Ereignisgesteuerte Funktionen wiederholen

In diesem Dokument wird die Aktivierung von Wiederholungsversuchen für ereignisgesteuerte Funktionen (Hintergrundfunktionen und CloudEvent-Funktionen) beschrieben. Für HTTP-Funktionen sind keine automatischen Wiederholungsversuche verfügbar.

Semantik von Wiederholungsversuchen

Cloud Functions garantiert die mindestens einmalige Ausführung einer ereignisgesteuerten Funktion für jedes Ereignis, das von einer Ereignisquelle ausgegeben wird. Wenn ein Funktionsaufruf jedoch mit einem Fehler endet, wird die Funktion standardmäßig nicht noch einmal aufgerufen und das Ereignis wird verworfen. Wenn Sie Wiederholungsversuche für eine ereignisgesteuerte Funktion aktivieren, wiederholt Cloud Functions einen fehlgeschlagenen Funktionsaufruf, bis der Vorgang erfolgreich abgeschlossen ist oder der Wiederholungszeitraum abläuft (standardmäßig 7 Tage).

Warum ereignisgesteuerte Funktionen nicht abgeschlossen werden

In seltenen Fällen kann eine Funktion aufgrund eines internen Fehlers vorzeitig beendet werden. Je nach angegebener Standardeinstellung für diese Funktion werden dann Wiederholungsversuche mit der Funktion durchgeführt oder nicht.

Typischer ist das Fehlschlagen einer ereignisgesteuerten Funktion aufgrund von Fehlern, die im Funktionscode selbst ausgegeben werden. Hier sind einige mögliche Ursachen dafür:

  • Die Funktion enthält einen Fehler und die Laufzeit löst eine Ausnahme aus
  • Die Funktion kann einen Dienstendpunkt nicht erreichen oder überschreitet beim Versuch, den Endpunkt zu erreichen, das Zeitlimit.
  • Die Funktion löst absichtlich eine Ausnahme aus (z. B. wenn die Validierung eines Parameters fehlschlägt).
  • In Node.js geschriebene Funktionen geben ein abgelehntes Versprechen zurück oder leiten einen Nicht-null-Wert an einen Callback weiter.

In allen obigen Fällen wird die Ausführung der Funktion standardmäßig gestoppt und das Ereignis wird verworfen. Wenn Sie beim Auftreten eines Fehlers eine Funktion erneut versuchen möchten, können Sie die Standardrichtlinie für Wiederholungsversuche ändern, indem Sie das Attribut "Bei Fehler noch einmal versuchen" festlegen. Dadurch werden für das Ereignis Wiederholungsversuche durchgeführt (bis hin zu mehreren Tagen), bis die Funktion erfolgreich abgeschlossen wird.

Wiederholungsversuche aktivieren oder deaktivieren

Zum Aktivieren oder Deaktivieren von Wiederholungsversuchen können Sie entweder das gcloud-Befehlszeilentool oder die Cloud Console verwenden. Standardmäßig sind Wiederholungsversuche deaktiviert.

gcloud-Befehlszeilentool verwenden

Fügen Sie zum Aktivieren von Wiederholungsversuchen über das gcloud-Befehlszeilentool beim Bereitstellen der Funktion das Flag --retry ein:

gcloud functions deploy FUNCTION_NAME --retry FLAGS...

Stellen Sie zum Deaktivieren von Wiederholungsversuchen die Funktion ohne das Flag --retry noch einmal bereit:

gcloud functions deploy FUNCTION_NAME FLAGS...

Cloud Console verwenden

In der Cloud Console können Sie Wiederholungsversuche so aktivieren bzw. deaktivieren:

  1. Rufen Sie die Seite „Cloud Functions – Übersicht“ in der Cloud Platform Console auf.

  2. Klicken Sie auf Funktion erstellen. Klicken Sie alternativ auf eine vorhandene Funktion, um deren Detailseite aufzurufen, und klicken dann auf Bearbeiten.

  3. Füllen Sie die erforderlichen Felder für die Funktion aus.

  4. Legen Sie für das Feld Trigger einen ereignisbasierten Triggertyp wie Cloud Pub/Sub oder Cloud Storage fest.

  5. Maximieren Sie die erweiterten Einstellungen durch Klicken auf Mehr.

  6. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kästchen Bei Fehler noch einmal versuchen.

