Regionale nichtflüchtige Speicher hinzufügen oder ihre Größe anpassen

Auf dieser Seite wird beschrieben, wie regionale nichtflüchtige Speicherressourcen hinzugefügt und verwaltet werden. Ein regionaler nichtflüchtiger Speicher kann nur vergrößert, aber nicht verkleinert werden.

Regionale nichtflüchtige Speicher haben ähnliche Eigenschaften wie zonale nichtflüchtige Speicher, weisen aber auch Unterschiede auf:

  • Sie können nicht als Bootlaufwerk verwendet werden.
  • Sie unterstützen das erzwungene Anhängen an eine andere VM-Instanz, wenn eine Zone ausfällt.
  • Es ist möglich, einen regionalen nichtflüchtigen Speicher aus einem Snapshot, aber nicht aus einem Image zu erstellen.
  • Es gibt auch Leistungsunterschiede, die im Dokument der Speicheroptionen genauer beschrieben werden.

Ein regionaler nichtflüchtiger Speicher ermöglicht die synchrone Replikation von Daten zwischen zwei Zonen in einer Region. Im unwahrscheinlichen Fall eines Zonenausfalls kann die Arbeitslast auf eine andere VM-Instanz in derselben oder einer sekundären Zone übertragen werden. Sie können dann erzwingen, dass der regionale nichtflüchtige Speicher an diese Instanz angehängt wird. Das erzwungene Anhängen dauert voraussichtlich weniger als eine Minute.

Es wird empfohlen, regionale nichtflüchtige Speicher mit Snapshots zu sichern, um einen unbeabsichtigten Datenverlust zu vermeiden.

Ein regionaler nichtflüchtiger Speicher ist eine geeignete Option, wenn robuste Systeme konzipiert werden sollen oder zustandsorientierte Datenbankdienste wie MySQL und Postgres genutzt werden, die eine hohe Verfügbarkeit erfordern.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Ressourcen und ihrer Leistung finden Sie in der Beschreibung der Speicheroptionen für Compute Engine.

Jeder nichtflüchtige Speicher hat eine standardmäßige physische Blockgröße von 4 KB. Wenn für Ihre Datenbankanwendung ein größerer physischer Block erforderlich ist, können Sie beim Erstellen des Laufwerks 16 KB auswählen. Dieses Feature wird nicht für Bootlaufwerke unterstützt. Wenn Sie die Größe des physischen Blocks eines vorhandenen Laufwerks ändern möchten, müssen Sie einen Snapshot davon erstellen und dann ein neues Laufwerk anlegen. Sie können die physische Blockgröße des Laufwerks nicht direkt bearbeiten.

Hinweise

Einschränkungen

Regionale nichtflüchtige Speicher haben die folgenden Einschränkungen:

  • Sie können nicht als Bootlaufwerke verwendet werden.
  • Es ist möglich, einen regionalen nichtflüchtigen Speicher aus einem Snapshot zu erstellen, nicht jedoch aus einem Image.
  • Die Mindestgröße eines regionalen nichtflüchtigen Standardspeichers beträgt 200 GB.
  • Regionale nichtflüchtige Speicher können nicht mit einem speicheroptimierten Maschinentyp verwendet werden.

Instanzen regionalen nichtflüchtigen Speicher hinzufügen

Erstellen Sie einen regionalen nichtflüchtigen Standardspeicher oder einen regionalen nichtflüchtigen SSD-Speicher und hängen Sie ihn an eine Instanz an. Wenn keine Instanzen vorhanden sind, müssen Sie zuerst eine neue Instanz erstellen und starten. Sie müssen Ihre Instanz in derselben Region wie Ihre Laufwerke erstellen.

Console

Erstellen Sie zuerst den regionalen nichtflüchtigen Speicher und hängen Sie ihn dann an eine vorhandene Instanz an. Regionale nichtflüchtige Speicher können nicht als Bootlaufwerke erstellt werden, da diese bei einem Failover nicht zwangsweise angehängt werden können.

