Cloud SQL-Features

Auf dieser Seite werden die wichtigsten Features und Funktionen von Cloud SQL beschrieben. Cloud SQL ist für MySQL, PostgreSQL und SQL Server verfügbar.

Cloud SQL for MySQL

Merkmale

  • Vollständig verwaltete MySQL Community Edition-Datenbanken in der Cloud.
  • Cloud SQL-Instanzen unterstützen MySQL 8.0, 5.7 (Standard) und 5.6 und bieten bis zu 624 GB RAM und 64 TB Datenspeicher. Optional kann der Datenspeicher automatisch nach Bedarf vergrößert werden.
  • Instanzerstellung und -verwaltung in der Google Cloud Console.
  • Instanzen sind in Nord- und Südamerika, der EU, Australien und Asien verfügbar. Alle Standorte ansehen
  • Kundendaten werden in den internen Netzwerken von Google sowie in Datenbanktabellen, temporären Dateien und Sicherungskopien verschlüsselt.
  • Unterstützung sicherer externer Verbindungen mit dem Cloud SQL Auth-Proxy oder mit dem SSL-/TLS-Protokoll.
  • Unterstützung für private IP-Adresse (Zugriff auf private Dienste).
  • Datenreplikation zwischen mehreren Zonen mit automatischem Failover.
  • Import und Export von Datenbanken mithilfe von mysqldump oder Import und Export von CSV-Dateien.
  • Unterstützung des MySQL Wire Protocol und der Standard-MySQL-Konnektoren.
  • Sicherungen automatisch oder nach Bedarf, Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
  • Klonen von Instanzen.
  • Einbinden in das Logging und Monitoring der Operations-Suite von Google Cloud.
  • ISO/IEC-27001-konform.

Unterstützte Sprachen

Sie können Cloud SQL for MySQL mit App Engine-Anwendungen verwenden, die in einer flexiblen Umgebung ausgeführt werden und in C#, Go, Java, Node.js, PHP, Python und Ruby geschrieben sind. Außerdem können Sie Cloud SQL für MySQL mit externen Anwendungen nutzen, die das MySQL-Standardprotokoll verwenden.

Verbindungen mit Cloud SQL-Instanzen für MySQL herstellen

Eine Verbindung zu einer Cloud SQL-Instanz für MySQL kann hergestellt werden von:

Die Verbindung mit Cloud SQL über den privaten Google-Zugriff wird nicht unterstützt. Der Zugriff auf private Dienste wird unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Optionen für den privaten Zugriff.

Nutzerverwaltung in MySQL for Cloud SQL 8.0

Aufgrund von Änderungen in MySQL 8.0 können Sie CREATE oder DELETE für die Nutzerverwaltung von MySQL nicht verwenden. Außerdem können Sie Nutzerberechtigungen nicht mit einer der Anweisungen INSERT, UPDATE und DELETE ändern. Verwenden Sie stattdessen die Anweisungen CREATE und DROP USER sowie GRANT und REVOKE, um die Nutzerberechtigungen zu ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Account management notes.

Hinweis: Ignorieren Sie Informationen unter "Account management notes" zum Ausführen von mysql_upgrade für ein Upgrade auf Version 8.0. Führen Sie stattdessen ein Upgrade anhand von MySQL-Upgrade für eine Instanz durchführen aus.

Unterschiede zwischen Cloud SQL und den MySQL-Standardfunktionen

Im Allgemeinen entspricht der MySQL-Funktionsumfang, den eine Cloud SQL-Instanz bereitstellt, dem einer lokal gehosteten MySQL-Instanz. Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen einer Standard-MySQL-Instanz und einer Cloud SQL for MySQL-Instanz.

Nicht unterstützte MySQL-Features

Das folgende Feature wird für MySQL for Cloud SQL 5.6 und 5.7 nicht unterstützt:

  • Die SUPER-Berechtigung

Die folgenden Features werden für MySQL for Cloud SQL 8.0 nicht unterstützt:

Nicht unterstützte Plug-ins

Nicht unterstützte Anweisungen

Die folgenden SQL-Anweisungen erzeugen einen Fehler mit der Meldung "Error 1290: The MySQL server is running with Google option so it cannot execute this statement":

  • LOAD DATA INFILE

    LOAD DATA LOCALINFILE wird unterstützt.

  • SELECT ... INTO OUTFILE

  • SELECT ... INTO DUMPFILE

  • INSTALL PLUGIN ...

  • UNINSTALL PLUGIN

  • CREATE FUNCTION ... SONAME ...

