Best Practices

Auf dieser Seite werden Best Practices für die Verwendung von Identity-Aware Proxy (IAP) beschrieben.

Caching

  • Verwenden Sie kein CDN eines Drittanbieters vor Ihrer Anwendung. CDNs können Inhalte zwischenspeichern und damit zwischengespeicherte Seiten für nicht authentifizierte Nutzer zugänglich machen.
    • Wenn Sie große, nicht vertrauliche Ressourcen haben, die Sie von einem CDN aus bereitstellen möchten, nutzen Sie dafür eine separate Domain wie images.yourapp.com. Verwenden Sie das CDN mit dieser Domain und fügen Sie allen Objekten, die nur für authentifizierte Nutzer bereitgestellt werden sollen, den HTTP-Antwort-Header Cache-control: private hinzu.

Anwendung schützen

Für eine ordnungsgemäße Sicherung der Anwendung müssen Sie Signierte Header für eine Flexible App Engine-Umgebung, Beta-Track, App Engine-Standardumgebungen, Compute Engine- und GKE-Anwendungen verwenden.

Firewall konfigurieren

  • Achten Sie darauf, dass alle Anfragen an Compute Engine oder GKE über den Load-Balancer geleitet werden:
    • Konfigurieren Sie eine Firewallregel, um Systemdiagnosen zuzulassen, und sorgen Sie dafür, dass alle Zugriffe auf Ihre virtuelle Maschine (VM) von einer IP-Adresse eines Google Front End (GFE) stammen.
    • Als zusätzliche Schutzmaßnahme überprüfen Sie die Quell-IP von Anfragen in Ihrer Anwendung, um sicherzugehen, dass sie aus dem IP-Bereich stammt, den die Firewallregel zulässt.
  • In der Cloud Console zeigt IAP einen Fehler oder eine Warnung an, wenn Ihre Firewallregeln offenbar falsch eingerichtet sind. Die Cloud Console für IAP erkennt nicht, welche VM für den jeweiligen Dienst verwendet wird, sodass die Firewallanalyse keine erweiterten Features wie nicht standardmäßige Netzwerke und Firewallregeln enthält. Wenn Sie diese Analyse umgehen möchten, müssen Sie IAP über den Befehl gcloud compute backend-services update aktivieren.