Ansichtsoptionen festlegen

In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie die Darstellung eines Diagramms festlegen. Sie können folgende Aktionen ausführen:

Die Darstellung eines Diagramms lässt sich über die Felder Einstellungen konfigurieren.

Referenzlinie hinzufügen

Mit der Option Schwellenwert wird eine horizontale Linie von einem Punkt auf der Y-Achse erstellt. Die Linie bietet eine visuelle Referenz für den gewählten Schwellenwert. Sie können einen Grenzwert hinzufügen, der auf einem Wert auf der linken Y-Achse oder auf der rechten Y-Achse verweist.

Der folgende Screenshot zeigt ein Diagramm mit einer Schwellenwertlinie:

Beispieldiagramm mit angewendeter Schwellenwertlinie

Im vorherigen Screenshot wurde der Grenzwert auf 7.500 festgelegt und bezieht sich auf die rechte Y-Achse.

So fügen Sie einem Diagramm eine Referenzlinie hinzu:

  1. Wählen Sie in der Konsole die Option Monitoring aus oder klicken Sie auf die folgende Schaltfläche:
    Zu Monitoring wechseln
  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Dashboards und dann das Dashboard aus, das Sie aufrufen oder bearbeiten möchten.
  3. Wenn die Schaltfläche Dashboard bearbeiten angezeigt wird, klicken Sie darauf.
  4. Wählen Sie das Diagramm aus, um den Konfigurationsbereich des Diagramms zu aktivieren.
  5. Klicken Sie im Konfigurationsbereich auf Einstellungen.
  6. Überprüfen Sie die Option Threshold (Schwellenwert).
  7. Optional: Klicken Sie zum Ändern der Y-Achse auf Y-Achse und wählen Sie aus dem Menü aus.
  8. Legen Sie im Feld Grenzwert die gewünschte Einstellung für den Grenzwert fest.

Röntgen-, Farb- oder Statistikmodus festlegen

Mit den Widget-Typen eines Diagramms werden die möglichen Anzeigedesigns festgelegt. Du kannst beispielsweise mehrere Zeitachsen nach einzelnen Zeilen oder gestapelten Balken anzeigen lassen. Mit der Option Diagrammmodus können Sie die Darstellung der Daten optimieren. Wenn Sie beispielsweise ein Liniendiagramm ausgewählt haben, können Sie sich die einzelnen Zeitachsen oder statistische Messwerte wie den Durchschnitt und den gleitenden Durchschnitt ansehen.

So ändern Sie den aktuellen Anzeigemodus:

  1. Wählen Sie in der Konsole die Option Monitoring aus oder klicken Sie auf die folgende Schaltfläche:
    Zu Monitoring wechseln
  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Dashboards und dann das Dashboard aus, das Sie aufrufen oder bearbeiten möchten.
  3. Wenn die Schaltfläche Dashboard bearbeiten angezeigt wird, klicken Sie darauf.
  4. Wählen Sie das Diagramm aus, um den Konfigurationsbereich des Diagramms zu aktivieren.
  5. Klicken Sie im Konfigurationsbereich auf Einstellungen.
  6. Maximieren Sie das Menü Diagrammmodus und treffen Sie eine Auswahl:

    • Der Farbmodus ist der Standard-Diagrammmodus und ist für alle Widgets verfügbar. Im Farbmodus wird jeder Zeitachse eine eindeutige Farbe zugewiesen. Verfügbar für Linien-, gestapelte Balken, gestapelte Flächen und Heatmap-Widgets.
    • Im Statistikmodus werden gängige statistische Messwerte für die Daten in einem Diagramm angezeigt. Dieser Modus ist nur für Liniendiagramme verfügbar.

    • Im Röntgenmodus werden alle Diagrammlinien mit einer durchscheinenden Graufarbe angezeigt. Jede Linie ist schwach bzw. durch Überschneidungen oder Übergänge gekennzeichnet. Daher ist der Röntgenmodus in Diagrammen mit vielen Linien am nützlichsten. Überlappende Linien erzeugen Helligkeitsbänder, die das normale Verhalten innerhalb einer Messwertgruppe angeben. Der Röntgenmodus ist verfügbar für Linien-, gestapelte Balken, gestapelte Flächen und Heatmap-Widgets.

