Verbindung zu Instanzen herstellen

Auf dieser Seite werden einige der gängigsten Methoden zum Herstellen einer Verbindung zu Linux- und Windows-Instanzen beschrieben, die auf Compute Engine ausgeführt werden.

Mit Linux-Instanzen verbinden

Lesen Sie vor dem Herstellen einer Verbindung die folgenden Hinweise:

  • Ihre VM-Instanz lässt SSH-Zugriff zu. Standardmäßig erstellt Compute Engine Firewallregeln, die TCP-Verbindungen über Port 22 zulassen. Sie können prüfen, ob diese Regeln vorhanden sind, wenn Sie die Seite Firewallregeln in der Google Cloud Console aufrufen und nach Firewallregeln suchen, die tcp:22-Verbindungen zulassen.

  • Als zusätzliche Sicherheitsebene können Sie Ihre Hostschlüssel als Gastattribute auf Ihren Linux-Instanzen speichern. Weitere Informationen finden Sie unter Hostschlüssel speichern.

Weitere Methoden zum Herstellen einer Verbindung zu Instanzen finden Sie unter den folgenden Links:

Wenn Sie über die Google Cloud Console oder das gcloud-Befehlszeilentool im SDK eine Verbindung zu Linux-Instanzen herstellen möchten, führen Sie die Schritte auf den nachstehenden Tabs aus.

Wenn diese grundlegenden SSH-Optionen für Sie nicht infrage kommen, müssen Sie möglicherweise über Drittanbietertools eine Verbindung zu Instanzen herstellen oder eine Verbindung zu Instanzen herstellen, die keine externe IP-Adresse haben.

Console

  1. Öffnen Sie in der Cloud Console die Seite VM-Instanzen.

    Zur Seite "VM-Instanzen"

  2. Klicken Sie in der Liste der VM-Instanzen in der Zeile der Instanz, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten, auf SSH.

    SSH-Schaltfläche neben dem Instanznamen.

gcloud

Mit dem Befehl gcloud compute ssh stellen Sie eine Verbindung zu Instanzen her, für die Sie eine Zugriffsberechtigung haben.

gcloud compute ssh --project PROJECT_ID --zone ZONE VM_NAME

Dabei gilt:

  • PROJECT_ID ist die ID des Projekts, das die Instanz enthält.
  • ZONE ist der Name der Zone, in der sich die Instanz befindet.
  • VM_NAME ist der Name der Instanz.

Wenn Sie Standardeigenschaften für das gcloud-Befehlszeilentool festgelegt haben, können Sie die Flags --project und --zone von diesem Befehl weglassen. Beispiel:

gcloud compute ssh VM_NAME

Nachdem Sie eine Verbindung hergestellt haben, führen Sie Befehle für die Linux-Instanz über das Terminal aus. Wenn Sie die Instanz nicht mehr benötigen, trennen Sie die Verbindung mit dem Befehl exit.

Speicherort von SSH-Schlüsseln

In Compute Engine wird beim ersten Verbindungsaufbau zu einer VM-Instanz ein SSH-Schlüsselpaar für Sie erzeugt und an einem der folgenden Orte gespeichert:

  • Standardmäßig wird der generierte Schlüssel von Compute Engine zu den Metadaten von Projekten oder Instanzen hinzugefügt.
  • Wenn im Konto die Verwendung von OS Login konfiguriert wurde, wird der generierte Schlüssel von Compute Engine im Nutzerkonto gespeichert.

Wenn Sie auf die in diesem Dokument beschriebene Weise eine Verbindung herstellen, brauchen Sie nicht zu wissen, wo Ihre SSH-Schlüssel gespeichert sind. Die Angabe des Speicherorts ist jedoch möglicherweise erforderlich, wenn Sie die Verbindung mit den alternativen oder erweiterten Methoden herstellen möchten, die unter Durch erweiterte Methoden mit Instanzen verbinden beschrieben werden.

Hostschlüssel speichern

Ein Hostschlüssel ist ein Schlüsselpaar, das einen bestimmten Host oder Computer identifiziert. Wenn Sie eine Verbindung zu einem Remote-Host herstellen, wird anhand des Hostschlüssels bestätigt, dass die Verbindung zum gewünschten Computer erfolgt.

