Von Versionsverwaltung bereitstellen

Cloud Repositories

Wenn Sie Funktionsquellcode aus einem Quell-Repository wie GitHub oder Bitbucket bereitstellen möchten, können Sie Google Cloud Source Repositories verwenden, um Funktionen direkt aus Branches oder Tags in Ihrem Repository bereitzustellen.

Cloud Source Repositories einrichten

  1. Folgen Sie den Ersten Schritten für Cloud Source Repositories, um Ihr Repository einzurichten.
  2. Stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem GitHub- oder Bitbucket-Repository her. Folgen Sie dazu der Anleitung zum Spiegeln von Repositories.

Wenn die Verbindung zwischen Cloud Source Repositories und Ihrem externen Repository hergestellt ist, bleiben diese Repositories synchronisiert. Sie können dann wie gewohnt das Commit für Ihr gewähltes Repository ausführen.

Mit dem gcloud-Tool bereitstellen

Zum Bereitstellen einer Funktion aus Ihrem Quell-Repository verwenden Sie das Befehlszeilenargument --source:

gcloud functions deploy NAME \
  --source https://source.developers.google.com/projects/PROJECT_ID/repos/REPOSITORY_ID/moveable-aliases/master/paths/SOURCE \
  --runtime RUNTIME \
  TRIGGER... \
  [FLAGS...]

Der Befehl verwendet für gcloud functions deploy die folgenden Argumente:

Argument Beschreibung
NAME Der registrierte Name der Cloud Functions-Funktion, die Sie bereitstellen. NAME darf nur Buchstaben, Zahlen, Unterstriche und Bindestriche enthalten. NAME kann entweder der Name einer Funktion in Ihrem Quellcode oder ein benutzerdefinierter String wie my-http-function sein. Bei einem benutzerdefinierten String müssen Sie auch das Flag --entry-point verwenden, um eine im Code enthaltene Funktion anzugeben und dem Befehl deploy mitzuteilen, welche Funktion ausgeführt werden soll.
--source PATH Der Speicherort des Quellcodes, der bereitgestellt werden soll. Der Speicherort kann ein Verweis auf ein Quell-Repository, ein Pfad in Google Cloud Storage oder ein lokaler Dateisystempfad sein. Weitere Informationen finden Sie in der Befehlsreferenz zu gcloud.
--runtime RUNTIME Der Name der Laufzeit, die Sie verwenden. Eine vollständige Liste finden Sie in der Referenz zu gcloud. Beachten Sie, dass Sie dieses Flag bei der ersten Bereitstellung einer Funktion angeben müssen, aber bei nachfolgenden Bereitstellungen weglassen können.
TRIGGER... Wenn Sie eine HTTP-Funktion verwenden, geben Sie das Flag --trigger-http an.

Wenn Sie eine Hintergrundfunktion verwenden, legen Sie die Flags --trigger-resource MY_RESOURCE und --trigger-event MY_EVENT fest. Wenn Ihrer Hintergrundfunktion ein Pub/Sub-Trigger zugewiesen ist, können Sie stattdessen die Kurzschreibweise --trigger-topic MY_TOPIC verwenden. Ebenso können Sie beim Bereitstellen von Funktionen, denen Cloud Storage-Trigger zugewiesen sind, das Flag --trigger-bucket MY_STORAGE_BUCKET verwenden. Damit wird die Ausführung der Funktionen immer dann ausgelöst, wenn sich Dateien im angegebenen Bucket ändern.
FLAGS... (Optional) Es können zusätzliche Flags während der Bereitstellung angegeben werden, z. B. --stage-bucket und --entry-point. Eine vollständige Referenz finden Sie in der Dokumentation zu gcloud functions deploy.

Weitere Informationen