Glossar

Regions-ID

REGION_ID ist ein Abkürzungscode, den Google basierend auf der Region zuweist, die Sie beim Erstellen Ihrer Anwendung ausgewählt haben. Der Code bezieht sich nicht auf ein Land oder eine Provinz, auch wenn einige Regionen-IDs häufig verwendeten Länder- und Provinzcodes ähneln. Das Einbinden von REGION_ID.r in App Engine-URLs ist für vorhandene Anwendungen optional und wird bald für alle neuen Anwendungen erforderlich sein.

Für einen reibungslosen Übergang wird App Engine nach und nach für die Verwendung von Regions-IDs aktualisiert. Wenn wir Ihr Google Cloud-Projekt noch nicht aktualisiert haben, wird für Ihre Anwendung keine Regions-ID angezeigt. Da die ID für vorhandene Anwendungen optional ist, müssen Sie keine URLs aktualisieren oder andere Änderungen vornehmen, sobald die Regions-ID für Ihre vorhandenen Anwendungen verfügbar ist.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Regions-IDs.

Auf dieser Seite werden Begriffe und Konzepte im Zusammenhang mit App Engine definiert.

A

Ancestor

Eine Datenspeicherentität, die das übergeordnete Element einer anderen Entität darstellt.

Ancestor-Abfrage

Die Abfrage einer einzelnen Entitätengruppe mit dem Schlüssel einer übergeordneten Entität. Standardmäßig sind die Ergebnisse einer solchen Abfrage strikt konsistent.

Apache Ant

Eine Java-Bibliothek von Drittanbietern zum Erstellen und Testen Ihrer App Engine-Anwendungen. Apache Ant ist zwar kein Google-Tool, das Java SDK von App Engine enthält aber eine Reihe von Ant-Makros, mit denen Sie gängige App Engine-Entwicklungsaufgaben ausführen können. Dazu gehört beispielsweise das Starten Ihres Entwicklungsservers und das Hochladen Ihrer Anwendungen in App Engine.

AppCfg-Befehlszeilentool

Warnung: Das appcfg-Tool wurde verworfen. Verwenden Sie stattdessen Cloud SDK-Tools wie z. B. die gcloud-Befehlszeile.

Mit dem Befehl appcfg.py werden neue Versionen des Codes, der Konfiguration und der statischen Dateien für die Anwendung in App Engine hochgeladen. Sie können den Befehl auch zum Verwalten von Datenspeicherindexen und zum Herunterladen von Logdaten verwenden.

appengine-web.xml

appengine-web.xml ist eine für Java 8-Anwendungen erforderliche Konfigurationsdatei. Diese Datei gibt mindestens die Anwendungs-ID und die Version an.

Anwendungs-ID

Die Anwendungs-ID entspricht der Projekt-ID für das Projekt, das Sie in der Google Cloud Platform Console erstellen. Sie ist eine eindeutige ID, mit der Ihre Standard-Hosting-URL in Form von https://PROJECT_ID.REGION_ID.r.appspot.com angegeben wird.

AppStats

Die SDKs von Java und Python enthalten jeweils eine Gruppe von Tools namens "AppStats". Damit wird die Leistung der Anwendung gemessen. AppStats wird in Ihre Anwendung integriert, um Ereignisse aufzuzeichnen. Es bietet eine webbasierte Verwaltungsoberfläche für das Durchsuchen von Statistiken.

app.yaml

Die Einstellungen einer App Engine-Anwendung werden in der Konfigurationsdatei app.yaml konfiguriert. Java 8-Anwendungen verwenden stattdessen web.xml.

App Engine

App Engine ist die hochgradig skalierbare Plattform von Google für das Hosting von Webdiensten. App Engine besteht aus Laufzeiten und SDKs für eine Reihe von gängigen Programmiersprachen.

Asynchroner Datenspeicher

Mit der asynchronen Datastore API können Sie parallele, nicht blockierende Aufrufe an Datastore ausführen und die Ergebnisse dieser Aufrufe später bei der Verarbeitung der Anfrage abrufen. Diese API ist sowohl für Java als auch für Python verfügbar.

Authentication

App Engine-Anwendungen können Nutzer mithilfe einer der folgenden drei Methoden authentifizieren: Google-Konten, Konten in eigenen G Suite-Domains oder OpenID. Beachten Sie, dass die Unterstützung für OpenID eingestellt wurde und zum Entfernen vorgemerkt ist. Eine Anwendung kann erkennen, ob sich der aktuelle Nutzer angemeldet hat, und sie kann den Nutzer auf die entsprechende Anmeldeseite weiterleiten. Bei einem angemeldeten Nutzer kann die Anwendung auf dessen E-Mail-Adresse zugreifen (oder auf die OpenID, wenn Ihre Anwendung OpenID verwendet). Die Anwendung kann auch erkennen, ob der aktuelle Nutzer ein Administrator ist, wodurch die Implementierung von Bereichen der App nur für Administratoren vereinfacht wird.

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B

Abrechnungsfähiges Kontingent

Abrechnungsfähige Kontingente sind Maximalwerte für Ressourcen, die von Ihnen, dem Administrator der Anwendung, festgelegt werden, um zu verhindern, dass die Kosten Ihrer Anwendung das Budget überschreiten. Jeder Anwendung wird eine bestimmte Menge des jeweiligen abrechnungsfähigen Kontingents kostenlos zugeordnet. Sie können abrechnungsfähige Kontingente für Ihre Anwendung erhöhen, indem Sie die Abrechnung aktivieren, ein tägliches Budget festlegen und dieses Budget dann den einzelnen Kontingenten zuweisen. Google berechnet Ihnen nur die Ressourcen, die Ihre Anwendung verwendet, und nur die Ressourcenmengen, die die Schwellenwerte für kostenlose Kontingente überschreiten.

