Google Compute Engine-FAQ

Über Google Compute Engine

Was ist die Google Compute Engine? Was kann sie tun?

Die Google Compute Engine ist ein Infrastructure-as-a-Service-Produkt, das flexible, selbstverwaltete virtuelle Maschinen bietet, die von Googles Infrastruktur gehostet werden. Google Compute Engine enthält Linux- und Windows-basierte virtuelle Maschinen, die auf einer KVM laufen, lokale und dauerhafte Speicheroptionen und eine einfache REST-basierte API zur Konfiguration und Steuerung. Dieser Dienst kann in Cloud Platform-Technologien wie Google Cloud Storage, Google App Engine und Google BigQuery eingebunden werden, um die grundlegende Rechenfähigkeit zu erweitern, sodass komplexere und anspruchsvollere Anwendungen programmiert werden können.

Was ist eine virtuelle CPU in Google Compute Engine?

In Compute Engine ist jede virtuelle CPU (vCPU) als einzelner Hardware-Hyper-Thread auf einer der verfügbaren CPU-Plattformen implementiert. Bei Intel Xeon-Prozessoren ermöglicht die Intel-Hyper-Threading-Technologie die Ausführung mehrerer Anwendungsthreads auf jedem physischen Prozessorkern. Sie konfigurieren Ihre Compute Engine-VM-Instanzen mit einem oder mehreren dieser Hyper-Threads als vCPUs. Der Maschinentyp gibt die Anzahl der vCPUs an, die Ihre Instanz besitzt.

Sie können die spezifische CPU-Plattform für Ihre Instanz mithilfe einer der folgenden Optionen ermitteln:

  • Prüfen Sie, welche CPU-Plattformen in jeder der verfügbaren Regionen und Zonen angeboten werden.
  • Rufen Sie mithilfe der Methode compute.instances.get das Attribut cpuPlatform für eine vorhandene Instanz ab.
  • Führen Sie auf Linux-Instanzen cat /proc/cpuinfo aus.

Wenn Sie die CPU-Plattform für die Instanz ändern möchten, können Sie eine Mindest-CPU-Plattform angeben.

In welcher Beziehung stehen Google App Engine und Google Compute Engine zueinander?

Unseres Erachtens ergänzen sich beide. Google App Engine ist Googles Platform-as-a-Service-Angebot und Compute Engine ist Googles Infrastructure-as-a-Service-Angebot. App Engine eignet sich ideal zum Ausführen von webbasierten Apps, branchenspezifischen Apps und mobilen Back-Ends. Compute Engine ist großartig, wenn Sie mehr Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur benötigen. Sie können beispielsweise Compute Engine verwenden, wenn Sie eine hoch individualisierte Geschäftslogik haben oder ein eigenes Speichersystem ausführen möchten.

Was sind die ersten Schritte?

Probieren Sie den Startleitfaden für diesen Service aus. Nach dem Schnellstart lesen Sie die Übersicht VM-Instanzen, um etwas über Compute Engine zu erfahren.

Möglicherweise können Sie unsere kostenlose Testversion nutzen. Informationen darüber, wie die kostenlose Testversion funktioniert, einschließlich Informationen zu den Kontingenten finden Sie im Handbuch der kostenlosen Testversion.

Abrechnung

Wie funktionieren das Preismodell und der Kauf von Diensten?

Google Compute Engine berechnet basierend auf Serverinstanz, Speicher- und Netzwerknutzung. Virtuelle Maschinen werden pro Sekunde mit einem Minimum von einer Minute abgerechnet. Die Speicherkosten basieren auf der Datenmenge, die Sie speichern. Die Netzwerkkosten basieren auf der Datenmenge, die zwischen den VM-Instanzen übertragen werden, die miteinander und mit dem Internet kommunizieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Preisliste.

Ist die Steuer in Ihren Preisen enthalten?

Nein, in der Preisliste sind keine Steuern enthalten.

Support und Feedback

Bieten Sie bezahlten Support an?

Ja, wir bieten kostenpflichtigen Support für Unternehmenskunden. Für weitere Informationen kontaktieren Sie unsere Verkaufsorganisation.

Bieten Sie ein Service Level Agreement (SLA) an?

