Voraussetzungen

Bevor Sie mit der Codierung Ihrer ersten Client-Anwendung beginnen können, sind noch einige Vorbereitungen zu treffen, falls noch nicht geschehen.

Erstellen Sie sich ein Google-Konto

Sie benötigen ein Google-Konto, um Zugriff auf die Google Compute Engine in der Google APIs-Konsole zu erhalten. Wenn Sie bereits ein solches Konto haben, sind Sie bereits startklar.

Für Testzwecke könnte ein separates Google-Konto sinnvoll sein.

Registrierung und Test von Google Compute Engine

Befolgen Sie die Anweisungen im Erste-Schritte-Leitfaden, um sich für den Dienst zu registrieren, richten Sie eine Linux- oder Windows-VM ein und nutzen Sie die Instanz, um Webinhalte zu hosten.

Es ist wichtig, sich mit den Grundlagen der Compute Engine vertraut zu machen, bevor Sie fortfahren. In der API-Dokumentation wird davon ausgegangen, dass Sie Compute Engine bereits verwendet haben und mit Webprogrammierkonzepten und Webdatenformaten vertraut sind.

Informationen über Autorisierung

Google Compute Engine verwendet OAuth 2.0 zur Autorisierung von Anfragen. Wenn Sie mit OAuth 2.0 nicht vertraut sind, lesen Sie nach, wie Anfragen autorisiert werden.

Informationen über REST

Es gibt zwei Möglichkeiten, die API aufzurufen:

Wenn Sie sich gegen die Verwendung von Clientbibliotheken entscheiden, müssen Sie die Grundlagen von REST verstehen.

REST ist eine Art Softwarearchitektur, die einen bequemen und einheitlichen Ansatz zur Abfrage und Bearbeitung von Daten bietet.

Der Begriff REST steht für Representational State Transfer. Im Zusammenhang mit Google-APIs bezieht es sich auf die Verwendung von HTTP-Verben zum Abrufen und Ändern von Darstellungen von Daten, die von Google gespeichert sind.

In einem als "RESTful" bezeichneten System werden Ressourcen in einem Datenspeicher abgelegt. Ein Client sendet eine Aufforderung, der Server möge eine bestimmte Aktion ausführen (z. B. eine Ressource erstellen, abfragen, aktualisieren oder löschen), und der Server führt die Aktion aus und sendet eine Antwort, oft in Form einer Darstellung der angegebenen Ressource.

In Googles RESTful APIs spezifiziert der Client eine Aktion mit einem HTTP-Verb wie POST, GET, PUT oder DELETE. Die Ressource spezifiziert er mit einem weltweit eindeutigen URI mit folgendem Aufbau:

https://www.googleapis.com/apiName/apiVersion/resourcePath?parameters

Weil alle API-Ressourcen eindeutige, über HTTP zugängliche URIs besitzen, ermöglicht REST das Caching von Daten und ist optimal geeignet, mit der verteilten Infrastruktur des Webs zu arbeiten.

Dafür können die Methodendefinitionen in der Dokumentation der HTTP 1.1-Standards hilfreich sein. Dort finden Sie auch die Spezifikationen für GET, POST, PUT und DELETE.

REST in der Google Compute Engine-API

Die API-Operationen der Google Compute Engine sind eine direkte Abbildung von REST-HTTP-Verben.

Die spezifischen Formate für API-URIs der Google Compute Engine sind so aufgebaut:

https://www.googleapis.com/compute/v1/resourcePath?parameters

Die gesamte Liste der URIs, die für jede in der API unterstützte Operation verwendet werden, finden Sie im Dokument Google Compute Engine API-Referenz.

Informationen über das JSON-Datenformat

Die Google Compute Engine-API gibt Daten im JSON-Format zurück.

JSON (JavaScript Object Notation) ist ein verbreitetes und sprachunabhängiges Datenformat in Form einer einfachen Textdarstellung beliebiger Datenstrukturen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf json.org.

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