Kontingente und Limits

Auf dieser Seite werden Kontingente und Anfragelimits für Cloud Storage beschrieben.

Buckets

  • Für das Erstellen und Löschen von Buckets gibt es pro Projekt ein Limit von etwa einer Anfrage alle zwei Sekunden. Planen Sie daher in den meisten Fällen eher weniger Buckets und mehr Objekte. Eine übliche Vorgehensweise besteht beispielsweise darin, pro Nutzer Ihres Projekts einen Bucket zu verwenden. Wenn Sie jedoch ein System gestalten, bei dem viele Nutzer pro Sekunde hinzugefügt werden, dann sollten Sie entsprechend mit vielen Nutzern in einem Bucket (mit den erforderlichen Berechtigungen) planen, sodass das Limit für die Bucket-Erstellungsrate nicht zu einem Engpass führt.

  • Hochverfügbare Anwendungen sollten im kritischen Pfad nicht vom Erstellen oder Löschen von Buckets abhängig sein. Bucket-Namen sind Bestandteil eines zentralisierten und globalen Namespace: Jede Abhängigkeit von diesem Namespace erzeugt einen Single Point Of Failure für die Anwendung. Daher und aufgrund des oben erwähnten Limits von einer Anfrage alle zwei Sekunden wird für hochverfügbare Dienste in Cloud Storage empfohlen, alle erforderlichen Buckets vorab zu erstellen.

  • Jeder Bucket hat ein Limit von einer Aktualisierung pro Sekunde. Deshalb sind schnelle Aktualisierungsvorgänge für einen einzelnen Bucket (z. B. Änderungen der CORS-Konfiguration) nicht skalierbar.

  • Pro Bucket gibt es ein Limit von 100 Mitgliedern mit Legacy-IAM-Rollen und 1.500 Mitgliedern mit allen IAM-Rollen. Mitglieder können einzelne Nutzer, aber auch Gruppen oder Domains sein. Siehe IAM-Identitäten.

  • Für Buckets mit Pub/Sub-Benachrichtigungen:

    • Der Bucket kann bis zu 100 Benachrichtigungskonfigurationen haben.

    • Der Bucket kann bis zu 10 Benachrichtigungskonfigurationen haben, die zum Auslösen von Benachrichtigungen für ein bestimmtes Ereignis festgelegt sind.

    • Jede Benachrichtigungskonfiguration kann bis zu 10 benutzerdefinierte Attribute haben.

Objekte

  • Für einzelne in Cloud Storage gespeicherte Objekte gilt ein Größenlimit von 5 TB.

    • Die maximale Größe einer einzelnen Upload-Anfrage beträgt ebenfalls 5 TB. Für Uploads, die über Ihre Verbindung lange Zeit in Anspruch nehmen würden, empfiehlt sich zur Erholung von etwaigen Zwischenfällen die Verwendung von fortsetzbaren Uploads. Weitere Informationen finden Sie unter Fortsetzbare Uploads.
  • Jedes Objekt hat ein Limit von einer Aktualisierung pro Sekunde. Deshalb sind schnelle Schreibvorgänge auf ein einzelnes Objekt nicht skalierbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Wichtige Begriffe unter Unveränderlichkeit von Objekten.

  • Für die Anzahl von Schreibvorgängen in mehreren Objekten besteht kein Limit. Es können beliebig viele Objekte hochgeladen, aktualisiert und gelöscht werden. Buckets unterstützen anfänglich etwa 1.000 Schreibvorgänge pro Sekunde und sind nach Bedarf skalierbar.

  • Für die Anzahl von Lesevorgängen in einem Bucket gibt es ebenfalls kein Limit. Dazu zählen das Lesen von Objektdaten und Objektmetadaten und das Auflisten von Objekten. Buckets unterstützen anfänglich etwa 5.000 Lesevorgänge pro Sekunde und sind nach Bedarf skalierbar.

  • Pro Objekt besteht ein Limit von 100 Einträgen in einer Access Control List (ACL). Mitglieder können einzelne Nutzer, aber auch Gruppen oder Domains sein. Siehe ACL-Bereiche.

  • Bei der Objektzusammensetzung gilt:

    • In einer einzelnen Anfrage zur Objektzusammensetzung können bis zu 32 Objekte zusammengesetzt werden.

    • Die Anzahl der Komponenten, aus denen ein zusammengesetztes Objekt besteht, ist nicht begrenzt. Allerdings tritt Sättigung ein, wenn die componentCount-Metadaten für ein zusammengesetztes Objekt den Wert 2.147.483.647 erreichen.

    • Für zusammengesetzte Objekte gilt wie für alle Objekte ein Größenlimit von 5 TB in Cloud Storage.

XML API-Anfragen

  • Beim Senden von Anfragen über die XML API darf die Gesamtgröße der URL- und HTTP-Header der Anfrage 16 KB nicht überschreiten.

  • Beim Auflisten von Ressourcen über die XML API können maximal 1.000 Elemente zurückgegeben werden.

HMAC-Schlüssel für Dienstkonten

  • Pro Dienstkonto gilt ein Limit von 5 HMAC-Schlüsseln. Gelöschte Schlüssel werden nicht auf diese Beschränkung angerechnet.

Bandbreiten-Monitoring

Bei Cloud Storage können Sie mit dem Bandbreiten-Monitoring die Bandbreitennutzung der Lesevorgänge für die Buckets Ihres Projekts innerhalb einer Region verfolgen. Beim Bandbreiten-Monitoring wird je Region aggregiert und die Nutzung der letzten 30 Tage erfasst. Für multiregionale Standorte ist Bandbreiten-Monitoring nicht verfügbar.

Für die Erfassung durch das Bandbreiten-Monitoring gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Nutzung muss durch Google Cloud-Ressourcen erfolgen, die keine Cloud Storage-Buckets sind.

  • Wenn der Bucket sich in einer Region befindet, muss die Nutzung durch Ressourcen erfolgen, die sich in derselben Region befinden.

  • Wenn der Bucket sich in einer Dual-Region befindet, muss die Nutzung durch Ressourcen erfolgen, die sich in einer der beiden Regionen befinden, aus denen die Dual-Region besteht.

  • Die Nutzung muss entweder durch die Methode GET Object der JSON API oder die Methode GET Object der XML API erfolgen.

Sehen Sie sich das Bandbreiten-Monitoring doch einmal an:

Bandbreiten-Monitoring von Cloud Storage öffnen