Metrics Explorer

Der Metrics Explorer ist ein eigenständiges Diagrammtool, mit dem Sie Diagramme für jeden (numerischen) Messwert erstellen können, der von Ihrem Projekt erfasst wurde. Mit Metrics Explorer können Sie Folgendes tun:

  • Diagramme in einem benutzerdefinierten Dashboard speichern
  • Sie können Diagramme nach URL teilen.
  • JSON-Darstellung für Diagramme aufrufen
  • Hier finden Sie Messwertdaten, die Sie nicht auf einem Dashboard benötigen.

Der folgende Screenshot zeigt einen Messwert auf der Seite für den Metrics Explorer:

Messwert-Diagramm mit Metrics Explorer.

Die Metrics Explorer-Benutzeroberfläche besteht aus einer Konfigurationsregion und einem Diagrammbereich.

Metrics Explorer konfigurieren

So konfigurieren Sie den Metrics Explorer zum Anzeigen von Messwerten:

  1. Wählen Sie in der Google Cloud Console Monitoring aus oder verwenden Sie die folgende Schaltfläche:

    Zu Monitoring

  2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf  Metrics Explorer.

  3. Geben Sie die Daten an, die im Diagramm angezeigt werden sollen. Sie können den Tab Configuration (Konfiguration) oder MQL verwenden:

    Tab "Konfiguration"

    Gehen Sie so vor, um die menügesteuerte Oberfläche zu verwenden:

    1. Stellen Sie sicher, dass der Tab Configuration (Konfiguration) ausgewählt ist.
    2. Füllen Sie die Felder Ressourcentyp und Messwert aus. Sie können Werte aus den Menüs auswählen oder den Namen eingeben. Sie können diese Felder in beliebiger Reihenfolge ausfüllen.

      Wenn Sie das Menü Ressourcentyp maximieren und Direktfiltermodus auswählen, können Sie einen Messwertfilter-Ausdruck eingeben. In einem Messwertfilter werden Ressourcentyp, Messwert und Filtereinstellungen in kompakter Form beschrieben. Mit dem direkten Filtermodus können Sie die richtige Syntax für einen API-Aufruf überprüfen oder prüfen, ob ein Messwertfilter korrekt formatiert ist.

      Weitere Informationen finden Sie unter Messwerte auswählen.

    3. Optional: Wenn Sie nur einen Teil der angezeigten Daten angeben möchten, fügen Sie Filter hinzu. Klicken Sie auf Filter hinzufügen und füllen Sie das Dialogfeld aus, um einen Filter hinzuzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Diagrammdaten filtern.

    4. Optional: Wenn Sie angeben möchten, wie mehrere Zeitachsen kombiniert werden und wie die einzelnen Zeitachsen verarbeitet werden, aktualisieren Sie die Aggregationsfelder:

      • Verwenden Sie das Feld Gruppieren nach, um Zeitachsen zu gruppieren. Wenn Sie einen Wert für dieses Feld auswählen, wird automatisch ein Wert für das Feld Aggregator ausgewählt.
      • Wenn Sie festlegen möchten, wie mehrere Zeitachsen kombiniert werden, stellen Sie das Feld Aggregator ein.
      • Klicken Sie auf Erweiterte Optionen, um zu konfigurieren, wie die einzelnen Zeitachsen verarbeitet werden.

      Weitere Informationen finden Sie unter Anzeige der Diagrammdaten auswählen.

    Tab "MQL"

    Wenn Sie Monitoring Query Language (MQL) verwenden möchten, muss der Tab MQL ausgewählt sein. Geben Sie dann Ihre Abfrage ein. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu MQL:

  4. Optional: Wenn Sie das Liniendiagramm in einen anderen Anzeigestil ändern möchten, klicken Sie in der Symbolleiste des Metrics Explorers auf Liniendiagramm und treffen Sie eine Auswahl im Menü. Beispiele für alle Diagrammtypen finden Sie unter Dashboard-Widgets.

  5. Optional: Wenn Sie dem Diagramm einen Grenzwert hinzufügen, nur Ausreißer anzeigen, aktuelle Daten mit früheren Daten vergleichen oder die Farbeinstellung ändern möchten, wählen Sie Einstellungen aus. Weitere Informationen zu den ausgewählten Optionen finden Sie unter Ansichtsoptionen.

  6. (Optional) Wenn Sie einen weiteren Messwert aufrufen möchten, klicken Sie auf Weiteren Messwert hinzufügen und füllen Sie das Dialogfeld aus. In einem Diagramm können maximal zehn Messwerte angezeigt werden.

Diagramm zur späteren Verwendung speichern

Mit dem Metrics Explorer können Sie ein Diagramm erstellen, mit dem Sie einen Messwert untersuchen können. Die von diesem Tool erstellten Diagramme sind jedoch nicht dauerhaft. Wenn Sie die Metrics Explorer-Seite verlassen, wird das von Ihnen konfigurierte Diagramm verworfen, sofern Sie das Diagramm nicht in einem benutzerdefinierten Dashboard speichern oder die URL des Diagramms erfassen.

Wenn Sie das für den Metrics Explorer erstellte Diagramm einem benutzerdefinierten Dashboard hinzufügen möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Wenn Sie die benutzerdefinierten Dashboards mit der Google Cloud Console verwalten, klicken Sie auf Diagramm speichern und schließen Sie das Dialogfeld ab. Sie können das Diagramm in einem vorhandenen benutzerdefinierten Dashboard speichern oder ein Dashboard erstellen.

  • Wenn Sie die benutzerdefinierten Dashboards mit der Cloud Monitoring API verwalten, geben Sie eine JSON-Datei an, die das Dashboard-Layout und die Struktur jedes Widgets definiert, das im Dashboard angezeigt wird. Klicken Sie auf Weitere Optionen und wählen Sie Als JSON anzeigen aus, um die JSON-Darstellung des Diagramms anzuzeigen, das im Metrics Explorer angezeigt wird. Klicken Sie zum Speichern dieser Darstellung in der Zwischenablage auf JSON kopieren.

    Ausführliche Informationen zur Verwendung der API zum Verwalten benutzerdefinierter Dashboards finden Sie unter Dashboards nach API verwalten.

Wenn Sie das Diagramm nicht in einem benutzerdefinierten Dashboard speichern, aber einen Verweis auf das Diagramm beibehalten möchten, speichern Sie die Diagramm-URL. Da die Diagramm-URL die Diagrammkonfiguration codiert, wird beim Einfügen dieser URL in einen Browser das von Ihnen konfigurierte Diagramm angezeigt.

Klicken Sie zum Abrufen der URL des Diagramms auf Weitere Optionen und wählen Sie dann URL freigeben aus.

Nächste Schritte