Best Practices

In diesem Abschnitt werden Best Practices für den Einsatz von Wiederholungsversuchen beschrieben.

Wiederholungsversuche zur Behebung vorübergehender Fehler verwenden

Da Ihre Funktion bis zur erfolgreichen Ausführung kontinuierlich wiederholt wird, sollten Sie vor dem Aktivieren von Wiederholungsversuchen permanente Fehler wie Programmfehler mithilfe von Tests im Code beseitigen. Wiederholungsversuche sollten am besten für unregelmäßige/vorübergehende Fehler verwendet werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Behebung bei einem erneuten Versuch hoch ist, z. B. bei unzuverlässigen Dienstendpunkten oder Zeitüberschreitungen.

Endbedingung festlegen, um Endlosschleifen zu verhindern

Beim Einsatz von Wiederholungsversuchen ist es eine Best Practice, die Funktion vor Endlosschleifen zu schützen. Dies erreichen Sie beispielsweise, indem Sie eine gut definierte Endbedingung einfügen, bevor die Verarbeitung der Funktion beginnt. Beachten Sie, dass diese Methode nur funktioniert, wenn Ihre Funktion erfolgreich gestartet wird und die Endbedingung auswerten kann.

Ein einfacher, aber effektiver Ansatz ist, Ereignisse zu verwerfen, deren Zeitstempel älter als ein bestimmtes Datum ist. Dadurch werden übermäßig viele Ausführungen verhindert, wenn Fehler entweder persistent oder langlebiger als erwartet sind.

Beispielsweise werden durch dieses Code-Snippet alle Ereignisse verworfen, die älter als 10 Sekunden sind:

Node.js

/**
 * Background Cloud Function that only executes within
 * a certain time period after the triggering event
 *
 * @param {object} event The Cloud Functions event.
 * @param {function} callback The callback function.
 */
exports.avoidInfiniteRetries = (event, callback) => {
  const eventAge = Date.now() - Date.parse(event.timestamp);
  const eventMaxAge = 10000;

  // Ignore events that are too old
  if (eventAge > eventMaxAge) {
    console.log(`Dropping event ${event} with age ${eventAge} ms.`);
    callback();
    return;
  }

  // Do what the function is supposed to do
  console.log(`Processing event ${event} with age ${eventAge} ms.`);

  // Retry failed function executions
  const failed = false;
  if (failed) {
    callback('some error');
  } else {
    callback();
  }
};

Python

from datetime import datetime, timezone
# The 'python-dateutil' package must be included in requirements.txt.
from dateutil import parser

def avoid_infinite_retries(data, context):
    """Background Cloud Function that only executes within a certain
    time period after the triggering event.

    Args:
        data (dict): The event payload.
        context (google.cloud.functions.Context): The event metadata.
    Returns:
        None; output is written to Stackdriver Logging
    """

    timestamp = context.timestamp

    event_time = parser.parse(timestamp)
    event_age = (datetime.now(timezone.utc) - event_time).total_seconds()
    event_age_ms = event_age * 1000

    # Ignore events that are too old
    max_age_ms = 10000
    if event_age_ms > max_age_ms:
        print('Dropped {} (age {}ms)'.format(context.event_id, event_age_ms))
        return 'Timeout'

    # Do what the function is supposed to do
    print('Processed {} (age {}ms)'.format(context.event_id, event_age_ms))
    return  # To retry the execution, raise an exception here

Go


// Package tips contains tips for writing Cloud Functions in Go.
package tips

import (
	"context"
	"fmt"
	"log"
	"time"

	"cloud.google.com/go/functions/metadata"
)

// PubSubMessage is the payload of a Pub/Sub event.
// See the documentation for more details:
// https://cloud.google.com/pubsub/docs/reference/rest/v1/PubsubMessage
type PubSubMessage struct {
	Data []byte `json:"data"`
}