Blob

Ein Akronym für "Binary Large Object". Ein Blob kann entweder ein großes Datenobjekt in der Blobstore API oder ein Attributtyp in der Datastore API sein.

Blobstore API

Mit der Blobstore API, die in Java, Python und Go unterstützt wird, kann eine Anwendung sogenannte "Blobs" bereitstellen. Dies sind Datenobjekte, die die im Datenspeicherdienst maximal zulässige Objektgröße bei Weitem überschreiten.

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C

Capabilities API

Mit der in Java, Python und Go unterstützten Capabilities API kann eine Anwendung Ausfälle und geplante Ausfallzeiten für bestimmte API-Funktionen erkennen. Mit den entsprechenden Informationen können Sie die nicht verfügbare Funktion in Ihrer Anwendung deaktivieren, bevor sie Auswirkungen auf Nutzer hat.

CGI

Siehe Common Gateway Interface.

Channel API

Die Channel API wird in Java, Python und Go unterstützt und bietet eine dauerhafte Verbindung zwischen Ihrer Anwendung und Google-Servern. Die Anwendung kann damit in Echtzeit Nachrichten an JavaScript-Clients senden, ohne Abfragen verwenden zu müssen. Dies ist für Anwendungen hilfreich, in denen Nutzer mit Informationen zeitnah auf dem aktuellen Stand gehalten werden sollen. Beispielszenarien sind kollaborative Anwendungen, Multiplayer-Spiele oder Chatrooms.

Cloud SDK

Die Google Cloud Software Development Kits (SDKs) für Java, Python und Go enthalten jeweils eine Webserveranwendung. Diese emuliert alle App Engine-Dienste auf Ihrem lokalen Computer. Jedes SDK enthält alle auf App Engine verfügbaren APIs und Bibliotheken. Außerdem simuliert der Webserver die sichere Sandbox-Umgebung. Hierbei werden auch Versuche, auf Systemressourcen zuzugreifen, die in der App Engine-Laufzeitumgebung unzulässig sind, überprüft. Die SDKs enthalten auch ein Tool zum Hochladen der Anwendung auf App Engine. Bisher waren diese Tools über das App Engine SDK verfügbar, das verworfen wurde.

Cloudtools for Eclipse

Cloud Tools for Eclipse ist ein Open-Source-Plug-in, mit dem Sie Ihre Java-Anwendungen der App Engine-Standardumgebung in Eclipse erstellen, testen und bereitstellen können.

Common Gateway Interface (CGI)

Common Gateway Interface (CGI) ist ein Standard, der definiert, wie Webserversoftware die Generierung von Webseiten an eine eigenständige Anwendung delegiert. App Engine verwendet den CGI-Standard mit der Python-Laufzeit, um die Anfragedaten an den Handler zu senden und die Antwort zu erhalten.

Gleichzeitigkeit

Gleichzeitigkeit tritt auf, wenn Systeme Berechnungen parallel ausführen und diese Berechnungen miteinander interagieren.

Gleichzeitigkeitserkennung

Die Gleichzeitigkeitserkennung stellt sicher, dass Systeme korrekte Ergebnisse für gleichzeitige Vorgänge generieren und diese Ergebnisse so schnell wie möglich abrufen.

Gleichzeitige Anfrage

App Engine kann mehrere Anfragen parallel an einen Webserver senden. Solche gleichzeitigen Anfragen werden von Java, Python 2.7 und Go unterstützt.

Konfigurationsdatei

Für alle App Engine-Anwendungen ist eine Konfigurationsdatei erforderlich, in der wichtige Details wie die Anwendungs-ID und die Versionsnummer festgelegt werden. Python-, PHP- und Go-Anwendungen müssen app.yaml als Hauptkonfigurationsdatei verwenden. Java 8-Anwendungen verwenden die web.xml Datei.

CPU-Zeit

Die CPU-Zeit ist die Zeitspanne, in der eine CPU in einem Google-Rechenzentrum Anfragen von Ihrer Anwendung verarbeitet.

Cronjob

Mit dem Cron-Dienst von App Engine können Nutzer Aufgaben zur Ausführung in regelmäßigen Abständen erstellen. Cronjobs werden von Java, Python und Go unterstützt.

cron.xml

Bei Java 8-Anwendungen werden geplante Aufgaben durch die Konfigurationsdatei cron.xml oder cron.yaml gesteuert. Die Datei besteht aus einer Reihe von Jobdefinitionspaaren, die jeweils ein <url>-Tag und ein <schedule>-Tag enthalten.

cron.yaml

Bei Java-, Python- und Go-Anwendungen werden geplante Aufgaben durch die Konfigurationsdatei cron.yaml gesteuert. Die Datei besteht aus einer Reihe von Jobdefinitionspaaren, die jeweils ein url-Tag und ein schedule-Tag enthalten.

Benutzerdefinierte Domain

Wenn Sie Ihre Anwendung auf einer anderen Domain als REGION_ID.r.appspot.com bereitstellen möchten, müssen Sie Ihre Domain bei der G Suite registrieren.

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D

Datastore

: Google App Engine verwendet Datastore, um Daten über eine einfache API zu verteilen, zu replizieren und in das Load-Balancing einzubinden. Datastore enthält auch eine leistungsstarke Abfrage-Engine und verarbeitet Transaktionen. Sowohl Java als auch Python und Go können den Datenspeicher nutzen.

