Instanzen erstellen

Auf dieser Seite wird gezeigt, wie Sie eine Cloud SQL-Instanz für eine PostgreSQL-Instanz erstellen.

Ausführliche Informationen zu allen Instanzeinstellungen finden Sie unter Instanzeinstellungen.

Eine neu erstellte Instanz hat eine postgres-Datenbank.

Sie können weitere Datenbanken einfügen, indem Sie sie erstellen oder importieren.

Hinweis

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Google Cloud-Konto an. Wenn Sie mit Google Cloud noch nicht vertraut sind, erstellen Sie ein Konto, um die Leistungsfähigkeit unserer Produkte in der Praxis sehen und bewerten zu können. Neukunden erhalten außerdem ein Guthaben von 300 $, um Arbeitslasten auszuführen, zu testen und bereitzustellen.
  2. Wählen Sie in der Google Cloud Console auf der Seite der Projektauswahl ein Google Cloud-Projekt aus oder erstellen Sie eines.

    Zur Projektauswahl

  3. Die Abrechnung für das Cloud-Projekt muss aktiviert sein. So prüfen Sie, ob die Abrechnung für Ihr Projekt aktiviert ist.

  4. Installieren und initialisieren Sie das Cloud SDK.
  5. Achten Sie darauf, dass Sie für Ihr Nutzerkonto die Rollen "Cloud SQL-Administrator" und "Compute-Betrachter" haben.

    Zur IAM-Seite

    Weitere Informationen zu Rollen und Berechtigungen

PostgreSQL-Instanz erstellen

So erstellen Sie eine PostgreSQL-Instanz:

Console

  1. Öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite "Cloud SQL-Instanzen".

    Zur Seite „Cloud SQL-Instanzen“

  2. Klicken Sie auf Instanz erstellen.
  3. Wählen Sie PostgreSQL und klicken Sie auf Weiter.
  4. Geben Sie einen Namen ein.

    Der Instanzname sollte keine vertraulichen Informationen oder personenbezogenen Daten enthalten, da er extern sichtbar ist.

    Die Projekt-ID muss im Instanznamen nicht angegeben werden. Dies erfolgt automatisch, wo es erforderlich ist, beispielsweise in den Logdateien.

  5. Geben Sie ein Passwort für den Nutzer postgres ein.
  6. Wählen Sie die Datenbankversion für die Instanz aus: PostgreSQL 13, PostgreSQL 12 (Standard), PostgreSQL 11, PostgreSQL 10 oder PostgreSQL 9.6.

    Die Datenbankversion kann nicht bearbeitet werden, nachdem die Instanz erstellt wurde.

  7. Wählen Sie unter Region und zonale Verfügbarkeit auswählen die Region und Zone für Ihre Instanz aus.

    Platzieren Sie die Instanz in der Region, in der sich auch die Ressourcen befinden, die darauf zugreifen. Die ausgewählte Region kann später nicht mehr geändert werden. In den meisten Fällen müssen Sie keine Zone angeben.

    Wenn Sie eine Instanz für Hochverfügbarkeit konfigurieren, können Sie sowohl eine primäre als auch eine sekundäre Zone auswählen.

    Die folgenden Bedingungen gelten, wenn die sekundäre Zone während der Instanzerstellung verwendet wird:

    • Die Zonen verwenden standardmäßig Any für die primäre Zone und Any (different from primary) für die sekundäre Zone.
    • Wenn sowohl die primäre als auch die sekundäre Zone angegeben sind, müssen sie unterschiedliche Zonen sein.
  8. Aktualisieren Sie unter Instanz anpassen die Einstellungen für Ihre Instanz. Klicken Sie zuerst auf KONFIGURATIONSOPTIONEN EINBLENDEN, um die Gruppe der Einstellungen aufzurufen. Erweitern Sie dann die gewünschten Gruppen, um die Einstellungen zu überprüfen und anzupassen. Rechts sehen Sie eine Zusammenfassung aller Optionen, die Sie auswählen.

    Die folgende Tabelle enthält eine Kurzreferenz zu den Instanzeinstellungen. Weitere Informationen zu den einzelnen Einstellungen finden Sie auf der Seite zu den Instanzeinstellungen.

