Am 2. November wurde eine neue Version von GKE on AWS veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie in den Versionshinweisen.

Service Discovery und DNS

Die Diensterkennung ist der Prozess, bei dem Arbeitslasten Dienste entdecken, ohne ihre IP-Adresse zu kennen. In diesem Thema wird beschrieben, wie GKE in AWS Diensterkennung und verwaltete Domain Name Services (DNS) implementiert.

Diensterkennung

Kubernetes generiert automatisch Dienstnamen, die folgende Spezifikation verwenden:

my-service.my-namespace.svc.my-zone

Arbeitslasten greifen auch mit DNS-Namen auf externe Dienste wie example.com zu. Weitere Informationen zum Verhalten von DNS in Kubernetes finden Sie unter DNS für Dienste und Pods.

CoreDNS

GKE in AWS verwendet CoreDNS zur Bereitstellung von Cluster-DNS-Auflösung. CoreDNS wird als redundantes, skaliertes Deployment im Namespace kube-system ausgeführt. Die CoreDNS-Bereitstellung verfügt über einen Dienst, der die CoreDNS-Pods gruppiert und ihnen eine einzige IP-Adresse zuweist. Die CoreDNS-Bereitstellung wird mit der Größe und Nutzung des Clusters skaliert.

NodeLocal DNSCache

GKE in AWS verwendet NodeLocal DNSCache, um die DNS-Lookup-Leistung zu verbessern. NodeLocal DNSCache wird auf jedem Knoten im Cluster als DaemonSet ausgeführt. Wenn ein Pod eine DNS-Anfrage stellt, wird die Anfrage zuerst an den DNS-Cache auf demselben Knoten gesendet. Wenn der Cache die DNS-Anfrage nicht auflösen kann, leitet der Cache die Anfrage an eines der Folgenden weiter:

  • CoreDNS für einen internen Namen (z. B. foo.bar.svc.cluster.local)
  • Den Amazon DNS-Server für einen externen Namen (z. B. google.com)

Nächste Schritte

Eine Übersicht über die Verwendung von DNS in Kubernetes-Clustern finden Sie unter DNS für Dienste und Pods.