Ja, wir bieten ein Google Compute Engine-SLA an.

Wohin kann ich Feedback schicken?

Bei Fragen zur Abrechnung kontaktieren Sie den Supportkanal.

Bei Fragen zu den Funktionen oder Fehlerberichten kontaktieren Sie bitte unser User Voice-Forum.

Authentifizierung

Wie kann ich mich bei der Google Compute Engine-API authentifizieren?

Sie können sich mit OAuth 2.0 bei der Google Compute Engine-API authentifizieren. Die Authentifizierung kann über eine Clientbibliothek oder direkt mit einem Zugriffstoken erfolgen.

Was sind Dienstkonten?

Ein Dienstkonto ist ein Google-Konto, das eine Anwendung repräsentiert und keinen Endnutzer. Diese Konten können genutzt werden, um Google Compute Engine zu ermächtigen, im Auftrag des Nutzers auf nicht-sensible Informationen zuzugreifen. Ein Dienstkonto wird nie für den Zugriff auf Nutzerinformationen verwendet. Dienstkonten vereinfachen die Authentifizierung von Google Compute Engine bei anderen Diensten, da sie die Authentifizierung für den Nutzer übernehmen.

Compute Engine-Entwickler verwenden in ihren Anwendungen normalerweise Compute Engine-Dienstkonten. Weitere Informationen zu Dienstkonten finden Sie unter Authentifizierungsübersicht.

Wie erstelle ich ein Dienstkonto?

Compute Engine erzeugt automatisch ein Dienstkonto, wenn Sie eine neue Instanz einrichten und den Umfang des Dienstkontos für diese Instanz festlegen.

Projekte

Was sind Projekte?

Ein Projekt ist ein Container für alle Google Compute Engine-Ressourcen. Jedes Projekt ist eine völlig abgeschottete Welt. Projekte teilen sich keine Ressourcen, können unterschiedliche Inhaber und Nutzer haben, werden gesondert abgerechnet und können ebenso wenig aufeinander zugreifen wie Ihr Computer zu Hause auf den Computer Ihres Nachbarn.

Wie kann ich ein Projekt erstellen?

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Google-Konto an. Wenn Sie kein Konto haben, melden Sie ein neues Konto an.
  2. Gehen Sie zur Google Cloud Platform Console. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie ein vorhandenes Projekt aus oder erstellen Sie ein neues Projekt.
  3. Folgen Sie den Anweisungen, um die Abrechnung einzurichten. Wenn Sie bei der Google Cloud Platform neu sind, haben Sie ein Guthaben für die kostenlose Testversion, mit der Sie Ihre Instanzen bezahlen können.

Was ist der Unterschied zwischen einer Projektnummer und einer Projekt-ID?

Jedes Projekt kann auf zwei Arten identifiziert werden: die Projektnummer oder die Projekt-ID. Die Projektnummer wird automatisch erteilt, wenn Sie das Projekt erstellen, während die Projekt-ID von Ihnen oder demjenigen, der das Projekt erstellt hat, vergeben wird. Die Projekt-ID ist bei vielen Diensten optional, aber bei der Google Compute Engine erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in den GCP Console-Projekten.

Wo finde ich meine Projekt-ID?

Sie finden Ihre Projekt-ID auf der Google Cloud Platform Console, die Ihnen eine Liste Ihrer Projekte und deren Projekt-IDs nach Eingang anzeigt.

Wo kann ich mehr Kontingente für mein Projekt beantragen?

Standardmäßig haben alle Google Compute Engine-Projekte Standardkontingente für verschiedene Ressourcenarten. Allerdings können diese Standardkontingente pro Projekt erhöht werden. Überprüfen Sie Ihr Kontingentlimit und Ihre Kontingentnutzung auf der Seite Kontingente der Google Cloud Platform Console. Wenn Sie das Limit für Ihre Ressourcen erreicht haben und ein größeres Kontingent benötigen, können Sie eine Erhöhung der Kontingente für bestimmte Ressourcen über die Seite IAM-Kontingente anfragen. Diese Anfrage können Sie über die Schaltfläche Kontingente bearbeiten oben auf der Seite stellen.

Instanzen

Welche Art von Maschinenkonfiguration (Speicher, RAM, CPU) kann ich für meine Instanz auswählen?