So erstellen Sie einen regionalen nichtflüchtigen Speicher:

  1. Gehen Sie zur Seite Laufwerke.

    Zur Seite "Laufwerke"

  2. Wählen Sie Ihr Projekt aus.
  3. Klicken Sie auf Laufwerk erstellen.
  4. Geben Sie einen Namen für Ihr Laufwerk an.
  5. Wählen Sie den Typ des Laufwerks aus.
  6. Klicken Sie auf das Kästchen Dieses Laufwerk innerhalb der Region replizieren.
  7. Wählen Sie die Region aus.

    Notieren Sie sich die Region, da Sie beim Erstellen der Instanz dieselbe Region auswählen müssen.

  8. Wählen Sie zwei Zonen in dieser Region aus und klicken Sie auf OK.

    Sie müssen zwei Zonen auswählen. Notieren Sie sich die ausgewählten Zonen, da Sie das Laufwerk in einer dieser Zonen an Ihre Instanz anhängen müssen.

  9. Wählen Sie den Quelltyp aus.
  10. Optional können Sie die physische Blockgröße (KB) auswählen. Die Standardgröße des Laufwerks beträgt 4 KB. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die physische Blockgröße zu erhöhen und dafür 16 KB aus dem Drop-down-Menü auszuwählen. Dieses Feature befindet sich in der Betaphase.
  11. Wählen Sie die Verschlüsselung aus.
  12. Klicken Sie auf Erstellen, um den Vorgang abzuschließen.

Nachdem Sie den regionalen nichtflüchtigen Speicher erstellt haben, hängen Sie ihn an Ihre Instanz an.

Wenn Sie ein Laufwerk an eine vorhandene Instanz anhängen, erhalten Sie möglicherweise die Fehlermeldung, dass das Laufwerk bereits an eine andere Instanz angehängt ist. In diesem Fall müssen Sie das Anhängen erzwingen. Dazu klicken Sie im Drop-down-Menü Zusätzliche Laufwerke auf das Kästchen Anhängen erzwingen.

Nachdem Sie ein neues Laufwerk an eine Instanz angehängt haben, müssen Sie das Laufwerk formatieren und bereitstellen, damit das Betriebssystem den verfügbaren Speicherplatz nutzen kann.

gcloud

So können Sie einen regionalen nichtflüchtigen Speicher mit dem gcloud-Tool erstellen und anhängen:

  1. Verwenden Sie den Befehl compute disks create, um einen neuen regionalen nichtflüchtigen Speicher zu erstellen. Wenn Sie regionalen nichtflüchtigen SSD-Speicher für zusätzlichen Durchsatz oder mehr IOPS benötigen, fügen Sie das Flag --type ein und legen Sie pd-ssd fest. Fügen Sie optional das Flag --physical-block-size hinzu, um die physische Blockgröße festzulegen. Wenn Sie dieses Flag hinzufügen, müssen Sie den Befehl beta compute disks create verwenden. Dieses Feature befindet sich in der Betaphase.

    gcloud beta compute disks create [DISK_NAME] \
        --size [DISK_SIZE] \
        --type [DISK_TYPE] \
        --region [REGION] \
        --replica-zones [ZONE1],[ZONE2] \
        --physical-block-size [BLOCK_SIZE]
    

    Dabei gilt:

    • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.
    • [DISK_SIZE] ist die Größe des neuen Laufwerks in GB.
    • [DISK_TYPE] ist der Typ des nichtflüchtigen Speichers, pd-standard oder pd-ssd.
    • [REGION] ist die Region, in der sich das regionale Laufwerk befinden wird. Beispiel: europe-west1.
    • [ZONE1], [ZONE2] sind die Zonen innerhalb der Region, in denen sich die beiden Laufwerke befinden.
      Sie müssen zwei Zonen auswählen. Beispiel: europe-west1-a,europe-west1-b.
    • [BLOCK_SIZE] ist entweder 4096 (4 KB) oder 16384 (16 KB). 4 KB ist die Standardgröße für physische Blöcke und 16 KB eine erhöhte physische Blockgröße. Verwenden Sie mit diesem Flag den Befehl beta compute disks create. Dieses Feature befindet sich in der Betaphase.
  2. Nachdem Sie das Laufwerk erstellt haben, hängen Sie es an eine laufende oder gestoppte Instanz an. Verwenden Sie den Befehl compute instances attach-disk und fügen Sie das Flag ein --disk ein.

    gcloud compute instances attach-disk [INSTANCE_NAME] \
        --disk [DISK_NAME]
    

    Dabei gilt:

    • [INSTANCE_NAME] ist der Name der Instanz, der die neuen regionalen nichtflüchtigen Speicher hinzugefügt werden.
    • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks, das Sie an die Instanz anhängen.