Datastore Blob Property

Für die Nutzung des Datenspeichers müssen Sie den Blob-Attributwerttyp verwenden, um nicht codierte Bytestrings speichern zu können, die länger als 1.500 Byte sind. Auf diese Weise gespeicherte Blobs werden nicht indexiert. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Java, Python bzw. Go.

Zeitlimit für Datenspeicheraufruf

Das Zeitlimit für den Datenspeicheraufruf ist die maximal zulässige Zeitdauer für Ihren API-Aufruf an den Datenspeicher. Wenn der API-Aufruf nach Ablauf des Zeitlimits nicht abgeschlossen ist, bricht der Datenspeicher mit einem Fehler ab und gibt die Kontrolle an Ihre Anwendung zurück. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Java, Python bzw. Go.

Datenspeicherindex

Alle Datenspeicherabfragen verwenden einen Index. Dabei handelt es sich um eine Tabelle, die die Ergebnisse der Abfrage in der gewünschten Reihenfolge enthält. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Java, Python bzw. Go.

Konfiguration des Datenspeicherindex

Der App Engine-Datenspeicher verwendet Indexe für die Abfragen einer Anwendung. Der Datenspeicher aktualisiert diese Indexe bei jeder Änderung einer Entität. Dadurch werden Ergebnisse schnell zurückgegeben, wenn Ihre Anwendung eine Abfrage durchführt. Damit dies möglich ist, muss der Datenspeicher wissen, welche Abfragen die Anwendung senden wird. In einer Konfigurationsdatei legen Sie fest, welche Indexe Ihre Anwendung benötigt. Java-Anwendungen können entweder datastore-indexes.xml oder index.yaml nutzen. Python- und Go-Anwendungen müssen index.yaml verwenden.

Dienst zum Schutz vor DoS (Denial of Service)

Mit dem Dienst zum Schutz vor DoS (Denial of Service) von App Engine können Sie verhindern, dass durch solche Angriffe oder ähnliche Formen missbräuchlicher Nutzung die Kontingente für Ihre Anwendung überschritten werden. Sie können einer Sperrliste IP-Adressen oder Subnetze hinzufügen. Der Dienst löscht dann Anfragen von diesen Adressen oder Subnetzen, bevor App Engine Ihren Code aufruft. Der DoS-Schutz kann für Java-Anwendungen mit dos.xml oder dos.yaml konfiguriert werden. Python- und Go-Anwendungen müssen dos.yaml verwenden.

Deployment-Deskriptor

Java-Webanwendungen verwenden eine Deployment-Deskriptor-Datei mit dem Namen web.xml. Damit wird unter anderem festgelegt, wie URLs Servlets zugeordnet werden und welche URLs eine Authentifizierung erfordern.

dev_appserver

Siehe Entwicklungs-Webserver.

Entwicklungskonsole

Der Entwicklungs-Webserver enthält eine Konsolen-Webanwendung. Mit den jeweiligen Konsolen in Java, Python und Go können Sie im lokalen Datastore suchen. Jede Konsole verfügt dabei über eigene Funktionen.

Entwicklungs-Webserver

Das Cloud SDK enthält einen Entwicklungs-Webserver zum Testen Ihrer Anwendung auf Ihrem Computer. In Java simuliert der Entwicklungs-Webserver die Java-Laufzeitumgebung von App Engine und alle zugehörigen Dienste, einschließlich des Datenspeichers. In Python simuliert der Entwicklungs-Webserver die Python-Laufzeitumgebung von App Engine für die Ausführung Ihrer Anwendung. Diese simulierte Umgebung erzwingt einige Sandbox-Einschränkungen wie eingeschränkte Systemfunktionen und Python-Modulimporte. Bei Go simuliert der Entwicklungs-Webserver die Go-Laufzeitumgebung von App Engine und alle von Go unterstützten Dienste.

dev_appserver.py

Ein Befehlszeilentool für die Interaktion mit dem Python-Entwicklungsserver.

dev_appserver.sh

Ein Befehlszeilentool für die Interaktion mit dem Java 8-Entwicklungsserver.

Django

Django ist ein Python-Web-Framework auf hoher Ebene, das eine schnelle Entwicklung unterstützt.

DoS

Siehe Dienst zum Schutz vor DoS (Denial of Service).

dos.xml

Eine Konfigurationsdatei, mit der Sie für Java 8-Anwendungen den Denial-of-Service-Schutz konfigurieren können. Java-Anwendungen können auch dos.yaml verwenden.

dos.yaml

Eine Konfigurationsdatei, mit der Sie für Python-, Java- oder Go-Anwendungen den Denial-of-Service-Schutz konfigurieren können.

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E

Eclipse

Eclipse ist eine Open-Source-IDE, die in erster Linie von Java-Entwicklern verwendet wird. Es unterstützt dank seiner umfangreichen Plug-ins aber auch andere Sprachen (einschließlich Python).

Entity

Der Datenspeicher schreibt Daten in als Entitäten bezeichnete Objekte. Jede Entität verfügt über einen Schlüssel, mit dem sie identifiziert wird. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Entitäten für Java, Python bzw. Go.

Entitätengruppe

Eine Entitätengruppe ist eine Reihe von Entitäten, deren Schlüssel alle die gleiche Stammentität festlegen.

Experimental

Bei als "experimentell" gekennzeichneten Features handelt es sich um innovative neue Features, die von uns kontinuierlich entwickelt werden. Das App Engine-SLA unterstützt diese Features nicht und Google kann jederzeit nicht abwärtskompatible Änderungen an ihnen vornehmen.

