Windows-Image erstellen

Sie können benutzerdefinierte Windows Server-Images aus vorhandenen Windows Server-Instanzen erstellen. Erstellen Sie aus diesen benutzerdefinierten Images Instanzen mit denselben Bootlaufwerk-Images, die auch in den vorhandenen Instanzen vorliegen.

Diese benutzerdefinierten Images unterstützen Sie dabei, die Konfigurationseinstellungen für das Betriebssystem auf den vorhandenen Instanzen zu speichern und aus dieser Konfiguration andere Instanzen zu erstellen.

Wenn Sie ein Image aus einer öffentlichen Instanz oder benutzerdefinierten Instanz erstellen müssen, lesen Sie die Informationen zur Erstellung eines neuen Windows-Images.

Um geplante Sicherungen Ihrer Daten auf nichtflüchtigem Speicher zu erstellen, verwenden Sie Snapshots des nichtflüchtigen Speichers anstelle von benutzerdefinierten Images.

Wenn Sie Windows Server- oder SQL Server-Systeme importieren müssen, verwenden Sie den Dienst für die VM-Migration.

Windows Server-Image erstellen

Führen Sie GCESysprep für die Instanz aus, um sie für die Erstellung des Images vorzubereiten, bevor Sie das Image erstellen. Bei diesem Vorgang wird die Instanz beendet. Wenn Sie die Instanz nicht beenden können, überspringen Sie den Prozess GCESysprep und erstellen Sie das Image. Dies stellt jedoch ein Risiko für die Integrität des Images dar.

  1. Melden Sie sich bei der Windows-Instanz an und öffnen Sie PowerShell oder die Eingabeaufforderung als Administrator.
  2. Verwenden Sie GCESysprep, um das System auf die Duplikation vorzubereiten. Mit diesem Befehl wird die Instanz heruntergefahren und die Remotedesktopverbindung beendet.

    GCESysprep
    

Wenn die Instanz vorbereitet wurde, erstellen Sie das Image.

Console

  1. Rufen Sie in der GCP Console die Seite Neues Image erstellen auf.

    Neues Image erstellen

  2. Geben Sie einen Namen für das Image an.
  3. Wählen Sie ein Quelllaufwerk mit einem Windows-Betriebssystem, aus dem Sie ein Image erstellen möchten.
  4. Wenn das Quelllaufwerk mit einer ausgeführten Instanz verbunden ist, klicken Sie auf Instanz weiter ausführen, um das Image dennoch zu erstellen. Diese Option kann die Integrität des Images beeinträchtigen. Beenden Sie die Instanz nach Möglichkeit, bevor Sie das Image erstellen.
  5. Klicken Sie auf Erstellen.

gcloud

Verwenden Sie gcloud compute mit images create und geben Sie den nichtflüchtigen Quellspeicher an, aus dem ein Image erstellt werden soll. Fügen Sie optional das Flag --force hinzu, um das Image auch dann zu erstellen, wenn eine Verbindung mit einer momentan ausgeführten Instanz besteht.

gcloud compute images create example-image --source-disk [DISK_NAME] \
    --source-disk-zone [ZONE] [--force]
  • [DISK_NAME] ist der Name des Quelllaufwerks, von dem ein Image erstellt werden soll.
  • [ZONE] ist die Zone des Laufwerks.
  • --force ist ein optionales Flag, mit dem das Image auch dann erstellt wird, wenn das Laufwerk mit einer noch ausgeführten Instanz verbunden ist. Diese Option kann die Integrität des Images beeinträchtigen. Beenden Sie die Instanz nach Möglichkeit, bevor Sie das Image erstellen.

Wenn Sie diesen Befehl ausführen, erstellt gcloud compute auf Grundlage des nichtflüchtigen Speichers, den Sie angegeben haben, ein neues Image und fügt es Ihrer Sammlung hinzu. Mit dem folgenden Befehl prüfen Sie, ob das Image erfolgreich erstellt wurde:

gcloud compute images list

API

Senden Sie eine POST-Anfrage an die Methode images().insert, die eine sourceDisk-URL im Anfragetext enthält.

POST https://www.googleapis.com/compute/v1/projects/[PROJECT_ID]/global/images?[FORCE_OPTION]

{
  "name": "[IMAGE_NAME]",
  "sourceDisk": "zones/[ZONE]/disks/[DISK_NAME]"
}

Dabei gilt:

  • [PROJECT_ID] ist die Projekt-ID für diese Anfrage.
  • [FORCE_OPTION] ist eine Option, mit der das Image auch dann erstellt wird, wenn das Quelllaufwerk mit einer momentan ausgeführten Instanz verbunden ist. Geben Sie forceCreate=true am Ende der POST-Zeile an, um diese Option festzulegen. Diese Option kann die Integrität des Images beeinträchtigen. Beenden Sie die Instanz nach Möglichkeit, bevor Sie das Image erstellen.
  • [IMAGE_NAME] ist der Name, den dieses Image erhalten soll.
  • [ZONE] ist die Zone des Quelllaufwerks, von dem ein Image erstellt werden soll.
  • [DISK_NAME] ist der Name des Quelllaufwerks.

Weitere Informationen zum Hinzufügen von Images finden Sie unter Referenz der Images.

Windows-Agents und -Skripte aktualisieren

Compute Engine gibt von Zeit zu Zeit neue Windows-Images mit den neuesten Agents und Skripten heraus. Diese Objekte helfen Windows-Instanzen beim Starten und Herunterfahren, der Kontoverwaltung und der Adressverwaltung.

Seit der Image-Version v20160112 von Windows aktualisiert sich der Windows-Agent bei vorgeschalteten Releases selbst. Wenn Sie den Metadatenschlüssel disable-agent-updates der Instanz auf true setzen, können Sie die Aktualisierung der Agents deaktivieren. Bei Instanzen, die auf älteren Image-Releases basieren, können Sie den Windows-Agent dieser Instanzen manuell aktualisieren.

Weitere Informationen

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