Die folgenden Anweisungen werden nicht unterstützt, weil MySQL-Instanzen GTID-Replikation verwenden:

  • CREATE TABLE ... SELECT-Anweisungen
  • Transaktionen oder Anweisungen, die sowohl transaktionale als auch nicht transaktionale Tabellen aktualisieren

Die folgende Anweisung wird in MySQL for Cloud SQL 5.6 und 5.7 nicht unterstützt, von MySQL for Cloud SQL 8.0 jedoch unterstützt.

  • CREATE TEMPORARY TABLE-Anweisungen innerhalb von Transaktionen

Weitere Informationen finden Sie in der MySQL-Dokumentation.

Nicht unterstützte Funktionen

  • LOAD_FILE()

Nicht unterstützte Programmfeatures des Clients

  • mysqlimport ohne die Option --local. Dies liegt an der Beschränkung LOAD DATA INFILE. Wenn Sie Daten per Fernzugriff laden müssen, nutzen Sie die Importfunktion von Cloud SQL.

  • mysqldump mit der Option --tab oder Optionen, die mit --tab verwendet werden. Der Grund hierfür ist, dass die Berechtigung FILE nicht an Instanznutzer vergeben wird. Alle anderen mysqldump-Optionen werden unterstützt.

  • Wenn Sie Datenbanken mit Binärdaten in Ihre Cloud SQL for MySQL-Instanz importieren möchten, müssen Sie die Option --hex-blob mit mysqldump verwenden.

    Wenn Sie eine lokale MySQL-Serverinstanz und den mysql-Client verwenden, ist hex-blob kein erforderliches Flag. Es ist jedoch erforderlich, wenn Sie beliebige Datenbanken mit Binärdaten in Ihre Cloud SQL-Instanz importieren möchten. Weitere Informationen zum Datenimport finden Sie unter Daten importieren.

  • Nicht alle MySQL-Optionen und -Parameter können als Cloud SQL-Flags bearbeitet werden.

    Das Hinzufügen eines konfigurierbaren Cloud SQL-Flags können Sie über die Cloud SQL-Diskussionsgruppe anfordern.

  • InnoDB ist die einzige unterstützte Speicher-Engine. Hinweise zur Konvertierung von Tabellen von MyISAM in InnoDB finden Sie in der MySQL-Dokumentation.

In Cloud SQL voreingestellte MySQL-Optionen

Über Cloud SQL wird MySQL mit einem bestimmten Satz von Optionen ausgeführt. Wenn sich eine Option möglicherweise auf die Funktionsweise Ihrer Anwendungen auswirkt, erhalten Sie hier einen entsprechenden Hinweis.

skip-name-resolve

Dieses Flag hat Einfluss darauf, wie Hostnamen für Clientverbindungen aufgelöst werden. Mehr erfahren

log_bin

Dieses Flag gibt an, ob das binäre Logging aktiviert ist. Wenn --log-bin option verwendet wird, lautet der Wert dieser Variable ON, andernfalls OFF. Weitere Informationen

MySQL 8.0-Authentifizierung

MySQL 8.0 für Cloud SQL verwendet mysql_native_password als Standard-Authentifizierungs-Plug-in für neue Nutzer anstelle von caching_sha2_password. Das Plug-in mysql_native_password ist die Standardeinstellung für Nutzer von MySQL 5.6 und 5.7.

Wenn neue Nutzer das Plug-in caching_sha2_password als Standardauthentifizierung verwenden sollen, können Sie Ihr Instanz-Flag für default_authentication_plugin so konfigurieren, dass caching_sha2_password verwendet wird.

Wenn Sie vorhandene Nutzer für die Verwendung von caching_sha2_password konfigurieren möchten, ändern Sie das Authentifizierungs-Plug-in mit dem Befehl ALTER USER.

Nutzer mit der caching_sha2_password-Authentifizierung müssen bei der Verbindung möglicherweise das Flag get-server-public-key verwenden. Weitere Informationen finden Sie in der MySQL-Dokumentation im Abschnitt Using SHA-2 Pluggable Authentication.

Nicht unterstütztes Cloud SQL-Feature in MySQL 8.0 for Cloud SQL

MySQL 8.0 for Cloud SQL unterstützt nicht die Legacy-Version der MySQL-Hochverfügbarkeitskonfiguration, die Failover-Replikate verwendet. Die neue regionale Hochverfügbarkeitskonfiguration wird unterstützt.