Wenn Sie die Verbindung zu Ihren Linux-Instanzen mit gcloud compute ssh herstellen, können Sie Ihre Hostschlüssel als zusätzliche Sicherheitsebene als Gastattribute speichern.

Durch das Speichern von SSH-Hostschlüsseln als Gastattribute erhöhen Sie die Sicherheit der Verbindungen. Sie schützen sie vor Sicherheitslücken wie MITM-Angriffen (Man-in-the-Middle). Wenn beim ersten Start einer VM-Instanz Gastattribute aktiviert sind, werden die generierten Hostschlüssel in Compute Engine als Gastattribute gespeichert. Anhand der beim ersten Start gespeicherten Hostschlüssel werden anschließend in Compute Engine alle nachfolgenden Verbindungen zur VM-Instanz überprüft.

Unterstützte Betriebssysteme

Hostschlüssel können unter den folgenden Betriebssystemen als Gastattribute gespeichert werden:

  • Debian
  • Ubuntu
  • Red Hat Enterprise Linux (RHEL)
  • CentOS
  • SUSE Linux Enterprise Server (SLES)

Wenn Sie die Hostschlüssel in Gastattribute schreiben möchten, müssen Sie vor dem ersten Start der VM-Instanz Gastattribute aktivieren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Hostschlüssel als Gastattribute zu speichern:

  1. Aktivieren Sie Gastattribute, bevor Sie die VM-Instanz zum ersten Mal starten. Sie können Gastattribute entweder während der Instanzerstellung für ausgewählte VM-Instanzen oder aber für Ihr gesamtes Projekt aktivieren. Wie Sie Gastattribute aktivieren, erfahren Sie unter Gastattribute auf der Instanz aktivieren.
  2. Stellen Sie mit gcloud compute ssh eine Verbindung zu Ihrer Instanz her.

    1. Prüfen Sie, ob Sie die neueste Version des gcloud-Befehlszeilentools haben:

      gcloud components update
      
    2. Stellen Sie eine Verbindung zur Instanz her.

      gcloud compute ssh --project PROJECT_ID --zone ZONE VM_NAME
      

      Dabei gilt:

      • PROJECT_ID ist die ID des Projekts, das die Instanz enthält.
      • ZONE ist der Name der Zone, in der sich die Instanz befindet.
      • VM_NAME ist der Name der Instanz.

      Wenn Sie Standardeigenschaften für das gcloud-Befehlszeilentool festgelegt haben, können Sie die Flags --project und --zone bei diesem Befehl weglassen. Beispiel:

      gcloud compute ssh VM_NAME
      
    3. Überprüfen Sie die Startmeldung. Unter einem Debian-Betriebssystem sehen Sie möglicherweise die folgende Meldung:

      Writing 3 keys to YOUR_HOME_DIRECTORY/.ssh/google_compute_known_hosts
      Linux host-key-2 4.9.0-9-amd64 #1 SMP Debian 4.9.168-1+deb9u3 (2019-06-16) x86_64
  3. Prüfen Sie, ob die Hostschlüssel gespeichert wurden.

Speicherung der Hostschlüssel als Gastattribute prüfen

Prüfen Sie anhand des seriellen Ports oder der Hostschlüsselwerte für die Instanz, ob Hostschlüssel als Gastattribute gespeichert sind.

Option 1: Seriellen Port prüfen

  1. Rufen Sie die Ausgabe des seriellen Ports auf.
  2. Wählen Sie Serieller Port 1 aus.
  3. Suchen Sie folgende Meldung:

    INFO Wrote ssh-rsa host key to guest attributes
    

    Wenn das Image ein unterstütztes Betriebssystem verwendet, aber Gastattribute vor dem ersten VM-Start nicht aktiviert wurden, wird möglicherweise die folgende Meldung angezeigt:

    Unable to write ssh-rsa host key to guest attributes
    

    Dies bedeutet, dass für diese Instanz Hostschlüssel nicht als Gastattribute gespeichert werden. Wenn Sie Hostschlüssel für zukünftig erstellte Instanzen speichern möchten, aktivieren Sie vor dem ersten Start der Instanz Gastattribute.