    Nachdem Sie ein neues Laufwerk erstellt und an die Instanz angehängt haben, müssen Sie das Laufwerk formatieren und bereitstellen, damit das Betriebssystem den verfügbaren Speicherplatz nutzen kann.

  3. Verwenden Sie den Befehl compute disks describe, um eine Beschreibung des Laufwerks aufzurufen. Die Antwort enthält die physische Blockgröße des Laufwerks.

API

  1. Erstellen Sie in der API eine POST-Anfrage, um einen regionalen nichtflüchtigen Speicher zu erstellen. Initialisieren Sie im Anfragetext von compute.regionDisks.insert ein neues Laufwerk mit einem Laufwerk name und den Attributen replicaZones. Wenn Sie keine Image- oder Snapshot-Quellen angeben, wird ein leeres Laufwerk erstellt. Optional können Sie das Attribut physicalBlockSizeBytes zur Festlegung der physischen Blockgröße hinzufügen. Verwenden Sie für dieses Attribut die Beta-API-Methode compute.regionDisks.insert. Dieses Feature befindet sich in der Betaphase.

    POST https://compute.googleapis.com/compute/beta/projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]
    
    {
     "name": "[DISK_NAME]",
     "physicalBlockSizeBytes": "[BLOCK_SIZE]",
     "replicaZones": [
       "projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE1]",
       "projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE2]"
       ],
     }
    

    Dabei gilt:

    • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
    • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.

    • [BLOCK_SIZE] ist entweder 4096 (4 KB) oder 16384 (16 KB). 4 KB ist die Standardgröße für physische Blöcke und 16 KB eine erhöhte physische Blockgröße. Verwenden Sie für dieses Attribut die Beta-API-Methode compute.regionDisks.insert. Dieses Feature befindet sich in der Betaphase.

    • [ZONE1], [ZONE2] sind die Zonen, in denen sich Replikate des neuen Laufwerks befinden sollen.

  2. Erstellen Sie in der API eine POST-Anfrage an die Methode compute.instances.attachDisk und fügen Sie dem nichtflüchtigen Speicher, den Sie gerade erstellt haben, die URL hinzu:

    POST https://compute.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE]/instances/[INSTANCE_NAME]/attachDisk
    
    {
     "source": "/projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]/disks/[DISK_NAME]"
    }
    

    Dabei gilt:

    • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
    • [ZONE] ist der Standort des Laufwerks.
    • [INSTANCE_NAME] ist der Name der Instanz, der Sie den neuen nichtflüchtigen Speicher hinzufügen.
    • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.

Nachdem Sie ein neues Laufwerk erstellt und an die Instanz angehängt haben, müssen Sie das Laufwerk formatieren und bereitstellen, damit das Betriebssystem den verfügbaren Speicherplatz nutzen kann.

Bei einem Zonenausfall auf einen regionalen nichtflüchtigen Speicher zugreifen

Sollte der unwahrscheinliche Fall eines Zonenausfalls eintreten, kann für den regionalen nichtflüchtigen Speicher mit dem Befehl "force-attach" ein Failover auf eine VM-Instanz in einer anderen Zone durchgeführt werden.

Wenn eine Zone, in der Ihre VM-Instanz ausgeführt wird, nicht mehr verfügbar ist, kann möglicherweise kein Laufwerk mehr von der Instanz getrennt werden, da die Instanz für die Durchführung des Trennvorgangs nicht erreichbar ist. Mit dem Befehl "force-attach" können Sie einen regionalen nichtflüchtigen Speicher an eine VM-Instanz anhängen, auch wenn dieser aktuell an eine andere Instanz angehängt ist.

