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Inside Google Cloud

Wichtige Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Menschen

30. Mai 2022
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Matt Brittin

President, Google Europe, Middle East and Africa

Hinweis der Redaktion: Der Artikel wurde ursprünglich auf dem Keyword Blog veröffentlicht.

Bildquelle: David Miliband, CEO und Präsident des International Rescue Committee, traf sich in der Google-Niederlassung in Berlin mit den Gründerinnen von United for Ukraine und Google-Führungskräften.

Die russische Invasion der Ukraine ist eine Tragödie, die enormes menschliches Leid verursacht. Was die Menschen in und aus der Ukraine durchmachen müssen, erschüttert uns alle und belastet ganz Europa schwer  – insbesondere diejenigen, die Angehörige, Freunde und Kollegen in der Region haben.

Wir helfen, so gut wir können: Seit Kriegsbeginn sind unsere Teams rund um die Uhr im Einsatz, um humanitäre Aktionen zu unterstützen, verlässliche Informationen bereitzustellen und die Cybersicherheit zu fördern.

United for Ukraine – Geflüchteten wichtige Informationen liefern

Nach Schätzungen des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) sind bereits mehr als fünf Millionen Menschen aus der Ukraine in Nachbarländer geflohen, weitere 13 Millionen in der Ukraine selbst sind auf überlebensnotwendige Hilfe angewiesen.

Für diejenigen, die die Ukraine verlassen haben und bis auf weiteres im Ausland leben, ist es schwierig und zeitraubend, verlässliche Informationen und Hilfeleistungen zu finden. Deshalb unterstützt Google.org das International Rescue Committee (IRC) mit Zuwendungen in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar und einem Team von Google.org Fellows, um den Zugang zu wichtigen Informationen für die vom Krieg in der Ukraine Betroffenen zu verbessern.

Dieses Geld und Fachwissen des IRC kommt der Website unitedforukraine.org zugute, auf der Vertriebene Informationen und Hilfe bei der Suche nach Wohnraum, rechtlichem Beistand und psychologischer Betreuung finden. Die Plattform wird von der gemeinnützigen Organisation United for Ukraine betrieben, die im Februar 2022 von zwei ukrainischen Freundinnen gegründet wurde – Olga Hamama, CEO der Venture-Development-Plattform Planet FC, und der Google-Mitarbeiterin Nina Levchuk.

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Als Teil des globalen humanitären IRC-Programms Signpost unterstützt unitedforukraine.org ukrainische Geflüchtete durch ein Netzwerk von mehr als 400 Rechtssachverständigen und psychologischen Betreuer*innen aus mehr als 30 Ländern. Seit 2015 hat Google die wichtige Arbeit des IRC bereits mit Zuwendungen in Höhe von acht Millionen US-Dollar und mehr als 10.000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit unterstützt.

Nun wird ein Fellowship-Team von 13 Google-Mitarbeiter*innen sechs Monate lang in Vollzeit und ehrenamtlich für das IRC daran arbeiten, die weltweite Verbreitung von unitedforukraine.org und Signpost zu fördern. Ziel ist es, eine verlässliche Anlaufstelle zu schaffen, wo Vertriebene schnell Unterstützung, aber auch langfristige Lösungen finden, bis dass sie in die Ukraine zurückkehren und dort wieder in Sicherheit leben können.

Unterstützung humanitärer Arbeit an vorderster Front

Diese Zuwendungen sind die jüngste Aktion im Rahmen unseres Engagements für humanitäre Einsätze und Flüchtlingshilfegruppen in der Ukraine und den umliegenden Ländern.

Über Google.org und Google-Mitarbeiter*innen haben wir bereits mehr als  35 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln und Sachleistungen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Menschen bereitgestellt. Viele Google-Mitarbeiter*innen in der Region nehmen ukrainische Geflüchtete bei sich zu Hause auf oder leisten Hilfe in örtlichen Aufnahmezentren und an Grenzstationen.

Auch auf der Geberkonferenz in Warschau haben wir weitere humanitäre Hilfe von Google.org und Google im Wert von zehn Millionen US-Dollar für die Menschen in der Ukraine zugesagt. Damit beläuft sich das Engagement von Google.org und den Google-Mitarbeiter*innen auf mehr als 45 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln und Sachleistungen.

Helfen mit unseren Produkten und Tools

In Kriegszeiten können genaue und rechtzeitige Informationen Leben retten. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass unsere Tools für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen so hilfreich wie möglich sind.

In enger Zusammenarbeit mit der ukrainischen Regierung senden wir bei Luftangriffen frühzeitig Warnmeldungen an Android-Mobiltelefone in gefährdeten Gebieten und stellen Informationen zu Notunterkünften und Hilfsangeboten in der Google-Suche sowie in Google Maps bereit.

Außerdem bewahren wir mit unserer Arbeit Menschen in der Region vor Cyberangriffen und bieten mehr Online-Schutz für alle, während unser kostenloses Project Shield bereits mehr als 200 Websites ukrainischer Nachrichten-, Regierungs- und Hilfsorganisationen gegen DDoS-Angriffe verteidigt. Darüber hinaus stellt die Threat Analysis Group (TAG) von Google, die die Cyber-Sicherheitslage in Osteuropa genau beobachtet, regelmäßige Updates und Informationen bereit, um dabei zu helfen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Weltweit hebt Google in Suchergebnissen zum Krieg vertrauenswürdige Nachrichtenquellen hervor – und sperrt schädliche Inhalte und Fehlinformationen. Seit Kriegsbeginn hat YouTube bereits mehr als 8.000 Kanäle und 60.000 Videos wegen Fehlinformationen, Hassrede oder Gewaltdarstellungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine entfernt.

Wir bemühen uns nach Kräften darum, die vom Krieg betroffenen Menschen und Unternehmen in sinnvoller Weise zu unterstützen und werden dies auch weiterhin tun – ganz gleich, was die Zukunft auch bringen mag.

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