Cloud SQL for PostgreSQL

Features

  • Vollständig verwaltete PostgreSQL-Datenbanken in der Cloud.
  • Benutzerdefinierte Maschinentypen mit bis zu 624 GB RAM und 96 CPUs.
  • Es sind bis zu 64 TB verfügbar. Die Speichergröße kann bei Bedarf automatisch angepasst werden.
  • Instanzerstellung und -verwaltung in der Google Cloud Console.
  • Instanzen sind in Nord- und Südamerika, der EU, Australien und Asien verfügbar. Alle Standorte ansehen
  • Kundendaten werden in den internen Netzwerken von Google sowie in Datenbanktabellen, temporären Dateien und Sicherungskopien verschlüsselt.
  • Unterstützung sicherer externer Verbindungen mit dem Cloud SQL Auth-Proxy oder mit dem SSL-/TLS-Protokoll.
  • Datenreplikation zwischen mehreren Zonen mit automatischem Failover.
  • Import und Export von Datenbanken mit SQL-Dumpdateien.
  • Unterstützung des PostgreSQL-Protokolls für Client-Server und der Standard-PostgreSQL-Connectors.
  • Sicherungen automatisch oder nach Bedarf, Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
  • Klonen von Instanzen.
  • Einbinden in das Logging und Monitoring der Operations-Suite von Google Cloud.
  • Unterstützung mehrerer PostgreSQL-Versionen

Noch nicht verfügbare Features

Features von Postgres 12 und 13, die noch nicht für Cloud SQL verfügbar sind:

  • Low-Level Virtual Machine (LLVM) Just-in-Time-Kompilierung (JIT)
  • Logische Replikation

Unterstützte Erweiterungen

Cloud SQL für PostgreSQL unterstützt viele PostgreSQL-Erweiterungen. Eine vollständige Liste finden Sie unter PostgreSQL-Erweiterungen.

Unterstützte prozedurale Sprachen

Cloud SQL for PostgreSQL unterstützt die prozedurale PL/pgSQL-SQL-Sprache.

Unterstützte Sprachen

Sie können Cloud SQL für PostgreSQL mit App Engine-Anwendungen verwenden, die in einer flexiblen Umgebung ausgeführt werden und in C#, Go, Java, Node.js, PHP, Python und Ruby geschrieben sind. Außerdem können Sie Cloud SQL für PostgreSQL mit externen Anwendungen nutzen, die das Standard-PostgreSQL-Protokoll für Client-Server verwenden.

Verbindungen mit Cloud SQL für PostgreSQL-Instanzen herstellen

Eine Verbindung zu einer Cloud SQL-Instanz for PostgreSQL kann hergestellt werden von:

Die Verbindung mit Cloud SQL über den privaten Google-Zugriff wird nicht unterstützt.

Unterschiede zwischen Cloud SQL und den PostgreSQL-Standardfunktionen

Im Allgemeinen entspricht die Funktionsweise von PostgreSQL mit einer Cloud SQL-Instanz der einer lokal gehosteten PostgreSQL-Instanz. Es gibt jedoch einige Unterschiede zwischen einer Standard-PostgreSQL-Instanz und einer Cloud SQL für PostgreSQL-Instanz.

Nicht unterstützte Features

  • Alle Features, die SUPERUSER-Berechtigungen erfordern

    Eine Ausnahme von dieser Regel wird für die CREATE EXTENSION-Anweisung gemacht, aber nur für unterstützte Erweiterungen.

  • Benutzerdefinierte Hintergrund-Worker

  • Der psql-Client in Cloud Shell unterstützt keine Vorgänge, die eine erneute Verbindung erfordern, z. B. eine Verbindung zu einer anderen Datenbank mit dem Befehl \c.

Wichtige Unterschiede

Cloud SQL for SQL Server

Features

  • Vollständig verwaltete SQL Server-Datenbanken in der Cloud.
  • Benutzerdefinierte Maschinentypen mit bis zu 624 GB RAM und 96 CPUs.
  • Es sind bis zu 64 TB verfügbar. Die Speichergröße kann bei Bedarf automatisch angepasst werden.
  • Instanzerstellung und -verwaltung in der Google Cloud Console.
  • Instanzen sind in Nord- und Südamerika, der EU, Australien und Asien verfügbar. Alle Standorte ansehen
  • Kundendaten werden in den internen Netzwerken von Google sowie in Datenbanktabellen, temporären Dateien und Sicherungskopien verschlüsselt.
  • Verschlüsselung auf Spalten- und Zellenebene für Nutzerdatenbanken.
  • Unterstützung sicherer externer Verbindungen mit dem Cloud SQL Auth-Proxy oder mit dem SSL-/TLS-Protokoll.
  • Import von Datenbanken mit BAK- und SQL-Dateien.
  • Export von Datenbanken mit BAK-Dateien.
  • Automatische und On-Demand-Datensicherungen.
  • Klonen von Instanzen.
  • Einbindung in Stackdriver Logging und Monitoring.
  • Der SQL Server-Agent ist zur Vereinfachung der Replikation und anderer Jobs aktiviert.
  • Datenreplikation zwischen mehreren Regionen.
  • Standardsortierung für Datenbanken kann beim Erstellen einer Instanz festgelegt werden.
  • Hochverfügbarkeit durch regionalen nichtflüchtigen Speicher.
  • Einbindung in Managed Service for Microsoft Active Directory, einschließlich Windows-Authentifizierung.
  • Change Data Capture (CDC).
  • Intelligente Abfrageverarbeitung
  • Beschleunigte Wiederherstellung von Datenbanken
  • Verbesserte Datenklassifizierung.
  • Support der UTF-8-Zeichencodierung.
  • Verbessertes Monitoring.