Sobald der Vorgang zum erzwungenen Anhängen abgeschlossen ist, hindert Compute Engine die ursprüngliche VM vom Schreiben auf das Laufwerk. Mit dem Befehl zum erzwungenen Anhängen erhalten Sie wieder Zugriff auf Ihre Daten und können den Dienst wiederherstellen.

Ein Schreibvorgang wird auf einer VM nur dann bestätigt, wenn er dauerhaft in beiden Replikaten beibehalten wird. Wenn eins der Replikate nicht verfügbar ist, schreibt Compute Engine nur auf das fehlerfreie Replikat. Sobald das fehlerhafte Replikat laut Compute Engine wieder verfügbar ist, wird es transparent mit dem fehlerfreien Replikat synchronisiert und der vollständig synchrone Betrieb fortgesetzt. Diese Operation ist für eine VM transparent.

Im seltenen Fall, dass beide Replikate zur selben Zeit nicht verfügbar sind oder das fehlerfreie Replikat nicht mehr verfügbar ist, während ein anderes synchronisiert wird, ist das entsprechende Laufwerk nicht mehr verfügbar.

Sie haben auch die Möglichkeit, die Instanz manuell herunterzufahren, nachdem Sie den Schritt zum erzwungenen Anhängen ausgeführt haben.

Ausfall innerhalb einer Zone

Es ist auch möglich, das Anhängen eines regionalen nichtflüchtigen Speichers an eine VM-Instanz in derselben Zone zu erzwingen. Dieses zoneninterne Failover ermöglicht es, mit Ausfällen umzugehen, die durch eine falsche VM-Konfiguration, ein fehlerhaftes Betriebssystem-Upgrade oder andere Fehlersituationen verursacht wurden.

Console

Erstellen Sie eine Stand-by-VM-Instanz und erzwingen Sie das Anhängen eines Laufwerks an eine Instanz.

  1. Öffnen Sie die Seite der VM-Instanzen.

    Zur Seite "VM-Instanzen"

  2. Wählen Sie Ihr Projekt aus.
  3. Geben Sie unter Name einen Namen für Ihre Instanz an.
  4. Wählen Sie die Region aus, in der sich Ihr regionaler nichtflüchtiger Speicher befindet.
  5. Wählen Sie die alternative Zone der ursprünglichen VM-Instanz aus, an die das Laufwerk angehängt war.

    Ihre Laufwerke werden auf der Seite Laufwerke aufgeführt.

  6. Klicken Sie auf Verwaltung, Laufwerke, Netzwerk, SSH-Schlüssel.
  7. Klicken Sie auf Laufwerke.
  8. Klicken Sie unter Zusätzliche Laufwerke auf Vorhandenes Laufwerk hinzufügen.
  9. Wählen Sie den regionalen nichtflüchtigen Speicher aus der Drop-down-Liste aus.
  10. Klicken Sie auf das Kästchen, um das Anhängen des Laufwerks zu erzwingen.
  11. Klicken Sie auf Fertig.
  12. Klicken Sie auf Erstellen, um die Instanzerstellung abzuschließen.

    Die neue VM-Instanz wird auf der Seite der VM-Instanzen angezeigt.
    Führen Sie dieselben Schritte aus, um das Anhängen eines Laufwerks an die ursprüngliche Instanz zu erzwingen, sobald die ausgefallene Zone wiederhergestellt wurde.

gcloud

Geben Sie im gcloud-Tool den Befehl instances attach-disk ein, um das Laufwerkreplikat an eine VM-Instanz anzuhängen. Fügen Sie das Flag --disk-scope hinzu und setzen Sie es auf regional.

gcloud compute instances attach-disk [INSTANCE_NAME]  \
    --disk [DISK_NAME] \
    --disk-scope regional \
    --force-attach

Dabei gilt:

  • [INSTANCE_NAME] ist der Name der neuen VM-Instanz in der Region.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks.

Nachdem Sie das Anhängen des Laufwerks erzwungen haben, können Sie bei Bedarf die Dateisysteme auf dem Laufwerk bereitstellen. Die Instanz kann das zwangsweise angehängte Laufwerk verwenden, um die Lese- und Schreibvorgänge fortzusetzen.