Explodierender Index

Benutzerdefinierte Indexe, die auf mehrere Attribute mit mehreren Werten verweisen, können mit nur wenigen Werten sehr groß werden. Zur vollständigen Erfassung solcher Attribute muss die Indextabelle eine Zeile für jede Kombination von Werten der indexierten Attribute enthalten. Da explodierende Indexe so viele Werte enthalten, erhöhen sie die von Ihrer Anwendung verwendete Datenspeicher-CPU-Zeit. Das SDK versucht, explodierende Indexe zu erkennen, und schlägt eine Alternative vor. In einigen Fällen ist jedoch eine benutzerdefinierte Konfiguration erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite "Datastore-Indexe" für Java bzw. Python.

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F

Filterklasse

Ein Filter ist eine Klasse, die bei einer Anfrage wie ein Servlet agiert. Dabei ist es möglich, die Verarbeitung der Anfrage mit anderen Filtern oder Servlets fortzusetzen.

Front-End-Instanz

Eine Instanz, die Ihren Code ausführt und auf der Basis eingehender Anfragen dynamisch skaliert wird. Die Dauer der Ausführung einer Anfrage ist aber begrenzt.

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G

Google Cloud Console

Eine webbasierte Benutzeroberfläche zur Verwaltung Ihrer Anwendung. Sie können die Google Cloud Console verwenden, um neue Anwendungen zu erstellen, die Version Ihrer Anwendung zu ändern und Aufgaben wie das Aufrufen von Fehlerlogs und das Analysieren von Clientanfragen durchzuführen. Mit der Konsole lassen sich auch Ihre Datenspeicher sowie Aufgabenwarteschlangen verwalten sowie neue Versionen der Anwendung testen.

Google Cloud SDK

Mit App Engine können Sie Webanwendungen für die Standardumgebung erstellen. Ihre Anwendung wird dabei in einer geschützten "Sandbox"-Umgebung ausgeführt, um sie gegen Sicherheitsbedrohungen abzuschirmen.

Google Protocol RPC-Bibliothek

Die Google Protocol RPC-Bibliothek bietet eine einfache Möglichkeit zum Erstellen klar definierter, nutzerfreundlicher, webbasierter Dienste für Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Call, RPC). Ein RPC-Dienst ist eine Sammlung von Nachrichtentypen und Remotemethoden, die eine Struktur zur Interaktion von externen Anwendungen mit Webanwendungen bietet. Da es möglich ist, Nachrichten und Dienste ausschließlich mit der Programmiersprache Python zu definieren, können Sie ganz einfach mit der Entwicklung Ihrer eigenen Dienste beginnen.

Google Web Toolkit (GWT)

Das Google Web Toolkit (GWT) ist ein kostenloses Open-Source-Entwicklungstool zum Erstellen und Optimieren komplexer browserbasierter Anwendungen. Das Tool ermöglicht die produktive Entwicklung hochleistungsfähiger Webanwendungen, ohne Experte für Browser-Quirks, XMLHttpRequest oder JavaScript sein zu müssen.

Go (Programmiersprache)

Die Programmiersprache Go ist ein Open-Source-Projekt, mit dem sich die Produktivität von Programmierern erhöhen lässt. Die Sprache ist ausdrucksstark, prägnant, strukturiert und effizient. Ihre Gleichzeitigkeitsverfahren vereinfachen das Schreiben von Programmen, die für Multicore- und vernetzte Maschinen optimiert sind, während ihr neuartiges Typensystem einen flexiblen und modularen Programmaufbau ermöglicht. Go lässt sich schnell zu Maschinencode kompilieren, bietet aber den Vorteil der Speicherbereinigung und die Leistung einer Laufzeit-Reflexion.

GWT

Siehe Google Web Toolkit.

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I

Inaktive Instanzen

Inaktive Instanzen oder residente Instanzen sind Instanzen, die auf eine zusätzliche Last Ihrer Anwendung ausgelegt sind. App Engine hält diese Instanzen dauerhaft in Reserve. Diese Instanzen werden auf der Seite "Instanzen" der Cloud Console als "Resident" angezeigt.

Index

Alle Datenspeicherabfragen verwenden einen Index. Dabei handelt es sich um eine Tabelle, die die Ergebnisse der Abfrage in der gewünschten Reihenfolge enthält. Der Datenspeicher verwaltet für jede Abfrage, die eine Anwendung ausführen möchte, einen Index. Wenn sich die Entitäten ändern, aktualisiert der Datenspeicher die Indexe mit den korrekten Ergebnissen. Wenn die Anwendung eine Abfrage ausführt, ruft der Datenspeicher die Ergebnisse direkt aus dem entsprechenden Index ab.

index.yaml

Eine Konfigurationsdatei für Datastore-Indexe, die Python-, Java- und Go-Anwendungen zur Verfügung steht.

Instanz

Eine kleine virtuelle Umgebung, in der Ihr Code mit einer reservierten Menge an CPU-Leistung und Arbeitsspeicher ausgeführt wird.

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J

Java-Archiv (JAR)

Ein Java-Archiv kombiniert mehrere Dateien in einer Datei, in der Regel, um Java-Anwendungen oder Java-Bibliotheken im Internet zu verteilen.

Java Data Object (JDO)

Java Data Object (JDO) ist eine Standardschnittstelle für das Speichern von Objekten mit Daten in einer Datenbank. Der Standard definiert Schnittstellen zur Annotation von Java-Objekten, zum Abrufen von Objekten mithilfe von Abfragen und zur Interaktion mit einer Datenbank mithilfe von Transaktionen. Eine Anwendung, die die JDO-Schnittstelle verwendet, kann mit verschiedenen Arten von Datenbanken arbeiten, ohne einen datenbankspezifischen Code zu verwenden. Dazu gehören relationale Datenbanken, hierarchische Datenbanken und Objekt-Datenbanken.

