Fehlerbehebung

403: Konto deaktiviert

Problem: Ich habe versucht, einen Bucket zu erstellen, erhalte jedoch die Fehlermeldung 403 Account Disabled.

Lösung: Dieser Fehler weist darauf hin, dass Sie die Abrechnung für das verknüpfte Projekt noch nicht aktiviert haben. Wie Sie vorgehen müssen, um die Abrechnung zu aktivieren, erfahren Sie unter Abrechnung für ein Projekt aktivieren.

Wenn die Abrechnung aktiviert ist und Sie weiterhin diese Fehlermeldung erhalten, wenden Sie sich an den Support. Geben Sie dabei Ihre Projekt-ID und eine Beschreibung des Problems an.

403: Zugriff verweigert

Problem: Ich habe versucht, die Objekte in meinem Bucket aufzulisten, erhalte jedoch die Fehlermeldung 403 Access Denied.

Lösung: Überprüfen Sie, ob Ihre Anmeldedaten korrekt sind. Wenn Sie beispielsweise gsutil verwenden, überprüfen Sie, ob die in der .boto-Datei gespeicherten Anmeldedaten korrekt sind.

Vorausgesetzt, Sie verwenden die richtigen Anmeldedaten: Werden Ihre Anfragen mit HTTP anstelle von HTTPS über einen Proxyserver weitergeleitet? Überprüfen Sie in diesem Fall, ob Ihr Proxy so konfiguriert ist, dass der Authorization-Header aus solchen Anfragen entfernt wird. Ist dies der Fall, verwenden Sie für Ihre Anfragen HTTPS anstelle von HTTP.

409: Konflikt

Problem: Ich habe versucht, einen Bucket zu erstellen, erhalte jedoch folgenden Fehler:

409 Conflict. Sorry, that name is not available. Please try a different one.

Lösung: Der Bucket-Name, den Sie verwenden wollten – beispielsweise gs://cats oder gs://dogs – ist bereits vergeben. Cloud Storage verfügt über einen globalen Namespace. Sie können einem Bucket daher keinen Namen geben, der bereits für einen anderen Bucket verwendet wird. Wählen Sie einen Namen, der noch nicht vergeben ist.

Proxyserver

Problem: Ich stelle die Verbindung über einen Proxyserver her. Was muss ich tun?

Lösung: Anfragen an Cloud Storage benötigen für den Austausch von OAuth2-Tokens Zugriff auf accounts.google.com und für Speicheranfragen Zugriff auf *.googleapis.com. Wenn der Zugriff auf Cloud Storage über einen Proxyserver erfolgt, müssen Sie den Zugriff auf diese Domains zulassen. Wenn Ihr Proxyserver oder Ihre Sicherheitsrichtlinie weiße Listen nach Domain nicht unterstützt und stattdessen weiße Listen nach IP-Netzwerkblock benötigt, sollten Sie Ihren Proxyserver unbedingt für alle IP-Adressbereiche von Google konfigurieren. Die Adressbereiche finden Sie durch die Abfrage von WHOIS-Daten bei ARIN. Am besten überprüfen Sie Ihre Proxyeinstellungen regelmäßig, um zu gewährleisten, dass sie mit den IP-Adressen von Google übereinstimmen.

Die Konfiguration von Proxyservern mit einzelnen IP-Adressen, die Sie durch eine einmalige DNS-Abfrage von accounts.google.com und storage.googleapis.com erhalten haben, wird nicht empfohlen. Google-Dienste werden über DNS-Namen bereitgestellt, denen viele IP-Adressen zugeordnet sind, die sich im Laufe der Zeit ändern können. Daher können bei der Verbindung mit Cloud Storage Fehler auftreten, wenn Sie den Proxy auf der Grundlage einer einzelnen Abfrage konfigurieren.

Wenn Anfragen über einen Proxyserver weitergeleitet werden, müssen Sie sich möglicherweise mit Ihrem Netzwerkadministrator in Verbindung setzen, um zu überprüfen, ob der Authorization-Header, der Ihre Anmeldedaten enthält, nicht vom Proxy entfernt wird. Ohne den Authorization-Header werden Ihre Anfragen abgelehnt und Sie erhalten den Fehler MissingSecurityHeader.

gsutil stat

Problem: Ich habe versucht, mit dem Befehl gsutil stat den Objektstatus für ein Unterverzeichnis anzeigen zu lassen, und erhalte eine Fehlermeldung.

Lösung: Cloud Storage verwendet zum Speichern von Objekten in Buckets einen flachen Namespace. Obwohl Sie Schrägstriche ("/") in Objektnamen verwenden können, um es so aussehen zu lassen, als ob sich die Objekte in einer hierarchischen Struktur befinden, behandelt der Befehl gsutil stat einen abschließenden Schrägstrich als Teil des Objektnamens.

