Messwerte bei Verwendung von Metrics Explorer auswählen

Auf dieser Seite wird beschrieben, wie Sie die anzuzeigenden Daten auswählen und wie diese Daten bei der Verwendung von Metrics Explorer angezeigt werden. Informationen zum Konfigurieren des Stils eines Diagramms finden Sie unter Ansichtsoptionen festlegen.

Anzuzeigende Daten auswählen

Klicken Sie zum Angeben der anzuzeigenden Messwerte in Metrics Explorer auf der Seite mit den Diagrammdefinitionen auf den Tab Messwert. Der folgende Screenshot zeigt den Tab "Messwertselektor":

Grafik: Tab mit Messwertauswahl

Um das Feld Ressourcentyp und Messwert suchen auszufüllen, müssen Sie mindestens ein Wertepaar angeben:

  • Ein Messwerttyp, der die Messwerte angibt, die von einer überwachten Ressource erfasst werden können. Er enthält eine Beschreibung dessen, was gemessen wird und wie die Messwerte interpretiert werden. Der Messwerttyp wird manchmal als Metrik bezeichnet. Konzeptionelle Informationen finden Sie unter Messwerttypen.

  • Eine überwachte Ressource gibt an, von welcher Ressource die Messwertdaten erfasst werden. Die überwachte Ressource wird manchmal als Typ der überwachten Ressource oder Ressource bezeichnet. Konzeptionelle Informationen finden Sie unter Überwachte Ressourcen.

Für das Monitoring stehen viele vordefinierte Messwerttypen und überwachte Ressourcen zur Verfügung. Sie können auch benutzerdefinierte Messwerte erstellen:

Messwertangabefeld

Verwenden Sie zur Auswahl eines Messwertes das Feld Ressourcentyp und Messwert suchen, um einen Ressourcentyp und einen Messwerttyp auszuwählen. Sie können sie in beliebiger Reihenfolge angeben. Klicken Sie auf das Feld, um zu beginnen. Dies ruft je nach vorheriger Auswahl eine oder zwei Listen auf. Die Listen werden unter zwei Überschriften, Resource types (Ressourcentypen) und Metrics (Messwerte), angezeigt. Das ist im folgenden Screenshot dargestellt:

Suchlisten zum Auswählen von Messwerten und Ressourcen

Sie können einen Eintrag auf zwei Arten auswählen:

  • Durch Auswahl von Einträgen aus den Listen

  • Durch Eingabe eines Messwertfilters So geben Sie einen Messwertfilter ein:

    1. Klicken Sie neben Find resource type and metric auf Help .
    2. Klicken Sie im Hilfebereich auf Direct filter mode (Direktfiltermodus).

      Wenn der Direct filter mode (Direktfiltermodus) aktiviert ist, wird die Option Find resource type and metric (Ressourcentyp und Messwert finden) durch ein bearbeitbares Textfeld mit der Bezeichnung Resource type, metric, and filter (Ressourcentyp, Messwert und Filter) ersetzt:

      Der direkte Filtermodus wird angezeigt.

      Wenn Sie für den Ressourcentyp, den Messwert oder den Filter eine Auswahl getroffen haben, bevor Sie den Direct filter mode (Direktfiltermodus) aktiviert haben, werden diese Einstellungen verwendet, um das Textfeld Resource type, metric, and filter (Ressourcentyp, Messwert und Filter) vorab zu befüllen.

    3. Geben Sie im Textfeld Resource type, metric, and filter (Ressourcentyp, Messwert und Filter) einen Messwertfilter ein. Der Filter muss einen Messwerttyp und einen Ressourcentyp enthalten. Sie können auch Labelfilter hinzufügen. Die Filtergrammatik finden Sie unter Monitoring-Filter.

      Wenn Sie beispielsweise die Logeinträge für alle Google Cloud-VM-Instanzen in der Zone us-east1-b aufrufen möchten, geben Sie Folgendes ein:

      metric.type="logging.googleapis.com/log_entry_count" resource.type="gce_instance" resource.label."zone"="us-east1-b"
      

      Wenn Sie im Direktfiltermodus Diagramme oder Benachrichtigungsrichtlinien konfiguriert haben und keine Daten verfügbar sind, wird im Diagramm eine Fehlermeldung angezeigt. Die genaue Fehlermeldung hängt vom eingegebenen Filter ab. Eine typische Meldung wäre beispielsweise Chart definition invalid. Unter Umständen wird auch die Meldung No data is available for the selected time frame. angezeigt.