API

Erstellen Sie eine POST-Anfrage an die Methode compute.instances.attachDisk und fügen Sie die URL dem zonalen nichtflüchtigen Speicher hinzu, den Sie gerade erstellt haben. Der Abfrageparameter forceAttach=true ist erforderlich, um das Laufwerk an die neue VM-Instanz anzuhängen, obwohl es noch zur primären Instanz gehört.

POST https://compute.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE]/instances/[INSTANCE_NAME]/attachDisk?forceAttach=true

{
 "source": "projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]/disks/[DISK_NAME]"
}

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
  • [ZONE] ist der Standort des Laufwerks.
  • [INSTANCE_NAME] der Name der Instanz ist, der Sie den neuen nichtflüchtigen Speicher hinzufügen.
  • [REGION] ist die Region, in der sich der regionale nichtflüchtige Speicher befindet.
  • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.

Nachdem Sie das Laufwerkreplikat angehängt haben, können Sie bei Bedarf die Dateisysteme auf den Laufwerken bereitstellen. Die Instanz kann das Laufwerkreplikat verwenden, um die Lese- und Schreibvorgänge fortzusetzen.

Größe eines regionalen nichtflüchtigen Speichers ändern

Wenn Instanzen mit regionalen nichtflüchtigen Speichern zusätzlichen Speicherplatz, mehr IOPS oder Durchsatz benötigen, können Sie die Größe der Laufwerke ändern. Sie können für die Instanz auch mehrere sekundäre Laufwerke erstellen, wenn Sie Ihre Daten auf getrennten Volumes speichern möchten. Sie können die Laufwerkgröße jederzeit anpassen, unabhängig davon, ob das Laufwerk an eine laufende Instanz angehängt ist.

Der Befehl zur Größenanpassung ist für regionale nichtflüchtige Speicher und nichtflüchtige Standardspeicher identisch. Es gibt jedoch ein zusätzliches Flag für die Region.

Console

So ändern Sie die Größe eines regionalen nichtflüchtigen Speichers:

  1. Gehen Sie zur Seite Laufwerke.

    Zur Seite "Laufwerke"

  2. Wählen Sie das Laufwerk aus, dessen Größe Sie ändern möchten.
  3. Klicken Sie oben auf der Seite auf Bearbeiten.
  4. Geben Sie die gewünschte Größe des Laufwerks in GB ein.

    Sie können die Größe eines Laufwerks nur erhöhen, nicht verringern.

  5. Klicken Sie auf Speichern.
  6. Nachdem Sie die Größe des Laufwerks angepasst haben, müssen Sie die Größe des Dateisystems anpassen, damit das Betriebssystem auf den zusätzlichen Speicherplatz zugreifen kann.

    Die neue Größe des Laufwerks wird in der Liste der Laufwerke angezeigt.

gcloud

Verwenden Sie den Befehl compute disks resize des gcloud-Befehlszeilentools: Geben Sie für das Flag --size die gewünschte Laufwerkgröße in GB und für das Flag --region die Region an, in der sich das Laufwerk befindet.

gcloud compute disks resize [DISK_NAME] \
    --region [REGION]  \
    --size [DISK_SIZE]

Dabei gilt:

  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, dessen Größe Sie anpassen.
  • [REGION] ist die Region, in der sich der Speicher befindet.
  • [DISK_SIZE] ist die neue Größe des Laufwerks in GB.

Nachdem Sie die Größe des Laufwerks angepasst haben, müssen Sie die Größe des Dateisystems anpassen, damit das Betriebssystem auf den zusätzlichen Speicherplatz zugreifen kann.

API

Erstellen Sie mit der API eine POST-Anfrage an die Methode compute.regionDisks.resize. Legen Sie im Anfragetext den Parameter sizeGb auf die gewünschte Laufwerkgröße in GB fest.

POST https://compute.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]/disks/[DISK_NAME]/resize

{
 "sizeGb": "[DISK_SIZE]"
}

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
  • [REGION] ist die Region, in der sich das Laufwerk befindet.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, dessen Größe Sie anpassen.
  • [DISK_SIZE] ist die neue Größe des Laufwerks in GB.