Beispiele

Der folgende Screenshot zeigt ein Diagramm im Farbmodus:

Beispiel für ein Diagramm im Farbmodus

Der folgende Screenshot zeigt das vorherige Diagramm, aber im Statistikmodus:

Diagramm im Statistikmodus.

Wenn Sie den Statistikmodus auswählen, werden in der Diagrammlegende verschiedene Statistiken wie der Durchschnittswert und die Standardabweichung angezeigt.

Der folgende Screenshot zeigt ein Diagramm im Röntgenmodus:

Beispiel für ein Diagramm im Röntgenmodus

Im Röntgenmodus werden zentrale Trends und Ausreißer in dichten Grafiken hervorgehoben. Stellen Sie sich beispielsweise einen Cluster von Maschinen vor, die dieselben Daten bereitstellen. Wenn Sie die CPU-Auslastung im Cluster betrachten, sollten Sie ein Band um die durchschnittliche CPU-Auslastung des Clusters sehen. Dieses Band zeigt die durchschnittlichen Bereiche und kann angeben, ob der Cluster über- oder unterdimensioniert ist. Sie können den Röntgenmodus auch verwenden, um Server zu identifizieren, die nicht optimal funktionieren.

Ausreißer anzeigen

Im Ausreißermodus werden anstelle der besonders repräsentativen Linien ungewöhnliche Linien auf dem Diagramm angezeigt. Der Ausreißermodus reduziert die Anzahl der Linien auf dem Diagramm und trägt dazu bei, dass individuelle Diagramme sowohl responsiv als auch verständlich bleiben. Der Ausreißermodus ist für Linien-, übereinander angeordnete Balken-, übereinander angeordnete Flächen- und Heatmap-Widgets verfügbar.

Folgender Screenshot zeigt ein Diagramm im Farbmodus.

Beispiel für ein Diagramm ohne aktivierten Ausreißermodus.

Dieses Diagramm enthält Hauptlinien und ist schwer zu interpretieren. Wenn der Ausreißermodus aktiviert ist, werden im Diagramm standardmäßig die drei wichtigsten Zeilen nach Mittelwert sortiert angezeigt. Ein kleiner Hinweis auf dem Diagramm beschreibt die Anzeigekriterien. Im Hintergrund werden in Grau dargestellte Zeitachsendaten dargestellt. Sie können den grauen Inhalt nicht deaktivieren.

Beispiel für ein Diagramm im Ausreißermodus

So konfigurieren Sie ein Diagramm zum Anzeigen von Ausreißern:

  1. Wählen Sie in der Konsole die Option Monitoring aus oder klicken Sie auf die folgende Schaltfläche:
    Zu Monitoring wechseln
  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Dashboards und dann das Dashboard aus, das Sie aufrufen oder bearbeiten möchten.
  3. Wenn die Schaltfläche Dashboard bearbeiten angezeigt wird, klicken Sie darauf.
  4. Wählen Sie das Diagramm aus, um den Konfigurationsbereich des Diagramms zu aktivieren.
  5. Klicken Sie im Konfigurationsbereich auf Einstellungen.
  6. Wählen Sie Ausreißermodus aus.
  7. Geben Sie einen Wert für die maximale Anzahl der Zeitachsen ein und wählen Sie dann Werte für das Ranking aus und geben Sie an, ob die Ausreißer oder die Ausreißer angezeigt werden sollen.

Aktuelle Daten mit früheren Daten vergleichen

Mit der Option Mit früheren Daten vergleichen können Sie einen Zeitraum aus der Vergangenheit auswählen, indem Sie die Stunden, Tage oder Wochen angeben. Die Daten aus diesem Zeitraum werden dann als gepunktete Linie über die aktuellen Daten auf einem Liniendiagramm gelegt. Die Legende zeigt auch vergangene und gegenwärtige Werte an.

Die Option Mit bisherigen Daten vergleichen ist nur für Liniendiagramme verfügbar.