Wenn Sie den Mauszeiger über ein Objekt in einer der Listen bewegen, wird eine Kurzinfo angezeigt, in der die Informationen im Deskriptor des Objekts angezeigt werden. Informationen zu Deskriptoren für Messwerttypen oder überwachte Ressourcen finden Sie in der Liste der Messwerte oder der Liste der überwachten Ressourcen.

Wenn mindestens ein Ressourcentyp- und Messwertpaar ausgewählt wird, zeigt das Diagramm alle verfügbaren Zeitachsen. Auf dem Tab Messwert werden unterhalb des angegebenen Messwertes die zusätzlichen Elemente angezeigt. Der folgende Screenshot zeigt den Tab Metric (Messwert), nachdem ein Messwert angegeben wurde:

Zusätzliche Auswahlmöglichkeiten anzeigen

Der folgende Screenshot zeigt das daraus resultierende Diagramm, das auf dem ausgewählten Messwert und der ausgewählten Ressource basiert, ohne weitere Konfiguration:

Grafik: Diagramm mit ausgewähltem Messwert

Dieses Diagramm enthält mehr Daten, als angezeigt werden können. Die Anzahl anzeigbarer Zeilen in Diagrammen ist auf 300 begrenzt. Das Diagramm zeigt einen Hinweis an, dass zu viele Daten zur Anzeige vorhanden sind. Es schlägt außerdem vor, den Ausreißermodus zu verwenden. Das ist eine der Optionen auf dem Tab View options (Ansichtsoptionen), bei der die anzuzeigende Datenmenge stark reduziert wird.

Sie können jedoch auch die zusätzlichen Messwertkonfigurationsoptionen verwenden, um den Datensatz übersichtlicher zu gestalten. Durch diese Techniken werden die Diagramme für Diagnosen und Analysen nützlicher und die Leistung und Reaktionsfähigkeit der Benutzeroberfläche selbst wird erhöht.

Daten filtern

Durch die Angabe von Filterkriterien können Sie die Menge der zurückgegebenen Daten für einen Messwert reduzieren. So werden nur Zeitachsen verwendet, die bestimmte Kriterien erfüllen. Wenn Sie Filter anwenden, enthält das Diagramm weniger Linien, was die Leistung des Diagramms verbessern kann.

Sie können mehrere Filterkriterien angeben. Das entsprechende Diagramm enthält nur die Zeitachsen, die alle Kriterien erfüllen. Dies entspricht einem logischen AND.

Klicken Sie in der Google Cloud Console auf das Feld Filter, um einen Filter hinzuzufügen. Daraufhin wird ein Bereich mit Kriterienlisten geöffnet, nach denen Sie filtern können. Sie können beispielsweise nach Ressourcengruppe, Name, Ressourcenlabel, Zone und Messwertlabel filtern.

Der folgende Screenshot zeigt die bekannten Labels, nach denen ein Projekt gefiltert werden kann:

Listen voreingestellter Filterlabels

Sie können sie aus den Listen auswählen oder manuell eingeben, um Übereinstimmungen zu finden. Darüber hinaus können Sie Filter für Daten erstellen, die noch nicht angezeigt wurden. Solche Filterkriterien werden nicht in der Auswahlliste angezeigt. Sie können jedoch manuell Filter angeben, von denen Sie wissen, dass sie in Zukunft gültig sind.

Nachdem Sie ein Label ausgewählt haben, das gefiltert werden soll, müssen Sie den Rest des Filters angeben: einen Wert oder Wertebereich sowie einen Vergleich.

Der folgende Screenshot zeigt beispielsweise einen Filter für das Ressourcenlabel zone. Das Feld Filter unterstützt ein Vergleichsoperatorpaar für Gleichheit, = und =~, und ein Paar für Ungleichheit, != und !=~. Das zweite Element in jedem Paar übernimmt einen regulären Ausdruck als Wert. Die einfache Gleichheit (=) ist die Standardeinstellung.