    Einstellung Hinweise
    Maschinentyp
    MaschinentypWählen Sie zwischen "Gemeinsam genutzter Kern", "Einfach", "Standard" (am üblichsten) oder "Großer Speicher" aus.
    Benutzerdefiniert Mit dieser Schaltfläche erstellen Sie eine Instanz mit einer flexiblen Konfiguration. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie die Anzahl der Kerne und den Speicherplatz für die Instanz auswählen. Weitere Informationen
    Kerne Die Anzahl der vCPUs für Ihre Instanz. Weitere Informationen
    Speicher Die Menge an Arbeitsspeicher für Ihre Instanz in GB. Weitere Informationen
    Speicherplatz
    Speichertyp Bestimmt, ob die Instanz einen SSD- oder HDD-Speicher verwendet. Weitere Informationen
    Speicherkapazität Die bereitgestellte Speicherkapazität für die Instanz. Weitere Informationen
    Automatische Speichererhöhungen aktivieren Legt fest, ob über Cloud SQL automatisch mehr Speicherkapazität für die Instanz bereitgestellt wird, wenn wenig freier Speicherplatz verfügbar ist. Weitere Informationen
    Verschlüsselung
    Von Google verwaltete VerschlüsselungDie Standardoption.
    Vom Kunden verwalteter Verschlüsselungsschlüssel (CMEK)Auswählen, um Ihren Schlüssel mit dem Google Cloud Key Management Service zu verwenden. Weitere Informationen
    Verbindung
    Private IP-Adresse Fügt Ihrer Instanz eine private IP-Adresse hinzu. Um eine Verbindung zur Instanz herstellen zu können, ist eine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Weitere Informationen
    Öffentliche IP-Adresse Fügt Ihrer Instanz eine öffentliche IP-Adresse hinzu. Sie können dann autorisierte Netzwerke hinzufügen, um eine Verbindung zur Instanz herzustellen. Weitere Informationen
    Autorisierte NetzwerkeGeben Sie den Namen für das neue Netzwerk und die Netzwerkadresse ein. Weitere Informationen
    Sicherungen
    Automatische Sicherungen Das Zeitfenster, in dem Sicherungen gestartet werden sollen. Weitere Informationen
    Wählen Sie den Speicherort für Ihre Sicherungen ausWählen Sie für die meisten Anwendungsfälle "Multiregion" aus. Wenn Sie Sicherungen in einer bestimmten Region speichern müssen, beispielsweise aus regulatorischen Gründen, wählen Sie Region und anschließend Ihre Region aus dem Drop-down-Menü "Standort" aus.
    Wählen Sie aus, wie viele automatische Sicherungen gespeichert werden sollenDie Anzahl der automatischen Sicherungen, die Sie aufbewahren möchten (von 1 bis 365 Tagen). Weitere Informationen
    Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt aktivieren Ermöglicht die Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt und Write-Ahead-Logging. Weitere Informationen
    Wählen Sie aus, wie viele Tage die Logs aufbewahrt werden sollen Konfigurieren Sie die Aufbewahrung von Write-Ahead-Logs von 1 bis 7 Tagen. Die Standardeinstellung ist 7 Tage. Weitere Informationen
    Wartung
    Bevorzugtes Fenster Ein Zeitfenster von einer Stunde, in dem von Cloud SQL tief greifende Wartungsaufgaben für die Instanz durchgeführt werden können. Wenn Sie dieses Zeitfenster nicht festlegen, können jederzeit Wartungsaufgaben mit Betriebsunterbrechung durchgeführt werden. Weitere Informationen
    Reihenfolge der Updates Die bevorzugte Zeit für Aktualisierungen der Instanz relativ zu anderen Instanzen im selben Projekt. Weitere Informationen
    Flags
    FLAG HINZUFÜGEN Mit Datenbank-Flags können Sie Einstellungen und Parameter für Ihre Instanz festlegen. Weitere Informationen
    Labels
    LABEL HINZUFÜGENFügen Sie für jedes hinzugefügte Label einen Schlüssel und einen Wert hinzu. Mit Labels können Sie Ihre Instanzen organisieren.
  9. Klicken Sie auf Erstellen.

gcloud

Informationen zur Installation des gcloud-Befehlszeilentools und zu ersten Schritten mit dem Tool finden Sie unter Cloud SDK installieren. Informationen zum Starten von Cloud Shell erhalten Sie in der Cloud Shell-Dokumentation.