SQL Server-Features sind für Cloud SQL nicht verfügbar.

Die folgenden Features sind in Cloud SQL nicht verfügbar und werden vom Google Cloud-Support nicht unterstützt.

Allgemeine Features sind für Cloud SQL nicht verfügbar.

  • SQL Server Reporting Services (SSRS), wobei Sie aber Compute Engine oder eine selbstverwaltete Umgebung verwenden können, von der Sie eine Verbindung zu Cloud SQL herstellen
  • SQL Server Analysis Services (SSAS), wobei Sie aber Compute Engine oder eine selbstverwaltete Umgebung verwenden können, von der Sie eine Verbindung zu Cloud SQL herstellen
  • SQL Server Integration Services (SSIS), wobei Sie aber Compute Engine oder eine selbstverwaltete Umgebung verwenden können, von der Sie eine Verbindung zu Cloud SQL herstellen
  • SP_Configure-Einstellungen (sehen Sie sich dazu jedoch Datenbank-Flags konfigurieren an)
  • Datenbank erweitern
  • Auf Microsoft Azure Blob Storage sichern
  • Pufferpoolerweiterung
  • Features BULK INSERT und OPENROWSET(BULK...)
  • Datenqualitätsdienste
  • Datenbanklogversand
  • Datenbank-E-Mail
  • Distribution Transaction Coordinator (MSDTC)
  • Dateitabellen
  • FILESTREAM-Unterstützung
  • Wartungspläne
  • Performance Data Collector
  • Richtlinienbasierte Verwaltung
  • PolyBase
  • Maschinelles Lernen und R-Dienste (erfordert Betriebssystemzugriff für die Installation)
  • Resource Governor
  • SQL Server-Audit
  • Trigger auf Serverebene
  • Service Broker-Endpunkte
  • T-SQL-Endpunkte (alle Vorgänge mit CREATE ENDPOINT sind nicht verfügbar)
  • WCF Data Services
  • Die Rolle sysadmin und die vom System gespeicherten Prozeduren, für die sie erforderlich ist
  • Verknüpfte Server
  • Hybridpufferpool
  • Speicheroptimierte tempdb-Metadaten
  • In-Memory-OLTP-Support für Datenbank-Snapshots
  • Externe Sprachen registrieren

Andere nicht für Cloud SQL verfügbare Vorgänge

  • ADMINISTER BULK OPERATIONS
  • ALTER ANY CREDENTIAL
  • ALTER ANY EVENT NOTIFICATION
  • ALTER ANY EVENT SESSION
  • ALTER ANY SERVER AUDIT
  • ALTER RESOURCES
  • ALTER SETTINGS
  • AUTHENTICATE SERVER
  • CONTROL_SERVER
  • CREATE DDL EVENT NOTIFICATION
  • CREATE ENDPOINT
  • CREATE TRACE EVENT NOTIFICATION
  • EXTERNAL ACCESS ASSEMBLY
  • RESTORE
  • SHUTDOWN
  • CLR ASSEMBLIES

Unterstützte Syntax

Cloud SQL for SQL Server unterstützt die Transact-SQL-Syntax.

Unterstützte Sprachen

Sie können Cloud SQL for SQL Server mit App Engine-Anwendungen verwenden, die in einer flexiblen Umgebung ausgeführt werden und in C#, Go, Java, Node.js, PHP, Python und Ruby geschrieben sind.

So stellen Sie eine Verbindung zu Cloud SQL for SQL Server-Instanzen her

Hierüber können Sie eine Verbindung zu einer Cloud SQL-Instanz for SQL Server herstellen:

Die Verbindung mit Cloud SQL über den privaten Google-Zugriff wird nicht unterstützt.