// FiniteRetryPubSub demonstrates how to avoid inifinite retries.
func FiniteRetryPubSub(ctx context.Context, m PubSubMessage) error {
	meta, err := metadata.FromContext(ctx)
	if err != nil {
		// Assume an error on the function invoker and try again.
		return fmt.Errorf("metadata.FromContext: %v", err)
	}

	// Ignore events that are too old.
	expiration := meta.Timestamp.Add(10 * time.Second)
	if time.Now().After(expiration) {
		log.Printf("event timeout: halting retries for expired event '%q'", meta.EventID)
		return nil
	}

	// Add your message processing logic.
	return processTheMessage(m)
}

Java


import com.google.cloud.functions.BackgroundFunction;
import com.google.cloud.functions.Context;
import com.google.events.cloud.pubsub.v1.Message;
import com.google.gson.Gson;
import java.time.Duration;
import java.time.ZoneOffset;
import java.time.ZonedDateTime;
import java.util.logging.Logger;

public class RetryTimeout implements BackgroundFunction<Message> {
  private static final Logger logger = Logger.getLogger(RetryTimeout.class.getName());
  private static final long MAX_EVENT_AGE = 10_000;

  // Use Gson (https://github.com/google/gson) to parse JSON content.
  private static final Gson gson = new Gson();

  /**
   * Background Cloud Function that only executes within
   * a certain time period after the triggering event
   */
  @Override
  public void accept(Message message, Context context) {
    ZonedDateTime utcNow = ZonedDateTime.now(ZoneOffset.UTC);
    ZonedDateTime timestamp = ZonedDateTime.parse(context.timestamp());

    long eventAge = Duration.between(timestamp, utcNow).toMillis();

    // Ignore events that are too old
    if (eventAge > MAX_EVENT_AGE) {
      logger.info(String.format("Dropping event with timestamp %s.", timestamp));
      return;
    }

    // Process events that are recent enough
    // To retry this invocation, throw an exception here
    logger.info(String.format("Processing event with timestamp %s.", timestamp));
  }
}

C#

using CloudNative.CloudEvents;
using Google.Cloud.Functions.Framework;
using Google.Events.Protobuf.Cloud.PubSub.V1;
using Microsoft.Extensions.Logging;
using System;
using System.Threading;
using System.Threading.Tasks;

namespace TimeBoundedRetries
{
    public class Function : ICloudEventFunction<MessagePublishedData>
    {
        private static readonly TimeSpan MaxEventAge = TimeSpan.FromSeconds(10);
        private readonly ILogger _logger;

        // Note: for additional testability, use an injectable clock abstraction.
        public Function(ILogger<Function> logger) =>
            _logger = logger;

        public Task HandleAsync(CloudEvent cloudEvent, MessagePublishedData data, CancellationToken cancellationToken)
        {
            string textData = data.Message.TextData;

            DateTime utcNow = DateTime.UtcNow;

            // Every PubSub CloudEvent will contain a timestamp.
            DateTime timestamp = cloudEvent.Time.Value.ToUniversalTime();
            DateTime expiry = timestamp + MaxEventAge;

            // Ignore events that are too old.
            if (utcNow > expiry)
            {
                _logger.LogInformation("Dropping PubSub message '{text}'", textData);
                return Task.CompletedTask;
            }

            // Process events that are recent enough.
            // If this processing throws an exception, the message will be retried until either
            // processing succeeds or the event becomes too old and is dropped by the code above.
            _logger.LogInformation("Processing PubSub message '{text}'", textData);
            return Task.CompletedTask;
        }
    }
}

Ruby

require "functions_framework"

FunctionsFramework.cloud_event "avoid_infinite_retries" do |event|
  # Use the event timestamp to determine the event age.
  event_age_secs = Time.now - event.time.to_time
  event_age_ms = (event_age_secs * 1000).to_i

  max_age_ms = 10_000
  if event_age_ms > max_age_ms
    # Ignore events that are too old.
    logger.info "Dropped #{event.id} (age #{event_age_ms}ms)"

  else
    # Do what the function is supposed to do.
    logger.info "Handling #{event.id} (age #{event_age_ms}ms)..."
    failed = true

    # Raise an exception to signal failure and trigger a retry.
    raise "I failed!" if failed
  end
end

Zwischen wiederholbaren und schwerwiegenden Fehlern unterscheiden

Wenn für Ihre Funktion Wiederholungsversuche aktiviert sind, löst jeder nicht aufgelöste Fehler einen Wiederholungsversuch aus. Achten Sie darauf, dass in Ihrem Code keine Fehler mehr enthalten sind, für die keine Wiederholungsversuche ausgelöst werden sollten.