Vergleichsoperatoren im Filter

Unter der Liste der Vergleichsoperatoren gibt es eine Liste der verfügbaren Werte. Im folgenden Screenshot sind die Namen der Zonen im Projekt zu sehen:

Einige voreingestellte Filterwerte

Im Feld Value (Wert) können Sie eins der Elemente aus der Drop-down-Liste auswählen oder einen Ausdruck eingeben, der mit mehreren Elementen übereinstimmt:

  • Wenn Sie einen direkten Vergleich verwenden (= oder !=), können Sie einen Filterstring wie starts_with erstellen. Der Filterstring starts_with("us-central") stimmt beispielsweise mit der Zone us-central überein:

    Filterstring verwenden

    Weitere Informationen zu Filterstrings finden Sie unter Monitoring-Filter.

  • Wenn Sie =~ oder !=~ auswählen, können Sie einen regulären Ausdruck vom Typ RE2 im Wert verwenden. Der reguläre Ausdruck us-central1-.* stimmt beispielsweise mit allen us-central1-Zonen überein:

    Mit regulären Ausdrücken filtern

    Der reguläre Ausdruck ^us.*.a$ stimmt mit jeder US-Zone überein, die auf "a" endet.

    Mit weiteren regulären Ausdrücken filtern

Sie können mehrere Filterkriterien angeben und dasselbe Label mehrmals verwenden. Auf diese Weise können Sie einen Filter für einen Wertebereich angeben. Klicken Sie unten im Filterfeld auf Add a filter (Filter hinzufügen), um weitere Filter hinzuzufügen. Derzeit müssen alle Filterkriterien erfüllt sein. Sie bilden ein logisches AND. Beispielsweise können Sie die Filterstrings starts_with und ends_with zusammen verwenden, um nur die "a"-Zonen in den USA aufzurufen:

Mehrere Filter verwenden

Wenn ein zone="starts_with("asia-east1")"- oder zone=~"asia-east1.*"-Filter aktiviert ist, wird nur die Zeitachse mit Daten aus einer der asia-east1-Zonen angezeigt:

Grafik: Gefilterte Zeitachse

Art der Datenanzeige auswählen

In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie die ausgewählten Daten durch Festlegen der Aggregationsfelder angezeigt werden können. Die Aggregation besteht aus der Ausrichtung von Datenpunkten und dem Vergleich verschiedener Zeitachsen. Eine ausführliche Erläuterung der Aggregation finden Sie unter Filtern und Aggregation: Zeitachsen bearbeiten.

Gruppierung

Sie können die für einen Messwert zurückgegebene Datenmenge reduzieren. Dazu kombinieren Sie verschiedene Zeitachsen. Um mehrere Zeitachsen zu kombinieren, geben Sie in der Regel eine Gruppierung und eine Funktion an. Das Gruppieren erfolgt aufgrund von Labels. Mit der Funktion, die in der Google Cloud Console als Aggregator bezeichnet wird, werden die Zeitachsen in der Gruppe in einer einzigen Zeitachse kombiniert. Typische Aggregatoren sind Mittelwert, Maximum, Minimum, Standardabweichung und verschiedene Perzentilwerte.

Klicken Sie zum Hinzufügen einer Gruppierung im Textfeld Gruppieren nach auf Label hinzufügen und treffen Sie eine Auswahl im Menü. Das Menü wird dynamisch erstellt und zeigt die verfügbaren Labels an. Dies sind dieselben Labels, die Sie zum Filtern verwenden können. Wenn Sie die erste Gruppierungsoption hinzufügen, geschieht Folgendes:

  • Ein Aggregator ist ausgewählt. Die ausgewählte Funktion wird durch den angezeigten Datentyp bestimmt. Sie können diese Funktion jedoch ändern.
  • Der Aggregator kombiniert alle Zeitachsen mit demselben Labelwert zu einer einzigen Zeitachse.
  • Im Diagramm wird für jeden Wert des Labels "Gruppieren nach" eine Zeitachse angezeigt.