  1. Erstellen Sie die Instanz:
    gcloud sql instances create INSTANCE_NAME --database-version=POSTGRES_12
     --cpu=NUMBER_CPUS --memory=MEMORY_SIZE
     --region=REGION --gce-zone=GCE_ZONE --zone=ZONE
    
    Alternativ können Sie das Flag "--tier" verwenden, wenn Sie db-f1-micro oder db-g1-small als Maschinentyp auswählen:
    gcloud sql instances create INSTANCE_NAME --tier=API_TIER_STRING --region=REGION
    

    Es gelten Beschränkungen der Werte für vCPUs und Speichergröße:

    • Der Wert für vCPUs muss entweder 1 oder eine gerade Zahl im Bereich von 2 bis 32 sein.
    • Für den Arbeitsspeicherwert gilt Folgendes:
      • Pro vCPU sind 0,9 bis 6,5 GB zulässig
      • Muss ein Vielfaches von 256 MB sein
      • Muss mindestens 3,75 GB (3.840 MB) sein

    Beispielsweise generiert der folgende String eine Instanz mit 2 vCPUs und 7.680 MB Arbeitsspeicher:

     gcloud sql instances create myinstance --database-version=POSTGRES_12 --cpu=2
     --memory=7680MB --region=us-central
    
    Weitere Informationen zur Größe von --cpu und --memory finden Sie unter Flexible Instanzkonfiguration.

    Der Standardwert für REGION ist us-central.

    Der Instanzname sollte keine vertraulichen Informationen oder personenbezogenen Daten enthalten, da er extern sichtbar ist.
    Die Projekt-ID muss im Instanznamen nicht angegeben werden. Dies erfolgt automatisch, wo es erforderlich ist, beispielsweise in den Logdateien.

    Wenn Sie eine Instanz für Hochverfügbarkeit erstellen, können Sie die primäre und sekundäre Zone mithilfe der Parameter --zone und --secondary-zone angeben. Die folgenden Bedingungen gelten, wenn die sekundäre Zone während der Erstellung oder Bearbeitung einer Instanz verwendet wird:

    • Die Zonen müssen gültige Zonen sein.
    • Wenn die sekundäre Zone angegeben ist, muss auch die primäre Zone angegeben werden.
    • Wenn die primäre und sekundäre Zone angegeben ist, müssen sie unterschiedliche Zonen sein.
    • Wenn die primäre und sekundäre Zone angegeben ist, müssen sie derselben Region angehören.

    Sie können mehrere Parameter hinzufügen, um andere Instanzeinstellungen festzulegen:

    Einstellung Parameter Hinweise
    Erforderliche Parameter
    Datenbankversion --database-version POSTGRES_13 (Standardeinstellung), POSTGRES_12, POSTGRES_11, POSTGRES_10 oder POSTGRES_9_6
    Region --region Gültige Werte ansehen
    Verbindung
    Private IP-Adresse --network Gibt den Namen des VPC-Netzwerks an, das für diese Instanz verwendet werden soll. Der Zugriff auf private Dienste muss bereits für das Netzwerk konfiguriert sein. Dies ist nur für den Betabefehl (gcloud beta sql instances create) verfügbar. Weitere Informationen
    Öffentliche IP-Adresse --authorized-networks Bei öffentlichen IP-Verbindungen können Verbindungen mit der Instanz nur über autorisierte Netzwerke hergestellt werden. Weitere Informationen
    Maschinentyp und Speicher
    Maschinentyp --tier Wird verwendet, um eine Instanz mit gemeinsam genutztem Kern anzugeben (db-f1-micro oderdb-g1-small). Verwenden Sie für eine flexible Instanzkonfiguration stattdessen die Parameter --cpu oder --memory. Siehe Flexible Instanzkonfiguration.
    Speichertyp --storage-type Bestimmt, ob die Instanz einen SSD- oder HDD-Speicher verwendet. Weitere Informationen
    Speicherkapazität --storage-size Die Menge an bereitgestelltem Speicherplatz für die Instanz in GB. Weitere Informationen
    Automatische Speichererweiterung --storage-auto-increase Legt fest, ob über Cloud SQL automatisch mehr Speicherkapazität für die Instanz bereitgestellt wird, wenn wenig freier Speicherplatz verfügbar ist. Weitere Informationen
    Automatische Begrenzung der Speichererweiterung --storage-auto-increase-limit Bestimmt, um wie viel der Speicherplatz von Cloud SQL automatisch erhöht werden kann. Dies ist nur für den Betabefehl (gcloud beta sql instances create) verfügbar. Weitere Informationen
    Automatische Sicherungen und Hochverfügbarkeit
    Hochverfügbarkeit --availability-type Legen Sie für eine Instanz mit Hochverfügbarkeit hierfür den Wert REGIONAL fest. Weitere Informationen
    Sekundäre Zone --secondary-zone Wenn Sie eine Instanz für Hochverfügbarkeit erstellen, können Sie sowohl die primäre als auch die sekundäre Zone mit >--zone und --secondary-zone parameters angeben. Die folgenden Einschränkungen gelten, wenn die sekundäre Zone bei der Erstellung oder Bearbeitung von Instanzen verwendet wird:
    • Die Zonen müssen gültige Zonen sein.
    • Wenn die sekundäre Zone angegeben ist, muss auch die primäre Zone angegeben werden.
    • Wenn die primäre und sekundäre Zone angegeben ist, müssen sie unterschiedliche Zonen sein.