Java-Entwicklungsserver

Das Cloud SDK enthält einen Entwicklungs-Webserver zum Testen Ihrer Anwendung auf Ihrem Computer. Der Entwicklungs-Webserver simuliert die Java-Laufzeitumgebung von App Engine und alle dazugehörigen Dienste, einschließlich des Datenspeichers. Sie können den Entwicklungsserver auch über die Befehlszeile ausführen.

Java Persistence API (JPA)

Java Persistence API (JPA) ist eine Standardschnittstelle für das Speichern von Objekten mit Daten in einer relationalen Datenbank. Der Standard definiert Schnittstellen zur Annotation von Java-Objekten, zum Abrufen von Objekten mithilfe von Abfragen und zur Interaktion mit einer Datenbank mithilfe von Transaktionen.

Java-Laufzeitumgebung (JRE)

App Engine-Anwendungen können mithilfe der Java-Programmiersprache und anderen Sprachen, die die Java Virtual Machine (JVM) verwenden, implementiert werden. Die Java-Laufzeitumgebungen von App Engine enthalten eine Java-JVM sowie Schnittstellen zu App Engine-Diensten.

Java-Servlet

Ein Servlet ist eine Klasse der Java-Programmiersprache. Sie dient der Erweiterung der Funktionen von Servern, die Anwendungen hosten, auf die über ein Anfrage-Antwort-Programmiermodell zugegriffen wird. Servlets können auf jede Art von Anfragen antworten, werden aber meist zur Erweiterung der von Webservern gehosteten Anwendungen verwendet. Wenn App Engine eine Webanfrage von Ihrer Anwendung empfängt, ruft sie wie im Deployment-Deskriptor der Anwendung beschrieben das Servlet auf, das der URL entspricht. Dabei wird die Java Servlet API verwendet, um dem Servlet die Anfragedaten zu senden und die Antwortdaten zu übernehmen.

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K

Key

Ein Schlüssel ist eine eindeutige Kennung für jede einzelne Entität im Datenspeicher. Schlüssel sind gekennzeichnet durch die jeweilige Art, einen eindeutigen Namen, der entweder von der Anwendung oder vom Datenspeicher zugewiesen wird, und durch einen optionalen Ancestor-Pfad, der eine übergeordnete Entität angibt. Wenn ein Ancestor-Pfad vorhanden ist, gehört die Entität zu einer Entitätengruppe, die durch diese übergeordnete Entität definiert wird.

Art

Jede Datenspeicherentität ist von einer bestimmten Art. Dabei handelt es sich einfach um eine von der Anwendung angegebene Bezeichnung. Über die Art wird die Entität für Abfragen kategorisiert. Eine Personalanwendung könnte z. B. jeden Mitarbeiter eines Unternehmens als Entität der Art "Mitarbeiter" darstellen. Im Gegensatz zu den Zeilen einer Tabelle müssen zwei Entitäten derselben Art nicht dieselben Attribute haben. Bei Bedarf kann eine Anwendung eine solche Beschränkung aber in ihrem Datenmodell festlegen. Weitere Details zu Arten finden Sie in der Dokumentation zu Java, Python und Go.

Typlose Abfrage

Bei einer typlosen Abfrage gibt der App Engine-Datenspeicher unabhängig von der Art alle Entitäten zurück, die den Abfrageeinschränkungen entsprechen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu Abfragen für Java, Python und Go.

Typlose Ancestor-Abfrage

Bei einer typlosen Ancestor-Abfrage gibt der App Engine-Datenspeicher unabhängig von der Art alle Ancestors einer bestimmten Entität in einer Abfrage zurück. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zu Abfragen für Java, Python und Go.

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L

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M

Mail

Eine App Engine API zum Senden von E-Mails aus der Anwendung. Das Senden von E-Mails wird von Java, Python und Go unterstützt.

MapReduce

Ein von Google entwickeltes Computing-Modell für eine effiziente verteilte Verarbeitung großer Datenbestände. MapReduce wird von den Java- und Python-Laufzeiten unterstützt. Die Eingabedatenwerte im MapReduce-Modell werden zugeordnet (Zuweisung von Suchschlüsseln) und zwischengespeichert. Anschließend werden die resultierenden Schlüssel/Wert-Paare nach dem Zufallsprinzip umverteilt (Abgleich nach Schlüssel) und schließlich werden die abgeglichenen Werte reduziert (Bearbeitung, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen).

Maximale Latenzzeit für Warteschlange für ausstehende Anfragen

Die maximale Zeitspanne, die eine Anfrage in der Warteschlange für ausstehende Anfragen warten muss, bevor durch App Engine eine neue Instanz für die Verarbeitung gestartet wird. Ein höherer Wert bedeutet, dass Nutzer potenziell länger warten müssen, bis die Anwendung die Anfrage verarbeitet. Ein niedrigerer Wert bedeutet, dass Nutzer nicht so lange warten müssen, die Ausführung der Anwendung aber möglicherweise mehr kostet. App Engine kann die maximale Latenzzeit für die Warteschlange für ausstehende Anfragen beruhend auf den letzten Anfragedaten automatisch ermitteln. Sie können diese Einstellung aber auch manuell in der Konfigurationsdatei jedes Moduls angeben.

Memcache

Ein verteilter speicherinterner Daten-Cache zur Beschleunigung häufiger Datenspeicherabfragen. Memcache wird von den Java-, Python- und Go-Laufzeiten unterstützt.