Der folgende Screenshot zeigt eine Gruppierung nach user_labels.version, wobei für Aggregator der Standardwert sum festgelegt ist:

Beispiel für eine Gruppierungseinstellung

Diese Auswahl ergibt eine Zeitachse für jeden Wert von user_labels.version. Die Datenpunkte in jeder Zeitachse werden aus der Summe aller Werte für einzelne Zeitachsen für eine bestimmte Version berechnet:

Zeitachsen werden gruppiert nach user_labels.version angezeigt

Sie können nach mehreren Labels gruppieren. Wenn Sie mehrere Gruppierungsoptionen haben, werden Zeitachsen nach jeder Kombination von Labelwerten gruppiert und der Aggregator wird auf jede Gruppe angewendet. Das resultierende Diagramm zeigt eine Zeitachse für jede Kombination von Labelwerten an. Die Reihenfolge, in der Sie die Labels angeben, spielt keine Rolle.

Der folgende Screenshot zeigt beispielsweise die Gruppierung nach user_labels.version und system_labels.machine_image:

Zeitachsen werden nach Version und Maschinen-Image gruppiert angezeigt.

Wie Sie sehen, erhalten Sie bei einer Gruppierung nach beiden Labels eine Zeitachse für jedes Wertepaar. Die Tatsache, dass Sie für jede Labelkombination eine Zeitachse erhalten, bedeutet, dass mit dieser Technik problemlos mehr Daten erstellt werden können, als Sie in einem einzelnen Diagramm verwenden können.

Wenn Sie keine Gruppierungsoption und keinen Aggregator angeben, wird der Aggregator auf alle ausgewählten Zeitachsen angewendet und führt zu einer einzigen Zeitachse. Dieses Verhalten ist im folgenden Screenshot dargestellt:

Zeitachsen werden nach Summe, aber ohne Gruppierung angezeigt

Wenn Sie eine Gruppierung angeben oder einen Aggregator auswählen, enthält die resultierende Zeitachse nur die Labels, die obligatorisch sind, z. B. die Projekt-ID, und die von der Gruppierung angegebenen Labels.

Gruppierungsbedingungen entfernen

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedingung "Gruppieren nach" zu entfernen:

  1. Die Labels "Gruppieren nach" entfernen.
  2. Legen Sie den Aggregator auf none fest.

Ausrichtung

Bei der Ausrichtung werden die von Monitoring empfangenen Zeitachsendaten in eine neue Zeitachse umgewandelt, die Datenpunkte in festen Intervallen enthält. Der Ausrichtungsprozess besteht aus dem Erfassen aller Datenpunkte, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums empfangen wurden, einer Funktion zum Kombinieren dieser Datenpunkte und dem Zuweisen eines Zeitstempels zum Ergebnis. Diese Kombinationsfunktion kann den Durchschnitt aller Stichproben berechnen oder das Maximum aller Stichproben extrahieren.

Wenn Sie mit der Google Cloud Console ein Diagramm erstellen, werden nach Auswahl des Ressourcentyps und des Messwerts mehrere zusätzliche Felder und die Schaltfläche Erweiterte Optionen anzeigen angezeigt:

Grafik: Anzeige des Zeitraumfelds.

Zeitraum: Der Wert dieses Feldes ist das Mindestintervall, das beim Ausrichten von Zeitachsendaten verwendet werden soll. Wenn im Diagramm beispielsweise Daten von einer Stunde angezeigt werden und der Zeitraum auf 10 minutes gesetzt ist, enthält das Diagramm sechs Datenpunkte. Wenn Sie jedoch das Diagramm so konfigurieren, dass die Daten einer Woche angezeigt werden, wird der Zeitraum automatisch auf eine Stunde konfiguriert. Die Standardeinstellung für dieses Feld ist eine Minute.

Klicken Sie auf Erweiterte Optionen anzeigen, um die verbleibenden Aggregationsoptionen aufzurufen:

Grafik: Anzeige der erweiterten Optionen.

Aligner: Das Alignerfeld gibt die Funktion an, mit der alle Datenpunkte in einem Ausrichtungszeitraum kombiniert werden. Weitere Informationen zu den verfügbaren Alignern finden Sie unter Aligner in der API-Referenz. Die meisten Aligner führen gängige mathematische Funktionen aus. Wenn Sie beispielsweise min auswählen, ist der ausgerichtete Datenpunkt das Minimum aller Datenpunkte innerhalb des Ausrichtungszeitraums. Einige Aligner führen komplexere Aktionen aus:

  • next old: Wenn Sie nur die neueste Stichprobe innerhalb eines Ausrichtungszeitraums speichern möchten, verwenden Sie den Aligner next older. Dieser Aligner wird häufig für Verfügbarkeitsdiagnosen genutzt und ist eine gute Wahl, wenn Sie nur den neuesten Wert berücksichtigen möchten.

