Monitoring verwenden

Beim TCP-Proxy- und SSL-Proxy-Load-Balancing werden Monitoring-Daten nach Cloud Monitoring exportiert.

Monitoring-Messwerte können für Folgendes verwendet werden:

  • Bewertung der Konfiguration, Nutzung und Leistung eines Load-Balancers
  • Fehlerbehebung
  • Verbesserung der Ressourcenauslastung und Nutzererfahrung

Zusätzlich zu den vordefinierten Dashboards in Monitoring können Sie mit der Cloud Monitoring API benutzerdefinierte Dashboards erstellen, Warnungen einrichten und die Messwerte abfragen.

Monitoring-Dashboards aufrufen

  1. Rufen Sie Monitoring in der Google Cloud Console auf.
    Zu "Monitoring"
  2. Wenn im Navigationsbereich Ressourcen angezeigt wird, wählen Sie Ressourcen und dann Google Cloud Load Balancer aus. Wählen Sie andernfalls Dashboards und dann das Dashboard mit dem Namen Google Cloud Load Balancer aus.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Load-Balancers.

Im linken Bereich werden verschiedene Informationen zu diesem Load-Balancer angezeigt. Im rechten Bereich sehen Sie die Zeitachsengrafiken. Klicken Sie auf Aufschlüsselungen, um spezifische Aufschlüsselungen einzusehen.

Häufigkeit und Speicherung von Messwertberichten

Die Messwerte für die Load-Balancer werden im Abstand von einer Minute in Batches nach Monitoring exportiert. Monitoring-Daten werden sechs (6) Wochen beibehalten. Im Dashboard werden Datenanalysen in Standardintervallen von einer Stunde, sechs Stunden, einem Tag, einer Woche und sechs Wochen bereitgestellt. Sie können Analysen in jedem beliebigen Intervall von sechs Wochen bis zu einer Minute manuell anfordern.

Messwerte für TCP-Proxy- und SSL-Proxy-Load-Balancer

Die folgenden Messwerte für TCP-Proxy- und SSL-Proxy-Load-Balancer werden in Monitoring gemeldet.

Messwert Name Beschreibung
Eingehender Traffic tcp_ssl_proxy/ingress_bytes_count Die Anzahl der Byte, die von externen Endpunkten über das GFE an konfigurierte Back-Ends gesendet wurden (in Byte pro Sekunde).
Ausgehender Traffic tcp_ssl_proxy/egress_bytes_count Die Anzahl der Byte, die von konfigurierten Back-Ends über das GFE an externe Endpunkte gesendet wurden (in Byte pro Sekunde).
Offene Verbindungen tcp_ssl_proxy/open_connections Die Anzahl der Verbindungen, die zu einem bestimmten Stichprobenzeitpunkt offen sind. Stichproben werden in Abständen von einer Minute entnommen.
Neue Verbindungen pro Sekunde tcp_ssl_proxy/new_connections Die Anzahl der Verbindungen, die erstellt wurden, d. h. die Fälle, in denen der Client erfolgreich eine Verbindung mit dem Back-End hergestellt hat. Die Zählung erfolgt in Minutenabständen. Allerdings werden in den Grafiken die Werte pro Sekunde angezeigt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Monitoring.
Geschlossene Verbindungen pro Sekunde tcp_ssl_proxy/closed_connections Die Anzahl der Verbindungen, die geschlossen wurden. Die Zählung erfolgt in Minutenabständen, allerdings werden in den Grafiken die Werte pro Sekunde angezeigt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Monitoring.
Front-End-RTT tcp_ssl_proxy/frontend_tcp_rtt Eine Verteilung der ausgeglichenen RTT-Werte, die für jede Verbindung zwischen Client und GFE gemessen wurde (wird vom TCP-Stack des GFE jedes Mal gemessen, wenn Anwendungsschichtbytes vom GFE zum Client übertragen werden).

Dimensionen für Messwerte filtern

Die Messwerte werden für jeden TCP-Proxy- und jeden SSL-Proxy-Load-Balancer zusammengefasst. Messwerte können nach folgenden Dimensionen weiter aufgeschlüsselt werden:

Attribut Beschreibung
BACKEND SCOPE Der Bereich (Region oder Zone) der Instanzgruppe, die die Verbindung bereitgestellt hat.
BACKEND ZONE Wenn die Instanzgruppe eine zonale Instanzgruppe war, ist dies die Zone der Instanzgruppe, die die Verbindung bereitgestellt hat.
BACKEND REGION Wenn die Instanzgruppe eine regionale Instanzgruppe war, ist dies die Region der Instanzgruppe, die die Verbindung bereitgestellt hat.
PROXY CONTINENT Der Kontinent des GFEs, der die TCP/SSL-Verbindung des Nutzers beendet hat. (Beispiele: America, Europe, Asia)
INSTANCE GROUP Der Name der Instanzgruppe, die die Nutzerverbindung entgegengenommen hat.

FORWARDING RULE Der Name der Weiterleitungsregel, die für die Verbindung mit dem GFE verwendet wird.
CLIENT COUNTRY Der Name des Landes des Nutzers.

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