      Wenn die primäre und sekundäre Zone angegeben ist, müssen sie derselben Region angehören.

    Automatische Sicherungen --backup-start-time Das Zeitfenster, in dem Sicherungen gestartet werden sollen. Weitere Informationen
    Einstellungen für die Aufbewahrung von automatischen Sicherungen --retained-backups-count Die Anzahl der automatischen Sicherungen, die aufbewahrt werden sollen. Weitere Informationen
    Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt --enable-point-in-time recovery Ermöglicht die Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt und Write-Ahead-Logging. Weitere Informationen
    Einstellungen für die Aufbewahrung von binären Logs --retained-transaction-log-days Die Anzahl der Tage, für die Write-Ahead-Logs für die Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt aufbewahrt werden. Weitere Informationen
    Datenbank-Flags hinzufügen
    Datenbank-Flags --database-flags Mit Datenbank-Flags können Sie Einstellungen und Parameter für Ihre Instanz festlegen. Weitere Informationen zu Datenbank-Flags
    Wartungsplan
    Wartungsfenster --maintenance-window-day,
    --maintenance-window-hour
    Legt ein Zeitfenster von einer Stunde fest, in dem von Cloud SQL eine Wartung mit Betriebsunterbrechung an der Instanz ausgeführt werden kann. Wenn Sie dieses Zeitfenster nicht festlegen, können solche Wartungsaufgaben jederzeit durchgeführt werden. Weitere Informationen
    Wartungszeitpunkt --maintenance-release-channel Die bevorzugte Zeit für Aktualisierungen der Instanz relativ zu anderen Instanzen im selben Projekt. Verwenden Sie preview für frühere Aktualisierungen und production für spätere Aktualisierungen. Weitere Informationen

  2. Notieren Sie die automatisch zugewiesene IP-Adresse.

    Falls Sie nicht den Cloud SQL Auth-Proxy verwenden, nutzen Sie diese Adresse als Hostadresse, mit der Ihre Anwendungen oder Tools eine Verbindung zu der Instanz herstellen.

  3. Legen Sie das Passwort für den postgres-Nutzer fest:
    gcloud sql users set-password postgres --instance=INSTANCE_NAME --password=PASSWORD
    

REST API v1beta4

Die Instanz erstellen

In diesem Beispiel wird eine Instanz mit aktivierten Sicherungen und aktiviertem binärem Logging erstellt. Diese Einstellungen sind optional. Eine vollständige Liste der Parameter für diesen Aufruf finden Sie auf der Seite instances:insert. Informationen zu den Instanzeinstellungen, einschließlich der gültigen Werte für die Region, finden Sie unter Instanzeinstellungen.

Die Instanz-ID sollte keine vertraulichen oder personenbezogenen Informationen enthalten, da sie extern sichtbar ist.
Die Projekt-ID muss im Instanznamen nicht angegeben werden. Dies erfolgt automatisch, wo es erforderlich ist, beispielsweise in den Logdateien.