Nachdem Sie die Größe des Laufwerks angepasst haben, müssen Sie die Größe des Dateisystems anpassen, damit das Betriebssystem auf den zusätzlichen Speicherplatz zugreifen kann.

Gemeinsame Nutzung eines regionalen nichtflüchtigen Speichers zwischen mehreren Instanzen

Sie können einen nichtflüchtigen Speicher ohne Startfunktion an mehrere VM-Instanzen im Lesemodus anhängen und damit statische Daten mit mehreren Instanzen teilen. Das Teilen von statischen Daten zwischen mehreren Instanzen eines nichtflüchtigen Speichers ist billiger, als Ihre Daten auf individuelle Laufwerke für einzelne Instanzen zu replizieren.

Wenn Sie einen nichtflüchtigen Speicher an mehrere Instanzen anhängen, muss er an alle diese Instanzen im Lesemodus anhängt werden. Ein nichtflüchtiger Speicher kann nicht an mehrere Instanzen im Lese-/Schreibmodus angehängt werden. Wenn Sie dynamischen Speicherplatz zwischen mehreren Instanzen teilen müssen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Bei einem nichtflüchtigen Speicher mit Daten, die Sie mit mehreren Instanzen teilen möchten, trennen Sie diesen von allen Lese-/Schreibinstanzen und hängen ihn an eine oder mehrere Instanzen im Lesemodus an.

Console

  1. Gehen Sie zur Seite VM-Instanzen, um die Liste der Instanzen in Ihrem Projekt aufzurufen.

    Zur Seite "VM-Instanzen"

  2. Klicken Sie in der Spalte Name auf den Namen der Instanz, für die Sie das Laufwerk bereitstellen möchten. Die Seite mit den Instanzdetails wird geöffnet.
  3. Klicken Sie oben auf der Seite "Instanzdetails" auf Bearbeiten.
  4. Klicken Sie im Abschnitt Zusätzliche Laufwerke auf Objekt hinzufügen, um der Liste angehängter nichtflüchtiger Speicher ohne Startfunktion ein Laufwerk hinzuzufügen.
  5. Klicken Sie in der Spalte Name auf Laufwerk auswählen und dann auf den Namen des Laufwerks, das Sie anhängen möchten. Wenn Sie ein neues Laufwerk ohne Startfunktion erstellen, konfigurieren Sie die Attribute entsprechend und klicken auf Erstellen, um die Änderungen zu übernehmen.
  6. Klicken Sie in der Spalte Modus auf Lesen/Schreiben und ändern Sie die Einstellung in Nur Lesen.
  7. Klicken Sie unten auf der Seite "Instanzdetails" auf Speichern, um die Änderungen für die Instanz zu übernehmen.
  8. Stellen Sie eine Verbindung zur Instanz her und stellen Sie das Laufwerk bereit.
  9. Wiederholen Sie diesen Vorgang, um das Laufwerk anderen Instanzen im Lesemodus hinzuzufügen.

gcloud

Verwenden Sie im gcloud-Tool den Befehl compute instances attach-disk und geben Sie das Flag --mode mit der Option ro an.

gcloud beta compute instances attach-disk [INSTANCE_NAME] --disk [DISK_NAME] \
    --disk-scope regional --mode ro

Dabei gilt:

  • [INSTANCE_NAME] ist der Name der Instanz, an die Sie den nichtflüchtigen Speicher anhängen möchten.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, das Sie anhängen möchten.

Nachdem Sie das Laufwerk angehängt haben, verbinden Sie die Instanz und stellen Sie das Laufwerk bereit.

Wiederholen Sie diesen Befehl für jede Instanz, der Sie dieses Laufwerk im Lesemodus hinzufügen möchten.

API

Erstellen Sie mit der API eine POST-Anfrage an die Methode compute.instances.attachDisk. Legen Sie im Anfragetext den Parameter mode als READ_ONLY fest.

POST https://compute.googleapis.com/compute/beta/projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE]/instances/[INSTANCE_NAME]/attachDisk

{
 "source": "regions/[REGION]/disks/[DISK_NAME]",
 "mode": "READ_ONLY"
}

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
  • [ZONE] ist die Zone der Instanz.
  • [INSTANCE_NAME] ist der Name der Instanz, an die Sie den nichtflüchtigen Speicher anhängen möchten.
  • [REGION] ist die Region, in der sich das Laufwerk befindet.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, das Sie anhängen.

