Warum wir uns für eine offene Cloudinfrastruktur einsetzen

Mit Offenheit können schnellere Innovationen sowie höhere Sicherheit erreicht und Anbieterabhängigkeit vermieden werden. Google ist der Meinung, dass Offenheit eine immer wichtigere Rolle in der Cloud spielt.

“Einer der großen Vorteile von Cloudtechnologie ist die Möglichkeit, verschiedene Tools und Plattformen zu integrieren. Die Zukunft der Cloud wird von Offenheit und Interoperabilität geprägt sein.”

Brian Stevens, CTO bei Google Cloud

Offenheit ist dazu da, Ihre Apps mobil zu machen

Die Grundidee einer offenen Cloud ist, dass die Bindung an eine bestimmte Cloud Sie nicht daran hindern sollte, Ihre Ziele zu erreichen. Eine offene Cloud basiert auf der Idee, dass die Möglichkeit, Ihre Apps in verschiedenen Clouds bereitzustellen und dabei einen einheitlichen Entwicklungs- und Betriebsansatz zu verwenden, Sie bei der Erfüllung der wichtigsten Aufgaben unterstützt – und das unabhängig davon, ob Sie die Fähigkeiten in Ihrem Team optimal nutzen oder Innovationen schnell vorantreiben möchten. Open Source ermöglicht eine offene Cloud, da Sie mit Open Source in der Cloud die Kontrolle darüber behalten, wo Sie Ihre IT-Investitionen bereitstellen. Kunden nutzen beispielsweise Kubernetes, um Container zu verwalten und TensorFlow, um Machine Learning-Modelle lokal und auf mehreren Clouds zu erstellen.

Open Source ist ein Kontinuum

Hier einige Beispiele für das Engagement von Google für OSS und die unterschiedlichen Arbeitsanforderungen:

  • Open-Source-Software wie Android hat eine offene Codebasis, wobei ein einzelnes Unternehmen für die Entwicklung verantwortlich ist
  • Open-Source-Software mit gemeinschaftsorientierten Änderungen wie TensorFlow erfordert die Koordination zwischen vielen Unternehmen und Einzelpersonen
  • Bei Open-Source-Software mit einer gemeinschaftsorientierten Strategie, z. B. Linux und Kubernetes, werden Entscheidungen kollaborativ getroffen und Konsens statt Kontrolle bevorzugt

Open-Source-Software ermöglicht eine fortschrittliche Denkweise und einen kontinuierlichen Feedback Loop mit den Nutzern

Open Source ist Google so wichtig, dass wir es in unserer Unternehmensphilosophie zweimal erwähnt haben. Wir ermutigen außerdem alle Entwickler, mit Open Source zu arbeiten.

Nachdem wir BigQuery verwendet haben, um GHarchive.org-Daten zu analysieren, stellten wir fest, dass im Jahr 2017 über 5.500 Googler Code an fast 26.000 Repositories übermittelt, über 215.000 Pull-Anfragen erstellt und mit fast 450.000 Kommentaren mit unzähligen Communities zusammengearbeitet haben. Eine vergleichende Analyse des Beitrags von Google zu Open Source zeigt auf der Grundlage normalisierter Daten eine nützliche relative Position der aktivsten Unternehmen im Bereich Open Source.

Google-Nutzer sind aktive Mitwirkende an beliebten Projekten, von denen Sie vielleicht schon gehört haben, darunter Linux, LLVM, Samba und Git.

Google bietet regelmäßig einige der besten internen Projekte als Open Source an

Hier sind einige der Top-Projekte, die von Google initiiert wurden:

Google setzt auf die Verwendung offener APIs

Mit offenen APIs können alle auf der Arbeit des jeweils anderen aufbauen und so die Software iterativ und kollaborativ verbessern. Offene APIs ermöglichen es Unternehmen und einzelnen Entwicklern, Dienstanbieter nach Belieben zu wechseln. Von Experten geprüfte Forschungsergebnisse zeigen, dass offene APIs schnellere Innovationen in der gesamten Branche und in jeder Umgebung vorantreiben. Offene APIs hängen von dem Recht ab, etablierte APIs durch die Erstellung unabhängiger, aber kompatibler Implementierungen wiederzuverwenden. Google Cloud verpflichtet sich zur Unterstützung offener APIs über unsere Mitgliedschaft in der Open API-Initiative, die Beteiligung an der Open API-Spezifikation, die Unterstützung von gRPC sowie über die Kompatibilität von Cloud Bigtable mit der HBase-API, die Kompatibilität von Cloud Spanner und BigQuery mit SQL:2011 (mit Erweiterungen) und die Kompatibilität von Cloud Storage mit geteilten APIs.

Vortrag zu Offenheit von Tag 3 der Google Cloud Next 2017

Open-Source-Spotlight

KUBERNETES

Open-Source-System für die Containerorchestrierung

Google hat über 12 Jahre Forschungs- und Entwicklungsressourcen in Kubernetes investiert und es schließlich als vollständiges Open Source-System zur Verfügung gestellt. Diese Kombination aus straffem, zielgerichteten Engineering, Offenheit und Community-Building hat Kubernetes zu einem der aktivsten Projekte auf GitHub gemacht, mit mehr als 45.000 Commits und 1.500 Mitwirkenden – und es werden immer mehr. Diese erstaunliche Innovationsrate ist nur dank der branchenübergreifenden Zusammenarbeit und führenden Rolle in der Kubernetes-Community möglich. Weitere Informationen zum Open-Source-Projekt Kubernetes und Google Kubernetes Engine, dem verwalteten Dienst von Google, der die beste Umgebung für Bereitstellung von Containeranwendungen bietet.

TENSORFLOW

Open-Source-Bibliothek für maschinelles Lernen

Nachdem TensorFlow seit 2015 von Google als Open Source angeboten wird, hat es sich zur Nr. 1 im Bereich Machine Learning auf GitHub entwickelt und hat sich mittlerweile als das De-facto-Machine Learning-Toolkit durchgesetzt. Dieses Projekt hat eine gesamtgesellschaftliche Relevanz, weshalb wird uns entschlossen haben, es als Open Source anzubieten, damit jeder offen daran mitwirken kann. Weitere Informationen zum Open-Source-Projekt TensorFlow und Google Cloud Machine Learning Engine, dem verwalteten Dienst von Google, der besten Lösung, um mit einem TensorFlow-Modell umfangreiches Training mit einem verwalteten Cluster durchzuführen.

ISTIO

Eine offene Plattform zum Verbinden von Mikrodiensten

Istio ist eine offene Plattform, die eine einheitliche Möglichkeit zum Verbinden, Verwalten und Schützen von Mikrodiensten bietet. Istio unterstützt die Verwaltung von Traffic-Strömen zwischen Mikrodiensten. Es erzwingt Zugriffsrichtlinien und aggregiert Telemetriedaten, ohne dass Mikrodienstcode umgeschrieben werden muss.

ANDROID

Android verwendet fortschrittliche Google-Technologien – von maschinellem Lernen zur Verbesserung des Virenschutzes und der Cloudsicherheit bis hin zu künstlicher Intelligenz für die intelligente, kontextbasierte Hilfe. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Android Enterprise-Mobilitätsverwaltung.