Google Compute Engine bietet mehrere Konfigurationen für Ihre Instanz. Sie können auch benutzerdefinierte Konfigurationen erstellen, die genau den Anforderungen Ihrer Instanz entsprechen. Eine vollständige Liste der verfügbaren Optionen finden Sie auf der Seite Maschinentypen.

Kann ich meine Instanz wiederherstellen, wenn ich sie aus Versehen gelöscht habe?

Nein. Instanzen, die gelöscht wurden, können nicht wiederhergestellt werden. Wenn jedoch eine Instanz einfach nur beendet wurde, können Sie sie wieder starten.

Unter welchen Betriebssystemen können meine Instanzen laufen?

Google Compute Engine unterstützt mehrere Betriebssystem-Images und Images von Drittanbietern. Darüber hinaus können Sie eine angepasste Version eines Images oder ein eigenes Image erstellen.

Was sind die verfügbaren Zonen, in denen ich meine Instanz in erstellen kann?

Eine Liste der verfügbaren Regionen und Zonen finden Sie unter Regionen und Zonen.

Wie finde ich heraus, wie viel ich vom Kontingent verwendet habe oder wie viel ich noch übrig habe?

Überprüfen Sie Ihr Kontingentlimit und Ihre Kontingentnutzung auf der Seite Kontingente der Google Cloud Platform Console. Wenn Sie das Limit für Ihre Ressourcen erreicht haben und ein größeres Kontingent benötigen, klicken Sie auf der Seite Kontingente auf Erhöhung anfordern und füllen Sie das Anfrageformular aus.

Welche Art von virtueller CPU läuft auf meiner Instanz?

Überprüfen Sie die spezifische CPU-Plattform für die Instanz mithilfe einer der folgenden Optionen:

  • Prüfen Sie, welche CPU-Plattformen in jeder der verfügbaren Regionen und Zonen angeboten werden.
  • Rufen Sie mithilfe der Methode compute.instances.get das Attribut cpuPlatform für eine vorhandene Instanz ab.
  • Führen Sie auf Linux-Instanzen cat /proc/cpuinfo aus.

Was sind präemptive VM-Instanzen und wie unterscheiden sich präemptive Instanzen von den anderen normalen Instanzen?

Präemptive Instanzen sind Instanzen, die Sie zu einem viel niedrigeren Preis als normale Instanzen erstellen und laufen lassen können, werden aber möglicherweise beendet, wenn Compute Engine diese Ressourcen für andere Aufgaben benötigt. Weitere Informationen finden Sie unter Präemptive VM-Instanzen erstellen

Wie kann ich ausgehende E-Mails von einer Google Compute Engine-Instanz senden?

Im Allgemeinen blockiert Google Compute Engine den ausgehenden Verehr durch diese blockierten Ports. Sie können jedoch ein E-Mail-Gateway über Google mithilfe von SMTP einrichten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Emails von einer Instanz aus versenden.

An meiner virtuellen Maschine ist ein Host-Fehler aufgetreten und sie wurde neu gestartet. Was ist passiert?

Ein Host-Fehler bedeutet, dass es auf der physischen Maschine, die Ihre virtuelle Maschine hostet, ein Problem mit der Hard- oder Software aufgetreten ist, die Ihre virtuelle Maschine zum Absturz brachte. Wenn Compute Engine ein solches Ereignis erkennt, fügen wir in Ihr Betriebsprotokoll den Eintrag compute.instances.hostError ein. Wenn Ihre virtuelle Maschine so eingestellt ist, dass sie automatisch neu startet (dies ist die Standardeinstellung), wird Google auch Ihre virtuelle Maschine auf einer anderen physischen Maschine neu starten.

Im Allgemeinen können physische Hardware- und Softwarefehler von Zeit zu Zeit auftreten, sind jedoch eher selten. Damit Ihre Anwendungen und Dienste vor potenziell störenden Systemereignissen wie diesen geschützt sind, sollten Ihre Systeme robust und Webanwendungen sowohl skalierbar als auch belastbar sein. Verwenden Sie verwaltete Instanzgruppen, um eine Systemdiagnose und Skalierung über alle Gruppen der Compute Engine-Instanzen hinweg durchzuführen.

