMMARY__
__TABLES_SUMMARY__
Nutzerdefinierte Funktionen (UDFs) Für das Erstellen, Ersetzen oder Aufrufen von nichtflüchtigen UDFs fallen keine Gebühren an.

Kostenlose Nutzungsstufe

Im Rahmen der kostenlosen Stufe von Google Cloud bietet BigQuery einige Ressourcen bis zu einem bestimmten Limit kostenlos an. Diese kostenlosen Nutzungskontingente sind während des kostenlosen Testzeitraums und auch danach verfügbar. Wenn Sie die Nutzungslimits überschreiten und der kostenlose Testzeitraum abgelaufen ist, fallen die auf dieser Seite genannten Gebühren an.

Ressource Monatliche Limits für kostenlose Nutzung Details
Speicher Die ersten 10 GB pro Monat sind kostenlos. Das kostenlose Speicherkontingent beinhaltet BigQuery ML-Modelle und in BigQuery gespeicherte Trainingsdaten.
Abfragen (Analyse) Das erste Terabyte (1 TB) an verarbeiteten Abfragedaten pro Monat ist kostenlos. Zum kostenlosen Analysekontingent gehören Abfragen, die in BigQuery ML Vorhersage-, Prüfungs- und Evaluierungsfunktionen nutzen. Nicht dazu gehören BigQuery ML-Abfragen, die CREATE MODEL-Anweisungen enthalten.
BigQuery bietet außerdem Pauschalpreise für Kunden mit hohem Datenvolumen, die für Abfragen einen festen monatlichen Betrag bevorzugen.
CREATE MODEL-Abfragen in BigQuery ML Pro Monat sind die ersten 10 GB an verarbeiteten Abfragedaten kostenlos, die CREATE MODEL-Anweisungen enthalten. CREATE MODEL-Abfragen in BigQuery ML sind vom kostenlosen BigQuery-Analysekontingent unabhängig. Sie gelten außerdem nur für in BigQuery ML eingebundene Modelle (also mit BigQuery trainierte Modelle).

Tipp