Metadatenabfragen

Metadatenabfragen verwenden Ausdrücke, die Metadaten von Namespaces, Arten und Attributen aus Ihrem Datenspeicher zurückgeben. Die Abfragen übergeben dabei die Metadaten in dynamisch generierten Entitäten. Die häufigste Verwendung von Metadaten besteht darin, beispielsweise Back-End-Verwaltungsfunktionen und Meta-Programmierumgebungen zu implementieren. Weitere Informationen zur Verwendung von Metadatenabfragen finden Sie in der Dokumentation zu Java und Python.

Mindestlatenzzeit für Warteschlange für ausstehende Anfragen

Der Mindestzeitraum, in dem eine Anfrage in der Warteschlange für ausstehende Anfragen verbleibt, bevor sie von einer Instanz verarbeitet wird. Sie können diese Einstellung manuell in der Konfigurationsdatei jedes Moduls angeben oder sie von App Engine auf Grundlage des Anfragevolumens automatisch festlegen lassen.

Mehrinstanzenfähigkeit

Mehrinstanzenfähigkeit bezeichnet eine Softwarearchitektur, in der eine Instanz einer Anwendung, die auf einem Remoteserver ausgeführt wird, für mehrere Clientorganisationen (auch als "Mandanten" bezeichnet) bereitgestellt wird. Weitere Informationen zur Verwendung der Mehrinstanzenfähigkeit finden Sie in der Dokumentation zu Java und Python.

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N

Namespaces API

Mit der Namespaces API in Google App Engine können Sie Entitäten in bestimmte Namespaces unterteilen. Die Namespaces API ist in Java und Python verfügbar.

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O

OAuth

OAuth ist ein Protokoll, mit dem Nutzer Dritten eingeschränkte Berechtigungen für den Zugriff auf eine Webanwendung gewähren können, ohne ihre Anmeldedaten (Nutzername und Passwort) Dritten zur Verfügung zu stellen. Bei einem Dritten kann es sich um eine Webanwendung oder eine beliebige andere Anwendung handeln, die einen Webbrowser für die Nutzer aufrufen kann, beispielsweise eine Desktopanwendung oder eine Anwendung, die auf einem Smartphone ausgeführt wird. OAuth wird sowohl von Java als auch Python unterstützt.

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P

Übergeordnete Entität

Eine übergeordnete Entität ist der Stamm einer Entitätengruppe.

Partitionierung

Siehe Fragmentierung.

Latenzzeit für Warteschlange für ausstehende Anfragen

Die Zeitspanne, die eine Anfrage in der Warteschlange für ausstehende Anfragen verbleibt, während sie auf die Verarbeitung wartet. Weitere Informationen finden Sie unter Maximale Latenzzeit für Warteschlange für ausstehende Anfragen.

Warteschlange für ausstehende Anfragen

Diese Warteschlange enthält ausstehende Anfragen, für die keine Instanzen zur Verarbeitung verfügbar sind. Standardmäßig ermittelt App Engine automatisch, wie lange Anfragen in der Warteschlange für ausstehende Anfragen verbleiben. Sie können diesen und andere Parameter der Aufgabenverarbeitung jedoch auch manuell in der Konfigurationsdatei jedes Moduls konfigurieren.

Pull-Warteschlange

Eine Pull-Warteschlange ist eine Art Aufgabenwarteschlange, aus der ein Empfänger Aufgaben aus der Anwendung abruft, sie außerhalb Ihrer Anwendung verarbeitet und anschließend löscht. Der Aufgabenempfänger kann Teil Ihrer App Engine-Anwendung (z. B. ein Back-End) oder eines Systems außerhalb von App Engine (über die Task Queue REST API) sein.

Push-Warteschlange

Eine Push-Warteschlange ist eine Art Aufgabenwarteschlange, in der Ihre Anwendung Aufgaben mithilfe von HTTP-Anfragehandlern verarbeitet. Jedes Aufgabenobjekt enthält eine anwendungsspezifische URL mit einem Anfragehandler für die Aufgabe und einer optionalen Datennutzlast, die die Aufgabe parametrisiert. Stellen Sie sich als Beispiel eine Kalenderanwendung vor, bei der eine eingeladene Person per E-Mail benachrichtigt werden muss, dass ein Ereignis aktualisiert wurde. Die Datennutzlast für diese Aufgabe umfasst die E-Mail-Adresse und den Namen der eingeladenen Person sowie eine Beschreibung des Ereignisses. Sie können Push-Warteschlangen nur innerhalb der App Engine-Umgebung verwenden. Wenn Sie außerhalb von App Engine auf App Engine-Aufgaben zugreifen müssen, verwenden Sie stattdessen Pull-Warteschlangen.

Python-Entwicklungsserver

Das App Engine Python SDK enthält eine Webserveranwendung, mit der Sie auf Ihrem Computer die Ausführung Ihrer Anwendung in der Python-Laufzeitumgebung von App Engine simulieren können. Die simulierte Umgebung erzwingt gewisse Sandbox-Einschränkungen, wie beispielsweise eingeschränkte Systemfunktionen und Python-Modulimporte, sie erzwingt aber keine Kontingente oder Zeitüberschreitungen für Anfragen. Außerdem simuliert der Server die Dienste, indem er ihre Aufgaben lokal ausführt.

Python-Laufzeitumgebung

App Engine-Anwendungen können mithilfe der Python-Programmiersprache implementiert werden. Die Python-Laufzeitumgebung von App Engine enthält eine spezielle Version des Python-Interpreters, die Python-Standardbibliothek, Bibliotheken und APIs für App Engine sowie eine Standardschnittstelle zur Webserver-Ebene.