Google bietet auch verwaltete Dienste wie App Engine und die flexible App Engine-Umgebung an.

Images

Muss ich mich bei Google Cloud Storage anmelden, um meine Images extern speichern zu können?

Ja. Wenn Sie Images extern speichern möchten, müssen Sie sich bei Google Cloud Storage anmelden.

Persistente Festplatten

Wie wähle ich die richtige Größe für meine persistente Festplatte?

Die Leistung der persistenten Festplatten nimmt mit der Größe der persistenten Festplatte zu. Verwenden Sie das Leistungsdiagramm für persistente Festplatten, um zu entscheiden, welche Plattengröße für Sie geeignet ist. Wenn Sie nicht sicher sind, lesen Sie die Dokumentation, um zu entscheiden, wie groß Sie Ihre persistente Plattengröße dimensionieren müssen.

Welche Schritte unternimmt Google, um meine Daten zu schützen?

Siehe Festplattenverschlüsselung.

Kann ich meine persistente Festplatte in mehr als einer Instanz einhängen?

Sie können eine persistente Festplatte nur dann in mehrere Instanzen einhängen, wenn das Laufwerk sich im Nur-Lese-Modus befindet. Laufwerke im Schreib-Lese-Modus können nur in einer einzigen Instanz eingehängt werden. Sie können eine persistente Festplatte nicht gleichzeitig im Lese-Schreib-Modus und im Nur-Lese-Modus mounten.

Wann sollte ich persistente Festplatten im Vergleich zu Google Cloud Storage benutzen?

Sowohl persistente Festplatten als auch Google Cloud Storage können beide verwendet werden, um Dateien zu speichern, sind aber sehr verschiedene Angebote. Google Cloud Storage ist ein riesiger Dateicontainer zur Speicherung von extrem großen und relativ statischen Datenmengen, auf die global zugegriffen werden kann, auch von den VM-Instanzen der Compute Engine.

Die folgende Tabelle enthält einige Informationen über die charakteristischen Besonderheiten eines jeden Angebots und wofür sie am besten geeignet sind.

Google Cloud Storage Persistente Festplatte
Merkmale
  • Zugriff
    • Globaler Zugriff (auch von Systemen, die keine Compute Engine-Systeme sind)
    • Schreib-Lese-Zugriff von vielen Systemen aus
  • Reichweite
    • Multi-PB Scale-Buckets
  • Verwendung:
    • REST-Schnittstelle; höhere Latenz als ein lokal angeschlossener Datenblockspeicher
    • Zur Schreibsemantik gehören nur Datei einfügen und Datei überschreiben.
    • Bietet Versionierung
    • Dateien impliziert in Google Cloud Storage
  • Zugriff
    • Zugriff nur in einer Zone und nur durch Compute Engine Instanzen
    • Bereitgestelltes Read-Write durch eine Instanz oder schreibgeschützt durch viele Compute Engine-Instanzen
  • Skalierung
    • 10 TB Volumengrenze
  • Verwendung:
    • SCSI-Schnittstelle; geringere Latenz
    • Schreib-Semantiken sind transaktional - zufällige Änderungen
    • Keine Versionierung; kontinuierliche Änderungen
    • Muss ein Dateisystem formatieren, damit es für Dateien nutzbar ist
Anwendergruppe
  • Content-Distribution für Mobilgerät, Verbraucher, Spiele und SaaS
  • Rich Media
  • Nur-Lese-Input für parallelisierbare HPC Arbeit (z. B. Rendering, Öl und Gas sowie Genomik)
  • Backup und Archivierung
  • Hadoop (über GHFS)
  • Compute Engine-Bootlaufwerke
  • Rohdatenblockspeicher zum Aufbau eines
    • SQL Servers (z. B. MySQL)
    • NoSQL Servers (z. B. Cassandra/Mongo)
    • Fileservers (z. B. Gluster)
    • Persistenz des Schlüssel-Werte-Speichers (z. B. Redis)

Netzwerk

Wo finde ich Compute Engine IP-Bereiche?