Ersetzen Sie diese Werte in den folgenden Anweisungen:

  • project-id: Ihre Projekt-ID
  • instance-id: die gewünschte Instanz-ID
  • region: die gewünschte Region
  • database-version: Enum-String der Datenbankversion Beispiel: POSTGRES_12
  • password: das Passwort für den Root-Nutzer
  • machine-type: Enum-String des Maschinentyps (Stufe), z. B.: db-custom-[CPUS]-[MEMORY_MBS]

HTTP-Methode und URL:

POST https://sqladmin.googleapis.com/sql/v1beta4/projects/project-id/instances

JSON-Text anfordern:

{
  "name": "instance-id",
  "region": "region",
  "databaseVersion": "database-version",
  "rootPassword": "password",
  "settings": {
    "tier": "machine-type",
    "backupConfiguration": {
      "enabled": true
    }
  }
}

Wenn Sie die Anfrage senden möchten, maximieren Sie eine der folgenden Optionen:

Sie müssten in etwa folgende JSON-Antwort erhalten:

{
  "kind": "sql#operation",
  "targetLink": "https://sqladmin.googleapis.com/sql/v1beta4/projects/project-id/instances/instance-id",
  "status": "PENDING",
  "user": "user@example.com",
  "insertTime": "2020-01-01T19:13:21.834Z",
  "operationType": "CREATE",
  "name": "operation-id",
  "targetId": "instance-id",
  "selfLink": "https://sqladmin.googleapis.com/sql/v1beta4/projects/project-id/operations/operation-id",
  "targetProject": "project-id"
}

Die Antwort ist ein Vorgang mit langer Ausführungszeit, der einige Minuten dauern kann.

IPv4-Adresse abrufen

Rufen Sie die automatisch zugewiesene IPv4-Adresse für die neue Instanz ab:

Geben Sie für die Parameter folgende Werte an:

  • project-id: Ihre Projekt-ID
  • instance-id: die Instanz-ID, die im vorherigen Schritt erstellt wurde

HTTP-Methode und URL:

GET https://sqladmin.googleapis.com/sql/v1beta4/projects/project-id/instances/instance-id

Wenn Sie die Anfrage senden möchten, maximieren Sie eine der folgenden Optionen:

Sie sollten in etwa folgende JSON-Antwort erhalten:

{
  "kind": "sql#instance",
  "state": "RUNNABLE",
  "databaseVersion": "MYSQL_5_7",
  "settings": {
    "authorizedGaeApplications": [],
    "tier": "db-f1-micro",
    "kind": "sql#settings",
    "pricingPlan": "PER_USE",
    "replicationType": "SYNCHRONOUS",
    "activationPolicy": "ALWAYS",
    "ipConfiguration": {
      "authorizedNetworks": [],
      "ipv4Enabled": true
    },
    "locationPreference": {
      "zone": "us-west1-a",
      "kind": "sql#locationPreference"
    },
    "dataDiskType": "PD_SSD",
    "backupConfiguration": {
      "startTime": "18:00",
      "kind": "sql#backupConfiguration",
      "enabled": true,
      "binaryLogEnabled": true
    },
    "settingsVersion": "1",
    "storageAutoResizeLimit": "0",
    "storageAutoResize": true,
    "dataDiskSizeGb": "10"
  },
  "etag": "--redacted--",
  "ipAddresses": [
    {
      "type": "PRIMARY",
      "ipAddress": "10.0.0.1"
    }
  ],
  "serverCaCert": {
    ...
  },
  "instanceType": "CLOUD_SQL_INSTANCE",
  "project": "project-id",
  "serviceAccountEmailAddress": "redacted@gcp-sa-cloud-sql.iam.gserviceaccount.com",
  "backendType": "SECOND_GEN",
  "selfLink": "https://sqladmin.googleapis.com/sql/v1beta4/projects/project-id/instances/instance-id",
  "connectionName": "project-id:region:instance-id",
  "name": "instance-id",
  "region": "us-west1",
  "gceZone": "us-west1-a"
}

Suchen Sie in der Antwort nach dem Feld ipAddress.

Informationen zum Aufbau der zugrunde liegenden REST API-Anfrage für diese Aufgabe finden Sie im APIs Explorer auf der Seite instances:insert.