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Q

Query

Eine Datenspeicherabfrage ruft Entitäten ab, die einen bestimmten Satz von Bedingungen erfüllen. Die Abfrage gibt die Art der Entität, optional Bedingungen auf der Basis von Entitätsattributwerten (manchmal als "Filter" bezeichnet) und optional eine Beschreibung der Sortierfolge an. Wenn die Abfrage ausgeführt wird, ruft sie alle Entitäten des festgelegten Typs ab, die alle vorgegebenen Bedingungen erfüllen, und sortiert diese in der beschriebenen Reihenfolge. Abfragen werden sowohl in Java als auch in Python unterstützt.

Abfrage-Cursor

Abfrage-Cursors ermöglichen einer Anwendung die Ausführung einer Abfrage und das Abrufen von Ergebnissen, wobei in einer nachfolgenden Webabfrage weitere Ergebnisse für dieselbe Abfrage abgerufen werden können, ohne dass dabei Aufwand für Abfrage-Offsets entsteht. Wenn die Anwendung einige Ergebnisse für eine Abfrage abruft, kann sie einen codierten String anfordern, der die Position in der Ergebnismenge nach dem letzten abgerufenen Ergebnis darstellt ("Cursor"). Mit dem Cursor kann die Anwendung später zusätzliche Ergebnisse ab diesem Punkt abrufen. Abfrage-Cursors werden sowohl in Java als auch in Python unterstützt.

queue.xml

Diese Datei konfiguriert Aufgabenwarteschlangen für Java 8-Anwendungen. Damit werden verschiedene Parameter von Aufgabenwarteschlangen festgelegt, wie das Speicherkontingent, die Verarbeitungsrate, die maximale Anzahl gleichzeitiger Anfragen und andere Werte. Diese Konfigurationsdatei ist für Push-Warteschlangen optional.

queue.yaml

Diese Datei konfiguriert Aufgabenwarteschlangen für Python-Anwendungen und für Java-Anwendungen, die die YAML-Konfiguration verwenden.

Kontingent

Eine App Engine-Anwendung kann Ressourcen bis zu bestimmten Höchstwerten oder Kontingenten nutzen. Mithilfe von Kontingenten stellt App Engine sicher, dass Ihre Anwendung das Budget nicht überschreitet und dass andere Anwendungen, die auf App Engine ausgeführt werden, die Leistung Ihrer Anwendung nicht beeinträchtigen.

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R

Leserichtlinien

Zur Erhöhung der Datenverfügbarkeit können Sie die Leserichtlinien für Datenspeicher so festlegen, dass alle Lesevorgänge und Abfragen letztendlich konsistent sind. Mit der API lässt sich zwar auch explizit eine Richtlinie für strikte Konsistenz angeben, diese Einstellung hat jedoch keine praktischen Auswirkungen, da Nicht-Ancestor-Abfragen ungeachtet der Richtlinie immer letztendlich konsistent sind. Ausführliche Informationen zu den Datastore-Leserichtlinien finden Sie in der Dokumentation zu Java und Python.

Remoteprozeduraufruf (RPC)

Bei einem Remoteprozeduraufruf (Remote Procedure Call, RPC) führt ein Computerprogramm eine Methode in einem anderen Adressraum aus (in der Regel auf einem anderen Computer in einem freigegebenen Netzwerk), ohne dass der Programmierer die Details für diese Remoteinteraktion explizit codiert. Aus der Sicht des Programmierers erfolgt der Aufruf lokal an das ausführende Programm.

Role

App Engine bietet drei Rollen (Viewer, Editor und Owner) mit verschiedenen Zugriffsebenen für Features der Cloud Console. Jede stufenweise stärkere Rolle beinhaltet sämtliche Berechtigungen aus der vorherigen Rolle.

Stammentität

Eine Datastore-Entität ohne übergeordnetes Element. Stammentitäten können als übergeordnete Entität einer Entitätengruppe dienen.

RPC

Siehe Remoteprozeduraufruf (RPC).

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S

Sicherheitsgrenzwert

Sicherheitsgrenzwerte sind Maximalwerte für Ressourcen, die von App Engine festgelegt werden, um die Integrität des Systems zu gewährleisten. Diese Ressourcen definieren die Grenzen der Architektur. In App Engine sollen alle Anwendungen innerhalb der gleichen Grenzwerte ausgeführt werden.

Planer

Die Infrastrukturkomponente, die bestimmt, wie viele Instanzen benötigt werden, um den aktuellen Traffic der Anwendung verarbeiten zu können, und an welche Instanz eine Anfrage gesendet werden soll.

Dienst-Stub

Ein Dienst-Stub ist eine Methode, mit der das Verhalten eines Dienstes im SDK simuliert werden kann. Sowohl Java als auch Python unterstützen Dienst-Stubs.

Servlet

Siehe Java-Servlet.

Sharding

Die Fragmentierung ist ein Mittel zur Partitionierung von Daten in einer Datenbank.

Snapshot-Isolation

Siehe Transaktionsisolation.

Statische Dateien

Bei statischen Dateien handelt es sich um Dateien, die dem Nutzer unter einer bestimmten URL direkt bereitgestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Bilder, CSS-Stylesheets oder JavaScript-Quelldateien. Handler für statische Dateien geben an, bei welchen Dateien im Anwendungsverzeichnis es sich um statische Dateien handelt. Außerdem legen sie fest, unter welchen URLs die statischen Dateien bereitgestellt werden. In Java werden statische Dateien in der Datei appengine-web.xml festgelegt. In Python, PHP und Go werden sie in der Datei app.yaml konfiguriert.