Option 2: Hostschlüsselwerte prüfen

Mit dem gcloud-Befehlszeilentool können Sie prüfen, ob SSH-Schlüssel in Gastattribute geschrieben werden.

 gcloud compute instances get-guest-attributes VM_NAME --query-path "hostkeys/" --zone ZONE

Dabei gilt:

  • VM_NAME ist der Name der Instanz.
  • ZONE ist der Name der Zone, in der sich die Instanz befindet.

Die Ausgabe kann etwa so aussehen:

NAMESPACE  KEY                  VALUE
hostkeys   ecdsa-sha2-nistp256  AAAAE2VjZHNhLXNoYTItbmlzdHAyNTYAAAAIbmlzdHAyNTYAAABBBBJAGpTm
                                V3mFxBTHK1NIu9a7kVQWaHsZVaFUsqF8cLxQRQ+N96/Djiiuz1tucHQ8vBTJI=
hostkeys   ssh-ed25519          AAAAC3NzaC1lZDI1NTE5AAAAIM/WYBn3jIEW5t3BZumx0X/Htm61J6S9FcU8L
hostkeys   ssh-rsa              AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAABAQDU3jReR/MoSttlWYfauW6qEqS2dhe5
                                Zdd3guYk2H7ZyxblNuP56nOl/IMuniVmsFa9v8W6MExViu6G5Cy4iIesot09
                                1hsgkG0U7sbWrXM10PQ8pnpI3B5arplCiEMhRtXy64rlW3Nx156bLdcxv5l+
                                7Unu4IviKlY43uqqwSyTv+V8q4ThpQ9dNbk1Gg838+KzazljzHahtbIaE1rm
                                I0L1lUqKiKLSLKuBgrI2Y/WSuqvqGEz+bMH7Ri4ht+7sAwykph6FbOgKqoBI
                                hVWBo38/Na/gEuvtmgULUwK+xy9zWg9k8k/Qtihc6El9GD9y

Mit Windows-Instanzen verbinden

Compute Engine unterstützt mehrere Methoden zum Herstellen einer Verbindung zu Ihren Windows-Instanzen.

Remote Desktop

Die beste Methode zum Herstellen einer Verbindung zum Remote Desktop einer Windows-Instanz hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Wenn die VM-Instanz eine öffentliche IP-Adresse hat und Firewallregeln den RDP-Zugriff zulassen, verwenden Sie das Browser-Plug-in "Chrome RDP for Google Cloud" oder einen nativen RDP-Client wie die Microsoft-Anwendung "Remotedesktopverbindung".
  • Wenn die VM-Instanz keine öffentliche IP-Adresse hat und Sie eine Verbindung über Cloud VPN oder Cloud Interconnect herstellen, können Sie über einen nativen RDP-Client wie die Microsoft-Anwendung "Remotedesktopverbindung" eine Verbindung zur privaten IP-Adresse der VM herstellen.
  • Wenn Sie standortunabhängig eine Verbindung herstellen, aktivieren Sie am besten die TCP-Weiterleitung für Cloud Identity-Aware Proxy für Ihr Projekt. Verwenden Sie dann IAP Desktop (unter Windows) oder gcloud in Kombination mit einem nativen RDP-Client, um eine Verbindung zur Windows-Instanz herzustellen.
  • Wenn Sie die TCP-Weiterleitung für Cloud Identity-Aware Proxy nicht verwenden können, verwenden Sie Chrome Remote Desktop.

Mit Windows-Instanzen verbinden

IAP Desktop

IAP Desktop ist eine Windows-Anwendung, mit der Sie mehrere Remote Desktop-Verbindungen zu Windows-VM-Instanzen verwalten können. IAP Desktop stellt über die TCP-Weiterleitung für Cloud Identity-Aware Proxy eine Verbindung zu VM-Instanzen her. VM-Instanzen müssen dafür keine öffentliche IP-Adresse haben.

Bevor Sie eine Verbindung über IAP Desktop herstellen, sollten Sie prüfen, ob die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

So stellen Sie eine Verbindung zu einer VM-Instanz über IAP Desktop her:

  1. Wählen Sie in IAP Desktop die Option File >Add Google Cloud project aus.

  2. Geben Sie die ID oder den Namen Ihres Projekts ein und klicken Sie auf OK.

  3. Klicken Sie im Fenster Project Explorer mit der rechten Maustaste auf die VM-Instanz, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten, und wählen Sie Connect aus.

