Professional Cloud Architect

Prüfungsleitfaden

Professional Cloud Architect

Beispielfallstudie

Einige Fragen der Cloud Architect-Zertifizierungsprüfung können sich auf eine Fallstudie beziehen, in der ein fiktives Unternehmen und ein Lösungskonzept beschrieben werden. Die Fallstudien sollen Ihnen als Hilfestellung für Ihre Antworten zusätzlichen Kontext liefern. Sehen Sie sich einige Beispielfallstudien an, die für die Prüfung relevant sein könnten.

Positionsbeschreibung

Ein Professional Cloud Architect versetzt Unternehmen in die Lage, Google Cloud-Technologien zu nutzen. Mit einem gründlichen Verständnis der Cloudarchitektur und der Google Cloud Platform kann diese Person robuste, sichere, skalierbare, hochverfügbare und dynamische Lösungen entwerfen, entwickeln und verwalten, um Geschäftsziele zu erreichen. Der Cloud Architect sollte alle Aspekte der Lösungsentwicklung, einschließlich Details zur Implementierung, Entwicklung von Prototypen und Best Practices für die Architektur beherrschen. Außerdem sollte er auch mit Mikrodiensten und mehrschichtig verteilten Anwendungen vertraut sein, die Multi-Cloud- oder Hybrid-Umgebungen umfassen.

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Prüfungsleitfaden

Abschnitt 1: Architektur einer Cloudlösung entwerfen und planen

1.1 Eine Lösungsinfrastruktur entwerfen, die den Geschäftsanforderungen entspricht. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Anwendungsfälle und Produktstrategie
  • Kostenoptimierung
  • Unterstützung des Anwendungsdesigns
  • Integration
  • Bewegung von Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Bauen, kaufen oder ändern
  • Erfolgsmessungen (z. B. Leistungskennzahlen (KPI), Rendite (ROI), Messwerte)

1.2 Eine Lösungsinfrastruktur entwerfen, die den technischen Anforderungen entspricht. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Hohe Verfügbarkeit und Failover-Design
  • Elastizität der Cloud-Ressourcen
  • Skalierbarkeit, um die Wachstumsanforderungen zu erfüllen

1.3 Netzwerk-, Speicher- und Rechenressourcen entwerfen. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Integration mit lokalen und Multi-Cloudumgebungen
  • Ermittlung der Datenspeicheranforderungen und Verknüpfung mit Speichersystemen
  • Datenflussdiagramme
  • Speichersystemstruktur (z. B. Objekt, Datei, RDBMS, NoSQL, NewSQL)
  • Verknüpfung von Computing-Anforderungen mit Plattformprodukten

1.4 Migrationsplan erstellen (z. B. Dokumente und Architekturdiagramme). Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Integration der Lösung in bestehende Systeme
  • Migration von Systemen und Daten zur Unterstützung der Lösung
  • Lizenzierungen zuordnen
  • Netzwerk- und Managementplanung
  • Testen und Proof-of-Concept

1.5 Vorstellung zukünftiger Lösungsverbesserungen. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Cloud- und Technologieverbesserungen
  • Entwicklung der Unternehmensanforderungen
  • Markterschließung und Interessenvertretung

Abschnitt 2: Lösungsinfrastruktur verwalten und bereitstellen

2.1 Netzwerktopologien konfigurieren. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Erweiterung auf lokales Netzwerk (Hybridnetzwerk)
  • Erweiterung auf eine Multi-Cloud-Umgebung
  • Sicherheit
  • Datenschutz

2.2 Einzelne Speichersysteme konfigurieren. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Datenspeicherzuweisung
  • Datenverarbeitung/Rechenbereitstellung
  • Sicherheits- und Zugriffsverwaltung
  • Netzwerkkonfiguration für die Datenübertragung und Latenz
  • Datenaufbewahrung und Datenlebenszyklusverwaltung
  • Datenwachstumsverwaltung

2.3 Rechensysteme konfigurieren. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Bereitstellung von Computing-Systemen
  • Berechnung der Volatilitätskonfiguration (präemptiv vs. Standard)
  • Netzwerkkonfiguration für Rechenknoten
  • Technologiekonfigurationen orchestrieren (z. B. Chef/Puppet/Kubernetes)

Abschnitt 3: Systeme im Hinblick auf Sicherheit und Compliance entwerfen

3.1 Einhaltung von Sicherheitsvorgaben. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM)
  • Datensicherheit
  • Penetrationstests
  • Aufgabentrennung (Separation of Duties – SoD)
  • Sicherheitskontrollen

3.2 Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Gesetze (z. B. Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA), Children’s Online Privacy Protection Act (COPPA) usw.)
  • Prüfungen
  • Zertifizierung (z. B. Regelwerk der Information Technology Infrastructure Library (ITIL))

Abschnitt 4: Technische Prozesse und Geschäftsprozesse analysieren und optimieren

4.1 Technische Prozesse analysieren und definieren. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Software-Entwicklungslebenszyklus (SDLC)
  • Kontinuierliche Integration und Bereitstellung
  • Fehlerbehebung/Analysen nach Vorfällen
  • Testen und Validieren
  • IT-Unternehmensprozess (z. B. ITIL)
  • Geschäftskontinuität und Notfallwiederherstellung

4.2 Geschäftsprozesse analysieren und definieren. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Stakeholder-Management (z. B. Beeinflussung und Konsensfindung)
  • Änderungsmanagement
  • Entscheidungsfindungsprozess
  • Kundenerfolgsverwaltung

4.3 Verfahren zum Testen der Robustheit von Lösungen in der Produktion entwickeln (z. B. DiRT und Chaos Monkey)

Abschnitt 5: Implementierung verwalten

5.1 Beratung der Entwicklungs- und Betriebsteams, um den erfolgreichen Einsatz der Lösung sicherzustellen. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden:

  • Anwendungsentwicklung
  • Best Practices für die API
  • Frameworks testen (Lasten/Einheit/Integration)
  • Daten- und Systemmigrationstools

5.2 Anwendungsentwicklungssprachen lesen und schreiben. Mindestens die folgenden Sprachen:

  • Java
  • Python

Abschnitt 6: Zuverlässigkeit der Lösung und des Betriebs sicherstellen

6.1 Lösung zur Überwachung, Protokollierung und Benachrichtigung

6.2 Bereitstellungs- und Versionsverwaltung

6.3 Fehlersuche im laufenden Betrieb unterstützen

6.4 Qualitätskontrollmaßnahmen bewerten

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