Node.js

/**
 * Background Cloud Function that demonstrates
 * how to toggle retries using a promise
 *
 * @param {object} event The Cloud Functions event.
 * @param {object} event.data Data included with the event.
 * @param {object} event.data.retry User-supplied parameter that tells the function whether to retry.
 */
exports.retryPromise = event => {
  const tryAgain = !!event.data.retry;

  if (tryAgain) {
    throw new Error('Retrying...');
  } else {
    return Promise.reject(new Error('Not retrying...'));
  }
};

/**
 * Background Cloud Function that demonstrates
 * how to toggle retries using a callback
 *
 * @param {object} event The Cloud Functions event.
 * @param {object} event.data Data included with the event.
 * @param {object} event.data.retry User-supplied parameter that tells the function whether to retry.
 * @param {function} callback The callback function.
 */
exports.retryCallback = (event, callback) => {
  const tryAgain = !!event.data.retry;
  const err = new Error('Error!');

  if (tryAgain) {
    console.error('Retrying:', err);
    callback(err);
  } else {
    console.error('Not retrying:', err);
    callback();
  }
};

Python

from google.cloud import error_reporting
error_client = error_reporting.Client()

def retry_or_not(data, context):
    """Background Cloud Function that demonstrates how to toggle retries.

    Args:
        data (dict): The event payload.
        context (google.cloud.functions.Context): The event metadata.
    Returns:
        None; output is written to Stackdriver Logging
    """

    # Retry based on a user-defined parameter
    try_again = data.data.get('retry') is not None

    try:
        raise RuntimeError('I failed you')
    except RuntimeError:
        error_client.report_exception()
        if try_again:
            raise  # Raise the exception and try again
        else:
            pass   # Swallow the exception and don't retry

Go


// Package tips contains tips for writing Cloud Functions in Go.
package tips

import (
	"context"
	"errors"
	"log"
)

// PubSubMessage is the payload of a Pub/Sub event.
// See the documentation for more details:
// https://cloud.google.com/pubsub/docs/reference/rest/v1/PubsubMessage
type PubSubMessage struct {
	Data []byte `json:"data"`
}

// RetryPubSub demonstrates how to toggle using retries.
func RetryPubSub(ctx context.Context, m PubSubMessage) error {
	name := string(m.Data)
	if name == "" {
		name = "World"
	}

	// A misconfigured client will stay broken until the function is redeployed.
	client, err := MisconfiguredDataClient()
	if err != nil {
		log.Printf("MisconfiguredDataClient (retry denied):  %v", err)
		// A nil return indicates that the function does not need a retry.
		return nil
	}

	// Runtime error might be resolved with a new attempt.
	if err = FailedWriteOperation(client, name); err != nil {
		log.Printf("FailedWriteOperation (retry expected): %v", err)
		// A non-nil return indicates that a retry is needed.
		return err
	}

	return nil
}

Java


import com.google.cloud.functions.BackgroundFunction;
import com.google.cloud.functions.Context;
import com.google.events.cloud.pubsub.v1.Message;
import com.google.gson.Gson;
import com.google.gson.JsonElement;
import com.google.gson.JsonObject;
import java.nio.charset.StandardCharsets;
import java.util.Base64;
import java.util.logging.Logger;

public class RetryPubSub implements BackgroundFunction<Message> {
  private static final Logger logger = Logger.getLogger(RetryPubSub.class.getName());

  // Use Gson (https://github.com/google/gson) to parse JSON content.
  private static final Gson gson = new Gson();

  @Override
  public void accept(Message message, Context context) {
    String bodyJson = new String(
        Base64.getDecoder().decode(message.getData()), StandardCharsets.UTF_8);
    JsonElement bodyElement = gson.fromJson(bodyJson, JsonElement.class);

