Auskunftsersuchen von Behörden zu Cloud-Kundendaten


Google Cloud unterstützt Unternehmen und Verbraucher dabei, produktiver zu werden. Unsere Nutzer profitieren davon, dass Google mehr als 15 Jahre in die Entwicklung, den Aufbau und den Betrieb einer hochsicheren Infrastruktur investiert hat. Sicherheit und Vertrauen bilden das Zentrum unseres Handelns. Da bei Google auch Kunden- und Nutzerdaten gespeichert werden, haben Kunden und Nutzer ein Interesse an der Frage, wie wir auf behördliche Auskunftsersuchen zu ihren Daten reagieren. Wie andere Technologie- und Kommunikationsunternehmen erhält Google weltweit Auskunftsersuchen von staatlichen Behörden und von Gerichten zu solchen Daten, auch denen in Google Cloud. Google ist sich der Bedeutung dessen bewusst und es ist uns ein großes Anliegen, uns das Vertrauen von Nutzern und Kunden zu erhalten, indem wir unseren Umgang mit solchen Anfragen umfassend darlegen.

Umgang von Google mit Auskunftsersuchen von Behörden

In erster Linie ist der Kunde für die Beantwortung von Behördenanfragen in Bezug auf seine Daten verantwortlich. Erhält Google jedoch ein behördliches Ersuchen zu einem Kundenkonto, wird dieses anhand der folgenden Grundsätze überprüft:

  • Wir achten die Vertraulichkeit und Sicherheit Ihrer bei Google gespeicherten Daten

    Wenn wir ein Ersuchen erhalten, prüft unser Team es und vergewissert sich, dass es allen rechtlichen Anforderungen sowie den Google-Richtlinien entspricht. Im Allgemeinen muss ein Ersuchen schriftlich vorliegen, von einem unterschriftsberechtigten Vertreter der ersuchenden Behörde unterschrieben sein und auf der Grundlage eines entsprechenden Gesetzes erfolgen, damit wir dem Ersuchen nachkommen und Daten vorlegen können. Wenn wir der Ansicht sind, dass ein Ersuchen zu allgemein gehalten ist, versuchen wir, es einzuschränken. Google hat ein geschultes Team, das sich darum kümmert.

  • Wir benachrichtigen den Kunden

    Abgesehen von Notfallsituationen, in denen Lebensgefahr besteht, benachrichtigen wir den Kunden vor der Weitergabe von Daten, sofern dies nicht gesetzlich verboten ist. Im Falle eines gesetzlichen Verbots benachrichtigen wir Nutzer nachträglich, sobald das Verbot aufgehoben wurde, beispielsweise wenn die Frist für ein gesetzlich oder gerichtlich angeordnetes Offenlegungsverbot abgelaufen ist. Diese Benachrichtigung geht in der Regel an die in der G Suite und in Google Cloud angegebene Kontaktperson beim Kunden.

  • Wir berücksichtigen Einwände des Kunden

    Google kommt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und der im Ersuchen genannten Anforderungen einem Antrag des Kunden auf Ablehnung des Ersuchens nach, etwa wenn der Kunde gegen die Offenlegung beim zuständigen Gericht Einspruch eingelegt und eine Kopie des Einspruchs an Google gesendet hat. Rechtliche Ersuchen einer US-amerikanischen Behörde werden von Google abgewiesen, wenn der Kunde nach der Benachrichtigung durch Google Einspruch gegen die Offenlegung beim Gericht erhebt, eine Kopie des Einspruchs an Google sendet und dem Einspruch vom Gericht stattgegeben wird. In anderen Ländern können diesbezüglich andere Gesetze gelten, daher wird jeder Fall einzeln behandelt.

Weitere Informationen zu den Vorgehensweisen von Google im Zusammenhang mit behördlichen Auskunftsersuchen finden Sie in unserem Whitepaper Government Requests for Cloud Customer Data.

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