IAP Desktop

Weitere Informationen zu IAP Desktop finden Sie auf der GitHub-Projektseite.

Anwendung "Remotedesktopverbindung"

Mit der Anwendung "Remotedesktopverbindung" von Windows können Sie eine Verbindung zu Windows-Instanzen herstellen.

Prüfen Sie vor dem Herstellen einer Verbindung über die Microsoft-Anwendung "Remotedesktopverbindung", ob eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Ihre VM-Instanz hat eine öffentliche IP-Adresse. Außerdem lassen Ihre Firewallregeln eingehenden TCP-Traffic von der öffentlichen IP-Adresse Ihres Clients an die Instanz über Port 3389 zu.
  • Ihr lokales Netzwerk ist über VPN oder Cloud Interconnect mit Ihrer VPC verbunden. Außerdem lassen Ihre Firewallregeln eingehenden TCP-Traffic von der privaten IP-Adresse Ihres Clients zur Instanz über Port 3389 zu.

So stellen Sie eine Verbindung zu Microsoft Windows Remotedesktop her:

  1. Erstellen Sie ein Windows-Konto und -Passwort, falls Sie noch keines haben.

  2. Geben Sie in der Google Cloud Console auf der Seite VM-Instanzen die IP-Adresse Ihrer Windows-Instanz an.

    Zu "VM-Instanzen"

    Suchen Sie alternativ die IP-Adresse. Führen Sie dazu im gcloud-Befehlszeilentool den Befehl gcloudinstances list aus:

    gcloud compute instances list
    
    • Verwenden Sie die externe IP-Adresse, um eine Verbindung über das Internet herzustellen.
    • Verwenden Sie die interne IP-Adresse, um eine Verbindung über VPN oder Cloud Interconnect herzustellen.
  3. Öffnen Sie auf Ihrem Windows-Computer die Remotedesktopverbindung von Microsoft Windows.

    Bild: mstsc-Verbindungsfenster

    1. Geben Sie in das Feld Computer die IP-Adresse ein. Klicken Sie auf Verbinden.

    2. Geben Sie Ihren Nutzernamen und Ihr Passwort ein. Klicken Sie dann auf OK, um die Verbindung herzustellen.

Chrome Remote Desktop

Mit dem Chrome Remote Desktop-Dienst können Sie über einen Webbrowser auf einen anderen Computer zugreifen. Chrome Remote Desktop funktioniert unter Windows, macOS und Linux und erfordert nicht, dass die VM-Instanz eine öffentliche IP-Adresse hat.

Prüfen Sie vor dem Herstellen einer Verbindung über Chrome Remote Desktop, ob die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

So stellen Sie eine Verbindung zu einer VM-Instanz über Chrome Remote Desktop her:

  1. Rufen Sie auf Ihrem lokalen Computer die Chrome Remote Desktop-Website auf.

  2. Wenn Sie noch nicht bei Google angemeldet sind, melden Sie sich mit demselben Google-Konto an, über das Sie den Chrome Remote Desktop-Dienst eingerichtet haben.

  3. Wählen Sie die Instanz aus, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten.

  4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie die PIN ein, die Sie bei der Installation des Chrome Remote Desktop-Dienstes erstellt haben. Klicken Sie dann auf den Pfeil , um eine Verbindung herzustellen.

Chrome RDP-Plug-in

Chrome RDP for Google Cloud ist ein Drittanbieter-Plug-in, mit dem Sie über den Chrome-Browser eine Verbindung zu Windows-Instanzen herstellen können. Das Plug-in ist in die Google Cloud Console integriert. Nachdem Sie das Plug-in installiert haben, stellen Sie über die Schaltfläche RDP in der Cloud Console eine Verbindung zu einer beliebigen Windows Server-Instanz her.

Prüfen Sie vor dem Herstellen einer Verbindung über Chrome RDP for Google Cloud, ob die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die VM-Instanz hat eine öffentliche IP-Adresse.
  • Ihre Firewallregeln lassen eingehenden TCP-Traffic von der öffentlichen IP-Adresse Ihres Clients an die Instanz über Port 3389 zu.
  • Sie haben die Erweiterung Chrome RDP for Google Cloud installiert.