    // Get the value of the "retry" JSON parameter, if one exists
    boolean retry = false;
    if (bodyElement != null && bodyElement.isJsonObject()) {
      JsonObject body = bodyElement.getAsJsonObject();

      if (body.has("retry") && body.get("retry").getAsBoolean()) {
        retry = true;
      }
    }

    // Retry if appropriate
    if (retry) {
      // Throwing an exception causes the execution to be retried
      throw new RuntimeException("Retrying...");
    } else {
      logger.info("Not retrying...");
    }
  }
}

C#

using CloudNative.CloudEvents;
using Google.Cloud.Functions.Framework;
using Google.Events.Protobuf.Cloud.PubSub.V1;
using Microsoft.Extensions.Logging;
using System;
using System.Text.Json;
using System.Threading;
using System.Threading.Tasks;

namespace Retry
{
    public class Function : ICloudEventFunction<MessagePublishedData>
    {
        private readonly ILogger _logger;

        public Function(ILogger<Function> logger) =>
            _logger = logger;

        public Task HandleAsync(CloudEvent cloudEvent, MessagePublishedData data, CancellationToken cancellationToken)
        {
            bool retry = false;
            string text = data.Message?.TextData;

            // Get the value of the "retry" JSON parameter, if one exists.
            if (!string.IsNullOrEmpty(text))
            {
                JsonElement element = JsonSerializer.Deserialize<JsonElement>(data.Message.TextData);

                retry = element.TryGetProperty("retry", out var property) &&
                    property.ValueKind == JsonValueKind.True;
            }

            // Throwing an exception causes the execution to be retried.
            if (retry)
            {
                throw new InvalidOperationException("Retrying...");
            }
            else
            {
                _logger.LogInformation("Not retrying...");
            }
            return Task.CompletedTask;
        }
    }
}

Ruby

require "functions_framework"

FunctionsFramework.cloud_event "retry_or_not" do |event|
  try_again = event.data["retry"]

  begin
    # Simulate a failure
    raise "I failed!"
  rescue RuntimeError => e
    logger.warn "Caught an error: #{e}"
    if try_again
      # Raise an exception to return a 500 and trigger a retry.
      logger.info "Trying again..."
      raise ex
    else
      # Return normally to end processing of this event.
      logger.info "Giving up."
    end
  end
end

Wiederholbare ereignisgesteuerte Funktionen idempotent machen

Ereignisgesteuerte Funktionen, für die Wiederholungsversuche gemacht werden können, müssen idempotent sein. Hier sind einige allgemeine Richtlinien, wie Sie eine solche Funktion idempotent machen:

  • Bei vielen externen APIs (z. B. Stripe) können Sie einen Idempotenzschlüssel als Parameter bereitstellen. Wenn Sie eine solche API verwenden, sollten Sie die Ereignis-ID als Idempotenzschlüssel verwenden.
  • Idempotenz funktioniert gut bei mindestens einmaliger Übermittlung, weil Wiederholungsversuche dadurch problemlos erfolgen können. Eine allgemeine Best Practice für das Schreiben von zuverlässigem Code ist also, Idempotenz mit Wiederholungsversuchen zu kombinieren.
  • Achten Sie darauf, dass der Code intern idempotent ist. Beispiele:
    • Sorgen Sie dafür, dass Mutationen mehr als einmal passieren können, ohne das Ergebnis zu verändern.
    • Fragen Sie den Datenbankstatus in einer Transaktion ab, bevor der Status mutiert wird.
    • Stellen Sie sicher, dass alle Nebenwirkungen selbst idempotent sind.
  • Erzwingen Sie eine Transaktionsprüfung außerhalb der Funktion und unabhängig vom Code. Beispiel: Zustand an einem Punkt persistent machen, um aufzuzeichnen, dass eine bestimmte Ereignis-ID bereits verarbeitet wurde.
  • Nutzen Sie ein Verfahren für doppelte Funktionsaufrufe "out of band". Verwenden Sie beispielsweise einen separaten Bereinigungsprozess, der nach doppelten Funktionsaufrufen eine Bereinigung durchführt.

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