Nachdem Sie das Laufwerk angehängt haben, verbinden Sie die Instanz und stellen Sie das Laufwerk bereit.

Wiederholen Sie diese Anfrage für jede Instanz, der Sie dieses Laufwerk im Lesemodus hinzufügen möchten.

Einen zonalen nichtflüchtigen Speicher zu einem regionalen nichtflüchtigen Speicher migrieren

Um einen zonalen in einen regionalen nichtflüchtigen Speicher umzuwandeln, erstellen Sie zuerst einen Snapshot des aktuellen nichtflüchtigen Speichers und erstellen dann von diesem Snapshot den regionalen nichtflüchtigen Speicher.

gcloud

Verwenden Sie im gcloud-Tool den Befehl compute disks snapshot und geben Sie das Flag --zone sowie das Flag --snapshot-name an.

gcloud compute disks snapshot [DISK_NAME] \
    --zone [ZONE] \
    --snapshot-name [SNAPSHOT_DISK_NAME]

Dabei gilt:

  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, von dem Sie einen Snapshot erstellen möchten.
  • [ZONE] ist der Ort, an dem sich das zonale Quelllaufwerk befindet.
  • [SNAPSHOT_DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerk-Snapshots.

Erstellen Sie mithilfe von compute disks create basierend auf dem Snapshot des zonalen Laufwerks ein regionales Laufwerk. Geben Sie den Namen des Laufwerks sowie die Flags --region, --replica-zones und --source-snapshot an.

gcloud compute disks create [DISK_NAME] \
    --region [REGION] \
    --replica-zones [ZONE1],[ZONE2] \
    --source-snapshot [SNAPSHOT_DISK_NAME]

Dabei gilt:

  • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.
  • [REGION] ist die Region, in der sich das Laufwerk befinden wird.
  • [ZONE1], [ZONE2] sind die Zonen, in denen sich die Replikate der neuen regionalen nichtflüchtigen Speicher befinden werden.
  • [SNAPSHOT_DISK_NAME] ist der Name des Quell-Snapshot-Laufwerks.

Mit derselben Methode können Sie regionale Laufwerke zu zonalen Laufwerken migrieren.

API

Senden Sie mit der API eine POST-Anfrage an die Methode compute.disk.createSnapshot, um einen Snapshot des Laufwerks zu erstellen. Legen Sie im Anfragetext den Parameter zone für die Zone, in der sich das Laufwerk befindet, den Namen des Laufwerks disk, von dem Sie den Snapshot erstellen und createSnapshot fest.

POST https://compute.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]/disks/[DISK_NAME]/createSnapshot

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
  • [ZONE] ist die Zone, in der sich das Laufwerk befindet.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Laufwerks, für das Sie einen Snapshot erstellen.

Erstellen Sie in der API eine POST-Anfrage, um einen regionalen nichtflüchtigen Speicher zu erstellen. Initialisieren Sie im Anfragetext von compute.regionDisks.insert ein neues Laufwerk und geben Sie die Attribute "name" und "replica-zones" für das Laufwerk an. Da es sich um ein Datenlaufwerk handelt, lassen Sie das Attribut sourceImage weg, da sonst ein leeres Laufwerk erstellt würde:

POST https://compute.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/regions/[REGION]/disks

{
 "name": "[DISK_NAME]",
 "sourceSnapshot": "global/snapshots/[SNAPSHOT_NAME]",
 "replicaZones": [
 "projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE1]",
 "projects/[PROJECT_ID]/zones/[ZONE2]"
 ],
}

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID.
  • [REGION] ist die Region, in der sich das Laufwerk befinden wird.
  • [DISK_NAME] ist der Name des neuen Laufwerks.
  • [SNAPSHOT_NAME] ist der wiederherzustellende Snapshot.
  • [ZONE1], [ZONE2] sind die Zonen, in denen sich die Replikate der neuen regionalen nichtflüchtigen Speicher befinden werden. ## Weitere Informationen
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