Limits und Einschränkungen

Für Cloud Shell mit integriertem Cloud Code gelten die folgenden bekannten Limits und Einschränkungen.

Benutzerdefinierte Installation von Softwarepaketen und Persistenz

Die VM-Instanz, die Ihre Cloud Shell-Sitzung unterstützt, wird keiner Cloud Shell-Sitzung dauerhaft zugewiesen und wird nach 20 Minuten Inaktivität beendet. Nach Beendigung der Instanz gehen alle Änderungen verloren, die Sie außerhalb des $HOME an der Instanz vorgenommen haben.

Damit Ihre Konfigurationen sitzungsübergreifend bestehen bleiben, sollten Sie Ihre Umgebung anpassen.

Erweiterungen für den Cloud Shell-Editor

Der Cloud Shell-Editor unterstützt die Installation benutzerdefinierter Editorerweiterungen nicht. Im Cloud Shell-Editor sind jedoch einige wichtige Erweiterungen bereits installiert und auf dem neuesten Stand.

.bashrc-Inhalt

Wird die Datei .bashrc geändert oder gelöscht, so kann es in Cloud Shell zu Fehlern kommen. Es sollte mindestens Folgendes enthalten sein:

  if [ -f "/google/devshell/bashrc.google" ]; then
    source "/google/devshell/bashrc.google"
  fi

Beeinträchtigte Verbindungsleistung

Beim ersten Aufbau einer Verbindung zu Cloud Shell wird ein Basislaufwerk erstellt. Dieser Vorgang kann aktuell bis zu 25 Sekunden dauern. Alle nachfolgenden Verbindungen zu bestehenden VM-Instanzen können in etwa 5 Sekunden aufgebaut werden. Wenn Sie Cloud Shell jedoch eine Woche lang nicht verwendet haben, ist die Verbindungsleistung langsamer, da das Basisverzeichnis aus einem Archiv wiederhergestellt werden muss.

Cloud Code bietet auch den flüchtigen Modus. Dies ist die Cloud Code-Umgebung ohne nichtflüchtigen Speicher. Beim flüchtigen Modus ist die Verbindungsleistung zwar schneller, aber alle Dateien, die Sie in Ihrer Sitzung erstellen, gehen am Ende der Sitzung verloren.

Unterstützte Browser

Cloud Shell unterstützt die neuesten Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Microsoft Internet Explorer 11 und höher und Apple Safari 8 und höher. Safari wird im privaten Browsermodus nicht unterstützt.

Privates Surfen und deaktivierte Cookies von Drittanbietern

Der Cloud Shell-Editor kann nicht in Cloud Shell geladen werden, wenn Cookies von Drittanbietern deaktiviert sind. In einigen Browsern sind Cookies von Drittanbietern standardmäßig deaktiviert. Diese werden auch von den meisten Browsern im Inkognitomodus oder im privaten Browser blockiert.

Wenn Sie Cookies von Drittanbietern deaktiviert haben, können Sie den Cloud Shell-Editor dennoch in seinem eigenen Fenster verwenden. Klicken Sie dazu beim Öffnen einer Editor-Sitzung auf die Schaltfläche In neuem Fenster öffnen. Schaltfläche „Code-Editor“.

Alternativ können Sie über die Webvorschau Schaltfläche für Webvorschau direkt zu Port 970 gehen.

Editor-Feld, in dem erläutert wird, dass der Code-Editor aufgrund von Drittanbieter-Cookies nicht geladen werden kann und das den Link "Editor in neuem Fenster öffnen" enthält

Tipp:Wenn Sie Google Chrome verwenden, können Sie Cookies von Drittanbietern aktivieren. Klicken Sie dazu auf das Symbol für Drittanbieter-Cookies in der Adressleiste Symbol für die Drittanbieter-Cookie-Blockierung,{101. Wählen Sie Website funktioniert nicht? aus, klicken Sie auf Cookies zulassen und aktualisieren Sie Ihre Seite.

Übertragung großer Dateien

Bei großen Dateien kann die Dateiübertragung langsam laufen. Wir empfehlen, zur Übertragung großer Dateien gcloud beta cloud-shell scp oder den Editors zu nutzen.

Festplattenspeicher

Cloud Shell bietet 5 GB kostenlosen nichtflüchtigen Speicher, der im Verzeichnis $HOME der VM-Instanz bereitgestellt wird. Dieser Speicherplatz wird pro Nutzer bereitgestellt und ist projektübergreifend verfügbar. Alle Dateien, die Sie in Ihrem Basisverzeichnis speichern, einschließlich installierter Software, Skripts und Nutzerkonfigurationsdateien wie .bashrc und .vimrc, bleiben zwischen den Sitzungen erhalten und werden auf das Limit von 5 GB angerechnet.

Wenn der Fehler no space left on device auftritt, müssen Sie Dateien über das Cloud Shell-Terminal aus Ihrem Basisverzeichnis entfernen, um Speicherplatz freizugeben.

Nutzungslimits

Cloud Shell-Inaktivität: Wenn Sie 120 Tage lang nicht auf Cloud Shell zugreifen, wird Ihr Basislaufwerk gelöscht. Sie erhalten vor dem Löschen eine E-Mail-Benachrichtigung. Durch einfaches Starten einer Sitzung wird das Entfernen verhindert. Ziehen Sie eine andere Lösung in Cloud Storage in Betracht, wenn Sie sensible Daten langfristig speichern möchten.

Nicht interaktive Verwendung: Cloud Shell ist nur für die interaktive Nutzung vorgesehen. Nicht interaktive Sitzungen werden nach einer Stunde automatisch beendet. Beachten Sie, dass Cloud Shell-Sitzungen auf 12 Stunden begrenzt sind. Danach werden die Sitzungen automatisch beendet. Sie können unmittelbar danach eine neue Sitzung nutzen.

Wöchentliche Nutzung: Für Cloud Shell gelten auch wöchentliche Nutzungslimits. Wenn das Kontingent aufgebraucht ist, müssen Sie zuerst die im Dreipunkt-Menü unter "Nutzungskontingent" genannte Zeit warten, bis Sie Cloud Shell wieder verwenden können

Sitzung nach einer Verletzung des Service-Beschränkung wiederherstellen: Wird Ihre Sitzung beendet oder nicht aufgebaut, weil Sie eine Service-Beschränkung überschritten haben, gibt Cloud Shell eine Fehlermeldung aus. Sie enthält einen Link zu einem Formular, mit dem Sie die Verletzung der Beschränkung anfechten können. Klicken Sie auf den Feedback-Link und senden Sie das Formular. Es sollte möglichst viele Informationen zu den Aufgaben enthalten, die Sie vor Beendigung der Sitzung ausgeführt haben.