  • Wenn Sie über Chrome OS eine Verbindung zu einer Windows-VM herstellen, setzen Sie die Anzeigegröße des Chromebooks auf 100 %.

So stellen Sie eine Verbindung über das Chrome RDP-Plug-in her:

  1. Rufen Sie in der Cloud Console die Seite VM-Instanzen auf und suchen Sie die Windows-Instanz, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten.

    Zu "VM-Instanzen"

  2. Klicken Sie für die Instanz, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten, auf die Schaltfläche RDP. Die Chrome RDP-Erweiterung wird geöffnet.

  3. Geben Sie die Domain, Ihren Nutzernamen und Ihr Passwort ein und klicken Sie auf OK, um eine Verbindung herzustellen.

    Fenster zur Instanzerstellung mit den erforderlichen Optionen

    Wenn für Ihre Instanz keine Domain konfiguriert ist, können Sie das Feld Domain leer lassen.

  4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, klicken Sie auf Weiter, um das Zertifikat zu akzeptieren.

Andere

Sie können auch über andere RDP-Clients eine Verbindung zu Ihren Windows-VM-Instanzen herstellen, z. B. über Clients, die für Android, iOS und Mac entwickelt wurden.

Prüfen Sie vor dem Verbindungsaufbau, ob eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Ihre VM-Instanz hat eine öffentliche IP-Adresse. Außerdem lassen Ihre Firewallregeln eingehenden TCP-Traffic von der öffentlichen IP-Adresse Ihres Clients an die Instanz über Port 3389 zu.
  • Ihr lokales Netzwerk ist über VPN oder Cloud Interconnect mit Ihrer VPC verbunden. Außerdem lassen Ihre Firewallregeln eingehenden TCP-Traffic von der privaten IP-Adresse Ihres Clients zur Instanz über Port 3389 zu.

So stellen Sie eine Verbindung über andere RDP-Clients her:

  1. Rufen Sie in der Google Cloud Console die Seite VM-Instanzen auf, um die IP-Adresse Ihrer Windows-Instanz zu ermitteln.

    • Verwenden Sie die externe IP-Adresse, um eine Verbindung über das Internet herzustellen.
    • Verwenden Sie die interne IP-Adresse, um eine Verbindung über VPN oder Cloud Interconnect herzustellen.

    Zur Seite "VM-Instanzen"

    Suchen Sie alternativ die IP-Adresse. Führen Sie dazu im gcloud-Befehlszeilentool den Befehl gcloudinstances list aus:

    gcloud compute instances list
    
  2. Installieren Sie den unterstützten Client gemäß der Installationsanleitung des Clients.

  3. Stellen Sie mithilfe der IP-Adresse der Instanz eine Verbindung her und authentifizieren Sie sich mit Ihrem Nutzernamen und Passwort für die Instanz.

Eine Liste der offiziell unterstützten Clients finden Sie im Artikel Remotedesktopclients von Microsoft.

Wenn Sie Schwierigkeiten beim Herstellen einer Verbindung mit RDP haben, finden Sie Hilfe auf der Seite Fehlerbehebung bei RDP.

Spezielle Verwaltungskonsole

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie über die interaktive serielle Konsole eine Verbindung zur speziellen Verwaltungskonsole (Special Administrative Console, SAC) der Windows-Instanz herstellen. Sie können die SAC zur Fehlerbehebung bei einer Windows-Instanz verwenden, wenn Sie über Remote Desktop keine Verbindung zu ihr herstellen können.

Vor dem Verbindungsaufbau ist es wichtig, dass Sie ein Passwort für die Windows-Instanz erstellt und griffbereit haben.

Führen Sie die Schritte auf einem der folgenden Tabs aus, um über eine interaktive serielle Konsole eine Verbindung zur Windows-Instanz herzustellen.

Console

So stellen Sie mithilfe einer interaktiven seriellen Konsole über die Cloud Console eine Verbindung zu Ihrer Windows-Instanz her:

  1. Rufen Sie in der Cloud Console die Seite VM-Instanzen auf und klicken Sie auf den Namen Ihrer Instanz. Die Detailseite der VM-Instanz wird geöffnet.