Flexible Instanzkonfigurationen

Mit flexiblen Instanzkonfigurationen können Sie die Größe des Arbeitsspeichers und die Anzahl der CPUs festlegen, die Ihre Instanz benötigt. Mit dieser Flexibilität können Sie die geeignete VM-Form für Ihre Arbeitslast auswählen. Namen von Maschinentypen haben das Format db-custom-CPU-RAM, wobei CPU die Anzahl der CPUs der Maschine ist und RAM die Größe des Arbeitsspeichers der Maschine in MB darstellt.

Bei der Auswahl der Anzahl der CPUs und der Speichergröße gibt es für die ausgewählte Konfiguration einige Einschränkungen:

  • Der Wert für vCPUs muss entweder 1 oder eine gerade Zahl im Bereich von 2 bis 32 sein.
  • Für den Arbeitsspeicherwert gilt Folgendes:
    • Pro vCPU sind 0,9 bis 6,5 GB zulässig
    • Muss ein Vielfaches von 256 MB sein
    • Muss mindestens 3,75 GB (3.840 MB) sein

Fehlerbehebung

Klicken Sie auf die Links in der Tabelle, um weitere Informationen zu erhalten:

Problem Mögliche Ursache Lösungsvorschlag
Internal error. Dienstnetzwerk-Dienstkonto fehlt. Deaktivieren Sie die Service Networking API und aktivieren Sie sie noch einmal.
Die Terraform-Instanz konnte nicht erstellt werden. Terraform-Konfigurationsfehler. Prüfen und reparieren Sie die Terraform-Konfigurationsdatei.
HTTP Error 409 im Terraform-Skript. Es wird bereits ein anderer Vorgang ausgeführt. Korrigieren Sie das Terraform-Skript so, dass es auf den Abschluss jedes Vorgangs wartet.
Unknown error

Die Service Networking API ist möglicherweise nicht aktiviert.

Möglicherweise versuchen Sie, eine Instanz mit demselben Namen wie eine kürzlich gelöschte zu erstellen.

Möglicherweise versuchen Sie, mehrere Instanzen gleichzeitig zu erstellen.

Die Subnetzerstellung ist möglicherweise fehlgeschlagen, wenn keine weiteren Adressen im IP-Bereich verfügbar waren.

Aktivieren Sie die Service Networking API.

Verwenden Sie einen anderen Namen für die Instanz oder warten Sie, bis das Löschen der Instanz eine Woche zurückliegt.

Erstellen Sie Instanzen nacheinander.

Sehen Sie sich andere Meldungen des Typs Unbekannter Fehler an, wenn dies nicht Ihrem Fall entspricht.

Weisen Sie neue Bereiche zu.

Failed to create subnetwork. Es sind keine weiteren verfügbaren Adressen im IP-Bereich vorhanden. Weisen Sie neue Bereiche zu.

Interner Fehler

Folgende Fehlermeldung ist zu sehen: {"ResourceType":"sqladmin.v1beta4.instance", "ResourceErrorCode":"INTERNAL_ERROR","ResourceErrorMessage":null}.

Mögliche Ursache

Im Dienstprojekt fehlt wahrscheinlich das Dienstnetzwerk-Dienstkonto, das für dieses Feature erforderlich ist.

Lösungsvorschlag

Deaktivieren Sie zum Reparieren von Dienstberechtigungen die Service Networking API, warten Sie fünf Minuten und aktivieren Sie sie dann wieder.


Terraform-Instanz konnte nicht erstellt werden

Die Terraform-Instanz konnte nicht erstellt werden.

Mögliche Ursache

Dies ist normalerweise ein Problem im Terraform-Skript selbst.

Lösungsvorschlag

Prüfen und reparieren Sie die Terraform-Konfigurationsdatei.


Fehler 409 im Terraform-Skript

In Terraform-Skripts ist die Fehlermeldung HTTP Error 409 zu sehen.

Mögliche Ursache

Operation failed because another operation was already in progress

Lösungsvorschlag

Überarbeiten Sie das Skript so, dass die Ausführung angehalten wird, bis jeder Instanzvorgang abgeschlossen ist. Lassen Sie das Skript abfragen und warten Sie, bis für die vorherige Vorgangs-ID der Wert 200 zurückgegeben wird, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.


Unbekannter Fehler

Beim Erstellen einer Instanz ist eine Fehlermeldung wie Cloud SQL creation failed, error UNKNOWN zu sehen.