    Der Aligner ist nur für absolute Messwerte verfügbar.

  • percentile: Um einen Verteilungsmesswert in einem Liniendiagramm, in einem gestapelten Flächendiagramm oder in einem gestapelten Balkendiagramm darzustellen, müssen Sie festlegen, welches Perzentil in der Verteilung angezeigt werden soll. Eine Möglichkeit dafür ist die Auswahl eines Perzentil-Aligners. Sie können das 5., 50., 95. und 99. Perzentil auswählen. Der ausgerichtete Datenpunkt wird durch Berechnung des angegebenen Perzentils anhand aller Datenpunkte im Ausrichtungszeitraum ermittelt.

    Dieser Aligner ist nur für absolute und Deltamesswerte gültig, wenn sie einen Verteilungsdatentyp haben.

  • delta:: Verwenden Sie diesen Aligner, um einen kumulativen Messwert oder einen Deltamesswert in einen Deltamesswert mit einer Stichprobe pro Ausrichtungszeitraum umzuwandeln. Dieser Aligner kann zu einer Dateninterpolation führen. Ein Beispiel finden Sie unter Arten, Typen und Umwandlungen.

    Dieser Aligner ist nur für kumulative und Deltamesswerte verfügbar.

  • rate: Mit diesem Aligner können Sie einen kumulativen oder Deltamesswert in einen absoluten Messwert umwandeln. Mit diesem Aligner wird die Zeitachse mit einem Delta-Aligner transformiert und die Einheiten werden dann durch den Ausrichtungszeitraum geteilt. Wenn die Einheiten der ursprünglichen Zeitachse beispielsweise "MiB" und die Einheiten des Ausrichtungszeitraums Sekunden sind, führt dieser Aligner zu einem Diagramm mit Einheiten von MiB/Sekunde. Weitere Informationen finden Sie unter Arten, Typen und Umwandlungen.

    Dieser Aligner ist nur für kumulative und Deltamesswerte verfügbar.

Der folgende Screenshot zeigt die CPU-Auslastung der Compute Engine-VM-Instanzen in einem bestimmten Google Cloud-Projekt. In dieser Abbildung befinden sich die Ausrichtungsfelder auf den Standardwerten: Der Aligner ist auf mean und der Zeitraum auf 1 minute gesetzt:

Grafik: CPU-Auslastung von VM-Instanzen mit Standardausrichtungseinstellungen

Der folgende Screenshot zeigt zum Beispiel, wie sich die Änderung des Zeitraums von 1 minute auf 5 minutes auswirkt:

CPU-Auslastung von VM-Instanzen unter Verwendung eines Standardausrichtungszeitraum von 5 Minuten

Durch Erhöhen des Zeitraums hat das resultierende Diagramm weniger Datenpunkte und die Anzahl und Höhe der Spitzen wurde reduziert.

Sekundäre Aggregation

Wenn Sie mehrere Zeitachsen haben, die bereits Aggregationen darstellen, wie die Beispiele, die die Group By-Option (Gruppieren nach) veranschaulichen, können Sie diese durch Auswählen eines Secondary Aggregator (Sekundärer Aggregator) aggregieren:

Feld für sekundäre Aggregation

Durch die sekundäre Aggregation werden alle Zeitachsen im Diagramm auf eine einzige Zeitachse reduziert.

Der folgende Screenshot zeigt mehrere Zeitachsen, die sich aus der Gruppierung eines gefilterten Datasets ergeben. Gruppierung benötigt eine Aggregation. Jede Liniengruppe wird zu einer zusammengefasst. Der folgende Screenshot zeigt Zeitachsen, die nach Zonen gruppiert sind:

Grafik: Gefilterte Zeitreihe nach Zone gruppiert

Der folgende Screenshot zeigt das Ergebnis, wenn mit sekundärer Aggregation der Mittelwert über die gruppierte Zeitachse ermittelt wurde:

Grafik: Sekundäre Aggregation, die auf das vorherige Beispiel angewendet wurde

Nächste Schritte