Wenn Sie zum Beispiel den Befehl gsutil -q stat gs://my-bucket/my-object/ ausführen, sucht gsutil nach Informationen über das Objekt my-object/ (mit abschließendem Schrägstrich) und nicht nach Objekten, die unter my-bucket/my-object/ verschachtelt sind. Wenn Sie kein Objekt mit diesem Namen haben, schlägt der Vorgang fehl.

Zum Auflisten der Unterverzeichnisse verwenden Sie stattdessen gsutil ls.

Als Website konfigurierter Bucket

Die folgenden Probleme treten häufig auf, wenn Sie einen Bucket zum Hosten einer statischen Website einrichten.

HTTPS-Bereitstellung

Problem: Ich möchte Inhalte über HTTPS bereitstellen.

Lösung: Sie können Inhalte mit direkten URIs wie https://storage.googleapis.com/my-bucket/my-object über HTTPS bereitstellen. Wenn Sie eine statische Website mithilfe einer CNAME-Weiterleitung hosten, unterstützt Cloud Storage jedoch nur HTTP. Wenn Sie Inhalte über eine benutzerdefinierte Domain mit SSL bereitstellen möchten, müssen Sie einen Load-Balancer einrichten, ein Content Delivery Network eines Drittanbieters mit Cloud Storage verwenden oder die Inhalte der statischen Website mit Firebase Hosting statt mit Cloud Storage bereitstellen.

Domainbestätigung

Problem: Ich kann meine Domain nicht bestätigen.

Lösung: Normalerweise werden Sie während der Prüfung in der Search Console angewiesen, eine Datei in Ihre Domain hochzuladen. Dies ist jedoch ohne den entsprechenden Bucket eventuell nicht möglich. Diesen können Sie erst erstellen, nachdem Sie die Domainbestätigung durchgeführt haben.

Überprüfen Sie in diesem Fall die Inhaberschaft mithilfe der Verifizierungsmethode Domain Name Provider. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Prüfung der Domaininhaberschaft. Diese Bestätigung kann durchgeführt werden, bevor der Bucket erstellt wird.

Seite nicht zugänglich

Problem: Ich erhalte die Fehlermeldung Access denied für eine Webseite, die über meine Website bereitgestellt wird.

Lösung: Überprüfen Sie, ob das Objekt öffentlich freigegeben ist. Wenn dies nicht der Fall ist, finden Sie eine Anleitung dazu unter Daten öffentlich machen.

Wenn Sie zuvor ein Objekt hochgeladen und freigegeben haben und dann eine neue Version hochladen, müssen Sie das Objekt noch einmal öffentlich freigeben. Der Grund hierfür ist, dass die öffentliche Berechtigung durch den neuen Upload überschrieben wird.

Herunterladen von Inhalten

Problem: Meine Website wird im Browser nicht dargestellt. Stattdessen werde ich aufgefordert, den Inhalt meiner Website herunterzuladen.

Lösung: Wenn Sie ein MainPageSuffix als Objekt angeben, das keinen Webinhaltstyp aufweist, wird die Seite den Besuchern nicht angezeigt. Stattdessen werden sie dazu aufgefordert, die Inhalte der Website herunterzuladen. Zur Behebung dieses Problems geben Sie für den Metadateneintrag content-type (Inhaltstyp) einen geeigneten Wert z. B. text/html ein. Eine Anleitung dazu finden Sie unter Objektmetadaten bearbeiten.

301: Dauerhaft verschoben

Problem: Beim Zugriff auf einen Verzeichnispfad werden ein leeres Objekt und der HTTP-Antwortcode 301 als Antwort zurückgegeben.

Lösung: Wenn beim Zugriff auf ein Verzeichnis, z. B. 301, ein Nullbyte-Objekt vom Browser heruntergeladen wird und Sie den HTTP-Antwortcode http://www.example.com/dir/ erhalten, enthält Ihr Bucket sehr wahrscheinlich ein leeres Objekt mit diesem Namen. Überprüfen Sie, ob dies der Fall ist, und beheben Sie das Problem:

  1. Öffnen Sie den Cloud Storage-Browser in der Google Cloud Platform Console.
    Cloud Storage-Browser öffnen
  2. Klicken Sie im oberen Bereich der Google Cloud Platform Console auf Cloud Shell aktivieren. Cloud Shell aktivieren
  3. Führen Sie gsutil ls -R gs://www.example.com/dir/ aus. Wenn die Ausgabe http://www.example.com/dir/ enthält, befindet sich an diesem Speicherort ein leeres Objekt.
  4. Entfernen Sie das leere Objekt mit folgendem Befehl: gsutil rm gs://www.example.com/dir/

Nun können Sie auf http://www.example.com/dir/ zugreifen und anstatt des leeren Objekts die Datei index.html dieses Verzeichnisses zurückgeben lassen.

Nächste Schritte

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