Mögliche Ursache

  • Die Service Networking API ist möglicherweise nicht aktiviert.
  • Möglicherweise versuchen Sie, den Namen einer kürzlich gelöschten Instanz wiederzuverwenden. Instanznamen können nach dem Löschen eine Woche lang nicht wiederverwendet werden.
  • Möglicherweise versuchen Sie, mehrere Instanzen gleichzeitig zu erstellen. In diesem Fall wird nur die erste Instanz erstellt und die anderen schlagen mit Unknown error fehl. Es kann immer nur ein Erstellungsvorgang ausgeführt werden.
  • Die Subnetzerstellung ist möglicherweise fehlgeschlagen, wenn keine weiteren Adressen im IP-Bereich verfügbar waren.

Lösungsvorschlag

  • Aktivieren Sie die Service Networking API.
  • Verwenden Sie entweder einen anderen Namen für die Instanz oder warten Sie eine Woche, um eine neue Instanz mit diesem Namen zu erstellen.
  • Erstellen Sie mehrere Instanzen nacheinander und nicht gleichzeitig.
  • Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Subnetzwerk konnte nicht erstellt werden weiter unten.

Subnetz konnte nicht erstellt werden

Folgende Fehlermeldung wird angezeigt: Failed to create subnetwork. Couldn't find free blocks in allocated IP ranges. Please allocate new ranges for this service provider..

Mögliche Ursache

Im zugewiesenen IP-Bereich sind keine weiteren Adressen verfügbar.

Tritt dieser Fehler auf, wenn Sie eine Cloud SQL-Instanz mit privater IP-Adresse für ein freigegebenes VPC-Netzwerk mit privaten Dienstverbindungen erstellen möchten, gibt es fünf mögliche Szenarien:

  • Die Größe des zugewiesenen IP-Bereichs für die private Dienstverbindung ist kleiner als /24.
  • Die zugewiesene IP-Adresse für die private Dienstverbindung ist für die Anzahl der Cloud SQL-Instanzen zu klein.
  • Sie versuchen, MySQL- oder SQL Server- und PostgreSQL-Instanzen für dieselbe private Dienstverbindung im VPC-Hostprojekt zu erstellen. MySQL und SQL Server können dieselbe Dienstverbindung gemeinsam nutzen. PostgreSQL erfordert eine eigene Dienstverbindung.
  • Sie versuchen, Instanzen für dieselbe private Dienstverbindung in verschiedenen Regionen zu erstellen. Dies wird nicht unterstützt.

Lösungsvorschlag

Für jedes der oben genannten Szenarien können Sie entweder den vorhandenen Bereich erweitern oder der privaten Dienstverbindung einen zusätzlichen IP-Bereich zuweisen.

Wenn Sie einen neuen Bereich zuweisen, müssen Sie darauf achten, dass keine Zuweisung erstellt wird, die sich mit vorhandenen Zuweisungen überschneidet.

Nachdem Sie einen neuen IP-Bereich erstellt haben, aktualisieren Sie das VPC-Peering mit folgendem Befehl:

gcloud services vpc-peerings update --service=servicenetworking.googleapis.com
--ranges=[OLD_RESERVED_RANGE_NAME],[NEW_RESERVED_RANGE_NAME] --network=[VPC_NETWORK]
--project=[PROJECT_ID] --force

Wenn Sie eine bestehende Zuweisung erweitern, müssen Sie darauf achten, dass der Zuweisungsbereich vergrößert und nicht verkleinert wird. Wenn die ursprüngliche Zuweisung beispielsweise 10.0.10.0/24 war, sollte die neue Zuweisung mindestens 10.0.10.0/23 lauten.

Wenn Sie von einer /24-Zuordnung ausgehen, ist es im Allgemeinen eine gute Faustregel, /mask für jede Bedingung (zusätzliche Instanztypgruppe, zusätzliche Region) um 1 zu verringern. Wenn Sie beispielsweise versuchen, beide Instanztypgruppen mit derselben Zuordnung zu erstellen, reicht es aus, von /24 zu /23 zu wechseln.

Aktualisieren Sie nach dem Erweitern eines vorhandenen IP-Bereichs das VPC-Peering mit dem folgenden Befehl:

gcloud services vpc-peerings update --service=servicenetworking.googleapis.com
--ranges=[RESERVED_RANGE_NAME] --network=[VPC_NETWORK] --project=[PROJECT_ID]

Nächste Schritte