Versionsverwaltung in GKE

Auf dieser Seite wird die Versionsverwaltung in Google Kubernetes Engine (GKE) erläutert.

Versionsverwaltung

GKE-Cluster unterstützen das Ausführen von Kubernetes-Versionen von allen unterstützten Nebenreleases. Es sind jeweils zwei bis drei Nebenversionen verfügbar. Durch nachfolgende Zwischenversionen kann sich jedoch ändern, welche Versionen für neue Cluster verfügbar sind.

Versionsverwaltungsschema

Nebenversionen (1.x)
Kubernetes veröffentlicht etwa alle drei Monate eine neue Nebenversion. Eine Nebenversion erhöht die Kubernetes-Version von 1.x auf 1.x+1. So ist Kubernetes 1.10 die Nebenversion, die auf Kubernetes 1.9 folgt.
Patchreleases (1.x.y)
Neue Kubernetes-Patchreleases (z. B. 1.9.7) für GKE werden in der Regel wöchentlich veröffentlicht. Der Rollout der Patchreleases in jeder Zone erfolgt schrittweise.
Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen (1.x.y-gke.N)
Ein Patchrelease mit dem Suffix "-gke.N" wie 1.9.7-gke.N enthält Sicherheitsupdates und/oder Fehlerkorrekturen für GKE sowie die Open-Source-Upstream-Kubernetes-Software. Diese Updates oder Fehlerkorrekturen sind für die Kompatibilität und Interoperabilität mit Google Cloud erforderlich.

Verfügbare und als Standard festgelegte Versionen auflisten

Informationen zu verfügbaren Versionen finden Sie in den GKE-Versionshinweisen.

Sie können in der Google Cloud Console oder mithilfe des gcloud-Befehlszeilentools auch prüfen, welche Kubernetes-Versionen verfügbar und in einer bestimmten Zone als Standard festgelegt sind.

gcloud

Führen Sie zum Anzeigen der verfügbaren und als Standard festgelegten Versionen den folgenden Befehl aus:

gcloud container get-server-config [--region REGION | --zone REGION ]

Geben Sie bei regionalen Clustern das Flag --region an und ersetzen Sie REGION durch die Computing-Region Ihres Clusters, z. B. us-east1.

Geben Sie bei zonalen Clustern das Flag --zone an und ersetzen Sie ZONE durch die Computing-Zone Ihres Clusters, z. B. us-central1-a.

Console

Ermitteln Sie mit den folgenden Schritten, welche Versionen verfügbar und als Standard festgelegt sind:

  1. Rufen Sie in der Cloud Console das GKE-Menü auf.

    Zum GKE-Menü

  2. Klicken Sie auf Cluster erstellen.

  3. Klicken Sie auf das Drop-down-Menü Master-Version. Alle derzeit verfügbaren Versionen werden aufgelistet. Die Standardversion ist automatisch ausgewählt.

  4. Klicken Sie unter Knotenpools unter dem Standardpool auf Erweiterte Bearbeitung.

  5. Klicken Sie auf das Drop-down-Menü Knotenversion. Alle derzeit verfügbaren Versionen werden aufgelistet. Die Standardversion für Knoten entspricht der aktuellen Standardversion für Cluster-Steuerungsebenen.

Wenn Sie davon ausgehen, dass eine Version für Sie verfügbar sein müsste, diese jedoch nicht verfügbar ist, prüfen Sie den Rolloutzeitplan für die Zone oder Region Ihres Clusters.

Clusterversion angeben

Dieser Abschnitt gilt nur für Cluster, die im Standardmodus erstellt werden.

Wenn Sie einen Cluster mit dem gcloud-Tool erstellen oder aktualisieren, können Sie mit dem Flag --cluster-version eine Clusterversion angeben. Sie können wahlweise eine bestimmte Version wie 1.9.7-gke.N oder einen Versionsalias verwenden:

  • latest: Gibt die höchste unterstützte Kubernetes-Version an, die derzeit in GKE in der Zone oder Region des Clusters verfügbar ist.
  • 1.X: Gibt den höchsten gültigen Patchrelease Patch+gke.N in der Nebenversion 1.x an.
  • 1.X.Y: Gibt den höchsten gültigen Patch gke.N im Patchrelease 1.xY an.
  • -: Gibt für Cluster-Steuerungsebenen die Kubernetes-Standardversion für Steuerungsebenen an. Bei Knotenupgrades wird die Version angegeben, die derzeit von der Cluster-Steuerungsebene ausgeführt wird.

Wenn Sie bei der Erstellung oder Aktualisierung eines Clusters für die Version latest angeben, werden keine automatischen Upgrades bereitgestellt. Aktivieren Sie automatische Knotenupgrades, wenn Sie gewährleisten möchten, dass auf den Knoten in Ihrem Cluster immer die neueste stabile Version ausgeführt wird.

Knotenversion angeben

Dieser Abschnitt gilt nur für Cluster, die im Standardmodus erstellt werden. In Autopilot-Clustern werden Knoten automatisch aktualisiert.

Wenn Sie einen Knotenpool erstellen oder upgraden, können Sie dessen Version angeben. Standardmäßig führen Knoten dieselbe Version von GKE wie die Steuerungsebene aus. Knoten können maximal zwei Nebenversionen älter als Steuerungsebenen sein.

Mit wenigen Ausnahmen bleiben Knotenversionen auch dann verfügbar, wenn die Clusterversion nicht mehr verfügbar ist.