    Zu "VM-Instanzen"

  2. Klicken Sie auf Bearbeiten. Wählen Sie unter Remotezugriff die Option Verbindung mit seriellen Ports aktivieren aus. Dadurch wird die interaktive serielle Konsole für diese Instanz aktiviert.

    Bildschirmeinstellung zum Bearbeiten der Instanzdetails

    Wenn diese Einstellungen für alle Instanzen in Ihrem Projekt gelten sollen, können Sie alternativ benutzerdefinierte Metadaten für das gesamte Projekt festlegen.

    Weitere Informationen zum Aktualisieren von Instanzmetadaten finden Sie unter Metadaten einer Instanz speichern und abrufen.

  3. Klicken Sie auf Speichern und kehren Sie dann zum Anfang der Seite zurück.

  4. Klicken Sie unter Remotezugriff auf die Drop-down-Liste neben Mit serieller Konsole verbinden und wählen Sie Serieller Port 2 aus. Eine Windows Special Administrative Console (SAC, spezielle Verwaltungskonsole) wird geöffnet.

  5. Führen Sie an der Eingabeaufforderung SAC> den Befehl cmd aus, um einen neuen Kanal zu erstellen. SAC gibt den Kanalnamen zurück, z. B. Cmd001.

  6. Führen Sie ch -sn CHANNEL_NAME aus und drücken Sie eine beliebige Taste, um eine Verbindung zum Kanal herzustellen. Beispiel:

    SAC> cmd
    The Command Prompt session was successfully launched.
    SAC>
    EVENT:   A new channel has been created.  Use "ch -?" for channel help.
    Channel: Cmd0001
    SAC> ch -sn cmd0001
    Press any key to confirm connection to the channel.
    
  7. Geben Sie den Nutzernamen, die Domain und das Passwort der Instanz ein, zu der eine Verbindung hergestellt werden soll.

gcloud

So stellen Sie über das gcloud-Befehlszeilentool mithilfe einer interaktiven seriellen Konsole eine Verbindung zu Ihrer Windows-Instanz her:

  1. Laden Sie das Cloud SDK für Ihr lokales Betriebssystem herunter und installieren Sie es, falls noch nicht geschehen. Siehe Google Cloud SDK installieren.

  2. Starten Sie das Cloud SDK.

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um Ihre Instanz so zu konfigurieren, dass Verbindungen zu seriellen Ports zugelassen werden:

    gcloud compute instances add-metadata VM_NAME \
    --zone ZONE \
    --metadata=serial-port-enable=1
    

    Optional: Wenn Sie möchten, dass die Einstellungen auf alle Instanzen in Ihrem Projekt angewendet werden, führen Sie stattdessen den folgenden Cloud SDK-Befehl aus:

    gcloud compute project-info add-metadata
    --metadata=serial-port-enable=1
    

    Weitere Informationen zu benutzerdefinierten Metadaten finden Sie unter Benutzerdefinierte Metadaten für das gesamte Projekt einrichten.

    Weitere Informationen zum Aktualisieren von Metadaten finden Sie unter Metadaten auf einer laufenden Instanz aktualisieren.

  4. Führen Sie den folgenden gcloud-Befehl aus, um eine interaktive Sitzung zu starten:

    gcloud compute connect-to-serial-port VM_NAME --port=2
    

    Interaktive SAC-Sitzung

  5. Führen Sie an der Eingabeaufforderung SAC> den Befehl cmd aus, um einen neuen Kanal zu erstellen. SAC gibt den Kanalnamen zurück, z. B. Cmd001.

  6. Führen Sie ch -sn CHANNEL_NAME aus und drücken Sie eine beliebige Taste, um eine Verbindung zum Kanal herzustellen. Beispiel:

    SAC> cmd
    The Command Prompt session was successfully launched.
    SAC>
    EVENT:   A new channel has been created.  Use "ch -?" for channel help.
    Channel: Cmd0001
    SAC> ch -sn cmd0001
    Press any key to confirm connection to the channel.
    
  7. Geben Sie den Nutzernamen, die Domain und das Passwort der Instanz ein, zu der eine Verbindung hergestellt werden soll.

Weitere Informationen