Die in Ihrem Diagramm eingeblendeten Daten haben dieselbe Anzeigedauer wie Ihr Diagramm, aber ab der angegebenen Zeit in der Vergangenheit. Betrachten Sie beispielsweise ein Diagramm, das Daten von 10:00 bis 11:00 Uhr anzeigt. Wenn Sie Daten von vor zwei Wochen als „frühere Daten“ angeben, werden Daten zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr am Tag zwei Wochen zuvor erfasst.

Wenn für den angeforderten Zeitraum keine Daten vorhanden sind, gibt es keine Änderungen am Diagramm.

Die folgenden Screenshots zeigen das gleiche Diagramm mit den Daten von vor zwei Wochen bzw. ohne sie:

Ohne frühere Daten:

Beispiel für ein Diagramm ohne bisherige Daten

Mit früheren Daten und einer hervorgehobenen Zeitachse:

Beispiel für ein Diagramm mit früheren Daten

So rufen Sie ältere Daten im Diagramm auf:

  1. Wählen Sie in der Konsole die Option Monitoring aus oder klicken Sie auf die folgende Schaltfläche:
    Zu Monitoring wechseln
  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Dashboards und dann das Dashboard aus, das Sie aufrufen oder bearbeiten möchten.
  3. Wenn die Schaltfläche Dashboard bearbeiten angezeigt wird, klicken Sie darauf.
  4. Wählen Sie das Diagramm aus, um den Konfigurationsbereich des Diagramms zu aktivieren.
  5. Klicken Sie im Konfigurationsbereich auf Einstellungen.
  6. Aktivieren Sie das Kästchen für die Option Mit früheren Daten vergleichen.
  7. Legen Sie die Felder Wert und Bereich fest, um festzulegen, wie weit es in der Vergangenheit liegen soll.

    Wenn beispielsweise Wert 2 und Umfang weeks ist, werden im Diagramm die aktuellen Daten und Daten der beiden Wochen in der Vergangenheit angezeigt.

Legen Sie die Y-Achse für die Logskalierung fest.

Mit der Option Logarithmische Skalierung auf der Y-Achse werden die Y-Werte des Diagramms logarithmisch neu skaliert. Sie können die linke Y-Achse, die rechte Y-Achse oder beide Achsen skalieren. Diese Neuskalierung ist nützlich, wenn sich Werte innerhalb eines kleinen Bereichs eng gruppieren. Klicken Sie das Kästchen an, um diese Option zu aktivieren. Entfernen Sie das Häkchen, um die Option zu deaktivieren.

Die folgenden Screenshots zeigen das gleiche Diagramm mit der Standard-Y-Achse und mit einer logarithmisch skalierten Y-Achse.

Standard-Y-Achse:

Beispiel für ein Diagramm mit der Standard-Y-Achse

Logarithmisch skalierte Y-Achse:

Beispiel für ein Diagramm mit einer logarithmisch skalierten Y-Achse

So legen Sie die Y-Achse für die Logskalierung fest:

  1. Wählen Sie in der Konsole die Option Monitoring aus oder klicken Sie auf die folgende Schaltfläche:
    Zu Monitoring wechseln
  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Dashboards und dann das Dashboard aus, das Sie aufrufen oder bearbeiten möchten.
  3. Wenn die Schaltfläche Dashboard bearbeiten angezeigt wird, klicken Sie darauf.
  4. Wählen Sie das Diagramm aus, um den Konfigurationsbereich des Diagramms zu aktivieren.
  5. Klicken Sie im Konfigurationsbereich auf Einstellungen.
  6. Klicken Sie das Kästchen Logskalierung auf Y-Achse an.

API-Modus konfigurieren

Klicken Sie auf API-Modus in der Konfiguration einblenden, um die Konfiguration eines Widgets wie in der Cloud Monitoring API beschrieben anzeigen zu lassen.

Wenn diese Option ausgewählt ist, wird im Konfigurationsbereich für jedes Widget im Dashboard der Tab API angezeigt. Der API-Modus ist nützlich, wenn Sie Ihre Dashboards über die Google Cloud Console und die Cloud Monitoring API verwalten.

Weitere Informationen