Google Cloud Platform nutzt eine breite Palette von IP-Adressen, die sich im Laufe der Zeit ändern. Aus historischen Gründen veröffentlicht Google Cloud Platform die Liste der öffentlichen IP-Adressen in einem SPF-Datensatz für _cloud-netblocks.googleusercontent.com.

Wenn Sie die tatsächlichen IP-Adressen für Google Cloud Platform benötigen, verwenden Sie einen der üblichen DNS-Lookup-Befehle (nslookup, dig, host), um die TXT-Einträge für die Domain _cloud-netblocks.googleusercontent.com zu erhalten:

$ nslookup -q=TXT _cloud-netblocks.googleusercontent.com  8.8.8.8

Dies liefert eine Liste der Domänen im Google SPF-Eintrag wie zum Beispiel:

_cloud-netblocks1.googleusercontent.com, _cloud-netblocks2.googleusercontent.com, _cloud-netblocks3.googleusercontent.com

Als Nächstes schlagen Sie die mit diesen Domänen verknüpften DNS-Einträge nach, einen nach dem anderen.

$ nslookup -q=TXT _cloud-netblocks1.googleusercontent.com 8.8.8.8
$ nslookup -q=TXT _cloud-netblocks2.googleusercontent.com 8.8.8.8
$ nslookup -q=TXT _cloud-netblocks3.googleusercontent.com 8.8.8.8

Die Ergebnisse dieser Befehle enthalten den aktuellen Adressbereich.

Zonen

Habe ich die Möglichkeit, in ausgewählten Ländern ein regionales Rechenzentrum zu verwenden?

Ja, Compute Engine bietet Rechenzentren auf der ganzen Welt an. Diese optionalen Rechenzentren sind so konzipiert, dass sie aus jenen Regionen Konnektivitätsoptionen mit geringer Latenzzeit bereitstellen. Spezifische Informationen über die Regionen, einschließlich der geografischen Lage der Regionen, finden Sie unter Regionen und Zonen.

Wie stelle ich fest, ob eine Zone offline ist?

Im Abschnitt Compute Engine-Zonen in der Google Cloud Platform Console wird der Status jeder Zone angezeigt. Sie können den Status der Zonen aber auch über das Befehlszeilentool mit dem Befehl gcloud compute zones list oder über die Compute Engine API mit der Methode compute.zones.list abrufen.

Startskripts

Wann wird mein benutzerdefiniertes Startskript ausgeführt?

Startskripts laufen am Ende des Bootvorgangs ab. Auf modernen Systemen, die systemd oder Upstart verwenden, werden Startskripts ablaufen, nachdem google_instance_setup endet.

Wartungsarbeiten an der Infrastruktur

Was sind Wartungsereignisse an der Infrastruktur?

Google Compute Engine muss in regelmäßigen Abständen geplante Wartungsarbeiten in Zonen durchführen, die Ihre Instanzen beeinflussen können. Standardmäßig werden alle Instanzen so konfiguriert, dass diese Wartungsarbeiten für Ihre Anwendungen und Arbeiten erkennbar sind. Dies kann zu einigen Leistungsbeeinträchtigungen führen, aber Ihre Instanzen bleiben während der Wartungsarbeiten online. Weitere Informationen finden Sie unter Planmäßige Wartung.

Wie häufig werden Infrastrukturwartungen durchgeführt?

Infrastrukturwartungen werden nicht in festen Intervallen zwischen zwei Terminen durchgeführt, aber in der Regel alle paar Monate.

Woher weiß ich, ob bei einer Instanz Infrastrukturwartungen durchgeführt werden?

Kurz vor Wartungsarbeiten, ändert die Compute Engine ein spezielles Attribut im Metadatenserver der virtuellen Maschine, bevor eine Live-Migration oder die Beendigung und der Neustart der virtuellen Maschine im Rahmen einer ausstehenden Infrastrukturwartung versucht werden. Das Attribut maintenance-event wird vor und nach dem Termin aktualisiert, sodass Sie erkennen können, wenn diese Wartungsarbeiten bevorstehen. Sie können diese Informationen nutzen, um alle Skripte oder Befehle, die Sie ausführen möchten, vor und/oder nach einem Wartungsereignis zu automatisieren. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Erkennbarer Wartungshinweis.

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Compute Engine-Dokumentation