Hinweise zur Namensgebung für Buckets und Objekte

Auf dieser Seite werden die Benennungsrichtlinien beschrieben, die Sie beim Erstellen von Buckets und beim Hochladen von Objekten in Cloud Storage einhalten sollten. Informationen zur Erstellung eines Buckets finden Sie im Leitfaden Storage-Buckets erstellen.

Anforderungen für Bucket-Namen

Bucket-Namen müssen folgende Anforderungen erfüllen:

  • Bucket-Namen dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestriche (-), Unterstriche (_) und Punkte (.) enthalten. Für Namen mit Punkten ist eine Bestätigung erforderlich.
  • Bucket-Namen müssen mit einer Ziffer oder einem Buchstaben beginnen und enden.
  • Bucket-Namen dürfen 3 bis 63 Zeichen lang sein. Namen mit Punkten dürfen bis zu 222 Zeichen lang sein, wobei jeder durch einen Punkt getrennte Teil nicht mehr als 63 Zeichen enthalten darf.
  • Bucket-Namen dürfen nicht wie eine IP-Adresse im Dezimalformat mit Punkten als Trennzeichen dargestellt werden (z. B. 192.168.5.4).
  • Bucket-Namen dürfen nicht mit dem Präfix "goog" beginnen.
  • Bucket-Namen dürfen weder das Wort "google" noch ähnliche, falsch geschriebene Versionen des Wortes (z. B. "g00gle") enthalten.

Außerdem sollten Sie wegen DNS-Compliance und zukünftiger Kompatibilität keine Unterstriche (_) verwenden oder einen Punkt neben einen anderen Punkt oder Bindestrich setzen. ".." oder "-." oder ".-" sind beispielsweise keine gültigen DNS-Namen.

Hinweise zu Bucket-Namen

Bucket-Namen befinden sich in einem einzigen Cloud Storage-Namespace. Deshalb muss jeder Bucket-Name eindeutig sein. Wenn Sie versuchen, einen Bucket mit einem Namen zu erstellen, der bereits einem vorhandenen Bucket zugeordnet ist, gibt Cloud Storage eine Fehlermeldung aus. Wenn Sie einen Bucket löschen, kann der zugehörige Name jedoch von Ihnen oder einem anderen Nutzer zur Erstellung eines neuen Buckets wiederverwendet werden.

Ein Bucket-Name kann nur während der Erstellung zugewiesen werden: Sie können den Namen eines vorhandenen Buckets nicht ändern. Stattdessen können Sie einen neuen Bucket mit dem gewünschten Namen erstellen und den Inhalt aus dem alten Bucket in den neuen Bucket verschieben. Eine detaillierte Anleitung finden Sie unter Buckets verschieben und umbenennen.

Im Abschnitt Best Practices bei der Namensgebung finden Sie zusätzlich Empfehlungen zur Erstellung von Bucket- und Objektnamen ohne proprietäre Informationen.

Anforderungen für Objektnamen

Objektnamen müssen folgende Anforderungen erfüllen:

  • Objektnamen können eine beliebige Folge gültiger Unicode-Zeichen mit einer Länge von 1 bis  1.024 Byte enthalten, wenn sie mit UTF-8 codiert sind.
  • Objektnamen dürfen keine Zeilenumbruch- oder Zeilenvorschubzeichen enthalten.
  • Objektnamen dürfen nicht mit .well-known/acme-challenge beginnen.
  • Objekte können nicht . oder .. genannt werden.

Weitere Informationen zu Zeilenumbruch- und Zeilenvorschubzeichen finden Sie unter Zeilenumbruch.

Es wird dringend empfohlen, folgende Zeichen in Objektnamen zu vermeiden:

  • Vermeiden Sie die Verwendung von Steuerzeichen, die in XML 1.0 nicht zulässig sind (#x7F–#x84 und #x86–#x9F): Diese Zeichen verursachen XML-Listenprobleme, wenn Sie versuchen, Objekte aufzulisten.
  • Vermeiden Sie die Eingabe von "#": gsutil interpretiert Objektnamen, die auf #<numeric string> enden, als Versionsbezeichner. Wenn Objektnamen ein "#" enthalten, kann es daher schwierig bis unmöglich sein, für diese versionierten Objekte Vorgänge mit gsutil auszuführen (siehe Objektversionierung und Gleichzeitigkeitserkennung).
  • Vermeiden Sie die Zeichen "[", "]", "*" und "?" in Ihren Objektnamen. gsutil interpretiert diese Zeichen als Platzhalter. Wenn sie in Objektnamen enthalten sind, kann es daher schwierig bis unmöglich sein, Platzhaltervorgänge mit gsutil auszuführen.

Hinweise zu Objektnamen

Objektnamen befinden sich in einem flachen Namespace innerhalb eines Buckets. Das bedeutet, dass in unterschiedlichen Buckets Objekte mit demselben Namen vorliegen können. Außerdem bedeutet es, dass die Objekte in einem Bucket nicht in Unterverzeichnissen abgelegt sind. Sie können einem Objekt z. B. den Namen /europe/france/paris.jpg geben, damit es so aussieht, als befände sich paris.jpg im Unterverzeichnis /europe/france. Für Cloud Storage befindet sich das Objekt jedoch einfach im Bucket und hat den Namen /europe/france/paris.jpg.

Wie bei Buckets können auch vorhandene Objekte nicht umbenannt werden. Stattdessen müssen Sie ein Objekt kopieren, dem neuen Objekt den gewünschten Namen geben, und das alte Objekt anschließend löschen. Dazu verwenden Sie einfach den Befehl gsutil mv, mit dem dieser Vorgang automatisch ausgeführt wird. Dateien (aber keine Ordner) können auch einfach in der Google Cloud Platform Console umbenannt werden. Klicken Sie dazu auf das Dreipunkt-Menü am Ende der Zeile für die entsprechende Datei und dann auf Verschieben/Umbenennen. Wenn Sie Google Cloud Storage über die JSON API oder die XML API verwenden, muss die Umbenennung von Objekten explizit durch Kopieren und Löschen des Objekts erfolgen.

Weitere Informationen

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