Schnellstart für Windows

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie Google Cloud SDK installieren und initialisieren sowie gcloud-Hauptbefehle über die Befehlszeile ausführen.

Hinweis

  1. Erstellen Sie ein Google Cloud Platform-Projekt, falls Sie noch keines haben.
  2. Laden Sie das Google Cloud SDK-Installationsprogramm herunter.

  3. Starten Sie das Installationsprogramm und folgen Sie den Anweisungen.

  4. Nach Abschluss der Installation zeigt das Installationsprogramm verschiedene Optionen an:

    Eingabeaufforderungen des Windows-Installationsprogramms

    Prüfen Sie, ob folgende Optionen ausgewählt sind:

    • Start Cloud SDK Shell (Cloud SDK Shell starten)
    • Run "gcloud init" ("gcloud init" ausführen)

    Das Installationsprogramm startet ein Terminalfenster und führt den Befehl gcloud init aus.

Tipps zur Fehlerbehebung:

  • Wenn Cloud SDK nach der Installation von Version 274.0.0 nicht ausgeführt wird, beachten Sie die aktuellen Behelfslösungen in diesem Tracking-Fehler.
  • Wenn die Installation aufgrund der Nichterkennung des Befehls find fehlschlägt, achten Sie darauf, dass die Umgebungsvariable PATH so eingestellt ist, dass sie den Ordner mit find enthält. Normalerweise ist dies C:\WINDOWS\system32;.
  • Wenn Sie das Cloud SDK gerade deinstalliert haben, müssen Sie das System neu starten, bevor Sie das Cloud SDK neu installieren.

SDK initialisieren

Mit dem Befehl gcloud init können Sie mehrere gängige SDK-Einrichtungsaufgaben ausführen. Diese umfassen die Autorisierung der SDK-Tools für den Zugriff auf die Google Cloud Platform anhand der Anmeldedaten Ihres Nutzerkontos und die Einrichtung der SDK-Standardkonfiguration.

So initialisieren Sie das SDK:

  1. Führen Sie bei der Eingabeaufforderung folgenden Befehl aus:

    gcloud init
    

  2. Stimmen Sie der Anmeldung mit Ihrem Google-Nutzerkonto zu:

    To continue, you must log in. Would you like to log in (Y/n)? Y
    
  3. Melden Sie sich bei entsprechender Aufforderung über den Browser bei Ihrem Google-Nutzerkonto an. Klicken Sie auf Zulassen, um die Berechtigung für den Zugriff auf Google Cloud Platform-Ressourcen zu gewähren.

  4. Wählen Sie in der Eingabeaufforderung aus der Liste der Cloud Platform-Projekte, für die Sie die Berechtigungen Inhaber, Bearbeiter oder Betrachter haben, ein Projekt aus:

    Pick cloud project to use:
     [1] [my-project-1]
     [2] [my-project-2]
     ...
     Please enter your numeric choice:
    

    Wenn Sie nur ein einziges Projekt haben, wählt gcloud init dieses für Sie aus.

    Wenn Sie Zugriff auf mehr als 200 Projekte haben, werden Sie aufgefordert, eine Projekt-ID einzugeben, ein neues Projekt zu erstellen oder Projekte aufzulisten.

    This account has a lot of projects! Listing them all can take a while.
     [1] Enter a project ID
     [2] Create a new project
     [3] List projects
    Please enter your numeric choice:
    
  5. Wenn Sie die Google Compute Engine API aktiviert haben, können Sie mit gcloud init eine Compute Engine-Standardzone auswählen:

    Which compute zone would you like to use as project default?
     [1] [asia-east1-a]
     [2] [asia-east1-b]
     ...
     [14] Do not use default zone
     Please enter your numeric choice:
    

    gcloud init bestätigt, dass die Einrichtungsschritte erfolgreich abgeschlossen wurden:

    gcloud has now been configured!
    You can use [gcloud config] to change more gcloud settings.
    
    Your active configuration is: [default]
    
  6. (Optional) Wenn Sie einen optimierten Screenreader benötigen, können Sie das Attribut accessibility/screen_reader im gcloud-Befehlszeilentool verwenden.

    Führen Sie folgenden Befehl aus, um dieses Attribut zu aktivieren:

    gcloud config set accessibility/screen_reader true
    

    Weitere Informationen zu den Bedienungshilfen des gcloud-Befehlszeilentools finden Sie im Handbuch zum Aktivieren von Bedienungshilfen.

gcloud-Hauptbefehle ausführen

Führen Sie die folgenden gcloud-Befehle aus, um Informationen zu Ihrer SDK-Installation aufzurufen:

  1. Auflisten der Konten, deren Anmeldedaten auf dem lokalen System gespeichert sind:

    gcloud auth list
    

    gcloud zeigt eine Liste der Konten mit Anmeldedaten an:

           Credentialed Accounts
    ACTIVE             ACCOUNT
    *                  example-user-1@gmail.com
                       example-user-2@gmail.com
    
  2. Auflisten der Attribute in der aktiven SDK-Konfiguration:

    gcloud config list
    

    gcloud zeigt die Liste der Attribute an:

    [core]
    account = example-user-1@gmail.com
    disable_usage_reporting = False
    project = example-project
    
  3. Abrufen der Informationen zu Ihrer Cloud SDK-Installation und der aktiven SDK-Konfiguration:

    gcloud info
    

    gcloud zeigt eine Zusammenfassung der Informationen zu Ihrer Cloud SDK-Installation an. Hierzu gehören Informationen zu Ihrem System, zu den installierten SDK-Komponenten, zum aktiven Nutzerkonto und aktuellen Projekt sowie zu den Attributen in der aktiven SDK-Konfiguration.

  4. Aufrufen von Informationen zu gcloud-Befehlen und anderen Themen über die Befehlszeile:

    gcloud help
    

    So rufen Sie beispielsweise die Hilfe für gcloud compute instances create auf:

    gcloud help compute instances create
    

    gcloud zeigt ein Hilfethema an, das eine Beschreibung des Befehls, eine Liste mit Befehls-Flags und Befehlsargumenten sowie Beispiele für die Verwendung enthält.

Nächste Schritte

  • In der Anleitung zum gcloud-Tool finden Sie eine Übersicht über das gcloud-Befehlszeilentool sowie eine kurze Einführung in wichtige Konzepte, Befehlskonventionen und nützliche Tipps.
  • In der Referenz zu gcloud erhalten Sie ausführliche Informationen zu jedem gcloud-Befehl, einschließlich Beschreibungen, Flags und Beispielen, mit denen Sie verschiedene Aufgaben auf der Google Cloud Platform ausführen können.
  • Im Spickzettel des gcloud-Befehlszeilentools finden Sie eine Liste der häufig verwendeten Befehle und Schlüsselkonzepte.
  • Installieren Sie zusätzliche Komponenten wie die App Engine-Emulatoren oder kubectl mit dem Cloud SDK-Komponentenmanager.