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Aufgabenwarteschlangen

Mithilfe von Aufgabenwarteschlangen können Anwendungen Aufgaben planen, die später im Hintergrund ausgeführt werden sollen. Dabei definiert die Anwendung Aufgaben und fügt sie einer Warteschlange hinzu. Über diese Warteschlange werden dann die Aufgaben insgesamt verarbeitet. Sie können die Warteschlangeneinstellungen in queue.yaml oder queue.xml konfigurieren. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Warteschlangen finden Sie in der Übersicht über Aufgabenwarteschlangen. Aufgabenwarteschlangen werden von Java, Python und Go unterstützt.

Token-Bucket

In App Engine-Aufgabenwarteschlangen bestimmt der von App Engine verwendete Token-Bucket-Algorithmus die Rate, mit der die App Engine-Aufgabenwarteschlange Push-Aufgaben verarbeitet. Weitere Informationen zum Token-Bucket finden Sie in der Dokumentation zu Java, Python oder Go.

Transaktion

Der App Engine-Datenspeicher unterstützt Transaktionen. Eine Transaktion ist ein unteilbarer Vorgang bzw. eine unteilbare Reihe von Vorgängen: Es werden entweder alle Vorgänge in der Transaktion oder keiner ausgeführt. Eine Anwendung kann mehrere Operationen und Berechnungen in einer einzigen Transaktion durchführen. Datastore-Transaktionen werden von den Java-, Python- und Go-Laufzeiten unterstützt.

Transaktionsisolation

Im App Engine-Datenspeicher bestimmt die Isolationsebene, wie sich eine Abfrage auf andere gleichzeitig ausgeführte Abfragen auswirkt. Es wird empfohlen, jede Abfrage komplett isoliert auszuführen, um potenziellen Problemen bei gleichzeitiger Ausführung vorzubeugen. Weitere detaillierte Informationen zu diesen Problemen finden Sie unter Transaktionsisolation in App Engine.

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Einheitentest

Einheitentests werden während der Entwicklung von App Engine-Anwendungen geschrieben. Diese Methode stellt kleine, einfach zu wartende und wiederverwendbare Codeeinheiten bereit und ermöglicht die Durchführung von Tests in Ihrer Entwicklungsumgebung ohne Remotekomponenten. App Engine stellt Testdienstprogramme bereit, die lokale Implementierungen von Datastore und anderen App Engine-Diensten verwenden. Mithilfe von Dienst-Stubs können Sie lokal testen, wie Ihr Code diese Dienste nutzt, ohne den Code in App Engine bereitzustellen. Ein Dienst-Stub ist eine Methode, die das Verhalten eines Dienstes simuliert. Einheitentests werden für Java- und Python-Anwendungen in App Engine unterstützt.

Upload App

Upload App ist ein AppCfg-Befehl zum Hochladen von Anwendungen in App Engine. Dieser Schritt ist erforderlich, nachdem Sie Ihre Anwendung in der Cloud Console registriert haben.

URL-Abrufdienst

App Engine-Anwendungen kommunizieren mit anderen Anwendungen und greifen auf andere Ressourcen im Web durch Abrufen von URLs zu. Eine Anwendung kann mit dem URL-Abrufdienst HTTP- und HTTPS-Anfragen senden und Antworten empfangen. Der URL-Abrufdienst wird in Java, Python, PHP und Go unterstützt.

Nutzerdienst

Der Nutzerdienst stellt APIs für die Einbindung von Google-Nutzerkonten in Anwendungen zur Verfügung. Mit dem Nutzerdienst können sich Nutzer mit ihren bereits vorhandenen Google-Konten bei Ihrer Anwendung anmelden. Der Nutzerdienst wird in Java, Python und Go unterstützt.

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Web-App-Framework

Das Web-App-Framework ist ein einfaches Webanwendungs-Framework, mit dem Sie Python 2.5-Webanwendungen für App Engine entwickeln können. Es ist mit dem WSGI-Standard für Python-Webanwendungscontainer kompatibel. In der Python 2.7-Laufzeit wird es durch das abwärtskompatible webapp2-Framework ersetzt.

Webanwendungsarchiv (WAR)

Webanwendungsarchive bündeln Webclients für die Bereitstellung in Browsern über das Internet. Sie enthalten serverseitige Dienstprogrammklassen, HTML-Dateien, Bild- und Tondateien sowie clientseitige Klassen wie Applets.

Web Server Gateway Interface (WSGI)

Das Web Server Gateway Interface ist eine einfache universelle Schnittstelle zwischen Webservern und Webanwendungen oder Frameworks für die Programmiersprache Python.

web.xml

Siehe Deployment-Deskriptor.

WSGI

Siehe Web Server Gateway Interface (WSGI).

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XMPP

Die XMPP API (Extensible Messaging and Presence Protocol) ermöglicht das Schreiben von App Engine-Anwendungen, die mit Nutzern oder anderen Anwendungen über das XMPP-Protokoll kommunizieren. XMPP wird auch als "Jabber" bezeichnet und von Google Talk sowie anderen Chatclients unterstützt. XMPP wird in der Java-, Python- und Go-Laufzeit unterstützt.

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YAML (Yet Another Markup Language)

YAML ist eine leicht lesbare, generische Datenserialisierungssprache. Damit lassen sich Datenstrukturen der meisten modernen Programmiersprachen darstellen. Normalerweise wird YAML in Konfigurationsdateien oder zur Ausgabe von Logging-/Fehlerbehebungsinformationen verwendet. App Engine bietet verschiedene YAML-Konfigurationsdateien, die für Dienste wie Datastore und Aufgabenwarteschlangen verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie in der Konfigurationsdokumentation zu Python, PHP oder Go.

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